Geräusche mech. Drehzahlmesser

Charlymuckemann

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23. Juli 2002
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Hallo
seit einigen Tagen macht mein mechanischer Drehzahlmesser starke Geräusche u. wenn mam den Finger drauf hält merkt man auch ein Vibrieren.
Gestern ist er sogar einmal ganz rum bis an den Anschlag gegangen und hat dabei ein lautes pfeifgreäusch gemacht.
Nachdem ich den Motor abgestellt hatte ging er wieder zurück.
Die nadel pendelt auch ein wenig.

Hat jemand eine Ahnung was das sein könnte?
 
Hallo Charly,
wenn der Drehzahlmesser lärmt, kann es auch nur die Welle sein. Da bei Dir aber der Zeiger mit beinflusst wird, liegt ein Lagerschaden am Drehzahlmesser vor. D.h. die Eingangswelle ist derart ausgeschlagen, dass der Wirbelstromtopf, an dem der Zeiger befestigt ist, den Magnet, der von der Tachowelle angetriebenen wird, berührt. (Wow, was fürn Satz!!) Ich gehe mal davon aus, dass Du weißt, wie so ein Teil funktioniert. Das System arbeit nach dem gleichen Prinzip wie ein Tachometer. Wenn Du den Drehzahlmesser weiter verwendest, riskierst Du einen Totalschaden, indem der Zeiger "herumgewickelt" wird. Ausbauen und an einen Tachometerdienst zwecks Reparatur einschicken (Kostenvoranschlag).

Gruß

Fred
 
Wenn Du Glück hast, hat sich nur der Wirbelstrommagnet auf der Welle gelöst und nach oben verschoben und das Lager hat überlebt. Ich habe schon mehrere repariert, die den gleichen Schaden hatten. Auf keinen Fall weiter laufen lassen, irgendwann dreht der Zeiger mit und das Ding ist komplett Schrott.
Gruss
e.a.
 
Hallo
hatte das Teil draußen und zerlegt.
Konnte keinen Lagerschadenfeststellen.
Sah aber so aus als wenn sich Teller u. Topf in axialer Richtung berührt hätten.
Habe ganz leicht mit einer Feile über die Stirnseite des Tellers gezogen.
Die nadel zwischen den Teilen habe ich leicht gefettet.

Der Drehzahlmesser macht keine Geräusche mehr, zeigt aber zuviel an und geht nicht mehr auf Null.
 
Da ist wohl nochmal Zerlegen angesagt und den Zeiger durch Verdrehen nach links bei gleichzeitigem Festhalten des "Topfes" richtig justieren. "Teller" auch ein wenig auf der Achse vom Topf axial wegschieben, damit kein "Kontakt" mehr möglich und mit Sekundenkleber sichern. Du hast wohl das meist durch eine ausgeschlagene Welle ausgelöste Schadensbild, wie ich es beschrieben hatte.
Gruss
e.a.
 
Hallo,

das gleiche Problem habe ich auch. Das laute Summen und die Vibrationen bei hoher Drehzahl habe ich durch Fetten des Lagers hinbekommen. Auch bei mir zeigt er zu viel an. Nur den Zeiger kann ich auf keinen Fall verdrehen, da würde ich was kaputt machen, weil er so fest sitzt. Gibt es vielleicht einen Trick, um den Zeiger zu lockern oder zu drehen?

Gruß, Georg
 
Der Zeiger ist aufgepresst und lässt sich mit sehr sehr viel Vorsicht bei gleichzeitigem Festhalten des "Topfes" auf der Welle verdrehen. Ich mach's immer so, dass ich ihn so verdrehe, dass er gerade mit geringer Vorspannung am Nullanschlag anschlägt, das passt meist. Messung der Einstellung mache ich mit einer linksdrehenden Bohrmaschine, Drehzahl der Bohrmaschine ( evtl. je nach Typ des DZM x 2 ) sollte = Anzeige im Drehzahlmesser sein.
Gruss
e.a.