Funktion des Auflagebocks bei der Rockinger TK 220?

Mangusta

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13. Juni 2005
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Hallo,

ich will / möchte / muß an meinem 411 mit DB Heckseilwinde H4000 statt der vorhandenen klappbaren Bolzenkupplung ohne Typenschild eine klappbare Rockinger TK 220 (mit Typenschild) montieren.

Nun habe ich bei der Suche danach von einem Auflagebock gelesen.
(Ein solcher würde sich aus Platzgründen zusammen mit der Winde wohl nicht montieren lassen.)

Leider fehlt mir aber jedes Verständnis für den technischen Sinn eines solchen Auflagebocks, der wohl das Herunterklappen der Kupplung vor allem bei Einachsanhängern verhindern soll.

Liegt die Deichsel dann Metall auf Metall auf dem Auflagebock auf - und was passiert bei einer tieferen Bodenwelle?


Mit freundlichen Grüßen

Rolf
 
Zusammen mit der Heckwinde kann man das Dingens nicht montieren, lassen die Bilder aber nicht schliessen, dass man mit Winde und Spulgerät die AHK nicht nutzen kann.
Ich habe das in Verbindung mit meinem 3500kg AluTandemhänger montiert, da habe ich noch keine grösseren Schläge im Strassenbetrieb bzw. langsameren Waldwegeeinsatz gemerkt.
Stefan Fuchs
Zum Verständnis, diese Traverse wird unter das Zugmaul der AHK montiert, die Anhängerdeichsel kommt damit nicht in Berührung. Diese Traverse findet man oft in Verbindung mit dem KettenVerlagerungsgetriebe.
 
Hallo,

bei mir geht entweder Anhängerkupplung hochgeklappt und Spulvorrichtung oder Anhängerbetrieb mit Winde und abgenommener Spulvorrichtung. Es ist aber bei Anhängerbetrieb nur sehr wenig Platz zwischen dem Zugmaul der Anhängerkupplung und der Winde.

Ich verstehe nur nicht, daß man zunächst extra eine klappbare Kupplung einbaut - es gibt ja normalerweise nur starre - und dann hinterher die Klappfunktion extra durch einen Auflagebock verhindert?

Mit freundlichen Grüßen

Rolf
 
Diese Anhängekupplung ist so ausgeführt, dass man sie bei Heckkraftheberbetrieb aus dem Aktionsradius des Oberlenkers entfernen kann, Ich denke in der Zeit waren auch viele Zweiachshänger verbreitet, da bräuchte man den Auflagebock nicht.
Ich war heute an meinem Unimog, tatsächlich liegt das Zugmaul leicht auf dem Bock auf, wenn das stören sollte könnte man da sicher einen Gummipuffer dazwischenbauen.
Stefan Fuchs
 
Ich verstehe nur nicht, daß man zunächst extra eine klappbare Kupplung einbaut - es gibt ja normalerweise nur starre - und dann hinterher die Klappfunktion extra durch einen Auflagebock verhindert?

Moin Rolf,

das stimmt so nicht, es gab solche und solche. :lol:

Ursprünglich wurde der Oberlenker auf dem Kugelkopf für den Luftkipp-Zylinder auf der hinteren Traverse befestigt.

Dieser Oberlenker kollidierte allerdings beim Ablassen der Anbaugeräte u.U. mit der (starren) AHK.

Deshalb wurden wohl die lof-Mogs mit der der klappbaren AHK ausgerüstet.

Diese allerdings ist für größere Stützlasten, wie bei Starrdeichsel-Anhängern , nicht geeignet.

Deshalb wieder ein Stützbock, der das Abklappen der AHK verhindert.

Die AHK liegt auf diesem Bock auf, bleibt aber drehbar.