Hilfe mein Getriebe tropft am 406

Unimog406-NeuUlm

New member
21. Dez. 2013
64
0
6
Hallo mog gemeinde,

ich habe anfang der Woche bemerkt das unter meinem 406er eine größere Ölpfütze ist, hab gleich drauf mal alles mit dem Dampfstrahler gereinigt um herauszufinden :roll: was oder wo es tropft.

So und gestern hab ich nochmals nachgesehen, es tropft an einem kleinen Deckel am Getriebe:

Prägung auf dem Gehäuse: 406 261 11 01

Ansicht von unten

Ansicht von oben


Wär von Euch hatte dieses Problem auch schon? Was ist das eigentlich für ein Nebenabtrieb, mit scheint es so als wär dieser Wegabhängig!!??

Ich habe jetzt eigentlich keine Lust deshalb das Getriebe auszubauen, aber ich sehe keine ander Lösung!!!

Hat wär einen Tipp für mich


Gruß
Christoph
 

Anhänge

  • 20170914_180952.JPG
    20170914_180952.JPG
    78,9 KB · Aufrufe: 3.233
  • 20170914_181012.JPG
    20170914_181012.JPG
    93,3 KB · Aufrufe: 3.233
  • 20170914_181100.JPG
    20170914_181100.JPG
    80,8 KB · Aufrufe: 3.233
Guten Abend,
ich muss dieses Thema nochmals nach vorne holen :roll:

Da ich damals keine richtige Lösung fand dieses Problem anzugehen habe ich so gut als möglich von außen alles mit Dichtmasse eingepinselt, das hat auch ein paar Monate dicht gehalten, doch jetzt tropft es wieder und noch mehr als zuvor.

Wer kann mir helfen, ich habe jetzt schon mit einigen Leuten geschrieben und auch telefoniert, doch bisher keine Lösung.

Wer kann mir helfen, wer hat eine Idee wie ich da dann komme???
Ich bin für jeden Tipp dankbar.

Oder benötigt Ihr noch Informationen vom :mog4

Getriebe absenken geht nicht, kein Platz
Getriebe anheben geht auch nicht, wegen dem Abtrieb under dem Querholm
Hab schon versucht die zwei Halbschalen (Getriebehalter am Querholm)zu demontieren woran ich aber auch gescheitert bin da einfach zuwenig Platz ist, um dieser heraus zu bekommen.

Ich bin kurz davor die :flex anzusetzen. :ironie

Schöne grüße aus Schwaben
Christoph
 
Hallo Chistoph
Getriebe absenken geht nicht, kein Platz
wieso nicht? Auch beim Ausbau muss das Teil weg bzw abgelassen werden.
Den wegeabhängigen Nebenabtrieb brauchst du z.B. bei angebauten Setz- oder Sähgeräten ohne eigenes Laufwerk.
 
Hallo Helmut,

vielen Dank für deine Antwort.

Kannst du mir etwas näher beschreiben wie ich hier vorgehen soll und auf was ich aufpassen muss?

Was hab ich bis jetzt getan:
- Getriebe Öl abgelassen
- Wagenheber unter das Getriebe
- alle Schrauben an den Halbschalen am Querrohr entfernt, diese lassen sich aber aus Platzgründen nicht herausnehmen

Nun hab ich den Wagenheber mal langsam abgelassen, aber das Getriebe hängt sofort an den Halbschalen und lässt sich max. 10 mm absenken!

Ich muss dann ja auch mit ziemlicher Sicherheit das Schubrohr entfernen, was erwarte mich da, auf was muss ich acht geben? :roll:

In diesem Zuge möchte ich gleich die Gummimanschette erneuern, gibt es hier nur die geteilte?

Gruß
Christoph
 
Hallo Christoph, hallo Helmut

bei mir scheint es genau auch im Bereich dieses "wegabhängigen Nebenantrieb"
massiv rauszutropfen. Habe da jetzt mal sauber gemacht um das detaillierter
zu evaluieren. Die Zahnriemenscheibe habe ich herunter bekommen, indem
wir zu zweit - einer mit grosser Rohrzange die Riemenscheibe fixiert hat
und der andere mit einer 17-er Nuss die Schraube die in die Welle geschraubt ist
geöffnet hat (normales Rechtsgewinde). Danach mit dem Schonhammer die Riemenscheibe von der Achse runter getrieben. Es kommt ein Simmerring zum Vorschein. Jetzt beobachte ich mal ob der undicht ist.

Ggf ist es aber auch weiter oben "dieser Deckel".
Leider sehe ich auf den Bildern (von Christoph) nicht welcher "Deckel" das ist.
Für mich sieht es so aus als wenn dieses "Getriebe" des Nebenantriebs an das
"Hauptgetriebe" geflanscht ist. Da ich den Nebenantrieb nicht brauche stelle ich mir die Frage, ob es möglich ist dieses NEBENANTRIEBSGETRIEBE abzubauen und das
Hauptgetriebe an dieser Stelle mit einem Deckel (ggf eine Stahlplatte) zu verschliessen.

Wäre auch schön wenn es hier mit Antworten auf Christophs Fragen weiterginge :wink:

Gruss Jo

39551348az.jpg
 
Hallo Jo,

anscheinend hatten hier noch nicht viele dieses Problem :roll:

Ich bin aber gerade dabei dieses Problem zu beheben:
Den Wedi am der Zahnriemenscheibe habe ich schon vor 2 Jahren oder so im Eingebautem zustand getauscht, das ging ohne große Probleme.

Bei mir ist der kleine Blechdeckel undicht, der von hinten auf das Alugehäuse geschraubt ist, siehe den roten Kreis auf meinem Bild, dieses Bild ist von oben aufgenommen.

Ich bin jetzt wie folgt vorgegangen:
1. Fahrerhaus kippen, hierzu musste ich mir erst Kipplager zusammenschweißen
2. Kühler ausbauen
3. Getriebe unterbauen und die Schrauben hinten an der Quertraverse entfernen
4. Vorne links und rechts wo der Motor auf der Wiege verschraubt ist die je 2 Schrauben entfernen
5. Hinterachse mit 2 Spanngurten oder Kettenzug etwas nach vorne ziehen
6. Vorderachse ebenfalls mit 2 Spanngurten oder Kettenzug etwas nach vorne ziehen
7. das so lange wiederholen bis Motor und Getriebe etwa 2,5 cm nach vorne gerutscht sind
8. nun habe ich mit einem abgeschnittenen Kreuzschlitz-Bitt (glaube PH3) die Schrauben entfernt
9. Deckel abnehmen, das ist mein aktueller Stand
10. Dichtmasse und alles wieder zusammenschrauben.

Morgen werde ich mal anfangen alles säubern und den Deckel mit Dichtmasse wieder festschrauben.
Wozu doch so ein "Feiertag" alles gut ist :lol:

Gruß
Christoph
 
Hallo Christoph

das ist ja mal eine scheixx aufwändige Arbeit. Aber wenn nicht anders dran zu kommen ist.
Hast Du das ganze Getriebeöl abgelassen?

Ich bin auch etwas weiter (dank Feiertag).
Die Zahnriemenscheibe haben wir mit vereinten Kräften runtergebracht. Junior mit grosse Rohrzange die Zahnriemenscheibe fixiert, ich die Maulweite 17mm Schraube geöffnet.

Mit Schonhammer die Scheibe von der Welle getrieben. Die ist nur gegen einen Absatz gespannt, ohne Keilnut/Feder o.ä.

Darunter kommt ein Wedi zum Vorschein. Eindeutig hier sifft es. Kannst Du mir die Spezifikation dieses Wedis geben. Erkenne da sehr wenig. Ich hoffe, dass ich das dann damit dicht bekomme und nicht auch noch der
Deckel anfängt zu "markieren".
Alternativ habe ich mir schon gedacht einfach eine Kappe über die Welle auf das Gehäuse zu schieben
und dort dicht (Schelle/Gummi/Dichtmasse) zu verschliessen. Wie gesagt, ich brauche diesen Nebenantrieb eh nicht. Bei meinem Mc Cormick habe ich mal das siffende Mähgetriebe entfernt und mit einer Platte verschlossen.
Das wäre die Alternative für Dich.

39566420qm.jpg


39566417me.jpg



Gruss Jo
 
Hallo Jo,

den WEDI hab ich schon wie geschrieben vor min. 2 Jahren gewechselt, welche Abmessung der hatte weiß ich nicht mehr, es war auf jeden Fall kein Problem denn beim Landmaschinenhändler zu beziehen.

Jetzt hatte ich ja das Problem das der kleine Blechdeckel undicht war, gestern hab ich alles sauber gemacht und den Deckel mit Dichtmasse wieder verschlossen. Leider habe ich nicht mehr soviel Getriebeöl dieses ist aber bestellt. Dann werde ich sehen, ob es noch an anderen stellen tropft. :shock: :roll:
Hinter diesem Deckel ist ein Kugellager verbaut.

Ich hoffe ich konnte Dir damit weiterhelfen.

Gruß
Christoph
 

Anhänge

  • 20201002-2_183958.jpg
    20201002-2_183958.jpg
    94,7 KB · Aufrufe: 2.686
  • 20201002_184003.jpg
    20201002_184003.jpg
    76,4 KB · Aufrufe: 2.686
Danke Christoph

habe den Wedi gefunden. Dm 30 x 52 x 7 mm, ASL mit Staublippe, NBR 70 Shore, DIN3760

Das scheint eine Montageöffnung zu sein. Sehr blöd, wenn es an so einer statischen Stelle
undicht wird. Simmerring darf nach 40 Jahren nachlassen, aber so eine Trennfuge,
das braucht man wirklich nicht.
Mache jetzt dann auch gleich neues Getriebeöl rein

SAE 80W90 GL4 mit MB Freigabe 235.1

Cheers Jo
 
Hallo Jo,

was für einen Hersteller hast Du?

Ich fahre das megol Mehrzweck-Getriebeoel GL 4 SAE 80W von MEGUIN
Spezifikationen un Freigaben:
API GL4
MIL-L-2105
MAN 341 Typ Z1
MAN 341 Typ E1
MB-Freigabe 236.1
ZF TE-ML 02B, 17A
und hab bis jetzt nur gute Erfahrungen damit gehabt.

Bin gerade noch am überlegen, ob ich unten am Getriebe den großen Deckel auch gleich öffne und eine neue Dichtung einbaue, da hängen auch immer wieder tropfen. Nur die Frage woher ich so eine Dichtung bekomme? :technik

Die ganze Reparatur ufert eh gerade etwas aus: :shock:
Benötige vorne ein neues Kabinenlager, ein neues Lenkrad (da brechen die Speichen), neue Hydraulikschläuche, der Umlenkhebel und der Lagerbock fürs Gaspedal am Motorblock sind total ausgeschlagen, Schubrohrmanschette Hinterachse usw.

Mal sehen wo ich die Sachen alle her bekomme. :roll:

Gruß
Christoph
 
Hi Christoph
ich habe das von Divinol bestellt hat die 235.1 Freigabe
Diese Freigabe habe ich mal vom Technikteam des Unimogmuseeums bekommen.
Ich sage immer:
So ein Unimog ist etwas für Leute die sonst keine Probleme haben.
Nicht preiswert aber schööööön
Teile beziehe ich wecheselweise (wie es halt gerade passt)
bei der lokalen Truckwerkstatt, Sascha Fritz, Kindermann, Merex, hier im Forum, ...
Brechende Lenkradspeichen, das hab ich ja noch nie gehört.

VG Jo
 
Hi

der Wedi ging gut runter und wieder rein.

Was mir aufgefallen ist. Bei der "Ablassschraube" welche direkt am Nebenantrieb sitzt
ist eine Kugel mit drinnen die radial auf ein Loch in er eine "Achse / Welle " zu drücken scheint.
Die Mimik ist mir unerklärlich.
Weiss jemand, ob man den Nebenantrieb abstellen kann ?

VG Jo

39607900li.jpg



39607908ce.jpg
 
Unimog406-NeuUlm schrieb:
Bin gerade noch am überlegen, ob ich unten am Getriebe den großen Deckel auch gleich öffne und eine neue Dichtung einbaue, da hängen auch immer wieder tropfen. Nur die Frage woher ich so eine Dichtung bekomme? :technik

Die ganze Reparatur ufert eh gerade etwas aus: :shock:
Benötige vorne ein neues Kabinenlager, ein neues Lenkrad (da brechen die Speichen), neue Hydraulikschläuche, der Umlenkhebel und der Lagerbock fürs Gaspedal am Motorblock sind total ausgeschlagen, Schubrohrmanschette Hinterachse usw.

Mal sehen wo ich die Sachen alle her bekomme. :roll:

Gruß
Christoph

Hallo Christoph,

Du meinst den großen Blechdeckel oder ggf. Getriebeölwanne? Die Dichtung gibts noch neu beim Sternenonkel. Kostet um die 18 Euro.

Wie schon an anderer Stelle beschrieben schaue ich zuerst, was es noch original gibt, und wenn der Preis passt, dann hole ich es beim Stern.
Ansonsten muss man schon schauen. Für die kleinen Mogs hat Mogparts viel.
Eine Schubrohrmanschette für den 1000er Trac hatten wir zb. in Kuppenheim auf dem Teilemarkt bekommen, die gabs in der Ausführung nicht mehr neu vom Stern. Ebenso die Hydraulikleitungen, falls original, einbauen und freuen.
Lustig wird es, wenn es die Lenkölleitungen mal nicht mehr gibt, denn diese sind am Trac auf die Rohrleitungen aufgepresst...
 
Hallo Florian,

nach dem ich heute einen Tag frei hatte war ich bei Sternenonkel und habe mir die nötigen Teile besorgt.

Hallo Jo,

ich bin mir nicht ganz sicher aber ich meine man kann den Antrieb an diesem Bolzen zur drehen abschalten.
Wenn Sich die Welle frei drehen lässt ist der Antrieb aus!

Gruß
Christoph
 

Anhänge

  • Nebenabtrieb.jpg
    Nebenabtrieb.jpg
    67,6 KB · Aufrufe: 2.433
Hallo Christoph

ja, ich kann mir auch vorstellen, dass man dan der Welle mit einem Schraubenschlüssel
drehen kann und hierdurch der Nebenantrieb aktiviert wird.
Werde aber an der Schaltwelle nicht rumspielen, sonst sabbert es dort womöglich noch raus.
Die Kugel scheint die Rastung zu sein. Aber ohne Feder, was eher ungewöhnlich ist.

Habe jetzt einen neuen Wedi drinnen und es hält dicht.

39607904af.jpg


39607905rq.jpg


39618454dz.jpg



Diese Ölablassschraube steht in meinem Handbuch nicht als zu öffnend drinnen, da kam aber noch ca 1/4 l raus.

39607911gd.jpg
 
Hallo mog gemeinde,

nach unzähligen Rückschlägen wie z.B. ein plötzlich undichter Kühler habe ich gestern alles wieder zusammengeschraub und festgestellt!

Vorschaltgetriebe:
Es lassen sich allte Gänge schalten nur die Gruppe Schneckengänge nicht.
Gefühlt komme ich mit dem Schalthebel zwar in die Gruppe, hab dann aber Leerlauf!?!
Was kann hier das Problem sein?

Zweites Problem:
Jetzt ist das Zapfwellengetriebe undicht, also genauergesagt die Wellendichtringe!
Kann man den Nebenabtrieb, das Zapfwellengetriebe einfach abschrauben?

Gruß
Christoph
 
Hallo Christoph
Nebenabtrieb kannst du abschrauben, achte auch die unterschiedlichen Schraubenlängen für den Wiedereinbau.
Wie steht der Hebel für die Zwischengänge, etwa auf "EIN"?
 
Hallo Helmut,

vielen Dank für deine Antwort, das mit dem Nebenabtrieb hab ich letztes WE in angriff genommen, hab aber nur die zwei Wellendichtringe getauscht, jetzt schaut es so aus als ob es dicht wäre.

Habe auch das mit den Schneckengängen nochmal ausprobiert, in der Tat, wenn der Schalthebel auf Vorschaltgetriebe steht, dann geht der Schalthebel nicht in die Schneckengänge.

Also Schalthebel auf Hauptgetriebe

Was aber jetzt auffällt, egal in welcher Stellung der Schalthebel ist, "Zwischengänge"-"Nullstellung"-"Schneckengänge"-"Krichgänge" ich spüre keinen Unterschied, der Unimog fährt gefühlt immer gleich schnell!!

Ich bin der Meinung das war mal anders :roll:

Mach ich da was falsch???

Gruß Christoph
 
Hallo Christoph

Mit dem kleinen Hebel ganz vorne rechts wählst du die Gänge nur vor (also du wählst nur die entsprechende Gruppe vor) Einschalten musst du jetzt aber mit dem Hebel fürs Vorschaltgetriebe.
Wenn du diese Vorwählung bei eingeschaltetem Vorschaltgetriebe machen willst, geht das sehr schwer. Die Gänge sind so klein und verklemmen sich. Auch immer berücksichtigen, dass sich dieser kleine Hebel wie eine Treppe schaltet - nicht nur nach vorne oder hinten.
Ist in der Betriebsanleitung aber eigentlich gut beschrieben.

Gruss Norbert