Holzspalter Umfrage

ballooner

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13. Juli 2006
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Hallo Kollegen,

bitte helft mir bei einer Entscheidung (es gibt zwar einige Beiträge zum Thema, aber mich interessiert wie Ihr Euch an meiner Stelle entscheiden würdet).

Also: Mog ist ein 421 mit FKH, Fronthydraulik 4-fach, Zapfwelle vorne u. hinten (540/1000)

Wenn Ihr antwortet mit 1,2,3... reicht es mir schon.


1. Spalter an FKH und über die Fronthydraulik angetrieben?
Könnte man später immer noch mit einer Zapfwellenpumpe
hochrüsten, falls zu langsam oder zu schwach.

2. Zapfwellenspalter an FKH und über fordere Zapfwelle antreiben.
Geht sich das "winkeltechnisch" mit der ZW überhaupt aus?
(Drehrichtung der Pumpe müßte natürlich geändert werden)

3. Zapfwellenspalter mit FKH in den Wald u. dann mit hinterer ZW
antreiben. Dabei müßte er wohl irgendwie gegen umfallen gesichert
werden (z.B. Streben vom Spalter zu den Anbauböcken)

4. HKH u. ZVG nachrüsten und damit den Spalter antreiben
(ist mir aber ohnehin zu teuer)

5. mit E-Spalter u. Generator in den Wald (auch nicht sehr sympatisch)

6. andere Ideen?

Anmerkung: Ich mache hobbymäßig ca. 40-50RM Brennholz im Jahr.
Überwiegend Fichte, Durchmesser bis ca. 50cm


Vielen Dank

Rainer
 
Hallo Rainer,

hab gerade Variante 1. im Einsatz (siehe http://www.unimog-community.de/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&t=20500).

Reicht bei ausreichender Dimensionierung des Zylinders für 50 rm bei gutem Preis/leistungsverhältnis völlig aus. Habe damit letzte Woche nach Feierabend insgesamt ca. 10 rm geschafft.

Gruß

Stephan
 
...tendiere auch zu Lösung 1. Für Hobby das beste Preis-Leistungsverhältnis.
Ich nutze das Prinzip seit ein paar Jahren am 411 bei 20-70rm pro Jahr.
 
Hallo Spaltergemeinde

Ich denke auch daß Variante 1. die günstigste Lösung ist.
Arbeite seit Jahren mit Spalter ca 12t (Eigenbau) am FKH (Eigenbau).
Wenn mein HKH(Eigenbau) fertig ist,kann ich den Spalter auch jederzeit hinten betreiben.

Grüße aus Schwaben

Matthias
 
Wenn Du frische Buche oder Esche spaltest, reicht meist ein kurzes Eindringen des Spaltkeils in den Stamm und er reißt durch. Hier ist die Moghydraulik eine gute Alternative. Aber bei Nadelhölzern habe ich oft den vollen Spalthub von immerhin 1050mm gebraucht, bis die Scheiter auseinander gingen. Und Du willst ja vorwiegend Fichte zerkleinern. Deswegen würde ich Dir auch zu Vorschlag 1 raten. Probier's einfach aus.

Gruß Markus
 
Hallo,

ich habe im Prinzip auch Variante 1 in Betrieb, allerdings an einem 406er Unimog, dessen Hydraulik ja etwas stärker ist als die des 421 (406er: 37l/min bei 180bar). Der Spalter mit reinem Hydraulikanschluß war gute 1.000,-¤ billiger als die gleiche Ausführung mit Zapfwellenantrieb. Auch wenn die Hydraulik nicht 100%ig die gleiche Leistung bringt (beim Zapfwellenantrieb würde die im Spalter eingebaute Pumpe 200bar bringen, also ca. 10% Unterschied), reicht die Leistung schon bei leicht angehobener Leerlaufdrehzahl aus. Es handelt sich um einen BGU-Spalter.

Problem: Das Aufnahmemaß des Frontkrafthebers paßte nicht für die Bolzen des Spalters. Der Spalter ist zu schmal, ich habe nun lange Schrauben als Aufnahmen benutzt.

Gruß,
Michael
 
Bei dem Spalter den ich momentan im Auge hab' ist die Zapfwellenvariante gerade mal ¤180.- teurer als der mit Hydraulikanschluß.
Deine ¤1000.- Aufpreis für eine Pumpe u. Zapfwellenanschluß kann ich nicht nachvollziehen.

lG

Rainer
 
6. Alternative: Spaltzange von Eder (7,5 to) Eigengewicht ca. 30 kg mit 10 m Hydraulikschlauch direkt an die Mog-Hydraulik. Im wald auf Meterstücke schneien und vorspalten nachher auf Maß sägen und ggf. mit 220 V Spalter nachspalten. Vorteil: Du bist im Wald flexibler als mit einem Großen spalter für HKH/FKH.

Benutz mal die SUFU da wirst Du zur Eder Spaltzange was finden oder mal bei google nach Eder suchen.
 
Hallo Rainer,
Lösung 1 ist bei Deiner Mog-Ausstattung wohl die beste.Ich würde aber gleich eine Zapfwellenpumpe verbauen auch wenns etwas teurer ist,damit läuft der Spalter gerade bei Nadel oder Faserholz einfach schneller und der Mog wird es Dir danken(Drehzahl).

Gruss Steffen
 
Hallo,

aufgrund der Beschreibung von Mog und Umfeld (Einsatz), sowie zu tätigender Investitionen: Eindeutig Lösung 1.

Außerdem bleiben dann sämtliche Erweiterungsmöglichkeiten offen, wie Du schon sagst: ZW-Pumpe nachrüsten, Umbau auf HKH, etc.

Hast Du schon einen Spalter ?

Ach ja, wenn Du längere Zeit mit der Bordhydraulik auf "Umlauf" arbeitest: Behalte mal die Öltemperatur im Auge ! Je nach Strömungswiderstand, etc. könnte das ziemlich warm werden ...

Ich habe mit meinem Spalter (421 52PS und Eigenbau-Spalter stehend) bisher nur testweise gespalten, aber das Öl wurde (bei ca. 18Grad Luft) so warm, daß man die Schläuche gerade noch anfassen konnte... auch ohne den Spalter groß zu benutzen.
Ich bin mir nicht sicher, ob das repräsentativ ist. Wie verhält sich das bei den anderen, die mit der Bordhy Geräte im Durchlaufbetrieb betreiben ?
Die älteren Mogs sind dafür ja wohl nur bedingt ausgelegt, oder ?

mfg,
Andreas
 
Hallo Andreas,

die Sache mit der Erwärmung ist bei mir genauso. Ich verwende genau die selbe Kombination wie du und habe damit am letzten Samstag 6 Std. im Dauerbetrieb gespalten. Ich schätze die Temp. des Öls lag so bei 50 - 60° C (gefühlt an den Schläuchen).
Eine solche Temp. sollte jedoch in keinster Weise für sämtliche Hydraulikkomponenten kritisch sein.

Gruß

Stephan
 
Hallo Rainer,
die Kombination Hydraulikspalter und Moghydraulik ist völlig unproblemmatisch. Die Öltemperatur nach ca. 4h Spalterbetrieb ist bei etwa 50 Grad C.
Ich würde mir diese Kombination so wieder zusammenstellen.
Der Vorteil des Widl Hydraulikspalter ist, daß durch die fehlende ZW-Pumpe und Zapfwelle der Abstand vom Spalter zum Mog relativ gering ist und somit im Wald und Gelände fast keine Behinderung entsteht.

Jürgen
 

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@ Jürgen,

ja so stell ich mir das vor.
Dein Spalter scheint in der 10-12t Liga zu spielen. Ich denke die Größe müßte für mich auch reichen.

Noch ne Frage:

Angenommen ein 12t Zapfwellenspalter hat eine Pumpe mit 180bar.
Wie groß ist der Leistungseinbruch (max Druck, Performance) wenn man
den selben Spalter direkt an die Mog-Hydraulik (150bar) hängt?
Sind es dann 10t oder denk ich da zu simpel?

lG
Rainer
 
hallo pointmoggler
habe da mal ne frage wie verhält sich der widl spalter bei voller fahrt, die dreipunkt aufnahme sieht mir nicht so massiv aus der widl ist ungefähr baugleich mit dem thor spalter meiner ansicht nach,bist du zufrieden mit dem widl?? bin auch auf der suche meiner soll aber ne aufsteckpumpe haben betreibe meinen eigenbau spalter auch mit der mog hydr. aber ich finde auf die dauer hat das kein zopf
thor oder widl spalter sind relativ klein und handlich das spricht mir zu für den priv. gebrauch denke ich lang gut
gruß aus dem spessart
torsten
 
Hallo Mogel26,
wie du auf dem ersten Foto siehst, ist der Oberlenker im angehobenen Zustand auf Spannung und somit sehr gut fixiert. Auserdem kann ich den Hydraulikzylinder mit einen Absperrhahn zusätzlich festsetzen.
Ich bin mit seinem 13t Spaltkraft sehr zufrieden. Bisher mußte ich noch vor keinen Stamm kapitulieren.
Mich stört an diesen Spalter nur, daß der Rücklauf des Spaltmesser sehr langsam ist.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Naturpark Bayerischer Wald
Jürgen
 
Hallo Leute,

wollt euch nur wissen lassen daß ich mir nun einen Zapfwellenspalter bestell hab. Preiswerte Spalter mit Aufsteckpumpe sind bei uns schwer zu bekommen und die Mog-Hydraulik-Version nachträglich aufzurüsten ist wohl gar nicht so simpel (Intergration des Öltanks am Spalter). Ganz zu schweigen vom drohenden Garantieverlust.

Fotos vom ersten Einsatz stell ich ein, sobald ich ihn hab.

Vielen Dank für eure Meinungen.

Rainer
 
So nun aber...

Fotos vom mitlerweile 2. Einsatz + kleiner Erfahrungsbericht:

Spalter: Hauslhof HSMX100CD-SV mit Zapfwellenantrieb, Transporträdern u. Kurzholztisch
Preis: ¤1400.- inkl.
Die Pumpe wurde vom Verkäufer (Fa. Pichlmann, Pöllau bei Hartberg) gegen eine etwas größere, linksdrehende (???) getauscht. Daher lag der Endpreis dann bei ¤1520.-
Bei einem befreundeten Schlosser haben wir längere Bolzen anfertigen müssen um den Spalter (KAT I ???) an den FKH zu bekommen. Dadurch ist aber bei Bodenwellen die Belastung für die Aufhängungen am Spalter zu groß und sie verbiegen sich. An einer Lösung wird gearbeitet.
Da ich Neuling in Sachen Hydraulikspalter bin, kann ich zum Arbeiten mit dem Spalter nicht sehr viel sagen. Er macht halt was er machen soll. Die 10t Druck sind für meine Zwecke ausreichend. Wenn er bei einem astigen Teil mal steckenbleibt, lass ich ihn ein Stück zurückfahren und im 2. Anlauf gehts dann eigentlich immer. Die Arbeitsgeschwindigkeiten kann ich mangels Vergleichsmöglichkeit nicht beurteilen. Allerdings find ich den Rücklauf mit 3s (System: Supervelox) schon ziemlich fix.
Dadurch kann ich allerdings die 1000er Übersetzung der Zapfwelle nicht verwenden, weil der Mog dann ausgeht wenn der Spalter einfährt.
Die Schrauben für die Messinggleitbuchsen wurden auch mal locker. Ich hab sie dann mit Loctide-Schraubensicherung fixiert, mal sehen ob's hält.
Alles in allem hab ich den Kauf, bisher, nicht bereut.

Gruß
Rainer

Unimog_mit_Spalter.jpg


Spalter_Seitenansicht.jpg


Spalter_Aufnahme.jpg
 
Hallo

Das ist meine Lösung! Spalter vorne über Hydraulik und Säge hinten über Zapfwelle. Geht soweit ganz gut. Nur leider habe ich kein 2 stufiges Zapfwellengetriebe, was bedeutet, dass wenn ich meine 540 Umdrehungen an der Zapfwelle benötige, der Mog sehr durstig ist!

Gruß

Sascha :wink:
 

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@ Jürgen,

könntest Du bitte nochmals ein paar Detailaufnahmen von Deiner Frontkonstruktion einstellen.

Wie hast Du es fertig gebracht, FKH, FL-Holme und die Stossstange in Einklang zu bringen? Was ist daran Eigenbau?

Wir haben Frontladerholme und eine MB-Platte am U421 zusammen zu montieren.

Danke und Gruss! Karl
 
hallo rainer,
es gibt da noch einen lösungs/ kompromißvorschlag: betreibe einen 14to
spalter mit zapfwellenantrieb und 380volt im wald am 15ps trecker mit leerlaufdrehzahl (trotz 3 mogs die spritsparendste möglichkeit) für die dicken teile, den rest zuhause am stromanschluß (garantiert abgasfrei).
die zusätzliche elektrohydr. pumpe kostet nur einen überschaubaren mehrpreis und macht das ganze viel universeller.
gruß andreas