Getriebeproblem 406 beim Runterschalten

Hallo,

Woher bekomm ich Technische Informationen und Daten zum 406

Technische Literatur wie Werkstatthandbücher, Tabellenbücher und Betriebsanleitung am besten bei Buch & Bild.

EPC am besten online für 15,-¤ Jahresgebühr (Explosionszeichnungen, Teilelisten inkl. aller SAs):
http://www.service-and-parts.net/dcagportal/DCAGPortal

wo ich erkenn ab welchem Baujahr es Neuerungen gab...

Übersichten der Änderungen für die verschiedenen Baujahre findest du in der Typenkunde des UCG, läßt sich aber auch mit etwas Mühe aus WHB und EPC zusammensuchen.

Gruß,
Michael
 
GSchaefer schrieb:
Hallo Armin,Dein Hinweis auf "die großen und modernen" Mogs interessiert mich. Meinst Du, dass bei einem großen Mog das Getribe stabiler und damit letztendlich langlebiger ist?

Hallo Guido,

die Getriebe selbst, werden sicher nicht stabiler sein, aber die Synchronringe in modernen Getrieben können da einiges mehr ab, da diese aus neuen, höherwertigen Legierung gefertigt sind, als die aus älteren Baureihen.

Solange sich Gänge allein durch "langsames Gangeinlegen" noch sauber schalten lassen würd ich mehr eh noch keine Sorgen machen. :wink:

Ciao Armin P.
 
UG2/27: Synchronringe verschleißen, Nachfolger UG2/30: Synchronringe brechen

UG3/40: Synchronringe verschleißen, Nachfolger UG3/65: Synchronringe brechen


lg.
Klaus
 
Hallo Armin,

Danke für die Info. Mein U 1700 ist Baujahr 1984, davor hatte ich einen U 407 Baujahr 1988
Ich verstehe wenn Du sagst, dass so lange langsames Schalten ohne Ruckeln und Krachen geht, man eigentlich zufrieden sein sollte.

Ich hatte das schon in anderen Threads geschrieben: Ich werde einfach einmal zu einem Unimogtreffen fahren und dort vielleicht jemanden treffen, der sich mit U 1700 auskennt und den Mog mal fährt. Wie gesagt, die Fa. Fasieco, bei der ich den Mog reparieren lasse, stellt immer wieder fest, dass aus deren Sicht der Mog prima fährt. Eigentlich sollten "die" ja eher Interesse haben, mir eine neue Kupplung, neues Getrieb etc. zu verkaufen. Spricht m. E. für die Fa. Fasieco.

@ Klaus:

Ich verstehe Deinen Hinweis, dass in meinem Mog Synchronringe UG2/27 verbaut sind?

Beste Grüße

Guido
 
@Guido

Ausgeliefert wurde Dein Unimog mit dem UG 3/40, wahrscheinlich ist noch immer ein solches verbaut.
Dieses Getriebe hat eine Innensynchronisierung mit guten Standzeiten aber durchschnittlicher Schaltbarkeit, spez. in kaltem Zustand.

Das Nachfolgeaggregat UG 3/65 ~ ab Bj.89´, hat im Hauptgetriebe eine Außensynchronisierung, von der Haltbarkeit würde ich sagen ~gleich,
aber besser schaltbar.

Hauptproblem bei beiden Getrieben: der idente Planentensatz.
Zusätzl. Problem der neueren Variante: gebrochene Synchronringe, nicht selten bereits in der Garantiezeit. Zahnräder ind auch gleich, Lager bis auf eines auch gleich, Summa qualitativ keine Verbesserung.
Jene geänderte Lagerstelle (nunmehr Gleitlager vw-Gang/Eingangswelle) war beim "Alten" nadelgelagert und kein Problem. Beim Nachfolger hat man es geschafft auch dort eine Schwachstelle zu machen und hat diese auch bald für die Tauschgetriebe UG 3/40 übernommen. Ist erst seit 2 Jahren wieder in Ordnung: Das Nadellager aus den 70ígern wird wieder in beiden Varianten verbaut........

Wie mir überhaupt vorkommt, dass nicht alle, aber schon viele Neuerungen doch Verschlechterungen sind.


lg.
Klaus
 
Hallo Klaus,,

Danke für Deine Antwort.

Was Du in Bezug auf die Schaltbarkeit ausführst, trifft die Sache 100 %ig. Wenn der Mog kalt ist, ist ein Schalten vom 4. ind den 5. Gang nahezu unmöglich. Das Getriebe lässt sich zwar "drehen" der 5. will aber partout nicht "rein". Ich helfe mir, indem ich dann meistens im 5. Gang anfahre. Oder gibt es eine Möglichkeit des "Vorwärmens"?

Beste Grüße!

Guido
 
Mit vollsynt. Getriebeölen (Castrol Syntrans, oder ähnliche) wird die Schaltbarkeit in kaltem Zustand verbessert.
Beim Warmfahren immer gut: wenn mögl. im 5. anfahren bzw. vom 4. gleich in den 6. schalten.

lg.
Klaus

NS: Jeder "eckige" Unimog von Produktionsbeginn bis ´88 hat das UG 3/40.
 
Hallo Klaus,

kann, darf das vollsynt. Getriebeölen (Castrol Syntrans, oder ähnliche) auch in meinem 406er Bj. 70 Verwendung finden :?:

Ciao Armin P.
 
Ob es sein darf ist so eine Sache. Dafür gibt´s hier genug Spezialisten, die firm mit div. Vorschriften und Vorgaben sind.
Erstere sind halt meist einzuhalten, letztere immer zu hinterfragen.


Ich kann "nur" mit Erfahrung aufwarten, von daher eine klare Empfehlung!


lg.
Klaus
 
Hallo Klaus,

Danke erstmal für Deine Antwort.
Also, Garantiehalber kann ich bei meinem moggale eh nix mehr verkehrt machen.

Hab hier halt auch schon gelesen das Syn. Oele der älteren Generation Synchronringe derenTod sein soll und dann wieder Gegenteiliges.

Nun, mach es halt nicht so spannend und bitte raus mit Deiner Erfahrung :idea: hast Du solche Öle schon in so alten Getrieben gefahren :?:

Ciao Armin P.
 
Von mir eine klare Empfehlung, bisher konnten außer dem Preis nur Vorteile ausgemacht werden.

Im UG 3/40 sowieso aber auch im UG 3/65 wird die Schaltbarkeit damit verbessert und die Haltbarkeit der Schlüssellager (u.A. das Kugellager im Planetensatz) erhöht.

Im UG 2/27 sind subjektiv keine Vorteile zu erkennen, weil dieses Getriebe:

1.bei intakten Synchronisierungen ohnehin gut schaltbar ist und
2. aufgrund ausreichend dimensionierter Lagerung (2 Ausnahmen) auch keine großen Ansprüche an das Öl stellt.

Um hier posit. Auswirkungen auf den meist angegriffenen Lagersitz in der kurzen Welle vom Vorschalt- ins Hauptgetriebe (-wer kann mir dieses eigenartige Schadensbild erklären ?) wie auch bei den Synchronisierungen zu schließen, ist zu früh. Dazu müsste ein solches Getriebe nach der Instandsetzung zumindest 3000h nur mit diesem Öl betrieben worden sein. Die gibt´s , ich habe sie aber noch nicht von innen gesehen.

Was wiederum ein gutes Zeichen wäre.

lg.
Klaus