Holzladekran gebaut aus ehem. Mulag-Mäher

marder

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23. Mai 2006
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Oberfranken
Hallo community,
bin recht frisch hier drin und hab mich registirert, weil ich euch was fragen will. Und zwar: ich hätte momentan die Möglichkeit, einen Mulag-Mäher zu kaufen. Jetzt sieht der ja praktisch schon aus, wie ein Kran (also Anbaubagger), weswegen ich mir gedacht hab, dass ich da ja auch einen Kran draus bauen könnt. Hat jemand von euch schon einen solchen Kran gesehn oder gar selbst gebaut, oder gebaut und die Konstruktion für wenig vorteilhaft oder supergut befunden, Bilder gemacht etc.etc.?
Ich wäre euch dankbar, wenn ihr mir evtl ein paar Ratschläge geben könntet, oder Denkanstöße... bin für alles ohr.
Dann hätt ich noch das Problem, dass der ja für Dreipunkt gerüstet sein müsste - wie würdet ihr das ranbauen?
Ich schick das Bild mal mit, wie das Ding aussieht....

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen,

Christian
 

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Hallo Christian,

ich würde mir überlegen das Ding auf die Ladefläche vom Unimog zu bauen. Dann hast du den Vorteil, daß du egal welchen Hänger du mitnehmen willst, den einfach ganz normal anhängen kannst. D.h. wenn du mal längeres Holz fahren musst, dann nimmst du den Langholzwagen, bei Brennholz den Kipper, oder du musst nur mal was hochheben oder aufladen, dann fährst du halt solo.

Ich bin derzeit auch am überlegen, wie ich meinen Kran aufbauen will. Nur fehlt mir derzeit die notwendige Zeit zu Ausführung. Ich habe mir überlegt, die hinteren Anbaubeschläge zu nutzen, und vorne.... (weiss ich ehrlich gesagt noch nicht :cry: :cry: :cry: )

wenn du mal hier schaust, da habe ich eine ähnliche Frage gestellt:

http://www.unimog-community.de/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&t=18384&highlight=

Grüße

Peter
 
Hallo Peter.

Vielen Dank für deinen Link.
Ich muss zugeben... ich habe gar keinen Unimog (leider) wir haben einen Traktor. Deswegen ist es mit auf-die-Ladefläche-draufbaun eher schlecht. Ich habe gehofft, dass jemand den Eintrag liest, der sich evtl. das gleiche gebaut hat, weil die Dreipunktbefestigung nicht so einfach ist, denk ich. Das Problem mit dem Kran ist eindeutig, wobei sich für einen Traktorfahrer nur zwei Fragen stellen: Dreipunkt oder Anhänger. Für den Unimogfahrer wirds dann schon schwerer, weil ja die Möglichkeit eben mit der Ladefläche hinzu kommt. Ich dachte mir, dass ich auf keinen Fall auf einen Anhänger bauen möchte, weil dann ist man nicht mehr so mobil mit dem Kran, was natürlich auch wieder den Nachteil hat, dass man (eigentlich) keinen Anhänger mitführen darf. Hätte ich eine Ladefläche, würde ich mich sofort und ohne zu zögern für diesen Platz entscheiden.

Danke nochmal,

MfG Christian
 
Für leichte Ladearbeiten wäre das Teil verwendbar. Allerdings dürfte die Last nicht wesentlich größer werden als das Eigengewicht des Mähkopfes. Mehr wird die Drehzapfenlagerung nicht hergeben.
 
Hallo.
Danke auch dir, Helmut.
Bitte sei so gut und erklär mir wo die Drehzapfenlagerung ist... ist das das Gelenk, das zum Drehen des Arms dient?
Wie schwer ist deiner Meinung nach der Mulcher/Mähkopf, der da dran hing - bzw. was (in kg) kann die Lagerung aushalten?
 
Hallo Christian,
ich kenne deinen Mähkopf nicht aber nach der Optik des Gestänge wird da höchstens ein 90 cm Schlegelmäher dran gewesen sein. Der hätte mit viel Dreck unter der Haube ein geschätztes Gewicht von 250 Kg. Eingeschwenkt liegt das Hubvermögen natürlich Höher, versuche aber in Erfahrung zu bringen wie schwer der Orginalkopf war.
Was das mitführen von Anhängern hinter dem Traktor mit Kran anbelangt, ob es Erlaubt oder Verboten ist hängt von der Anbringung ab. Es gibt auch Anbaukräne die eine eigene Anhängevorrichtung haben.
Wenn du deinen Kran im Dreipunkt anhängen möchtest bist du hochflexibel und kannst die Traktoren wechseln, aber keine Anhänger mitführen.
Die andere Möglichkeit wäre den Kran auf einen Hilfsrahmen oberhalb der AHK zu montieren. Das hat zwar den Nachteil das du den Traktor nicht ohne weiteres wechseln kannst, aber dafür kannst du Anhänger legal mitführen.
Bei mir in der Nähe fahren 2 oder 3 solcher Traktorkräne im Auftrag eines Energieversorgers herum.
Mfg Winni
 
Hallo, hallo Winni,

bei den Atlas-Bauernladern, z.B., da sind auch immer Anhänger-Mäuler dran. Wobei ich nicht weiß, ob legal, oder weniger. Ich habe keinen Mähkopf dazu. Und ich weiß auch nicht, welcher da mal dran war. Ich könnte nur das kranähnliche Gerüst kaufen.
Wegen der Hublast... man kann natürlich sich die Stämme, die man laden will immer erst ein Stück herrucken, wenn sie im Wäld lägen. Meist laden wir eh dirket neben einer Polter auf. Der Kran wiegt, so wie er ist 530 kg. Wenn ich ihn noch umbauen würde (f. Dreipunkt) und Zange, evtl. Rotator - der käm bestimmt auf 650 kg. vom Gewicht her ist das aber noch legitim, oder (?).
Merci,

MfG Christian
 
Hallo Christian,
das Gewicht von dem "Krangestell" ist eigentlich zweitrangig. Du könntest zwar in den Angaben von diversen Kranherstellern stöbern um eine relation zwischen Eigengewicht und Hakenlast zu errechnen, aber eine sichere leistungsermittlung ist das nicht.
Deine Berechnung von 530 Kg ( so wie er da liegt ) auf 650 inkl. Dreipunktaufnahme und Zange die wirst du wohl etwas nach oben erweitern müssen. Ein Mähausleger kann keine Abstützung haben ( höchstens ein Stützrad ) aber oftmals ein Gegengewicht. Bei einem Kran möchte ich nicht auf eine Abstützung verzichten, zu den etwas ausgeleierten Gelenken des Auslegers ( alle Kranausleger haben mehr oder weniger Spiel in den Büchsen ) würde sonst noch die Fahrzeugfederung ( bei dir die Hinterräder des Traktors ) den Versuch der exacten Kranführung erschweren. Im Heck des Traktors zu Arbeiten ist kein Problem aber du mußt mit der Last auch seitlich ausschwenken zu beladen.
Auf was für einen Traktor willst du eigentlich aufbauen?
Ist die Steuerung des Mähauslegers noch vorhanden?
Die Zugmäuler bei den von dir erwähnten Atlasladern sind soweit ich weis nur Rangierkupplungen ohne Straßenzulassung.
Mfg Winni
 
Hallo, hallo Winni.

Joa, Gegengewicht hätte er - wir haben einen großen Frontlader dran. Es ist ein Zetor 5245, also mit Allrad und 45 PS. Er könnt ein bisschen mehr auf der Brust haben. Aber ich bin der Meinung, für so einen Kran reichts.
Ich hab mir schon zusammengesponnen, wie ich das bauen könnte, also die hydr. Abstützung und den Bock für die Dreipunkt.
Ich zweifel' halt dran, dass es was taugt, vor allem nach dem Kommentar, dass "die Drehzapfenlagerung nicht [mehr] hergeben" würde, als die Last des ehem. Mähkopfes zu heben und ein bisschen mehr, evtl.
Noch ein Problem ist, dass der schon ziehmlich viel Geld dafür will, angesichts, der fehlenden Hydraulikpumpe und dass ich das Ding noch umbauen muss und Stützen ran. Wenn ich ihn mal wiederverkaufen möchte, denke ich nicht, dass der dann erzielte Preis meine Arbeit honorieren würde.
Das Schöne ist allerdings, dass diese Bowdenzüge noch dran sind und man vom Traktor aus baggern könnte, ohne immer einen schweren Hydrauliksteuerblock mit drölf Schläuchen hochhiefen zu müssen. Weiterhin bekäm ich noch einen Holzgreifer dazu.
Ich bin unentschlossen.

MfG Christian
 
Hallo Christian,
der Frontlader erfüllt den Zweck des Gegengewichtes nicht wirklich. Wenn ein relativ leichtes Fahrzeug mit einem Mähausleger arbeitet wird in Arbeitsstellung dem Mähausleger gegenüber ein Gegengewicht ausgeschwenkt, rechts mähen und auf der linken Seite das Gewicht
Der Frontlader wirkt als solches doch nur wenn du genau hinter dem Traktor arbeitest, in dieser Position ist ein Gegengewicht am wenigsten nötig. Da ist ja schon Motor und Vorderachse als Gegengewicht vorhanden.
Gefährlich wird es wenn du seitliche Schwenkbewegungen mit dem Kran machst, und die seitliche Schwenkmöglichkeit ist doch der Hauptvorteil eines Krans gegenüber einem Lader.
Du solltest deine Abstützung möglichst breit bauen, schau dir mal LKW mit Ladekränen an. Dort ist die maximale Stützbreite oft die Doppelte Fahrzeugbreite.
Mfg Winni
 
Hallo, hallo Winni,

unser Traktor wiegt bestimmt 4,5 Tonnen - also inkl. Fl.
Ich hab auf e... einen Krüger-Kran gesehen, dessen Abstützung ich recht gut finde und die man auch relativ einfach nachbauen kann. Sieh mal, das Bild.
Ich nehm einfach zwei quadratische, dickwandige Rohre und such mir zwei wiederum dickwandige, quadratische, allerdings kleinere, die da reinpassen und zwar mit möglichst wenig Spiel. In die verbau ich dann je einen Hydraulikzylinder und schweiß es an den Kran, verstreb es und gut müssts sein.

MfG Christian
 

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Hallo,


... wobei bei dem Tieflöffel durch das Baggern noch erhebliche Scherkräfte auf die Abstützung und den Dreipunkt kommen - ist aber bei dem Mäher ja nicht der Fall.

Wenn ich das so mit den Atlas-Ladern vergleiche: Auch bei denen ist die Abstützung ähnlich aufgebaut und überschreitet kaum die Baubreite des Laders/Zugfahrzeugs. Ich wundere mich immer, daß da nichts kippt ... oder die HKH-Aufhängung sich nicht verwindet oder abschert.

Ich würde sagen, wenn der Preis für den Mähausleger stimmt, und Du den Bauaufwand (Zeit !) für's Umrüsten rechnest, und alles zusammen "rechnet" sich für Dich - warum nicht. Du läufst dann lediglich Gefahr, daß der Mähausleger eben nicht für den Dauerbetrieb mit höheren Hublasten ausgelegt ist und evtl. schneller verschleißt (vor allem bei Überlastung ...).

Umbauen kann man mit entsprechendem Aufwand alles !

Ansonsten wäre natürlich die Überlegung, sich einen fertigen Lader zu kaufen (und den evtl. zu überholen oder neu aufzubauen) - dann hast Du ein Gerät, welches für den gedachten Zweck konzipiert wurde.

Ob es dann länger oder besser hält, ist die Frage - ich habe auch den abgebildeten Krüger schon mit ausgerissenem Auge für den Hauptausleger gesehen. Hätte nie gedacht, daß an der Stelle was abreißt !

Also wie gesagt, ausschlaggebend für mich wäre der Preis - wenn der Anbieter schon einen Haufen Geld für ein total unvollständiges Gerät haben will, und Du dann noch viel Aufwand für's Umbauen reinstecken mußt und dann noch Gefahr läufst, daß es nicht stabil genug ist - dann würde ich es eher lassen.


Ach ja, wie funktioniert denn die Schwenkvorrichtung an dem Mäher ?
Der hat wohl einen Hy-Motor mit Zahnkranz, oder ?

mfg,
Andreas
 
Hallo Andreas,

naja, gut... nennen wir das Kind beim Namen. Der Verkäufer will für den "Kran" 1100 Ösen, was mir die Entscheidung nicht unbedingt erleichtert. Für unter 1000, sofort, aber so - das waren halt mal... man verzeihe mir die etwas rückständige Angewohnheit, umzurechen... 2200 Mark. Geschwenkt wird er mit einem Hydraulikzylinder, der ist auf dem 2. Bild verdeckt, aber auf dem ersten sieht man ihn (rechts unten). Den kann man auch verstellen, ob man mehr nach links oder mehr nach rechts arbeiten will.

Sag mir mal, was du vom Preis hälst. Wie gesagt, es gibt noch eine kleine Holzzange dazu (ohne Rotator).

MfG Christian
 
Also gegen einen Kasten Bier würde ich die Holzzange nehmen! :D

Im Ernst: 1100 Euro für das Gerät wäre es mir nicht wert! Allein die Kosten für einen vernünftigen Umbau (mit hydraulischen Stützen, usw.) werden sicherlich nochmal mit demselben Preis zuschlagen. Und dann hast du einen zusammengebastelten Kran, wo nicht einmal sicher ist, dass er für deine Zwecke herhält - sprich stabil genug ist!
Einen vernünftigen Atlas oder Krüger Hecklader bekommst du billiger (auch bei ebay) - dann hast du ein komplettes Teil und vor allen Dingen, ist alles aufeinander abgestimmt!
Ein weiterer Vorteil der etwas neueren Atlas Lader (sicher ab 402, ab wann 320, weiß ich nicht) ist die Schwenkmöglichkeit um 270° und nicht, wie bei deinem Mäher um 180°, den du zwar auch verstellen, aber eben nicht komplett durchdrehen kannst.
Außerdem haben die neueren Lader meistens eine Doppelpumpe, wodurch du zwei Funktionen gleichzeitig ausführen kannst. Nach etwas Übung fährt sichs damit schön weich und erheblich schneller. Ich bin mit meinem Atlas Lader vollauf zufrieden und möchte ihn nicht mehr missen!



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Grüße Christian
 
Hallo,

--> marder: Aua !! Da versucht doch wieder einer, seinen Schrott zu vergolden ... (versilbern reicht bei dem Preis schon gar nicht mehr) !!
Zumal er (laut dem Foto) bei ipay noch keinen Dummen gefunden hat ...

Dafür sollte man den "Müll" (trotz gestiegener Altmetallpreise) noch nicht mal anschauen ! Finde ich echt eine Frechheit, den Preis.

Wobei natürlich die Frage ist, was die Holzzange hergibt. Ohne Rotator: Geringerer Nutzwert ! Wie willst Du Holz in der richtigen Richtung aufnehmen oder ablegen ? Du brauchst immer ein 2. Person oder rennst Dir einen ab.

So wie das Teil daliegt würde ich es mal mit ca. 200-300 EUR (ohne Zange) veranschlagen, eher weniger, da ja wohl keine Steuerblock dabei ist, oder ?

Danke, das mit dem Schwenkzylinder habe ich gar nicht gesehen. Dann kann der nur 120Grad schwenken, oder vielleicht 180 ? Kommt immer drauf an, was man damit machen will.

Wie gesagt, es muß jeder selber wissen, was er ausgeben kann/will, aber ich würde das Gerät um den Preis nicht mal anschauen. Für die Größenordnung sollte wenigstens ein komplettes und funktionsfähiges Gerät zu bekommen sein (das man evtl. noch optisch aufarbeiten muß) !


Ich habe auch selber längere Zeit nach einem Lader gesucht und diverse (komplette) Geräte in der 1000EUR-Kategorie nicht gekauft, weil ich einfach keinen Gegenwert darin gesehen habe !

Letztendlich habe ich meinen Lader dem freundlichen Mitmogler mit dem gleichen Vornamen und dem letzten Posting hier zu verdanken !

--> Ch.Maier: Hallo (Mit-)Laderexperte !
So schön wie dein Lader ist meiner immer noch nicht, aber zumindest habe ich letztens die Zeit gefunden, ihn mal technisch ein wenig aufzumöbeln :-)
Bestandsaufnahme ergab:
- er hat den Winter ganz gut überstanden
- ca. 25l Öl fehlen (auch nicht gerade umsonst)
- 1 Stützzyl total riefig --> Zyl.Stange muß komplett aufgearbeitet werden, vermutlich Schrott, da Riefen über die ganze Länge und tiefer als der Chrombelag, 1 Stützzyl. fraglich.
- Beide Stützzyl. Außendichtungen und Abstreifringe Schrott
- Hauptzyl. Abstreifring Schrott, leichter Rostansatz auf der Stange, Dichtung demnächst fällig.
- Auslegerzyl. Abstreifring Schrott, Dichtung sifft massiv.
- Schwenkzylinder sifft auch.
- 6 Schläuche ziemlich Schrott, 4 Schläuche demnächst fällig (alle noch original Bj66 !!)

Ich hab' noch nicht gefragt, was die Dichtungssätze kosten (schätze mal 30.- pro St, also mal 4), für 4 Schläuche, Steckkupplungen für den Greifer und 10l Öl gingen schon mal 50.- weg (war ein echter Freundschaftspreis).

Na ja, und der Transport war ja auch nicht ohne (900km).

Und das bei einem Kaufpreis, der wirklich fair und dem Zustand angemessen war.

Man kann sich also ausrechnen, was alleine das Material für das Aufarbeiten kostet. Ach ja, ein Steuerblock kostet neu ca. 100-150 EUR pro Zelle !

mfg,
Andreas
 
Hallo zusammen.

Naja, der Sofortkaufenpreis im Internetauktionshaus lag bei 1900 ... aber Euro, keine Slotti ... (hat aber niemand ersteigert); für 1200 (ohne Zange) aber schon.
Man müsst echt einen Haufen Zeit reinstecken, um ihn so herzurichten, dass er passt (halbwegs), und dann ist die Schwenkweite auch noch rel. gering, für einen Kran.
Es wird auch kaum Sinn haben, ihn nochmal anzurufen und zu fragen, ob er den Preis nochmal mindestens halbiert, weil er hat sich da denk ich schon ein klein wenig drauf eingeschossen - er hat ja welche verkauft, zu diesen Preisen.
Jetzt bin ich ein bisschen beraubt, meiner Illusionen ... nun gut, ich such mir eine andere Pöbelei.

Das Steuergerät ist noch dran (das sieht man auch auf dem ersten Bild - es liegt direkt links von Kranfuß, es ist sogar mit Bowdenzügen versehen - die Halterung mit den Hebeln dafür liegt rechts daneben).
Abgesehen davon hätte ich noch eines von einem alten Schrottkran (4 mal dw).
Also falls das jemand liest, der mir einen Atlaslader anbieten kann/will.
Machs bitte! :wink:

Danke, für eure Meinungen!

MfG Christian
 
Hallo Christian,
das mit der Schwenkeinrichtung über verstellbaren Hydraulikzylinder ist nicht Krantypisch. Bei einem nicht ganz modernen Ausleger der nur auf einer Seite des Fahrzeugs arbeitet ist das Denkbar, gute alte Zeit links der Fahrer rechts der Steuermann. Für einseitigen Betrieb reichen da schon 120 Grad oder weniger.
Für den Einsatz als Kran sollte aber ein Schwenkbereich von 210 bis 280 Grad möglich sein, weniger als 180 Grad sind aber nicht akzeptabel.
Du solltest den Schwenkwinkel auf jedenfall prüfen, sonst ärgerst du dich ewig. Kann ja auch als argument dienen den Preis dem Angebot anzupassen.
Mfg Winni
 
Hallo Freunde

Zitat:

Wenn ich das so mit den Atlas-Ladern vergleiche: Auch bei denen ist die Abstützung ähnlich aufgebaut und überschreitet kaum die Baubreite des Laders/Zugfahrzeugs. Ich wundere mich immer, daß da nichts kippt ... oder die HKH-Aufhängung sich nicht verwindet oder abschert.


Ich habe bisher vier Atlasbagger der Typen 320 und 402 gehabt.

Alle Kräne hatten Schäden im Bereich der Oberlenkerbefestigung, an einem Güldner G50 war die Aufhängung des Oberlenkers herausgerissen.

Nur so viel zu den Kräften, die hier auftreten. Im Dreibunkt neigt der Atlas-Bagger nach meiner Beobachtung dazu, seitlich wegzukippen.

W. Volknant
 
Hallo,

--> see_baer:
Danke für den Erfahrungsbericht, das bestätigt meine Vermutung. Mein AL402 Lader ist auf einer Lafette, und ich hatte noch keine Gelegenheit, wirklich damit zu Arbeiten, deshalb wenig eigene Erfahrung. Dürfte aber sicherlich stabiler sein ... und im Zweifelsfall kippt die Lafette, während beim HKH eigentlich das ganze Fahrzeug mit kippen müßte - und die Scherkräfte müssen ja irgendwo hin. Aber wie bei allem: Kommt immer drauf an, wie (vorsichtig) man damit arbeitet !

--> Christian,
was ich noch anmerken wollte: Wenn du so ein Teil als Anbaubagger an den HKH hängst, dann kann man sich die hydraulischen Stützen auch sparen (weniger Transportgewicht, Aufwand, etc). Mechanisch verstellbare oder gar Statische sollten ausreichen, da man den Lader ja mit dem HKH ausheben und gegen den Boden drücken kann. Die statische Verstellung wäre dann nur gut, um Bodenunebenheiten auszugleichen. Bei Rahmenanbau geht das natürlich nicht.

Klar, wenn der Freak die Dinger von einer Straßenmeisterei als "Schrott" günstig erwirbt, eine nette Gewinnspanne bei dem Preis. Und wie Du sagst - wenn er bereits welche um den Preis verkauft hat, wird er kaum runtergehen.

mfg,
Andreas
 
@Andreas Bucher:

Freut mich, dass du den Lader noch nicht verwünscht hast! :D Hab bei meinem Lader jetzt auch noch einen Dreh- und den Knickarmzylinder neu gedichtet.
Außerdem habe ich mir noch den Heckkraftheber vom Schanzer Günter geschenkt (klasse Arbeit bei einem super Preis!) und den Lader/HKH mit einem Schnellkupplerdreieck versehen - das ist jetzt einfach genial!!!!!!!!

Deine Lafette ist auch wieder jederzeit bereit zur Abholung! Der Schnee auf der Zufahrtsstraße ist endlich weg!


Grüße Christian