Getriebe 421

tomo

New member
15. Dez. 2004
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Hallo zusammen,

leider ist wahrscheinlich bei meinem MOG das Getriebe durch :evil: .

Das Problem ist, dass sich der 5. Gang zwar schalten läßt, aber nicht drin bleibt (extremes "Zähneputzen" ist dann angesagt).

Wer kann mir helfen hier eine anderes Getriebe zu organisieren, auf was muß ich achten, was kann ich falsch machen (wahrscheinlich jede menge :wink: ) bzw. was kann ich überhapt noch mit dem jetzigen tun :?: ???

Es handelt sich um einen 421 er Bj. ´68 (großes/kleines Getriebe???)

Vielen Dank für Tip´s an alle "Moggler" aus Hessen :D :D :D
 
zur Frage, welche Getriebevariante du hast Schgau mal hier. Desweiteren ist die Frage, ob F-Getriebe oder G-Getriebe, schau mal hier
 
Hallo,

Das mit dem 5. Gang ist eine alte Krankheit der 406er Getriebe und vermutlich auch der älteren.
Die Schaltgabel vom 5. Gang ist rel. lang und beim Schalten mit viel Kraft verbiegt das Teil gerne.
Dein Getriebe ist vermutlich noch zu retten und das ohne Ausbau.
Beim Fachmann die Schaltplatte richten lassen(mutige können es selber) und es geht wieder.

Gruß, Stephan
 
Hallo Helmut,

danke für deine Links, waren erst einmal sehr aufschlussreich. Nun muß ich nur noch schauen, was davon auf mich zutrifft.

Hallo Stephan,

natürlich wäre mir ein Richten ohne Ausbau extrem angenehm :D ,wie kann ich sehen ob die Schaltgabel verbogen ist oder nicht. Wo finde ich einen solchen Fachmann der (wenn´s denn so ist) das Teil wieder richten kann???

Ansonsten schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2005...
(Herrgott lass es bitte schneien, damit wir unseren Frauen wenigstens einmal im Jahr beweisen können, dass so ein MOG eine echte Aufgabe zu erfüllen hat :roll: )
 
Hallo Tomo

So richtig erkennen kann man es nicht, ob die Gabel verbogen ist.
Das Zurückbiegen ist mir Vorsicht zu genießen und der Weg ist sehr gering.
Bei mir waren es ca 3mm.
Die Platte sauber an der Wand abgestützt und dann mit dem hydr. Wagenheber vorsichtig biegen. Natürlich ohne Gewähr.
Wenn du deine E-Mail-Adresse rausrückst, kann ich dir ein paar Bilder schicken.
Ungeübte Schrauber sollen es besser lassen und vor allem Vorsicht bei der Inbetriebnahme. (2 Gänge gleichzeigig = Getriebe zerstört)

Gruß, Stephan
 
Hallo Tomo,
hast du letztendlich das Getriebe repariert oder doch getauscht? Das Getriebe meines 421/BJ69 hat die gleichen Syntome und möchte es nicht umbedingt tauschen. Wie ist es dir bei der event. Reparatur ergangen?

Gruß, Jürgen
 
Hallo Thomas, Hallo tomo!
Ich habe mir das überlegt: Eine verbogene Schaltgabel kann es alleine nicht sein, da sonst der 6.Gang wahrscheinlich nicht einrasten könnte und somit herausspringen würde.
Der geschätzte Schaltweg an der Schaltgabel/schieber beträgt 15mm, also kann das Problem mit 3mm zurückbiegen kaum zufriedenstellend gelöst werden.
Ich Tippe auf eine Kombination von Verschleiss der Schaltgabel und Schaltmuffe/Klaue und eventuell der Schaltplatte. Ausser Verbiegung ist auch noch eine Lockerung der Nieten zwischen Schaltplatte und Gabel möglich (aber unwahrscheinlich).
Nach Abnahme des Schaltdeckels sieht man wesentlich mehr. Nach Prüfen von Verschleiss könnte man vielleicht die Schaltplatte am Getriebe bewegen, um an den verschiedenen Schaltgabeln zu sehen wann die Muffen anstehen(dazu eventuell die Rasterrollen ausbauen).
@ Jürgen: Werde mich melden wenn es wärmer wird, könnte Dich vielleicht etwas unterstützen.