Heckkraftheber hat keine Kraft---->U421

Rainer.U421

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22. Aug. 2002
421
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Hallo

Ich wollte mit dem U421 mit einem Hecklader am Heckkraftheber montiert eine Kipperpritsche von einem Einachsanhänger aufstellen. Der hat aber absolut nichts gehoben. Es ist nur ein Zylinder am Heckkraftheber von meinem U421 eingebaut. Nun meine Frage kann es sein, daß dieser Kraftheber so schwach ist, daß er nicht einmal diese Kipperpritsche hochheben kann, welche ich von Hand schon leicht angehoben habe und unser kleiner 30 PS Traktor hebt diese Pritsche mit dem Hecklader. Oder stimmt sonst irgend etwas nicht?

Gruß Rainer
 
Hallo Rainer,
bringt die Pumpe noch so viel Druck um die Kipperpritsche hochzudrücken? Falls nicht, prüf mal die Spannung des Keilriemens. Hast Du ein Druckmanometer für die Hydraulik zur Hand? Falls nicht, die örtlichen Landmaschinenbetriebe haben so was und dort kannst Du mal den Druck prüfen lassen. Ich weiß jetzt nicht genau wieviel der U421 normalerweise hat, aber 150bar sollte schon rauskommen.
Thorsten
 
Hallo Rainer!

Das gleiche Problem habe ich mit meinem 421 auch. Er drückt seine eigene Kipppritsche selbst mit fast 2,5to kies in die höhe aber als wir neulich ein 6-reihiges Maissetzgerät anhängen wollten da hat er einfach schlapp gemacht....

Die ersten 421 haben alle nur einen Zylinder drin (wie der 411 auch) und sind deshalb bisschen schwach auf der Brust...

Allerdings gibt es die Möglichkeit wenn Du schweissen kannst einen zweiten Zylinder einzubauen und an der Hubwelle (und das ist das komplizirteste daran) links noch eine Halterung dranschweissen.... (Das werd ich mal bei Gelegenheit machen)

Hoffe ich konnte Dir helfen

Grüssle Michael
 
Hallo

Danke für Eure schnellen Antworten.
Mein Unimog ist Bj 80, aber der Heckkraftheber wurde nachträglich angebaut. Die Aufnahmen sind Kat. 2 und sonst sieht das ganze recht original aus. Als die Kipperbrücke noch montiert war, hat mein Unimog die gleiche Brücke mit dem eigenen 3-fachen Zylinder ohne Probleme nach oben gehoben. Wahrscheinlich habt Ihr recht und ich werde wohl einen zweiten Zylinder einbauen müssen. Aber auch wenn dieser Heckkraftheber vom 411 ist kann ich nicht verstehen was man mit so einem laschen Teil überhaupt hochheben soll. :exclam:

Gruß Rainer
 
@Rainer:

bevor du anfängst zu schweissen, solltest du den Zylinder prüfen. Ich meine, Im Werkstatthandbuch steht drin, wieviel Last in der Aufnahme hängen kann (Größenordnung: 1to, muss aber nachschauen).
Wenn er deine Pritsche nicht aufgestellt bekommt aber der Kipper einwandfrei funktionierte, tippe ich auf undichten Zylinder (Dichtung unten an der Kolbenstange)

Gruß Stephan
 
Hallo,
der Druck ist nicht der allerhöchste, 150 bar bei ca. 28 l/min. Der Kraftheber mit zwei Zylinder hebt ca. 1500 kp an den Anschlusspunkten des Unterlenkes. Einzylindrig kann ich momentan nicht sagen.
Gruß
Bernd Thomes
 
Hallo

Nochmals danke für eure Hilfe. Ich habe beim Zylinder nachgeschaut und keine undichte Stelle gefunden (alles trocken). Mir ist auch klar dass der Hebelarm mit dem Hecklader sehr hoch ist und er natürlich bei dieser Ausladung keine so hohe Kraft mehr hat. Aber mich wundert einfach, dass ich diese Ladefläche sogar von Hand etwas anheben kann. Und beim Unimog geht ao gut wie nichts. Also wenn alles dicht ist und die Hydraulik vom Mog sonst alles problemlos schafft. Kann es vielecht sein, dass der Zylinder defekt ist und bei einer zu hohen Belastung das Oel direckt wieder in den Rücklauf gedrückt wird???
 
Der Zylinder muß ja auch nicht nach außen undicht sein Aber wenn zwischen Kolben und Buchse das Öl inerhalb des Zylinders vorbei in den Rücklauf fließt leckt nix aber keine Kraft!

Gruß aus dem Bergischen Maurice
 
wenn er an den Anlenkpunkten 1 to heben soll (mit 2 Zylindern) dann het er mit einem nur die Hälfte, also 500kg. Dann hast du ja auch einen extrem langen Hebel. wenn du da eine Übersetzung von 1:5 drin hast dann kommst du z.B. auf 100kg. und dein Hecklader wiegt ja auch noch was.
Weiss jemand wieviel kg eine \"normale\" Schlepperhydraulik hebt?
Wie du auch schon vermutet hats kann es natürlich auch sein, dass der Zylinder innen undicht ist. Hochheben, wen er von alleine runterkommt ist enrweder der Zylinder oder deine Steuerventil undicht
Gruss
Peter
 
Hallo zusammen!

Also, unser 4506 (40 PS) hebt gut 2,7 Tonnen mit der Hydraulik.
Ich schätze mal, dass eine \"nomale\" Schlepperhydraulik von einem Schlepper in der PS klasse eines 421, auch ungefähr 2 Tonnen hebt.
Ein Bekannter von uns fährt auch 421. Hydraulik mit einem Zylinder und er kommt bei weitem nicht an den Deutz heran. :(
Peter hat vollkommen Recht. Mit dem Hecklader machst du es der Hydraulik natürlich wahnsinnig schwer.
Aber es kommt mir doch etwas wenig vor. Normalerweise müsste er das schaffen.
Würde genauso wie Peter schon sagt, mal anheben und schauen ob der Kraftheber sinkt!


Gruß Phil
 
Also ich weiß ja nicht, was ihr für Spielzeuge habt, aber unser trac hebt gute 4,5t...
Und unser 411er Unimog hat bis jetz auch alles gehoben, im Gegenteil, den hebt es vorne sogar aus, wenn wir mit unserer Winde Holz rücken und mit der Hydraulik des Mogs die Winde aus dem Boden ziehen und die Bäume auch noch mit anheben zum abtransportieren, der hat allerdings auch nur einen Zylinder!
Gut, kann sein das man ab und zu mal ein bisschen Gas geben muß, damit er es SCHNELLER hebt, aber bis jetz gab es keine Probleme!

Kontrolliere doch mal deinen Keilriemen, der die Hydraulikpumpe antreibt und sieh nach ob du auch genügend Hydrauliköl im Tank hast!
Bei mir war letztes mal nur noch wenig Öl im Tank, und es ging gar nix mehr weil die Pumpe Luft erwischte: mehr Öl drauf, und es ging wieder...

Also, noch viel Spaß beim ausprobieren und Problem lösen!

MfG,
Tobias Fuchs
 
Hallo zusammen!

Muss mich korregieren.
Habe mich eben verschrieben. unser Deutz hebt 3,7 Tonnen und ein \"normaler\" Schlepper hebt dann auch so um die 3 Tonnen und nicht 2!
Das sind alles Werte die direkt am Ende der Unterlenker bzw. der Ackerschiene gemessen werden!
Ich kann Stefan da nicht ganz Recht geben. Sicherlich ist es zu wenig, was Raines 421 hebt, aber es ist nicht zu vergleichen mit einer Seilwinde!
Wenn man Baumstämme auf den Polter legt, liegen sie Praktisch auf der Ackerschiene.
Also kann der Kraftheber seine ganze Kraft anbringen.
Bei einem Hecklader verdreifacht oder vervierfacht sich aber das Gewicht, durch den langen Hebel.
Aber eine Pritsche müsste er wirklich gehiben bekommen!
Nochmal Tschuldigung!



Gruß Phil
 
Hallo

Ich habe jetzt den Hecklader 2 Tage lang in gehobener Stellung gehalten und er hat sich nicht gesenkt. Meine Überlegung nun, vieleicht ist dies kein Originaler Zylinder der da von meinem Vorgänger montiert wurde und dieser hat einen zu geringen Wirkungsgrad.
Oder kann mann vieleicht einen Zylinder einbauen der geleich gross ist aber einen wesentlich höheren Wirkungsgrad besitzt, falls dies doch der Oiginale sein sollte. Der Ausgleichsbehälter hatte zuvor tatsächlich zu wenig Oel aber dies habe ich geleich als erstes behoben. Falls Luft in der Leitung ist, entweicht diese doch automatisch durch mehrfaches betätigen der Hydraulik duch die Entlüftung am Ausgleichsbehälter oder??!

Übrigens: Ein Freund von mir hat einen Deutz mit ca. 50 PS und der sagt dass seine Hydraulik 1,5 Tonnen hebt. 3-4 Tonnen kommen mir etwas sehr hoch vor.

Gruss Rainer
 
Generell hebt man bei Schleppern mit der Hydraulik vorher die VA an, bevor die Hydraulik kapituliert. Beim Mog müßte es auch so sein oder zumindest so, daß er vorne ganz \"leichtfüßig\" unterwegs ist.
Für was brauch man ansonsten ne Hydraulik? Zum Spielen?
Gruß Hartwig
 
Hallo Rainer!

Was ist das für ein Modell?
Schon 06er Baureihe oder noch 05er? Oder sogar noch ein D 50?
Also, wir haben unserem Ne größere Pumpe und einen größeren Behäter verpasst.
Aber auch vorher hob er bestimmt 3 Tonnen. Kann jetzt natürlich sein, dass die Vorgängerpumpe auch nicht original war, aber davon geh ich nicht aus.
Unser D 30, also das älteste Modell hebt ja schon knapp zwei Tonnen.
Aber jedenfalls ist die Leistung deiner Hydraulik zu gering.
Kannst du mal ein Bild einstellen, dass man den Zylinder sehen kann.
Wenn Luft im System war, hat er die jetzt rausgedrückt.
Am Zylinder liegt es dann wahrscheinlich nicht.
Nochmal ne Frage: Wolltest du die Pritsche in der Mitte hochheben, oder hochkippen?


Gruß Phil



Gruß Phil
 
Hallo
was ist das für ein Deutz D 4506 der 3,7 to am Unterlenker hebt.
Geht das überhaupt, bei einem Leergewicht von ca 2 to?


Nichts für ungut

Rudi

PS: ich habe selber einen D 4006 (ca 900 kg Hubkraft) und einen DX 3.10 (ca 1500 kg)laufen.
 
DU Scheribst:\"Ich wollte mit dem U421 mit einem Hecklader am Heckkraftheber montiert eine Kipperpritsche von einem Einachsanhänger aufstellen. Der hat aber absolut nichts gehoben. Es ist nur ein Zylinder am Heckkraftheber von meinem U421 eingebaut. Nun meine Frage kann es sein, daß dieser Kraftheber so schwach ist, daß er nicht einmal diese Kipperpritsche hochheben kann, welche ich von Hand schon leicht angehoben habe und unser kleiner 30 PS Traktor hebt diese Pritsche mit dem Hecklader. Oder stimmt sonst irgend etwas nicht?\"

Da frage ich mich wie jetzt(Nun meine Frage kann es sein, daß dieser Kraftheber so schwach ist, daß er nicht einmal diese Kipperpritsche hochheben kann, welche ich von Hand schon leicht angehoben habe) wiso soll der Kraftheber die heben du hat doch den lader drann!!!!!!

Was Passiert denn wenn wenn den den lader(verstehe ich richtig ein lader ist für mich eine art kran der in die dreipunkt kommt wie man ihn zum Mistladen benutzt) in der dreipunkt oben hast und dann mit der Lader hydraulik hebst???

Oder binn ich vollig daneben??

Gruß Maurice

[Editiert am 7/5/2003 von Maurice(SG)]
 
????
Kran? Mistgreifer???
Ein Hecklader ist praktisch eine lange stabile 4 - Kant - Stange die am Ende auseinander geht und eine Aufnahme für eine Forke oder Schaufel besitzt. Praktisch wie ein Frontlader mit einem Arm.
Diese \"Stange\" besitzt am anderen Ende eine Aufnahme für den am Unimog verbauten landwirtschaftlichen Kraftheber - dem 3-Punkt-Gestänge. Und dieser Kraftheber soll nun die \"Stange\", die natürlich etwas länger ist, anheben. Und dazu hat der Kraftheber wohl zu wenig Kraft.
So, nun zu der Hubkraft mit Einzylindrigem Kraftheber beim 411er:
gekürztes Zitat aus Werkstatthandbuch
Das Arbeitsvermögen der Kraftheberanlage liegt im Bereich von 470 -525 mkp je nach Anlenkung. Hubkräfte an den Geräte-Anlenkpunkten des 3-Punkt Gestänges bei 550 mm Koppelhöhe und einer mittleren Hubspindellänge von 100 mm feines Gewinde:
Die gleichen Werte liegen ebenfalls beim 421er vor!!!

Schwerpunkt hintr den Schwenklagern als Beispiel jetzt zb 0,0m, 1,0m und 1,4m
Hubkraft UL vorn (kp) : 1190, 690, 580
Hubkraft UL hinten (kp) : 1350 790, 680
Hubhöhe i.Schwerpkt mm UL - vorn: 410, 775, 850

Mehr Informationen sind natürlich im Werkstatthandbuch erhältlich.

Gruß
Bernd Thomes
Hubhöhe i.Schwerpkt mm UL - hinten 390, 640, 690
 
Ach so für mich war ein Hecklader immer sowas:
i-1_B.JPG


Danke
 
Rainer, weißt du, was ich glaube.
Deine Gelenke sind bolzenfest.
Ich habe bei meinem 2010er (Zwei Luftzylinder D150mm macht bei 8 bar ca.1.4t pro Zylinder, Übersetzung geschätzt 1 zu 3, Hubkraft also ca. eine knappe Tonne)
Eine 14 tägige Carambaorgie veranstaltet und bin dann noch mit dem Brenner ran, bevor sich die Welle wieder bewegen lies .

Kolbendurchmesser ist Kolbendurchmesser. Egal ob Original oder nicht originaler Zylinder.
Reibungs und Leckageverluste liegen bei Hydraulikzylindern im unteren einstelligen Prozentbereich. Und wenn er die Last hält, sind Zylinder und Ventile OK.

Thorsten