Holz behelfsmäßig rücken/schleifen ohne Rückeschild

hallo,
meine erfahrung ist es, dass es für eine lange standzeit günstiger ist, den dreck mit auslaufender kette zu sägen. mir ist das mal aufgefallen, habe mir aber nie gedanken gemacht, warum das so ist. denke mal der ansatz vom holzwurm geht da in die richtige richtung. ich mache es immer so, dass ich den stamm von der sauberen seite her fast durchsäge, dann drehe ich ihn (auch dicke durchmesser, sofern sie gerade sind. habe einen extra langen hebel) und säge den rest mit auslaufender kette. jetzt sage ich nur, was wir alle eh schon wussten, wenn man peinlich genau darauf achtet nicht in den dreck zu sägen, hält so ne kette erstaunlich lange. ist zumindest meine erfahrung.
mit dem einstechen ist das so eine sache. ich vermeide es, wenn ich es kann mit der großen säge. (50 er schwert, rs kette, stihl 046). da drehe ich den stamm lieber. gerade jetzt bei frost habe ich die erfahrung gemacht, dass die große säge gerne zu resonanzen mit dem antivibrationssystem neigt und sich aufschwingt, bis sie "hackt".
gruz kasp
 
Habe im Wald immer einen Laubpuster dabei, beim Stammsägen blas ich dann kurz über den Dreck, meist ist dann alles soweit auber. Ansonsten Herzstich ins Holz und die Kette läuft sauber rein. Hab momentan grösseren Eichenbestand zu fällen, da kämpf ich mit Granatsplitter im Holz, kosteten mich schon einige Ketten, das ist auch nicht der Hit. Gruss Peter