Heruntergekommener Unimog im Mercedes Museum

Menk

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19. Feb. 2005
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Hallo zusammen,

ich war heute im Mercedes Museum in Stuttgart. Ein Besuch der sich wirklich lohnt. Sowohl die Fahrzeuge als auch die Präsentation sind sehr interessant.

Ich war nur ein wenig von dem dort ausgestellten Unimog geschockt. Man muß ja nicht unbedingt ein Freund von hochglanzlackierten Restaurierungen sein. Aber der ausgestellte Unimog ist lieblos mit Farbe bepinselt (bspw. Gummikeder der vorderen Kotflügel). Zudem handelt es sich auch um die falsche Farbe. Der Gesamtzustand ist mehr als beischeiden. Entweder man beläßt die Fahrzeuge im gealterten Originalzustand oder richtet sie wieder her (beide Varianten finden sich im Museum).

Neben dem dort ebenfalls ausgestellten Mercedes Traktor ist meiner Ansicht nach der Unimog das mit Abstand schlechteste Ausstellungsstück - eigentlich Schade.

Gruß
Markus
 
Hm ein Bild von ihm were nicht schlecht damit wir uns auch eine Meinung bilden könten!
Mfg Beni
 
hallo markus

das sehe ich auch so,ein bildchen wäre nett :wink:
wir wissen ja nicht,was da acktuell steht!


gruß arne
 
vielleicht ist es ein austellunsstück, das aus dem Leben gegriffen wurde, grade MB macht das doch gerne AUtos kaufen, und ab ins Musseum, eben
wegen der langlebigkeit.

gruss Sven aus dem saarland
 
Leider habe ich die Kamera im Auto gelassen. Ggf. war jemand anderes schon im Museum und hat ein Bild gemacht.

Gruß
Markus
 
Meinst Du den hier?

Auf dem Bild sieht er nicht so schlecht aus.
Auf die Farbe kommts ja nicht an bei der Originalität!
Was mir auffällt sind nicht originale Bordwände.


Gruß Achim
 

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Ich muss Markus recht geben; das ausgestellte Fahrzeug ist durchaus kein "Ruhmesblatt".
Vom Typ her stellt er auch einen Verschnitt dar; mit wenig Aufwand im Vergleich zu den sonstigen Aufwendungen für das wohl gelungene Museum wäre hier sicher mehr möglich gewesen.
Aber wir haben ja auch ein "Unimog-Museum" und etliche Treffen im Jahr mit aussagekräftigeren Fahrzeugen.
Der Unimog "erträgt es!"
Gruß Hans-Jürgen
 
Es stimmt, dass der Unimog etwas "künstlich" lackiert aussieht, mit viel Füller und makellosem Glanz am Fahrerhaus ...
Ich war vor zwei Wochen dort und habe mich trotzdem über den Unimog gefreut, denn er steht in der "Galerie der Helden" und da gehört er auch hin!

Gruß aus Staig bei Ulm

Markus
 
Hi Arne!

Du kannst ja Zitate einfügen. Hast Du etwa einen Ochsenkopf auf Deinen PC geklebt :wink:

Ganz so schlecht finde ich den Mog nicht. Viele wurden über die Jahre mit neueren Teilen betriebsbereit gehalten. Man sollte aber immer bedenken, dass der Mog ein Arbeitsgerät ist und nicht als Hochglanzobjekt und Ausstellungsstück verkauft wurde.

Im Museum kann stehen was will. Nur die Veränderungen bzw. Abweichungen zum originalen Zustand müssen beschrieben sein.

So kann man sich besser informieren und es werden keine Halbwahrheiten in die Welt gebracht.

Gruss, Micha
 
Hallo,

ich hab mir den Mog auch angesehen und bin nicht ganz schlau geworden. Es sind sehr alte Teile aber auch einige "falsche" Teile daran, irgendwie ist die Sache nicht ganz stimmig.

Trotzdem ein schöner Unimog, finde ich.

Gruß, Daniel
 
Hallo,


na dann scheint das jetzt wohl Mode bei Mercedes zu werden. Im Unimog-Museum war letztes Wochenende auch so ein "Ruhmesblatt" drin stehen zu sehen.
War so ein Feuerwehr-TLF mit gerollter Hindukuschlackierung (Rostpickel hat man besser gleich mitüberrollt), verbeulten und gespachtelten Fahrerhaus. Aber das Beste waren die Seitenbleche des Koffers, welche mit Reperaturblechen übernietet wurden und anschließend überpinselt wurden. War zum Totlachen, durch die vielen Rottöne alleine am Aufbau, hätte man schon eher auf fire-rust-engine-camouflage als Grundfarbe tippen können. :D



Paul
 
1. Das Unimog-Museum ist kein Mercedes-Museum und wird von einer privaten GmbH bzw. einem Förderverein neben vielen Idealisten betrieben.

2. Die Diskussion um besagtes Fahrzeug hatten wir schon mal; auch dieses Fahrzeug ist - das hätte man unschwer auf der neben dem Fahrzeug ausgestellten Informationstafel lesen können - eine private Leihgabe und hat durch diese zweifelsohne vorhandenen diversen Lackausbesserungen einen eigenen "Look". Ok!!
Das Museum ist dem Leihgeber dankbar, dieses Fahrzeug über die Sommer-Saison der Clubtreffen und Ausstellungen hin geliehen bekommen zu haben.
So sehen Fahrzeuge mit gut vierzigjähriger Geschichte eben im Einzelfall auch mal aus.

Es grüßt Hans-Jürgen
 
Hallo,


So sehen Fahrzeuge mit gut vierzigjähriger Geschichte eben im Einzelfall auch mal aus.

Na als negatives Beispiel allemal! :wink:


Aber ja auch egal, selbst dieses Feuerwehr-Treffen letztes Wochenende war ja nicht so die große Schau. Sah eher danach aus, als hätte man hastig, aufgrund ausgebliebener Anmeldungen von alten Feuerwehrfahrzeugen, die Feuerwehren der umliegenden Randgemeinden angerufen und diese unter freien Eintritt ins Museum dazu gebracht am Samstag mit ihrem Feuerwehr-Unimog da zu sein!

15 Fahrzeuge für eine solche Veranstaltung ist schon ein wenig armselig! Und dann auch fast nur 95% Neufahrzeuge, keine Oldies!

Da glaubt man echt, es gibt wohl keine Feuerwehr-Oldies mehr!

Und zu 1., der Beteiligung von DC und wer da was zu sagen hat,............. K.K.


Aber dafür traf man viele alte nette Gesichter. :wink:


Gruß

Paul
 
Hallo zusammen,

ist doch klar, jeder hat ein anderes Verständnis zu Museumsobjekten und Veranstaltungen. Abweichungen davon sind letztendlich die genannten Kritikpunkte im negativen Fall und die positiven ergeben sich in Beschwichtigungen.

Ich selbst war letzte Woche sowohl in Stuttgart als auch in Gaggenau. Der Unimog in Stuttgart ist meines Erachtens richtig positioniert und zeigt dem Durchschnittsbesucher einen "Helden".

In Gaggenau waren Feuerwehren auf Unimogfahrgestellen zu sehen. Daß das nur "alte" sein müssen, habe ich nicht erwartet. Von den 404 und 416 waren mindestens 4 Stück da, somit schon mal 25%.

Was also soll die Mismacherei?

Im Übrigen vergisst man immer leicht, welcher Aufwand hinter so einer Veranstaltung steckt. Und je nach eigener Einstellung heisst es dann: dürftig, auf die Schnelle, mit heißer Nadel und und und.

Siehe auch den Beitrag von Hans-Jürgen.