fragen zum vergaser!

Hallo Wöcki,
ich würde auch erstmal die Zündung nach BA statisch einstellen - Dichtungen für den Vergaser sind teilweise bei DC noch zu bekommen, nicht mehr lieferbar sind die Düsen und die Isolierflansche unterhalb des Vergasers.
Zum Einstellen der Ventile muß die ZK-Haube abgenommen werden, ist aber unproblematisch, nur die 3 Schrauben oben lösen.
Neue Ventile kannst du vergessen, Stückpreis irgendwo bei 80€, da bekommst du für die Ventile schon 2 komplette überholte Motoren aus BW-Beständen - ich habe übrigens auch noch einen liegen - nach MES4 nicht wieder eingebaut.
 
Hallo

Vor 4 Wochen habe ich beim Mercedeshändler Isolierflansche für den Vergaser bekommen.Stückpreis 42€ !!!.
Komplette Dichtungssätze gibt es bei Jürgen Ruddies.Ich glaube auch Düsen.
Hat aber alles seinen Preis.Für einen Dichtungssatz habe ich 34€ bezahlt.
Viel Spaß noch.

Schöne Grüße
Thomas


[Editiert am 5/4/2003 von karki]
 
naja, werde mal sehen, ob mir mein händler noch dichtungen besorgen kann. oder ich bau halt selbst eine. ist ne gummi-dichtung gewesen..
als ich mal angesprochen hab, dass da evtl ne größere investition (ventile) fällig werden könnte hieß es gleich \"kein geld mehr in die alte kiste stecken!\"... :casstet:

mal sehen, was sich mit der zündung noch machen lässt.
haben übrigens ne zivile zündanlage drin, hab ich gesehen. also nicht mehr die mit der metall-haube drüber. und man kann den verteilerdeckel im verschlossenen zustand schon leicht verdrehen. hat aber im standgas keine auswirkungen auf den motorlauf gehabt. sind aber auch nur so 2-3mm zu jeder seite. von nem älteren mitglied kam ja der tip da mit nem ölfilter-schlüssel dranzugehen und nach gehör einzustellen.... kann aber auch nicht gerade das beste sein..
 
Hallo Wöcki!
Der Zündzeitpunkt wird durch Verdrehen des ganzen Verteilers und nicht der Verteilerkappe eingestellt. Bloß nicht nach Gehör einstellen! Das funktioniert
garantiert nicht, bzw. der Motor kann dadurch Schaden nehmen!

mfG Christian
 
wahrscheinlich hats der letzte nach gehör versucht. und das ergebnis sieht man jetzt ja..

hab mir mal den zündverteiler näher angesehen. werd irgendwie nicht schlau draus. wo kann man den losschrauben, um ihn einzustellen? und wie schlimm ist ein loch im verteilerdeckel? das fahrzeug wird bei nässe ja sowieso nicht bewegt. die kontakte im verteilerkopf sehen angebrannt aus und setzen zum teil ein wenig grünspan an.
warte erstmal auf die anleitung. mal sehen was da drin steht. am verteiler selbst sind auch keine markierungen, außer eine kerbe am oberen rand. muss auch mal die markierungen an der KW-scheibe suchen. hab da auf die schnelle auch nix gesehen. mal sauber machen..

[Editiert am 5/4/2003 von woecki]
 
Was die da gemacht haben ist irgend eine Verteilerkappe drauf (vermutlich vom PKW) ein Loch is übel und vermutlich das Problem, da Wasser eindringen kann sind wahrscheinlich die Fliekraftgewichte im Verteiler (sorgen ähnlich einer Unterdruckdose führ die Verschiebung des Zündzeitpunktes nach früh bei höherer Drehzahl) festgerostet. Reperatur ist dann mit Hauseigenen Mitteln nicht zu machen und sauteuer.
Abgilfe kann nur ein gut gebrauchter oder neuer bringen.
Ein zugeruster Vergaser ist meistens leider ein massiver Zylinderkopfschaden.
Bevor du weiterbastelst und dich dummsuchst mach erst ma einen Kompressionstest und sag ma was noch da ist.

Tschau Torsten

AKTUELLER Preis für Ausslasventil bei meinem Lieferanten 52Euro Einlass 21Euro Zylinderkopfdichtung um die 100.
 
also durch das loch kann höchstens luftfeuchtigkeit reinkommen. wenns regnet steht der mog immer in der garage. da fliegen wir ja auch nicht.
und teure reparaturen fallen leider aus. weil \"lohnt sich bei dem ding ja doch nicht.. :casstet: \"
und wenns dann irgendwann zum kolbenfresser kommt ist das gejammer groß und die suche nach nem schuldigen geht los..
wir haben auch leider kein kompressionsmessgerät. muss mal nett fragen, ob unsere dc-werkstatt mir evtl mal ein gerät leiht, oder ob die rote kennzeichen dahaben, dass man mal kurz hinfährt.. wenn er keine kompression mehr hätte wärs ja ziemlich übel.

naja, bin montag sowieso da, wegen vergaser dichtung.

greetz

wöcki
 
Nen Kompressionstester hat eigentlich jeder halbwegs realistischer Schrauber, also jede Werkstadt egal ob Hinterhof oder DC.
Ein Kompressionstest ist numal die Grundlage eines Motortests.
Spar dir jede Arbeit und Geld bevor du das nicht geprüft hast. und dann leiten wir dich hier stück für Stück durch die Fehlersuche, bis die Ursache gefunden ist, OK?
Wenn da nämlich was im argen liegt wars da erst mal und dann sehn wir weiter.

Tschau Torsten
 
wie gesagt, noch mal vielen herzlichen dank für die hilfe an alle. werd montag in der werkstatt mal fragen, ob die ihr werkzeug mal kurz verleihen. immerhin war der chef mal bei uns im verein..
obwohl es mich ja schon reizen würde, mit dem unimog hinzufahren... :cool:

morgen also mehr zum weiteren ablauf der \"rettungsaktion\". heute war erstmal wieder der weiterbau der neuen winde dran..

[offtopic]das problem ist ja auch, dass das erst das erste fahrzeug ist, dass mal gründlich durchgesehen werden muss. haben da noch nen D15 mit defektem lenkgetriebe und bei dem D25 stimmt was mit dem kupplungsweg nicht (hat nen halben meter weg). aber unsere \"spezialisten\" haben auch drei versuche gebraucht, bis sie die kupplung wieder zusammmen hatten[/offtopic]

[Editiert am 5/4/2003 von woecki]
 
Hallo Wöcki!
Die Verteilerkappe sollte auf jeden Fall getauscht werden, da ein Loch oder ein
Riss zu unkontrolliertem Funkenüberschlag führt. Oft reicht ein fast unsichtbarer
Haarriss aus um den Motor schlecht anspringen oder schlecht laufen zu lassen.
Ein Teil des Zündstromes geht von außen nicht sichtbar durch unkontrollierten
Funkenüberschlag in der Kappe verloren. Gleichzeitig mit der Kappe sollte auch der
Verteilerfinger getauscht werden, da dieser genau wie die Kappe altert.(Ist nicht teuer)

mfG Christian
 
Das mit der Verteilerkappe kann ich nur ebstätigen. ich hab mir an meinem Mog den Wolf gesucht, bis ishc den Fehler gefundne hatte. So ein Verteilerfinger ist nicht teuer. Kostet maximal 10 Euro. Die NATO-Kappe ist vom Preis her schon heftiger (ca. 50-60 Euro).

Gruß,
Martin
 
habs heute leider nicht mehr zum dc-händler geschafft. uni war doch schon den ganzen tag. und am abend waren wir unterwegs uns nen D 50 ansehen. kann sein, dass wir demnächst nen neuen trecker bekommen. nur geht der unimog davon auch nicht besser...
muss mal sehen, ob ichs morgen schaffe..
 
war heute endlich beim dc-händler. die dichtung vom düsengehäuse gibts noch einzeln. kostet knapp 8¤. und die bedienungsanleitung ist auch angekommen..
die hatten nur leider sehr viel zu tun in der werkstatt heute. muss nochmal vorbeifahren wegen kompressionstester. werde aber schon mal sehen, ob die zündung wenigstens einigermaßen stimmt. scheint ja, wenn der rest i.o. ist, auf extreme frühzündung gestellt zu sein..

wenns was neues gibt melde ich mich wieder

MfG

Wöcki
 
so. zündung ist neu eingestellt. der motor war beim anlassen abgesoffen. war eine zündkerze nass geworden. als wir die gegen eine trockene alte getauscht haben ging der motor wieder richtig gut. jetzt kann man wieder auf ner weichen wiese mit kalten ölen im 5. gang die geschwindigkeit halten. und die reifen haben auch noch etwas wenig luft. jetzt nur noch das überschüssige öl aus dem getriebe ablassen, dann geht der erstmal wieder. der vergaser hat sich irgendwie selbst abgedichtet. wollte die neue dichtung einbauen, da hab ich gemerkt dass er nicht mehr tropft. komisches ding..
hat jemand nen tip, wie ich die festgegammelten schrauben an den achsen losbekomme um da mal nach dem öl zu sehen? wollte es mal mit silikon-spray versuchen.

bin noch nicht zum kompression-messen gekommen. mal sehen, ob ich das noch mache. jetzt läuft er ja erstmal sehr gut. als nächstes dann das lenkgetriebe von unserem D15 ausbauen...
 
Na das ist doch mal was!

Die Schrauben würde ich mal ein paar Tage regelmäßig mit Rostlöser behandeln...
 
so, nachdem ich nu den lob aller windenfahrer eingeheimst hab, wie gut der unimog doch auf einmal läuft hab ich doch noch mal eine frage:
wieso hat unser mog eigendlich keinen beifahrersitz? gabs da beim bund mal ne baureihe ohne? normalerweise fährt man da lkw doch nie ohne beifahrer. (war bei mir zumindest so. aber bin auch man 10to gl gefahren)
unser mog hat offensichtlich nie nen beifahrersitz gehabt. sind keine halter oder löcher für halter vorhanden. in der bescheinigung vom bund steht aber 2 sitzplätze + 8 auf der ladefläche?! das fahrzeug kommt ursprünglich aus nem artillerie-batallion. hatte wohl -hat man mir erzählt- als er ankam noch die plane mit den bänken drauf. aber irgendwie ist von dem aufbau bis auf die planen und eine stange vom dach nix mehr da. die pritsche ist natürlich auch noch vorhanden. ist ja die winde draufgeschraubt (s. foto auf seite 1..)
 
Hallo Woecki
Das mit dem fehlenden Sitz kommt vielleicht daher, dass er über dem Beifahrersitz einen MG-Drehkranz hatte, wo es für den Schützen dann natürlich besser war auf dem Boden zu stehen als auf dem Sitz. Das gab es bei 404`s mit Pritschenaufführung schonmal. Ich habe auch ein Bild von einem 404 Pritsche mit MG-Drehkranz und Pritsche drauf. Wenn ich demnächst mal Zugriff auf einen funktionierenden Scanner habe, werde ich es mal einscannen und dazu auch noch die Explosionszeichnungen der MG-Halterung am Fahrzeug und den Drehkranz aus meiner BW-404-Ersatzteile TDV.


Gruß
Moritz

P.S.:
Eigentlich müsste das Fahrerhaus, wenn mal ein MG-Drehkranz montiert gewesen ist, noch Löcher der ehemaligen Verschraubung an den Seiten der Kabine aufweisen.


[Editiert am 21/4/2003 von Moritz]
 
mal wieder ein kleiner zwischenbericht:
hab heute noch etwas geschraubt. jetzt kommt das abgas auch wieder aus dem endrohr raus. dann noch die reifen auf 2,5 bar. und der mog \"rennt\" jetzt vielleicht...
im fünften gang bergauf fahren war bisher noch nie drin.. *freu*
jetzt nur noch allen anderen beibringen, wie man den mog fährt und das die ersten beiden gänge nicht zum anfahren sind....