Frontspaltgerät zum Stämme spalten

Marcy406

New member
28. Sep. 2004
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Hey, ich will mir ein Spaltgerät bauen, mit dem ich Stämme der länge nach spalte.
Das soll so sein das ich das Spaltgerät an die Dreipunktaufnahme vorne machen kann und dann so über die Stämme fahre, das der Stamm zwischen meine Rädern ist. Hat jemand so ein Teil?
Weiß jemand wie sich das Holz verhält, wenn man den in der Länge spaltet.
habe bis jetzt immer nur Meterstücke im stehen gespalten. Will aber in Zukunft die Langen Stämme komplett spalten, in dem ich it meinem Schatz immer etwas weiter vorfahre und den Keil dann wieder in Holz drücke.
 
...
wenn ich das richtig verstanden habe willst du also die Stämme von der "runden" Seite her spalten und nicht in der Längs.

Ich glaube nicht das das einwandfrei funktioniert, du arbeitest ja schließlich nicht mit der den Holzfasern !?
Ausserdem ist deine Spaltkraft ja durch das Gewicht des Unimogs begrenzt, irgendwann geht der hoch.
Mein 406 wiegt leer 5t, um aber auch 5t damit zu drücken müßte man schon SEHR genau den Schwerpunkt/Mittelpunkt ermitteln an dem der Keil ist.

Gruss aus dem
Oberbergischen
Peter
 
... mal abgesehen das ein Teil von den 5 Tonnen auch noch auf der Hinterachse liegen, wird der Stamm auch noch in den Boden gedrückt.
Ob das in Sinne des Erfinders ist..???

Gruss

Thomas
 
Der Länge nach heist doch mit der Faserrichtung, von der Schnittfläche her, und zw. den Räder soll zw. den Rädern EINER Achse bedeuten, oder?
Am besten mittels eines Zangengreifers, der den Stamm kraftschlüssig greift und fixiert, und eines Keils der dann mit horizontaler Arbeitsrichtung und vertikaler Schnittebene in das Holz gedrückt wird. Ist der Arbeitsweg erschöpft, legt die Zange den Stamm auf den Boden, der Mog rollt vor und das ganze wiederholt sich, quasi wie beim pilgern von Rohren.
Bem: Es sollte sinnvollerweise eine Distanz in Spaltrichtung zw. keil und zange bleiben, da ja sonst das Holz zw. Zange und Keil zerquetscht würde, oder sich der Spalter selbst zerstört.
 
Hallo
ich habe ein anderes Spaltgerät schon an einem Bagger gesehen, der war mit einem Kegelspalter ausgerüstet.Dieser funktionier mit einer Schnecke sie sich in den Stamm bohrt.
Gruss
Wolfgang
 
Hallo ihr Holzmacher,
ich glaube da seit ihr auf dem falschen Weg, dem Stamm in einem Zug spalten das funktioniert nicht immer z.B. wegen den Astgabeln, Stuktur des Holzes usw.
Du musst genau über den Stamm fahren, das Gelände muß eben sein der Stamm ist auch nicht immer gerade, da kommen viele Faktoren zusammen die sich immer verändern. Da gibt es kein Stück.
Wenn du Holz im großen Stil machen willst, baue (kaufe)dir eine Schneid und Spaltanlage > Stamm auflegen> mit einer Motorsäge ablängen und anschließend spalten und das funktioniert fast alles automatisch. Es stellt sich nur die Frage ab wann eine Anlage sich rechnet?
Wir machen auch fast jedes Jahr bis zu 100 Meter Holz, fahren die Stämme nach Hause schneiden sie auf ein Meter Länge und spalten sie dann mit einem Vertikalspalter o. Handspalter (s. Bericht im Forum Dez. 04).

Gruß Martin :roll:
 
Moin, moin,

ich finde die Idee an sich garnicht so schlecht aber habe ich doch so den einen oder anderen Zweifel an der Umsetzungsmöglichkeit. Ein großes Problem wird sicherlich die Beschaffenheit des Holzes darstellen. Wenn es z.B. fasert, ist es sch... zu Spalten.
Wir benutzen eine Handspaltzange, die bringt 7 to. Unsere Stämme schniden wir immer auf 1 m, dann aufspalten und abtransportieren. Das funzt wunderbar. In den letzten beiden Tagen ( jeweils ca. 5-7 Stunden)wo wir im Wald waren haben wir so ca. 15 Meter gaschafft.

@ Wolfgang: wo hast Du denn den Kegelspalter gesehen. Soweit ich weiß sind die längst nicht mehr in Deutschland erlaubt. Letzes Jahr gab es noch einen schweren Unfall mit Todesfolge mit so einem Ding.
 
Hallo,
schaut Euch mal folgende Seite http://www.eder-maschinenbau.de an.
Wir haben einen Handspalter EHG1. Gerät funktioniert tadellos.

Gruß
Martin
 
ja, genau das haben wir auch.

Das ist richtig klasse. Spalten kann man damit alles ohne Probleme, sogar längere Stücke.
 
Hallo Martin und Moritz und andere Eder - Benutzer,
mit welchen Holzarten und Durchmessern habt Ihr denn Erfahrung? Habt Ihr auch Bilder vom Einsatz? Die (gestellten) Bilder auf der Eder HP sind ja evtl. nicht sehr praxisgerecht, aber wenn ihr vielleicht schon 100te Meter gemacht habt, könntet Ihr hier ja Vor- und Nachteile aufführen und uns bei einer Entscheidung helfen.
Ich habe immer wieder das Probem, dass ich Meterstücke auf den Hänger wuchten muss, und das ist natürlich schon anstrengend. Leichter wäre es in Hälften oder Viertelstücken. Klappt das wirklich so gut? Ist das Gerät mit 16Kg handlich oder eher ermüdend schwer? (Immerhin beinahe ein Kasten Bier) Muss man es andrücken, dass es nicht nach aussen weggleitet oder beisst es sich selber fest usw.
Schlegel und Keile sind auch eine Möglichkeit - halt auch anstengend und langwierig.

spalt_01.jpg



Hat auch einer den EDER Langholzspalter ELHS 80?

langholz_02.jpg



Erzählt uns euere Erfahrung,

Grüße, Hans Peter
 
Da dieser Thread leiderein wenig vom Anfangsthema abgekommen ist, werde ich jetzt ein neues Thema aufmachen: Umgang mit der Spaltzange von Eder.

@ Hans Peter: Da möchte ich versuchen deine Fragen zu beantworten
 
Hallo allerseits !

Zwei Sachen zum Thema:
a) Können wir bitte endlich mal mit der "Kegelspalter sind verboten" - Diskussion aufhören ... das Thema langweilt langsam. Ich glaube wir sind uns alle einig, daß die Teile bei manueller Bedienung schweinegefählich sein können. Wenn man das Gerät aber in einer Maschine einsetzt und den das Holz hydraulisch festklammert und niemand in der Nähe ist ... aber wie gesagt, lassen wir das. Ansonsten müssen wir Kettensägen auch endlich mal verbieten, die sind ja sooo gefährlich.

aber zurück zum Thema:
b) Prinzipiell sollte das komplette Längsspalten von Stämmen natürlich gehen - mit genügend Gewalt geht alles. Ich würde schätzungsweise mal vom doppelten bis dreifachen Spaltdruck ausgehen.
Wie schon erwähnt ist das natürlich eine Frage des Holzes - bei geraden, entasteten Stämmen klappt es evtl., sofern man beim Verfahren auch immer genau in die Mitte des Stammes trifft. Aber sobald der Boden uneben ist oder der Stamm verrutsch oder krumm oder astig ist - vergiß es ! Außerdem müßtest du dann auf jeden fall den stamm gegenhalten, mehr wie ca. 2-3to "Andruck" dürfte auch der schwerste Mog vorne nicht bringen, bevor er hochgeht - und was sind schon 2 Tonnen ...

Was machst du, wenn der Stamm dicker ist ? Dann reicht evtl. die Bodenfreiheit nicht mehr aus, und außerdem müßte man ihn dann mehrmals spalten und vorher umdrehen. Und was gewinnst du dadurch ?
Du erhöhst dadurch lediglich die Anzahl der notwendigen Sägeschnitte...

Also, ich halte die Sache zwar technisch für machbar, pratisch gesehen aber für unsinning, d.h. der Aufwand, eine solche Vorrichtung zu bauen, die sich dann nur für wenige, spezielle Einsatzfälle eignet, ist zu hoch.

Da würde ich mich eher auf eine Zange konzentrieren, welche das Holz greifen und bei Bedarf auch gleich (waagrecht) Spalten kann. Diese kannst du dann an den FKH, HKH oder an einen Bagger oder den FL hängen, sie ist universell einsetzbar, und du kannst Kleinkram, auf 30cm gesägte dicke stämme, Meterstücke oder auch dein Stammholz am Stück spalten.

Andreas
 
Das ergibt Sinn.
Das andere kam auch mir reichlich umständlich vor.
Zumals der längsgespaltene Stamm auch noch gespalten, für Brennholz, werden muss.
Gruss Peter