Frosch 401.105

Bündnermog

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19. Okt. 2002
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Hallo Frösche(-Spezialisten).
Vorerst allen ein gutes neues Jahr. Wer kennt sich im Detail in der Baureihe 401.105 aus ? In den Typenkunde-Unterlagen von Carl-Heinz Vogler ist vermerkt "Für gebirgiges Gelände". Ist damit eine andere Achsuntersetzung gemeint, oder - was ich von einem Unimogler vernommen habe - dass diese Baureihe eine 24 V Elektrik verbaut hat ?
Freue mich über eure Antworten Gruss Claudio
 
Hallo Claudio,

laut Ersatzteillsite 2010 Ausgabe E von 1961

Fahrgestell Baumuster

401.104 = Grundausführung mit geschlossenem Fahrerhaus. Verkaufsbezeichnung Unimog AF
401.105 = Grundausführung mit geschlossenem Fahrerhaus und Anhängerbremsanlage. Verkaufsbezeichnung Unimog BF
401.106 = Grundausführung mit geschlossenem Fahrerhaus, Anhängerbremsanlage und hinterer Kraftheberanlage. Verkaufsbezeichnung Unimog CF

Eine Fahrgestellnummer 401.105 und 106 habe ich noch nie gesehen. Das sind Bezeichnungen für Sonderausführungen, an denen vermutlich auch die 401.104 Nummer zu finden ist.

Gruss, Micha
 
Hallo Micha,
besten Dank für Deine Antwort. Das Fahrzeug, das ich kurz sehen konnte, hatte die Rahmennummer mit 401.105 45 beginnend. Also ein Jg 54 Frosch. Gemäss Besitzer verfügte das Fahrzeug seit jeher über eine 24 Volt Elektrik. Kann das sein ? Was unterscheidet die Baureihe (nebst den von Dir genannten Druckluftanhängerbremse - welche bei diesem Fahrzeug nicht vorhanden war ?
Freue mich auf weitere Antworten
Gruss Claudio
 

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Hallo Claudio,

Demnach ist es der Typ B/F , d.h. Festes Fahrerhaus m. , Anhängerbremsanlage mit Schlauch , Aufstiegsringe , keine Ackerschiene.
Preis 1954 13.345 DM.
Es war normal eine 12V Anlage mit 130W (vertärkt 150W)Lichtmaschine und 95Ah (abweichend 94Ah) Batterie verbaut (vertärkt 105 Ah).
Die verstärkte Anlage war bei den Fröschen häufig verbaut.
Für besondere Bedingungen wurden aber auch 24V Anlagen verbaut.
Wenn z.B. eine bessere Startleistung benötigt wurde oder mit Zwei-Anhängern-Zügen gefahren wurde oder schlichtweg Speditionsanhänger mit 24V Beleuchtungsanlagen rangiert wurden.
Eine andere Übersetzung der Achse ist mir aus den Unterlagen nicht ersichtlich.
Das UNIMOG-Archiv kann mit der Gesamtseriennummer sicherlich auch den Auslieferungszustand darstellen.

Gruß Bernd
 
Bernd-aus-Oberndorf schrieb:
Hallo Claudio,

Demnach ist es der Typ B/F , d.h. Festes Fahrerhaus m. , Anhängerbremsanlage mit Schlauch , Aufstiegsringe , keine Ackerschiene.
Preis 1954 13.345 DM.
Es war normal eine 12V Anlage mit 130W (vertärkt 150W)Lichtmaschine und 95Ah (abweichend 94Ah) Batterie verbaut (vertärkt 105 Ah).
Die verstärkte Anlage war bei den Fröschen häufig verbaut.
Für besondere Bedingungen wurden aber auch 24V Anlagen verbaut.
Wenn z.B. eine bessere Startleistung benötigt wurde oder mit Zwei-Anhängern-Zügen gefahren wurde oder schlichtweg Speditionsanhänger mit 24V Beleuchtungsanlagen rangiert wurden.
Eine andere Übersetzung der Achse ist mir aus den Unterlagen nicht ersichtlich.
Das UNIMOG-Archiv kann mit der Gesamtseriennummer sicherlich auch den Auslieferungszustand darstellen.


Gruß Bernd


Grüezi Claudio,

das Unimog-Archiv kann noch dazu beisteuern, dass das Fahrzeug am30.8.1954 über die Fa. Robert Aebi in Zürich zur Auslieferung kam. Die Fg-Kennzeichnung lautete 15.450.1325 und der originale Motor hatte die Nr. 450.1530.

Beste Grüße vom "Chef-Archivar" Hans-Jürgen :roll:
 
Hallo Chef (-Archivar)
Besten Dank für die Ergänzung. Bin eben am Ueberlegen, ob ich mir das Fahrzeug anlachen soll.....

Gutes neues Jahr und viel Freude
Claudio
 
Bündnermog schrieb:
Hallo Chef (-Archivar)
Besten Dank für die Ergänzung. Bin eben am Ueberlegen, ob ich mir das Fahrzeug anlachen soll.....

Gutes neues Jahr und viel Freude
Claudio
Danke für Deine liebe Antwort; die Wünsche bitte auch retour!

Und was, Claudio, wird dann frei aus Deinem Fuhrpark???

Lass es mich bitte wissen, wenn Du was auf die "Transfer-Liste" setzst.

Gruß Hans-Jürgen