Getriebeprobleme 406 mit Hauptschaltgetriebe

moggmen

New member
13. März 2008
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Hallo!

Hab seit kurzem einen 406 BJ 73 mit großem Getriebe. Als ich Ihn gekauft hatte war der Schalthebel zum Schalten von Hauptschaltgetriebe und Vorschaltgetriebe in der Position HG bereits mit einem Spanngummi unten am Getriebe leicht fixiert. Er sollte laut Vorbesitzer verhindern das bei langsamer Fahrt und extremen Lastwechseln der Schalthebel aus der Hauptschaltgruppe springt. Das hat auch funktioniert. Bis gestern.
Da bin ich mit meinem Mog eine längere Strecke unterwegs gewesen und nach einem Schlagloch ist der Schalthebel aus der Position HG gesprungen und springt nach einlegen in die Position HG bei Last raus. Es ist auch in den Rückwärtsgängen so. Ich konnte im Hauptgetriebe nur fahren indem ich den Schalthebel kräftig und andauernd nach hinten drückte. In den Zwischengängen gabs keine Probleme, das einzige Manko ist das das Vorschaltgetriebe "singt".

Nun, was kann das sein? :?: Nur eine "Kleinigkeit" oder ein Größeres Problem! Rentiert sich die Reparatur des Getriebes?
Ich hoffe ihr könnt mir bei der Lösung des Problems helfen. Bin für jede Hilfe dankbar....
Danke.

Andreas
 
Hallo!

Mir ist da nochwas eingefallen. Kann man eigentlich nur mit den Zwischengängen fahren?? Oder ist das auf Dauer nicht so gut?

Gruß

Andreas
 
Hallo Andreas.

Habe an meinem MB-trac 800 Bj.77 genau das selbe Problem. Ich denke mal daß die Getriebe identisch sind.
Jedenfalls sind die Zwischengänge genauso belastbar wie die
Normal(Haupt)gänge. Ansonsten habe ich, was das Problem anbelangt, keine Ahnung!

Vielleicht werden wir ja geholfen.


Gruß Horst

Es gehört zum guten Ton in einem Forum, sich kurz (oder lang) vorzustellen.
 
Hallo Horst,

danke das du mich darauf hingewiesen hast! Habs in der ganzen Aufregung um den Mog fast vergessen, aber gleich nachgeholt.

Ich weiß auch nicht ob die Getriebe von Unimog und MB-Trac gleich sind.
Hab mir erst mal ein Werkstatthandbuch bestellt damit ich einen Einblick in die ganze Sache bekomme.

Gruß

Andreas
 
Hallo.

Dieses Problem mit den rausspringenden Hauptgängen scheint ja nicht
extrem selten zu sein?!
Dieser Defekt müsste sich doch eingrenzen lassen.

Gruß Horst
 
Hallo,
das Singen in den Zwischengängen ist bei sehr vielen Unimog, ob 421 oder 406. Also rel. normal, weshalb weiß ich aber auch nicht.
Was gegen die andere Sache gemacht werden kann weiß ich nicht.

Also, wenn ich den Text durchlese hab ich doch recht wenig Ahnung bezüglich Getriebe.

Gruß
B. Thomes
 
Guten Abend zusammen!

Hatte - hoffentlich - das gleiche Problem, hoffentlich, weil ich z.Zt. noch nicht probefahren konnte und deswegen nicht 100% sagen kann, ob alles wieder einwandfrei läuft.

Bei mir hatten einige Lager zwischen VG und HG zu viel Spiel, zusätzlich habe ich die Synchronringe im VG getauscht.

Zum Arbeitsaufwand:

Leider erheblich! Getriebe ´raus, meistens ist die Kupplung auch schon fällig, naja und was ´man dann halt sonst noch so alles findet ...
Selber machen geht auch, in jedem Falle ist "ein alter Hase", der so etwas schon einmal gesehen hat von Vorteil. Aber jeder muss wissen, was man sich zutraut.

Auf jeden Fall hat es einen Grund, dass viele Unimogs bis an die Grenzen von Kupplung und Getriebe gefahren wurden. Vielen war vermutlich die rechtzeitige Reparatur einfach zu teuer.

Vielleicht ist es geschickter gleich ein überholtes Getriebe zu kaufen oder das alte bei einem Spezialisten machen zu lassen. Wenn die Kupplung auch getauscht werden muss, musst du leider mit mindestens ~ 1300¤ rechnen ... ohne Arbeit! Aber zumindest bekommt man die Ersatzteile noch ohne weiteres.

Also viel Glück!

Bernhard, Bamberg
 
Hallo Bernhard,

was hattest du genau für ein Problem mit deinem Mog? Und was für mich noch am wichtigsten ist wo hast du´s machen lassen bzw. hast du selber repariert? Wenn du da jemanden weißt der sich damit auskennt wäre nicht schlecht. Ich wohne in der Nähe von Pegnitz.
Getriebe ausbauen ist denk ich kein Problem da ich ja eigentlich sonst auch alles selber mach, aber dann zerlegen und feststellen worans liegt, da ist eine Erfahrene Hand schon nicht schlecht.

Gruß

Andreas
 
Servus alle Getriebegeplagten,wenn bei der Probefahrt die Schalthebel mit stricken und Gummis gehalten werden fehlts doch schon weiter!!!Oder schalthebel schon geschweist!!Getriebe werden zu 90 Prozent durch unsachgemäse behandlung zerstört!! Der Idiot sitzt am Ende des langen Hebels!!Hart ausgedrückt,Wenn einer noch nie die schwarze Schachtel mit den vielen Zahnrädern aufgehabt hat,soll sich einen Fachmann suchen.Wie beim oberen fall beschrieben wirds mit 1300Euros nicht getan sein,wird einiges durch die Zwangsfixierung eingelaufen sein.Grus Georg
 
Hallo Andreas,

habe mein Getriebe mit einem Fachmann (35 Jahre Erfahrung) repariert, trotz WHB hätte ich mir das selber nicht zugetraut, aber wie gesagt, muss jeder selbst entscheiden.

Durch Zufall kam ich auf unimog-hofmann.de, der ist in Mitwitz, also nicht weit von dir weg und scheint sowas öfter zu machen, vielleicht hat er ja schon ein überholtes im Tausch anzubieten.

unimog kindermann hat glaube ich auch welche im Angebot.

Grüße Bernhard
 
Hallo Moggmen und andere Leidgeplagten

Das Getriebe hat es in sich, aber alles ist reparierbar - ist nur ne Frage der Zeit und der Kosten - aber es geht.

Um einen kleinen Einblick in das Geschehen zu bekommen, verweise ich mal wieder auf meinen alten Beitrag - dann könnt ihr euch mal einen kleinen Vorgeschmack holen ;-)

http://www.unimog-community.de/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&t=25144&highlight=

Info: so traurig es klingen mag, aber mit geringen bis schwachen Schraubkünsten richtet man da nicht viel aus.
Der Motor, als auch das Getriebe sind "Schweine-Schwer".
Ohne zumindestens einen Kran (besser zwei) geht gar nichts. Alleine richtet man bei so einer Arbeit nicht viel aus. Und es muss dann doch das eine oder andere Werkzeug zugekauft werden. WHB und ein gesundes Stück Schraubererfahrung ist Grund-Voraussetzung.

!!Aber wie gesagt - alles ist möglich - nix ist fix" :wink:

Gruß Chris