Hilfe 404 - Motor springt nicht an

Hallo Lothar,
hier ein älterer Thread.
http://www.unimog-community.de/phpBB3/hilfe-bei-preisfindung-fur-unimog-nachlasz-t83174.html#p448808

Hallo Matthias,
über die verwendete Ölsorten musst du dich Informieren. Da bin ich nicht aktuell. Ich bin König im verdrängen von Ölwechseln. :lol:
Laut TDV (Bundeswehr)
Motor ohne Filter 6 l.
Getriebe ohne Kriechgang 6 l. mit 7 l.
Differential je 3 l.
Radvorgelege je 0.3 l

Differentzial + Vorgelege auffüllen bis es aus der Einfüllschraube läuft. Mit schnell, geht nur der Motor. :lol: Die Achsen zieht sich. Und wenn eine Schraube nicht aufgeht, geht's gleich um vieles langsamer.
Auf alle Fälle, als erstes die Einfüllschrauben am Differ. öffnen. Die Ölmenge, die über der Einfüllmenge liegt, gibt Auskunft über den Zustand der Wellendichtringe im Getriebe..... aber lass ihn erst mal laufen... jede geöffnete Schraube öffnet neue tolle Welten.. 8)
Über die Preise für die Kerzen bin ich mal gespannt beim Sternehändler.... zu DM Zeiten lag mein höchster Preis der mir angeboten wurde, bei 150 DM pro Stück... weis aber nimmer wo ich das nachfragte.. Bei der Bundeswehr gilt, auf alles 30% Abzug für die Preise. Also, ist alles 30% teurer. Ein Grund warum das G-Model für Zivilisten so teuer war/ist. :mrgreen:
 
Hallo Matthias,

Motoröl 10W40 oder 15W40 vom Baumarkt ist ok.
Bei Schaltgetriebe, Achsen und Vorgelegen tut es ein einfaches SAE 80 GL4 ÖL solange der Schutz vor Bundmetallkorrosion gegeben ist. Ich verwende Cartechnic GL4 SAE 80 unter anderem im Vertrieb von Wessels & Müller.
Ich habe gerade am Wochenende die Öle der Vorderachse gewechselt.
Differenzial knapp 2,5l
Vorgelege ziemlich genau 0,25l
Wichtig die Hinweise von Festus, immer zuerst die Einfüllöffnung aufschrauben.
Geht die nicht auf und man läst das Öl ab hat man ein Problem.

Bei den Motoren gab es unterschiedliche Zylinderköpfe.
Der Unterschied war die Ventilsteuerung und eben die Gewindelänge der Zündkerzen.
Die ältern Motoren/Zylinderköpfe haben Kerzen mit ca 10mm die neueren mit 19mm Gewindelänge verbaut.
Der Unterschied ist äußerlich an den ebenfalls unterschiedlichen Ventildeckeln zu erkennen.
Alter Ventildeckel/Zylinderkopf:
ventildeckel_alt.JPG

Neuer Ventildeckel/Zylinderkopf
ventildeckel_neu.JPG

Quelle: http://www.ig404.de
Deutlichstes Erkennungsmerkmal ist dabei die Lage der Entlüftung beim neuen Kopf direkt hinter dem Öleinfüllstuzen.

Auf Deinem Bild
file.php

kann ich hier die neuere Ausführung erahnen. Dann passen die oben genannten Zündkerzen.
 
Hallo Festus,
hallo Jürgen,

ich bin gerade im Schrauberwahn und Schrauben in Größe einer Walnuss ziehen mich magisch an. Dass sieht immer so nach klarer Angelegenheit aus. Aber der Satz von Festus: "...jede geöffnete Schraube öffnet neue tolle Welten.. " kommt mir irgendwie bekannt vor. Ich werde es mal beim Ölwechsel belassen. Ein Ölfilter liegt noch rum. Ich brauche jetzt einfach mal ein schnelles Erfolgserlebnis.... :D

Zündkerzen. Ja, ich wurde schon gewarnt. Ich hatte jetzt die Motornummer und das Angebot von MB 45€/Stck. (Lieferrückstand - mit angeblich zwei Tagen Lieferzeit. Meiner Erfahrung nach passt aber das Wort Lieferrückstand und Tage aber nicht auf ein Blatt Papier) pro Kerze zu bezahlen. Nachdem der freundliche Nachbar auch gleich noch eine alte Zündkerze rausgeschraubt hat, habe ich mich direkt auf die Suche gemacht. Es sind WC 175 ERT 27 (mit den Zahlen konnte MB aber nix anfangen). Es ist die Kerze mit 19 mm Gewinde, also der neue Kopf (der alte hat auf dem Bild keine Kurbelwellenentlüftung). Im Internet bin ich bei einem sehr netten Hanomag und Unimog Herren fündig geworden. 11€/Stück für "nagelneu" Kerzen plus Versand. Er steckt sie gleich morgen in die Post.

Stimmt, die Zündkerze auf dem Bild oben ging auch. Etwas geringerer Wärmewert (Winter?) und eine andere Schlüsselweite oder Entstörungsgrad sagt glaube ich das ERT2. Sie hat aber auch das lange Gewinde. Auch wenn in diesem Fall der Satz: "Never change a runnig System" nicht stimmt, habe ich mich an den Status gehalten und die Gleichen die bisher verbaut waren gesucht.

Dann habe ich noch von einem Unimog Freund Obb. das Angebot seinen speziellen Zündkerzenschlüssel zu bekommen, den er sich extra für die beiden vordersten Zylinder gebastelt hat. Das Angebot nehme ich gerne an. Ich hatte schon beim ersten Augenschein das Gefühl, dass man da nur mit Spezialwerkzeug unter einer Stunde pro Kerze braucht....

Wenn alles klappt, hat er am Donnerstag neue Kerzen UND springt an. Da gibt es dann zur Belohnung schon einmal ein paar Liter frisches 10W40... Klopf auf Holz.

VG Matthias

P.S.: Ich hatte auch noch in dem sehr aktuellen Thread "Hilfe in Bayern und Bonn" ebenfalls erwähnt, dass der betroffene Unimog einen neuen Besitzer bekommen soll.
 
Hallo Matthias,

kipp doch einfach mal ein knappes Schnapsglas voll Sprit in den Vergaser und dann muß er starten. Wenn er dann nicht anspringt, suchen wir weiter.
 
Hallo Michael,

an dem Punkt waren wir schon. Zusätzlich kommt die Woche aber noch jemand, der sich mit dem Motor und Vergaser - zumindest in PKW´s - auskennt.

VG Matthias
 
Hallo zusammen,

heute Abend habe ich mir vom 404 Kollegen das Werkzeug für den "letzten Zylinder" geholt. Ein kurzer Kerzenschlüssel einer Kettensäge an den ich einen 22 Ringschlüssel ansehen kann.

Vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen, der auch schon beim Kerzenausbau geflucht hat.

VG Matthias
 

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Guude,

Das Zählen von Motorteilen beginnt vorne und endet an dem Ende, an der die "Kraft aus dem Motor austritt".
Unter Anderem nicht ganz unwichtig bei Arbeiten, bei denen die Zündfolge nicht ganz ohne Belang ist.
Solltest Du allerdings tatsächlich am "letzten Zylinder" schon Probs haben, dann lasse Dich erst mal von der Kerze des ersten Zylinders überraschen.

Vorsicht beim Kerzenwechsel mit dem Kapillarrohr für die Instrumente, das haben schon Einige dabei unrettbar geschrottet. :shock:

Gut 404! J.
 
Hallo Justus,

die Anführungszeichen beim "letzten Zylinder" hatten schon ihren Grund... :wink: Aber die Definition, dass die Zählweise in die Richtung geht, wo die "Kraft austritt" ist, war mir neu.

Der Sensor in der Mitte war mir auch schon aufgefallen. Kann man den abstöpseln?

VG Matthias
 
Hallo Matthias,

der Sensor ist wie Justus schreibt üblicherweise ein Kapillarrohr. "Abstöpseln" zerstört, knicken zerstört genauso. Entweder Du schraubst den Fühler heraus (der ist aber manchmal bockig) oder eben sehr vorsichtig drum herum arbeiten.

Und ganz wichtig natürlich Justus Hinweis auf die Zählweise. In Fahrrichtung vorne beim Zündverteiler ist Zylinder und Kerze 1. Wenn Du bei deinen Versuchen hier die Zündkabel verwechselt haben solltest, mag der Mog tatsächlich nicht gerne anspringen. Aber ich denke darauf hast Du schon aufgepasst.
 
hallo matthias,


bei meiner feuerwehr hatte ich die gleichen probleme...

ein schwacher zündfunke... der mog sprang kurz an... und ging dann wieder aus...

habe ca. 1 jahr gesucht...

am ende waren es die alten mil zündkabel.... der zündfunke verschwand durch die isolation an die masse an dem kabel...


erst als ich die alten kabel durch "normale" ersetz habe (inl. stecker und neunen kerzen) sprang der mog direkt an.

schmeiß die kabel raus... bzw. bau sie auf "normale" um..... das hilft.. (wenn du tips brauchst.. schreib ne PN)


deit dem habe ich in den letzen zwei jahren niewieder probleme gehabt (außer nergerissenen steuerkette)

grüße aus der eifel

markus
 
Hallo zusammen,

ich kann erfolgreichen Vollzug melden. Allerdings kam der mit Hindernissen. Der Reihe nach.

Heute morgen habe ich die neuen Zündkerzen reingebaut. Ohne den speziellen Zündkerzenschlüssel, keine Chance die Kerze des ersten Zylinders wieder herein zu bekommen. Raus kam sie, weil beim Abschrauben der Überwurfmutter die Zündkerze gleich mit kam. War wirklich lustig. Dadurch dass das Zündkabel sich mit gedreht hat, drehte sich die Schraube ab einem bestimmten Punkt immer wieder zurück, wenn ich den Schraubenschlüssel zum umsetzen wegnahm. Ich kam mir vor wie Sisyphus.

Egal irgendwann war es geschafft, die neuen Kerzen drin und der Wagen sprang sofort an. Hurra. Gleich auf der Wiese eine paar Runden gedreht, er zog besser, als die Woche zuvor. Dann vor der Halle stolz mit laufenden Motor abgestellt um das Werkzeug raus zu räumen. Nach einer Minute schaltet sich der Motor aus, als ob jemand den Zündschlüssel gedreht hätte. Erneute Startversuche Fehlanzeige. Der Motor macht keinen Mux. Kontrolle der Kerze, keine Zündfunke. Ich dachte schon, ich hätte die neuen Dinger geschrottet. Zum Glück gab es aber am Zündkabel auch keinen Funken. Die gute Nachricht, Kerzen vermutlich noch Heil, Vergaser und Spritzufuhr, scheint auch zu funktionieren. Die schlechte Nachricht, die Zündung scheint zu spinnen.

Alles kontrolliert - es gab zwei drei Maderbisse an den Kabel zur Instrumentenbeleuchtung - keine Ahnung, wie man die Teile der Zündung richtig auf Funktion kontrolliert. Eine Freund kam vorbei und maß, so gut er konnte, alles durch. Er hatte die Transistorzündung im Verdacht. Wir haben mit unserem gemeinsamen Halbwissen die Zündung wieder auf original umgebaut. Und was soll ich sagen, die Kiste ging sofort wieder.

Dazwischen lagen ein paar ungewisse Stunden. Eine kaputte Sicherung in der schwarzen Zigarre mit den roten Kabeln war kaputt. Beim kontrollieren ist uns erst einmal das Bakelit Gehäuse kaputt gegangen und eine passende 8 Ampere Sicherung war auch nicht greifbar. Also nach viel suchen - ist nicht meine Werkstatt - schnell beim alten Porsche eine ausgeliehen und eine neue Sicherungshalterung gefunden. Diese ganze Aktion brachte nur nicht den Erfolg.

Anbei die Fotos von der Zündanlage. Die Kabel von der Transistorzündung haben wir stillgelegt. Die Sicherung für das große Relais ist jetzt etwas moderner. Funktioniert aber.

@Markus. Die Zündkabel bei dem Mog schauen nicht so alt aus. Dir wurden schon einmal gewechselt. Es sind auch nicht mehr die mit der Metallummantelung, die es wohl gegeben haben muss.

Jetzt werde ich die Tage bei uns am Grundstück fahren, damit der Mog noch runder läuft.

Nachdem ich mit der Aktion einen guten halben Tag damit verbracht habe, muss ich noch etwas Motivation für den Ölwechsel sammeln. Mal sehen, was es dort für Überraschungen gibt.....

Vielen Dank erst einmal Euch allen für Eure Hilfe. Heute Nachmittag hätte ich mir gerne eine Hotline ins Forum gewünscht.....

Viele Grüße Matthias
 

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Hallo Jürgen,

die fliegende Sicherung geht zu diesem großen Relais. Irgendwas für Schlagwasserschutz - keine Ahnung.

Letztlich waren es ja zwei Probleme. Erst die Kerzen und dann die Transistorzündung. Bis zuletzt funktionierte die Zündung ja.

Was hat es eigentlich mit dem Transistor auf sich, der vor dem Einbau der Transistorzündung abgeklemmt werden muss? Ich konnte keine alten Befestigungsstellen finden, wo so ein Teil mal gewesen sein soll. Also konnten wir den bei dem Rückbau auch nicht berücksichtigen.

Im Verteiler ist nur ein Kondensator/Elco, der vermutlich die Spannungsspitzen glätten soll um den Unterbrecherkontakt zu schonen.

Was mich aber echt gewundert hat, ist das ausgerechnet das Modernste Teil schlapp macht. Ich habe eben gelesen, dass viele sich Stecker einbauen um bei einem Ausfall schnell wieder auf die originale Zündung umswitchen zu können. Kein Vertrauensbeweis in das Teil und diese Art des Umbaus.... :roll:

VG Matthias
 
Hallo Matthias,

langsam fängst Du an mich zu verwirren :D

Zu Zeiten der Konstruktion des 404 war den Konstrukteuren glaube ich das Wort Transistor noch garnicht bekannt. Zumindest hat der Original 404 soetwas nicht. Der hat nur reine Elektrik aber keine Elektronik.
Der Kondensator am Zündverteiler muss bei der normalen Zündung angeschlossen bei der Transistorzündung aber nicht angeschlossen sein.
Ich kann nichts Schlechtes über die Transistorzündung schreiben, funktioniert bei mir Problemlos.

Und welches große Relais meinst Du in Verbindung mit dieser ominösen Sicherung.
 
Hallo Jürgen,

verwirren wollte ich Dich nicht, aber als "Junior Member" darf ich dass im Zweifel unbeabsichtigt... :D

Das mit dem Transistor hatte ich irgendwo gelesen (OK, klingt jetzt nicht so konkret, war aber hier im Forum im Zusammenhang mit Umbau auf die Lösung von BAT). Vielleicht bringe ich aber auch etwas durcheinander. Wenn ich es wieder finde, reiche ich es nach.

Für mich ist nur wichtig, dass der Motor mit dem Rückbau jetzt wieder läuft und keine Einstellungen an der Zündung durch den Rückbau angepasst werden müssen.

Mit Relais meine ich das rot eingekreiste Teil. Da war die Sicherung durch und wir haben die neue fliegende Sicherung eingebaut. Schickere oder gar originale Teile hatten wir nicht zur Hand.

VG Matthias
 

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Schön, dass

Er wieder rundläuft !!

Ich persönlich denke mir immer, die Wagen wurden so anno dazumal gebaut, also dürfen Sie mit ein wenig "feineinstllungen", auch mit Ihrer alten Technik "tuckern".
Und mal ehrlich, die originale zündanlage funcktioniert doch ??
Warum soll ich dann umbauen ?

mfG Sven aus dem Saarland
 
Hallo zusammen,

leider zu früh gefreut. Heute rausgeholt um noch diverse Details zu machen. Nach ca. 350m blieb der Unimog Mitten auf der Wiese stehen. Der Vergaser bekommt kein Benzin mehr. Benzinpumpe ausgebaut. Membran in Ordnung und wenn man den Hebel bewegt, bildet sich am Ausgang zum Tank hin ein Vakuum und am Ausgang zum Vergaser baut sich ein leichter Druck auf. Die Benzinpumpe schmatzt fröhlich vor sich hin.

Zündfunken bestens. Mit Startpilot läuft er sofort.

Nachdem ich von der Materie keine Ahnung habe, geht es mit try and error weiter.

Den kleinen Filter vorne habe ich kontrolliert und gesäubert. Es gab aber eigentlich nix zu säubern. Etwas "Schlamm" war drin, aber minimal. Allerdings hatte ich ihn bei der ersten Aktion schon einmal gesäubert.

Ich habe beide Tanks ausgebaut und die Ansaugrohre die reingehen, gereinigt und durchgeblasen. Das erste Rohr war am Anfang nicht ganz frei, ließ nur weniger Luft durch. Nach entsprechender Bearbeitung ging es wieder bestens. Der Rohr des hinteren Tanks war von vornherein frei. Die Filter am Ende habe ich auch gereinigt, die waren aber beide frei.

Weiter mit try and error - der Wagen stand ungefähr 250 Meter von der Werkstatt entfernt - MItten auf der Wiese. Egal wieviel Werkzeug man mitnimmt, es fehlt immer was. Die ganze Aktion hat ca. sechs Stunden gedauert. Aus der Benzinpumpe kommt kein Tropfen Benzin.

Was soll ich machen? Der Landkreis Erding scheint komplett Unimogfreie Zone zu sein. Der Schwiegervater war beim Militär, die Kaserne Erding keine 2 km weg und keiner kennt sich mit diesen Kisten aus.

Habt ihr eine Idee? Kann die Benzinpumpe trotzdem kaputt sein - Stichwort schwacher Zündfunke.

Was ich nicht gemacht habe, ist mal kräftig an der Leitung zu saugen die zur Benzinpumpe führt um zu sehen, ob da auf dem Weg irgendwas verstopft ist. Die Leitungen wurden seinerzeit ausgewechselt. Die Benzinpumpe macht auch eher einen neueren Eindruck. Aber langsam bin ich am Verzweifeln.

Ich habe schon den Vergaser viermal umsonst zerlegt und will nicht das ganze Auto auseinander bauen, nur weil ich keinen blasen Schimmer habe, warum da kein Benzin kommt.

Der Tank vorne ist halbvoll, der Tank hinten plätschert auch. Die Tankanzeige zeigt dreiviertel voll an. Aber eher glaube ich da dem Kaffeesatz.

Auf welcher Position muss der Hebel neben dem Fahrersitz stehen, dass Benzin kommt? Man kann ja von vorderen auf den hinteren Tank umschalten. Die Beschriftung ist nicht mehr da. Welche Stellung also für welchen Tank?

Vielen Dank für Eure Hilfe. Ich fahre morgen wieder raus und plane alle Leitungen auszubauen und durchzublasen. Dann will ich das Benzin ablasen um zu sehen ob da Dreck drin ist (das Benzin selber habe ich erst vor ein paar Tagen rein geschüttet), dann könnte ich noch eine neue Benzinpumpe bestellen.

Aber das ist alles planloser Aktionismus. Mehr kann ich mit meinem Know How nicht machen.

MIt Startpilot läuft er wunderbar.

VG Matthias
 
Hallo Matthias,

bei dem Kraftstoffhahn kann ich dir nur aus der Erinnerung helfen, mein 404 hat soetwas nicht.
Aber wenn er quer zur Fahrtrichtung steht ist er geschlossen.
Wenn er nach hinten rechts (ungefähr 160°) steht ist er auf den vorderen Tank und wenn er nach hinten links (ungefähr 190°) steht auf den hinteren Tank geschaltet.

Was mich stört sind die Aussagen, dass im Kraftsoffvorfilter vor der Kraftstoffpumpe nach kurzer Zeit Schlamm ist und das das eine Saugrohr ebenfalls verstopft oder teileweise verstopft war. Dies deutet doch auf Dreck auch in den Leitungen hin.

Auch gefällt mir die Verwendung von Startpilot eigentlich nicht so gut. Stattdessen kannst Du Dir auch mit einer PET-Flasche und etwas Schlauch einen Hilfstank basteln den Du an den Kraftsoffeingang des Vergasers anschließt und höher als den Vergaser hältst / hängst. Dann fließt der Sprit auch ohne Pumpe in den Vergaser.

Was passiert wenn Du an der Kraftstoffpumpe von Hand pumpste und die Leitung am Vergaser löst?
 
Hallo Jürgen,

Startpilot hatte ich nur genommen, um zu sehen, ob der Motor läuft. Die Zündung funktioniert, wunderbar knackige Zündfunken.

Die Handpumpe am Benzinhahn bringt nichts, kein Benzin. Ich habe die Leitung schon am Ausgang der Benzinpumpe abgeschraubt, um zu sehen ob was kommt. Nada.

Vielleicht ist in den Zuleitungen was verstopft. Ich verstehe es aber nicht ganz. Es gibt je einen Filter (etwas grober) im Tank und den kleinen (mit sehr feinen Sieb) vorne. Die müssten doch evt. Teilchen rausfiltern. Zumindest die, die eine Benzinleitung verstopfen können.....

VG Matthias