Hauptbremszylinder 404.0

unimogS

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29. Apr. 2008
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Hallo Unimogfreunde !
Ich benötige für einen Unimog 404.0 , mit Bremskraftverstärker einen neuen,bzw.funktionsfähigen Hauptbremszylinder,
bzw. einen Reperatursatz dafür.

Hat vielleicht Jemand noch die Orginal Ersatzteilnummer von ATE !?
Mercedes konnte mir nicht weiterhelfen. :fluch

MfG
Gerhard
 
In der Bucht gibt es gerade einen "neuen" Hauptbremszylinder, welcher mit der Teile-Nr.: 000 430 53 01 beschrieben ist. Ob die Nummer& preis so OK ist, weiß ich nicht, ggf. nachfragen. Zu finden ist das Ding unter der Bucht-Art-nr. 121147407770.
 
Hallo Gerhard,
ich denke Du meinst die Druckluft-Ausführung ähnlich des 406?
Hauptzylinder Durchmesser 31,75 x Hub 42mm

Findest Du z.Bsp Hier
 
Hallo Hartmut !
Vielen Dank für den Tipp ! :lol:
Also ich hab den 404.0 Unimog mit Bremskraftverstärker .
Es steht nur die Zahl a 38 auf dem HBZ drauf. Den Durchmesser kenn ich nicht.
Gibt es nirgendwo auf dem HBZ eine Seriennummer oder so !?
Und noch eine Frage, gibt es keine Probleme beim TÜV oder so , wenn der Zylinder nicht von ATE ist sondern ein NO Name Produkt ist !?

Erfüllen diese HBZ die Norm, ich mein es geht hier um die Bremse , ein absolutes Sicherheitsteil. ATE wär mir ehrlich gesagt sicherer, was meinst Du !?
MFG
Gerhard
 
Hallo Gerhard,
der Link von mir passt nur bei einer Einkreisigen.
Du brauchst einen mit zwei Kreisen ( wenn Du vorne je zwei Radbremszylinder verbaut hast).

Auf meinem vom 404.0 ( zweikreis) steht:
003 430 11 01
FAG H31 924.0.1 Schäfer
D31,75 Hub 16,5 / 25,5
Hoffe es hilft,
 
Hallo Hartmut !

Ich habe den Unimog mit Einkreissystem, also kann ich ihn dann ohne Bedenken kaufen, er muß also passen.

MfG
Gerhard
 
Hallo zusammen,

wer sich mit einem 404.0 beschäftigt wird bald merken, dass es keine spezielle Ersatzteilliste für den 404.0 gibt.
Ich habe festgestellt, dass man als Grundinfo für das Fahrgestell die ET-liste vom 404.117 und für das Fahrerhaus die ET-liste 406.821 verwenden kann.
Alles andere, was noch so an Ausführungen geliefert wurde, findet man nur noch bei den SA-listen (Sonderausstattung)
Die meisten Probleme beim Aufbau meines 404.0 hatte ich mit der Ersatzteil Beschaffung von Bremsteilen. Ich kann daher nur jedem empfehlen, sich als erstes um die Bremsanlage zu kümmern.

Übersicht
404.0 Bremse (ohne Anhängerbremsanlage) mögliche Varianten ab Werk:

Hydr. Einkreis
1
HBZ zweistufig; RBZ Einfachzyl. vo + hi; Bremstrommel Ø 350mm; ohne Servo

2
HBZ zweistufig; RBZ Einfachzyl. vo + hi; Bremstrommel Ø 350mm; SA 35302, Servo mit Unterdruck.- (verbaut am Rahmen rechts vom Getriebeausgang zur HA)

3
HBZ zweistufig; RBZ Einfachzyl. vo + hi; Bremstrommel Ø 350mm; SA 35096, Servo mit Druckluft.- (verbaut am Rahmen rechts vom Getriebeausgang zur HA)

Hydr. Zweikreis
4
HBZ Tandemzylinder; RBZ Duplexzyl. vo + Einfachzyl. hi; Bremstrommel Ø 350mm; SA 35573/01, Servo mit Druckluft.-
(verbaut vorne im Motorraum an der Trennwand zum Fahrer)

5
HBZ Tandemzylinder; RBZ Duplexzyl. vo + Einfachzyl. hi; Bremstrommel Ø 390mm; SA 35573/02, Servo mit Druckluft.- (verbaut vorne im Motorraum an der Trennwand zum Fahrer)

Jetzt noch zum eigentlichen Problem:
Wenn ich meine Unterlagen so ansehe, wage ich zu behaupten, dass der HBZ vom 404.1 gleich dem vom 404.0 mit hydr. Einkreisbremse ist, bis auf den Anschluss vom Vorratsbehälter.
Der 404.1 HBZ hat hier ein Gewindeanschluss im Gegensatz zum 404.0 mit Schlauchtülle in einer Gummimanschette.
Da die Radbremszylinder alle gleich sind wird es wohl bei dem HBZ keine Unterschiede in den Abmessungen bezgl. der Hydraulik geben.
Ist jetzt aber nur meine Vermutung. Sollte aber am HBZ leicht nachzumessen sein.

gruß
Heinrich

PS: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
 
Hallo Heinrich

Bei meinem 404.013 ist Variante Nr. 6 eingebaut (original)

Hydr. Zweikreis

HBZ Tandemzylinder; RBZ Einfachzyl.vorne und hinten; Bremstrommel Ø 350mm; Servo mit Druckluft.-
(verbaut vorne im Motorraum an der Trennwand zum Fahrer)

Gruss Norbert
 
Hallo,
ich meine es gibt in Deutschland nur die Ausführung mit Zweikreis-Hydraulik und großen Bremmstrommeln.
Quelle: Tabellenbuch Unimog - MB trac , Eigenes Fahrzeug.
Bei Post und Feuerwehr sind mir keine anderen bekannt. Einfache Bremsanlagen habe ich zb. bei 404.0 aus den
Niederlanden gesehen.

Gruß Rainer
 
Hallo Rainer

Der Mog von Gerhard ist ein ehemaliger Post- Mog. Er hat Einkreis - Bremsanlage mit Bremskraftverstärker. Die Trommlen sien die gleichen, wie sie der 404.1 hat. Ebenso die Radbremszylinder.
Wir sind gerade dabei die Bremsanlage aufzuarbeiten und finden, das es besser ist, den Gammelzylinder durch einen neuen zu ersetzen.
Wir finden nur auf dem Orginal keine Kennzeichnung, durch die man ihn eindeutig zuorden könnte.
Es ist eben ein Sicherheitsrelevantes Teil, das uns hier Sorgen bereitet. Von uns will keiner, das jemand daruch gefährdet wird oder das jemand daruch zu schaden kommt.


Michael
 
Hallo Michael,
meiner ist auch ein ex Post Fahrzeug Bj 1976.
Ab Bj ca ,73 müste die Zweikreis Bremsanlage verbaut sein, ( neue EG Verordnung) ab da wurde im 406 die Scheibenbremsen
eingebaut.
Kann natürlich auch vom Gesamtgewicht abhängig sein.

Gruß Rainer
 
Hallo Zusammen,

ich möchte die Gelegenheit nutzen, wenn hier gerade die Brems-Experten versammelt sind.

Meine frage ist, kann der HBZ statt horizontal eventuel auch vertikal eingebaut werden. Den Ausgleichsbehälter könnte ich als höchst platziertes Element positionieren. Ich habe mich von original Fahrerhaus verabschiedet und eine vertikale Einbaulage der HBZ- wie bei Kupplungsgeberzylinder üblich ist - würde mir eher entgegenkommen.

Grüße und Dank: Zsolt
 
unifreund schrieb:
Hallo Michael,
meiner ist auch ein ex Post Fahrzeug Bj 1976.
Ab Bj ca ,73 müste die Zweikreis Bremsanlage verbaut sein, ( neue EG Verordnung) ab da wurde im 406 die Scheibenbremsen
eingebaut.
Kann natürlich auch vom Gesamtgewicht abhängig sein.

Gruß Rainer

Hallo Rainer,
meiner auch. Dieser hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 5250kg und ist Baujahr 75.
Wäre jetzt interessant welches z.Ggw. Gerhard seiner hat.
Wurde vielleicht die Bremsanlage aufgrund der recht teuren Radbremszylinder mal "zurückgebaut" ?
 
Hallo Hartmut, u. Rainer
Der Mog wurde so wie eer ist, von der Post ausgemustert. Der Käufer hat ihn danach zerlegt um ihn wieder neu aufzubauen. Dazu ist es aber nie gekommen, er blieb jahrelan zerlegt und wurde zum Glück , trocken eingelagert.
Es wurde baulich nichts verändert, nur der Aufbau fehlt. Hütte und alles was zum Rahmen gehört ist vollständig ,aber zerlegt vorhanden.
Wir haben hier ein "großes Puzle" ohne Anleitung aber mit Einkreis - Bremsanlage, Bremskraftverstärker und Servolenkung.
Der Motor läuft gut, Getriebe ist absolut Top und auch die Servo arbeitet wie es sein soll. Inzwischen ist die Hütte drauf und es geht jetzt an die Bremsen.
Teschnische Daten wie zulässiges Gesamtgewicht und Co weis ich nicht auswendig, hab das schon mal gelesen im alten Brief, war aber total unwichtig.

Michael
 
...einfach ein kleiner Blick in den Motorraum
stimmt schon es gibt nichts, was es nicht gibt...

15486764ap.jpg


15486765ue.jpg



Michael
 
Hallo Gemeinde! : :mauer

Nach nunmehr 6 Monaten ohne Mog, und etliche Versuche die Bremsanlage zu reparieren, geht mein Latein und das des Mechanikers zu Ende:
Die Geschichte fängt an als ich eine überholte komplette Vorderachse eingebaut habe. Bei der Entlüftung der Bremsanlage ging das Pedal fortan bis zum Anschlag durch und hielt im 1. Drittel nach dem 2. Durchtreten etwas besser.
Wir entschieden den HBZ zu ersetzen und einen überholten HBZ zu besorgen, welcher in der Bucht schnell zu finden war. Dieser war aber komplett verfault und leckte gewaltig, so dass der Händler mir einen Reparatur Satz besorgte und wir so 1 Monat später weiter an der Bremasanlage arbeiten konnten.
Nach dem Einbau des reparierten HBZ wurde die Bremsanlage entlüftet und das Pedal nach mehrerem Durchtreten steinhart. Fortan klemmten die Bremsen und der Druck der Anlage entwich nicht mehr. Die Bremslichter waren permanent an…der Mog kam auf der Straße kaum noch vorwärts. Erst das beherzte öffnen einer Entlüftungsschraube ließ den Druck abbauen.

Wir dachten es sei ein Problem des HBZ und bauten hin und her. Setzten die neuen Erstazteile in den alten (den ursprünglichen HBZ) ein und sahen dass dieser wieder den Druck nicht korrekt aufbaute.

So wie es kommt, bekam ich durch Zufall hier in MX einen eingelagerten HBZ für den 404.1 , - komplett neu - zugespielt. Freudig schraubten wir weiter und prüften den „neuen“ HBZ…Mit der Folge dass die Vorderbremsen wieder einklemmten und der Druck lediglich durch öffnen einer Entlüftungsschraube abzubauen war.

Fazit:
Nach mehreren Versuchen mit den HBZ kommen wir zur Frage: Nun sind die Bremsen an der Austauschachse ja auch neu gewesen, und unsere Meinung ist nun dass diese Evtl eingestellt werden müssen? Ich las da was von einem Vordruck auf er Bremsanlage?

Wer kann mir hier einen Tipp geben wie ich weitermachen kann?

VG aus MX
: trink2