Holzlagerung

peterR406

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06. Dez. 2005
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Hallo zusammen

ich spiele mit dem Gedanken einen Säge-Spalt-Automat zu kaufen für meinen Brennholzverkauf.

Jedoch bin ich mir noch nicht ganz schlüssig wie ich die gespaltenen 30-cm Scheite sinnvoll und mit möglichst wenig Aufwand lagern soll.

Bis jetzt lagern wir das Holz zu einem RM gebündelt und sägen es dann auf Kundenwunsch. Jedoch sind die Mengen zu hoch geworden und dafür fehlt jetzt die Zeit.

Hat jemand von euch eine Idee wie man das am besten Lagern könnte. Am besten natürlich 1 oder 2 RM weise damit es zum abmessen am leichtesten ist nachher.

Ich habe mir überlegt aus Baustahlmatten Zylinder zu schweisen und das Holz dann dort reinzuschütten. Ob des jedoch so richtig funktioniert, da bin ich mir auch noch nicht sicher :roll:

Vielen Dank schonmal für die Tipps
 
Hallo Peter,

die User vom Landtreff (www.landtreff.de) machen sich regelmäßig über die Handhabung bzw. Aufbereitung von Brennholz Gedanken.

Bei deinen Baustahlmatten wirst du das Problem der Entnahme haben.

Ich denke der beste Weg wird vermutlich 0,5 rm Bündel sein, die anschleißend mit einer großen Motorsäge auf Brennholzlänge gesägt werden.

Das System von BBS Bosch gefällt mir sehr gut.

Viele Grüße
Torsten
 
Hallo Peter,

darüber mache ich mir auch manchmal Gedanken.

Die beste Lösung ist das gertig geschnittene Holz in Gitterboxen zu packen, damit du es stapeln und später leichter aufladen kannst.

Eine andere Alternative ist, das du Deine Idee mit der BBS auf eine Europaette montierst, damit du dann auch mit Stapler oder Frontlader das ganze wieder schnell verladen kannst.

Kannst mir ja mal deine Lösung später präsentieren, danke

Grüße von der sonnigen Untermosel
Ingo
 
Für den Brennholzverkauf ist es wohl am besten Schüttraummeter zu verkaufen.
Mir schwebt da vor das Langholz in eine Halle mit festem Boden bringen zu lassen,es klein zu machen...mit Automat oder wie auch immer..und es mit dem Frontlader in die Ecke zu schieben.
Wenn jemand was kaufen will,einfach mit dem Frontlader in den Haufen rein und in den Anhänger des Käufers kippen
Falls der Käufer keinen Anhänger hat den Mog belade und es anliefern.
 
Hallo Matthias,
Gegen Deine Idee ist im grunde nichts einzuwenden, allerdings wird das Holz bei dieser Lagerung nicht trocken, sondern fault eher vor sich hin, wenn nicht genug Luft dran kommt.

Ich habe mal so einen Haufen gespaltenes und gesägtes Holz gesehen, ca. 6 m hoch, dementsprechender Durchmesser, mit Plane abgedeckt, aussen noch alles wunderbar, allerdings in der Mitte der Kegel total nass und faulnisbefallen.
Solches Holz würde ich nicht kaufen, geschweige denn als "Fachmann" verkaufen.

Grüße von der sonnigen Untermosel
Ingo
 
Hallo,
vielleicht für den prof. Verkauf nicht so sehr gut geeignet aber bestimmt auch eine Überlegung wert. Vielleicht geht es bei den ein oder anderen Kunden so.
Ich habe mir letzten Herbst diese Gitterboxen besorgt in denen ehemals 1.000 Liter Fässer waren. Habe (leider) nur 10Boxen auf dem Mitteltal + Unimog bekommen und diese dann, nachdem das Holz auf Meter gespalten und vorgetrocknet war, neben der Säge aufgestellt und aufgepackt.
Um das Packen zu erleichtern sowie später das Entnehmen wurde die Front mittig (ca. 1/3 der Frontbreite auf halber Höhe ) eingeschnitten. Die Boxen behalten noch genügend Stabilität um zwei übereinander gestapelt lagern zu können.


Das Aufpacken geht beim Sägen auch recht schnell, auch alleine. Den ganzen Tag konnte man mit einem zufriedenen grinsen arbeiten.
Ich bin einfach begeistert so dass ich demnächst nochmals 20 bis 40 Paletten besorge. Ich ärgere mich nur dass ich es nicht schon früher probiert habe.

Nun ist bei dir die Vermarktung natürlich das Problem.
Ist es noch verkäuflich wenn du Pfand für die Gitterboxen nimmst?
Wie transportiert man die Box zum Kunden -Unimog-Anhänger-Frontstapler?
Halten solche Gitterboxen es aus wenn man diese mit ein Drehgerät beim Kunden kippen kann?
Wohin müssen deine Kunden das Holz geliefert bekommen?
Lohnt sich eine zweimalige Fahrt zum Kunden wenn dieser die Boxen innerhalb von einigen Tagen oder Wochen auspackt und du diese nochmals anfährt und die Boxen abholt?
Mein Vorschlag:
Will der Kunde evtl. nur einige Boxen anfangs nehmen (4 bis 6 Wochen ausreichend) und du kannst ihn kontiunierlich Holz nachliefern? Paletten tauschen? Vorteil: Kundennähe und Aufbau eines Vertrauensverhältnisses.

Oder will der Kunde evtl. solche Boxen mit dem Holz zu kaufen?

Für mich ist dieses System eine unheimliche Arbeitserleichterung. Ich benötige nur noch ein Bruchteil der Zeit um das geschnittene Holz einzulagern.

- Spalten auf Meter
- Trocknung für beliebige Zeit
- Sägen bis gewünschten Gitterboxen voll sind, werden zwischendurch mit einem Hubwagen zur Seite bewegen und die nächste auffüllen,
- irgendwann mit dem Unimog und Staplermast aufstapeln und abtransportieren
- lagern bis das Holz benötigt wird. Außerdem: Unabhängig von irgendwelchen Räumlichkeiten wenn aufgestapelt und mit aufsteckbaren, abzunehmenden Blechdach (noch nicht vorhanden) versehen wird.

Im Winter
- dann einmal die gewünschte Chage auseinander stapeln
- mit dem Hubwagen alle zwei Wochen 2 Boxen vor die Eingangstür, fertig.

Ich muss nicht mehr:
- das Holz neben die Säge schmeißen und wieder in die Karre
bzw. von der Säge in zwei Karren werfen
- keine Karren hin und her fahren (pausieren beim Sägen)
- kein Holz aus der Karre irgendwo wieder aufpacken (Zeitverlust)
- kein Holz wieder in die Karre schmeißen und dahin fahren wo´s benötigt wird (ein glück, bleibe doch lieber in die warme Stube)
- fast jeden Tag eine Karre aufpacken weil diese immer ungünstig leer ist.
 

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Mal ne Frage: welches Verkaufsmaß rechnet ihr in den Gitterboxen ab? Ein "Rm" ist gesägt aufgesetztes Holz ja nicht mehr, eher so 0,6 -0,7 RM.

Gruß

Tobias
 
hallo tobias,

die zuordnung der ca.-umrechnung
1 fm massivholz = 1,43 rm /ster schichtholz = 2,5 kubikmeter /srm hackgut
wird letztlich auch davon beeinflußt, wie das gespaltene holz in die boxen gepackt wird und welche masse die boxen haben - ich "pfeffer" mein gehacktes holz so lose rein, wie ich s gerade in der hand habe -
verkaufs aber auch nicht

grüße & happy hacking

felix
 
Vielen Dank schonmal für euere Anregungen

Ich bin jetzt gerade dabei mit Posch und ihrem Packfix-System zu überlegen.
Klar ist die Anschaffung nicht gerade billig aber die Trocknung und Lagerung recht einfach

sobald was konkretes vorliegt wird es Bilder und Bericht geben
 
Hallo,

ich verkaufe zwar kein Holz, brauche als eigene Menge pro Jahr ca. 80rm. Diese kann ich nicht in der Nähe der Heizung lagern. Aufgrund der gleichen Gedanken wie Ihr, bin ich auf die BigPacks von Sokuflex umgestiegen. Ich mache das Holz sofort ofenfertig (50cm), rein in den Sack, mit dem Hubwagen auf die Seite gestellt. Mit dem Forstkran auf den Hänger geladen und zum trocknen in den Garten gefahren und aufgesetzt. Dann umgekehrt wieder im Garten holen und am Ort der Verbrennung wieder mit dem Kran auf Paletten gesetzt, diese mit dem Hubwagen ins Haus direkt neben den Heizkessel geschoben. So mach ich das.

Früher hatte ich auch 0.5rm-Bündel gemacht, welche ich dann mit einem großen Schwert auf der Stihl MS460 gesägt habe. Hat auch Vorteile!

Grüße

flo
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Hallo, Flo (und die anderen) !

coole Idee, die Bigpacks !
und noch cooler, Holzplatz mit Bahnanschluß :-) !

Was mich an den Bündlern stört, ist der Verbrauch an Bindematerial, also Stahl- oder Kunststoffbandagen. Die kann man ja jedesmal wegwerfen ... macht bei einigen 100 rm pro Jahr doch einiges an Material, oder ?


Ich habe ein ähnliches Thema, allerdings auch nur Eigenbedarf und bisher ca. 15rm/Jahr und 20cm Scheite. Ich kann's inzwischen auch nicht mehr am Haus lagern (früher lagen da 40rm gespalten, mußte aber weg wegen Platzmangel) und fahre immer nach Bedarf 1-2rm an.

Meine Lösung ist: DB Gitterboxen, und das Holz sauber reinstapeln. Dann GiBos mit dem FL 2-lagig auf dem Holzplatz stapeln und je eine mit Teerpappe belegte Palette als Deckel drauf. Hat sich bisher den 2. Winter bewährt. Holz in die Boxen reinstapeln ist obligatorisch, lose schütten gibt bei 0.7cbm eine viel zu schlechte Raumausnutzung ! (Das mach ich nur, wenn ich mal eine Kiste Anzündholz mache, oder Palettenschrott oder so)

Zum Lagern und Trocknen sicher nicht schlecht, ist fast wie im offenen Stapel.

"Verpackung" ist:
Vorteil: Stabil, stabil stabelbar, wetterfest, relativ wertbeständig, einfach zu überdachen (nur abdecken), Gebäude-unabhängig, wiederverwendbar.
Nachteil: Teuer (hohe Investition), sperrig (wenn leer), schwer (zu stabil), eigentlich zu klein pro Box.

Da ich bis nächstes Jahr meine Heizung auf 50cm Vergaserkessel "modernisieren " will, wäre die Sache mit den Bigpacks eine echte Idee !

Alternativ, wenn ich eine Quelle dafür hätte, natürlich auch die von Bernd genannten Boxen der Palettentanks ! Konnte ich nur bisher noch keine auftun. Der Vorteil ist das größere Volumen, verglichen mit Gibos. Nachteil sind die größeren "Gitter", man kann nicht schütten, nur stapeln, oder ?
Dem beschriebenen praktischen "handling" von irgendwelchen festen Boxen kann ich nur zustimmen - zum Füllen neben die Säge stellen, dann wegstapeln und abdecken, und beliebig lange stehen lassen oder umsetzen, falls notwendig. Boxenweise ans Haus und leerheizen - und das Holz nur dabei 1x scheitweise umstapeln ! Außerdem alles im Freien und ohne teueres Dach oder Halle !


Ich plane die Heizug im Keller, danaben ein kleiner Raum für ca. 5-10 (x2 Lagen) Paletten als Vorrat, dann eine Luke in die Decke des Lagerraums, oben drauf eine Terasse und Flaschenzug. Die Boxen (oder Bigpacks) auf dem Anhänger drunter, hochheben, Hänger weg, ablassen, so auch 2 übereinander stapeln und mit dem Hubwagen wegstellen. Zum Verheizen mit dem Hubwagen neben den Ofen, und fertig.

Vorteil der Bigpacks wäre ca. 75kg pro Pack tara gespart ... und alles, was leer ist, in einen Sack rein und wegpacken, fertig.

Wie ist das damit - sind die Wetterfest ? UV-Beständig ?
Meine Erfahrung: Ich habe Sand in (geschlossenen) Bigpacks im Freien gelagert - die sind nach 1Jahr in der Sonne und Wetter nun so morsch, die kann man von Hand verbröseln ! Absoluter Humbug, das Zeugs !
Sind die Gitterteile da besser ?
(kennt jemand UV-Feste Bigpacks ? Nicht für Holz, das trocknet darin nicht, nur zum Sand und Baumaterial zwischenlagern)

Was deckst du oben drauf als Regenschutz ? Oder hast Du eine Halle oder ein festes Dach ? Bei meinen Boxen werfe ich nur Paletten drüber, das dürfte bei den lappigen Packs schlecht gehen ? Das sehe ich als Hauptvorteil meiner Boxen - ich brauche kein festes Dach, und muß nicht mit Planen oder so Krams rumfummeln, und kann jede Box einzeln wegnehmen. Ich stelle sie Stirnseitig in Reihen mit etwas Abstand, so sifft das meiste Regenwasser nicht innen rein, sondern danaben.

Wie bekommst Du das Holz rein ? Hast du ein Haltegestell zum Befüllen ?
Wie lange halten die ?

Ach ja, was kosten die so ?


Ansonsten, für Kundenlieferungen natürlich nur gegen Pfand, sofort auskippen oder leeren (lassen) und später abholen geeignet. Dafür könnte man dem Kunden die Boxen auch neben die Garage stapeln und abdecken, und er braucht keinen Schupen und kein Dach. Allerdings muß man die Zeit für's Reinstapeln selber erbringen und sich bezahlen lassen.

Ich denke, große Bigpacks, in die man die Scheite einfach nur reinschüttet, sind am einfachsten um am wenigsten Zeitaufwendig - sofern man eine Halle oder Dach zum Lagern hat, und der Kunden alles umschichtet. Die leeren Bigpacks kann er dann im Kofferraum vorbeibringen, oder man berechnet Pfand (oder rechnet sie in den Holzpreis ein).

Andreas
 
Hallo Andreas und alle anderen Holzer,

das mit dem 0,5m Holzvergaser würde ich nochmals überdenken, da der 1m Kessel nur etwa 20% teurer ist und man sich damit einiges an Arbeit sparen kann. Das Drumherum wie der Puffer und Boiler bleibt das gleiche. Anstatt 3 bis 4 mal den kleinen Kessel zu füllen um z. Bsp. einen 4.000 ltr. Puffer aufzuheizen, genügt es den "Großen" 1 mal zu füllen. Und je größer der Puffer um so weniger mußt du anheizen. Der Puffer sollte schon so groß sein, dass dieser bei großer Kälte Energie für etwa 24 Stunden speichern kann. Ein einzelner Puffer mit z. Bsp. 4.000 ltr. kann auf Grund der besseren Schichtung mehr Energie aufnehmen wie 4 Stück in Reihe a 1.000 ltr..

Bei Rastatt verkauft jemand die Boxen ohne Tank, müsste die Telefonnummer mal heraussuchen. In 3-2-1 werden im Raum Stuttgart auch welche angeboten.

Bei meinen Junior war es so:
Geplant war ein 0,5m Holzvergaser und dazu habe ich spezielle Paletten gebastelt. Zwei Längshölzer 0,5m lang und darauf zwei Querhözer (die Länge wurde so gewählt, dass man durch die vorhandenen 3 Türen bequem durchkommt) die außen jeweils etwa 3 cm über die Querhölzer hinausragen. Über diese wurde ein Holzrahmen, der etwa 1,5m hoch war gestellt und unten mit einer Spanngurte fixiert. Dann wurde der Rahmen mit 0,5m Scheite gefüllt und das Holz mit einer Spanngurte auf der Palette festgegurtet. Nun konnte die Palette mit dem Hubwagen in's Lager gestellt und der Hilfsrahmen entfernt werden. Falls das Holz nachtrocknet, muß die Gurte vor dem bewegen der Paletten nachgespannt werden.

Das Holz für den ersten Winter war gesägt und palettiert, aber der Heizungsbauer kam einfach nicht in die Gänge, er baute lieber Ölkessel ein.

Über eine Werbeanzeige in der Zeitung kam ich dann auf einen Vortrag eines Heizungsbauers, der nur Stückholz-, Hackschnitzel-, Pelettheizungen und Solar macht. Es wurden einige Gespräche geführt und irgendwann stellte sich heraus, dass ein 1m Scheitkessel "nur" knapp 2.000 Euronen teurer war als der 0,5m Kessel. Man spart sich bei diesem das Sägen auf 0,5m, braucht nur die Hälfte an Scheiten in die Hand nehmen und nur 1 mal den Kessel bei einem 4.000 ltr. Puffer pro Brand zu füllen. Wenn man dies auf eine 30 bis 40 jährige Lebensdauer des Kessels hochrechnet, dann kommen da schon einige Stunden zusammen.

Die Paletten wurden zwischenzeitlich auf ein Stecksystem umgebaut, sind zerlegbar und somit platzsparend zu lagern, aber nicht stapelbar. Auf die vollen Paletten, auf denen jetzt Meterscheite sitzen, könnte man auf dem Hof oben zwei Kanthölzer und ein Wellblech drauf legen um darin das Holz zu trocknen. Noch idealer wäre ein überdachtes Hochregal. Noch schichten wir das Holz kreuzweise im Stapel, um es dann nach der Trocknung in die Paletten umzusetzen. Die für uns vom Handling gesehen optimale Lösung wurde noch nicht gefunden.

Zwischenzeitlich habe ich den gleichen Kessel eingebaut. Hier wird das Holz auf einem Plattformwagen, ähnlich denen im Lebensmittelhandel, worauf die Waren angeliefert werden, jedoch mit Luftbereifung, in den Keller gefahren. Auf diesem ist Platz für ca. 4 – 5 Brände .

Bernd
 
Hallo zusammen!

Habe da auch noch ein super Bild zur Holzlagerung gefunden

Mfg

Matthias
 

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    so wird Holz gestapelt.jpg
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Hallo Andreas,

Sorry, dass ich mich jetzt erst melde.

Du hast Recht, die Packs sind etwas kniffeliger zum Abdecken, da man sie nicht so toll stapeln kann. Für die kommende Saison muß ich auch noch überlegen, wie ich es besser mache. Jetzt hab ich Silofolie drüber und Paletten drauf.

Ich muß aber auch sagen, dass die Trockungswerte echt gut sind. Ich hab im Herbst das im Frühsommer aufgearbeitete Holz aus den Säcken stichprobenartig vermessen und hatte Werte zwischen 22-28% Restfeuchte. Und die waren nicht abgedeckt. Ich denke, wer früh aufarbeitet und sauber abdeckt, kann das Holz nach einem Sommer verwenden.

Bzgl. der UV-/Stabilität habe ich mit einem Großabnehmer aus der Schweiz vor dem Kauf ein ausführliches Telefonat geführt. Der war ausnahmslos begeistert von den Netzsäcken. Er hat sie seit 6 Jahren in Benützung, ohne nennenswerte Beeinträchtigungen. Kannst ja mal die Homepage anschauen: www.jenni-holz.ch .

Bis jetzt hat bei mir auch alles so geklappt. Ich mache das Holz jetzt ofenfertig und nehme es nicht mehr in die Hand, bis zum Schüren.

Weitere Fragen? Einfach schreiben! Danke!

Grüße

flo
 
Hi Flo

von welcher Firma sind die Bag´s des Schweizers? Ich hab mir mal 5 Bags
zum Testen von Ixkes bestellt, die werden nächste Woche aber erst das 1. mal befüllt.
Kann ich persönlich also noch rein gar nichst zu sagen.

Ansonsten stehe ich auch vor der Frage, wie am besten aus dem Automaten lagern.
Sehr gute Trocknungen bekommt man in den Baustahlmattensilos, allerdings
ist die Entnahme ´ne Qual.
Alles über 100srm ist da nicht mehr lustig...

Am Freitag bekomm ich 2 Züge Buche, da will ich dann eigentlich schon
Mitte/Ende nächster Woche
anfangen das Holz durch den Automaten zu schieben...

LG
Holger
 
... meine Frage nach dem Hersteller der Holzbags hat sich erledigt -> Sokuflex

http://www.sokuflex.de/(S(prgypaye3ls5zr55mqfqaq55))/prod_det01.aspx?IDKS1=34

So ein 1,60m hoher Bag soll wohl bei rd. 20,- netto liegen, evtl. gibt´s auch
kleinere für ca. 14,- netto?

Lest Euch mal auf der Seite die Befüllanleitung durch, die Scheite müssen liegen
im Bag und dürfen den Rand beim Befüllen nicht berühren um Beschädigungen zu vermeiden...
Wie soll das gehen aus einem Automaten mit Förderband :roll: ??

Evtl. wäre das System mit den 1m³ Raschelsäcken nicht verkehrt? Paletten
als Unterlage braucht man bei eigentlich allen Systemen.

Mal rechnen, das Gestell für die Raschelsäcke kostet 240,- und hält
sagen wir mal nur 1.000x, macht dann 0,24¤/srm, kostet also eigentlich nichts.
Die Säcke sagen wir mal 3,-/Stk., ein Bag müsste also gut 6x benutzt werden
können um auf Pari rauszukommen.
Nachteil beim Bag, wenn ich den auf meinen Anhänger packe um ihn
auszuleeren, wird´s übel. Umkippen per Hand mag ja noch gehen, aber
niemals per Hand über Kopf ziehen, um ihn zu leeren.
Nach dem ersten Bag wird´s auch schlechter, da die nächsten Bag´s dann auf Holzscheiten liegen
und dann beim umkippen die Netzseiten beschädigt werden können.

Baustahlmatten kosten um die 17-20,-, halten min. 10 Jahre, auch hier wieder
Paletten als Unterlage.
Nachteil ist das auslagern, mit dem Frontlader reinfahren
klappt nicht, hab ich probiert.
Also per Hand auslagern, will man an einem tag 30-50srm ausliefern
hört der Spass auf.

Dann lieber 3,-/Netz ausgeben, das kann man schnell (mit der Palette drunter)
mit einer Palettengabel über den Anhänger heben, Netz aufschneiden und 90%
liegen auf dem Anhänger, die restl. 10% auf der Palette, was man schnell
runter hat.
Bei Selbstabholern kann man die Netze incl. Palette auf einen Anhänger
stellen und meinetwegen einen 10er als Pfand für die Palette nehmen.
nachteil hier, wenn überhaupt kann man nicht mehr als 2 Netzsäcke
übereinander stapeln, also mehr Platzbedarf als bei den Baustahlmatten, aber
wohl so ziemlich ähnlich wie bei den Bigbags.

Ich muss da auch noch mal drüber nachdenken, aber das erscheint mir
zumindest momentan sinnvoll...
Aber auch nur bei größeren Mengen, für den Eigenbedarf ist das dann schon
wieder ganz anders, da würden sich die Netzsysteme mE nie rechnen.
Da dann Baustahlmatten o. Bigbags.
Für große Mengen, also so über 500srm/Jahr... keine Ahnung :?

LG
Holger
 
Hallo Holger,

lass Dich von den genannten Preisen nicht erschrecken. Ich hab auch einen guten Preis bekommen, der in Deinem genannten Rahmen liegt. Da mußt Du nur freundlich anfragen, am besten Direkt bei Frau Rademacher. Sagst schöne Grüße von Herrn Stütz aus Aalen.

Bzgl. Größe: ich hab mir auch eine Sondergröße machen lassen, da paßt 0,75rm rein, da die dann vom Gewicht so sind, dass ich sie mit dem Forstkran im gesamten Arbeitsbereich heben kann, auch mit Frischholz.

Grüße

Flo
 
Hallo,

habe mit großem Intresse eure Beiträge gelesen. Hier mal ein Bild wie wir unser Brennholz lagern.



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Gruß Alex