Daimler-Chrysler plant die Rückkehr des 411er.
Gaggenau / Wörth. Wie heute aus den Planungsbüros der Daimler Chrysler AG verlautete, plant der Konzern die Wiedereinführung der kleinen Unimogbaureihe 411, die zuletzt 1974 gebaut wurde. Wie der Konzernsprecher Uwe Moger betonte, reagiert der namhafte Nutzfahrzeughersteller damit auf vielfach vorgetragenen Kundenwunsch. Besonders Kommunen und Gartenbaubetriebe, Baumschulen und Weinbaubetriebe würden nach einem geländegängigen, hochmobilen, wendigen und vielfältig einsetzbarem Allradfahrzeug verlangen, das sowohl als Geräteträger, wie auch als Zugmaschine Verwendung finden kann.
Wie Uwe Mogger weiter ausführte, werde der intern 411-01.04 genannte Unimog technisch auf den neuesten Stand gebracht und damit nicht einfach eine Neuauflage des alten 411ers.
Der ursprünglich verwendete Motor OM636 werde durch moderne Turbodiesel Direkteinspritzer ersetzt, die in Verbindung mit der Volkswagen AG aus den dort für PKWs verwendeten Motoren weiterentwickelt würden. So kommen in Zukunft Drei- und Vierzylinder Motoren mit Leistungen zwischen 62 und 115 PS zum Einsatz. Auch das Front- und Heckanbausystem erfahre weitgehende Änderungen. Die Aufnahmen für Anbaugeräte würden gemeinsam mit der Multicar Spezialfahrzeuge GmbH Waltershausen entwickelt, so das sofort hunderte von Anbaugeräten für den neuen Unimog 411 zur Verfügung stünden.
Die zukünftige Unimog Baureihe erhalte 6 Zapfwellen, (2 vorne, 2hinten, eine seitlich, eine nach oben) so das Verlagerungsgetriebe zukünftig nicht mehr nötig seien. Das Bremssystem werde vier Scheibenbremsen erhalten, die komplett in die Portalgetriebe integriert seien.
Besonders Stolz sei man auf die Weiterentwicklung des Fahrkomforts, ein zugegebenermaßen gravierender Schwachpunkt des alten 411er. Das Planenverdeck werde durch ein Stahl-Klapp-Verdeck ersetzt, das ohne Änderungen vom auslaufenden SLK übernommen werden könne und bei der Karmann in Osnabrück gebaut wird. Mit Begeisterung äußerte sich Uwe Mogger auch zum AP-RIL System (Aktive Power – Road Inversion Levelment) das die Entwicklungsabteilung in kürzester Zeit zur Serienreife gebracht habe. Damit würden Schwankungen des Fahrzeugaufbaus völlig vermieden werden. Ein System, das auch die neue S-Klasse der PKW Sparte des Unternehmens erhalte. Zu den Markchancen befragt, erklärte der Sprecher, man schätze den Absatz auf acht- zehntausend Einheiten pro Jahr. Verkaufsfördernd werde sich nicht zuletzt auch der konkurrenzlos niedrige Preis von 9999 Euro für die Grundversion auswirken.
Wörther Kreisblatt 1.4.2004
Gaggenau / Wörth. Wie heute aus den Planungsbüros der Daimler Chrysler AG verlautete, plant der Konzern die Wiedereinführung der kleinen Unimogbaureihe 411, die zuletzt 1974 gebaut wurde. Wie der Konzernsprecher Uwe Moger betonte, reagiert der namhafte Nutzfahrzeughersteller damit auf vielfach vorgetragenen Kundenwunsch. Besonders Kommunen und Gartenbaubetriebe, Baumschulen und Weinbaubetriebe würden nach einem geländegängigen, hochmobilen, wendigen und vielfältig einsetzbarem Allradfahrzeug verlangen, das sowohl als Geräteträger, wie auch als Zugmaschine Verwendung finden kann.
Wie Uwe Mogger weiter ausführte, werde der intern 411-01.04 genannte Unimog technisch auf den neuesten Stand gebracht und damit nicht einfach eine Neuauflage des alten 411ers.
Der ursprünglich verwendete Motor OM636 werde durch moderne Turbodiesel Direkteinspritzer ersetzt, die in Verbindung mit der Volkswagen AG aus den dort für PKWs verwendeten Motoren weiterentwickelt würden. So kommen in Zukunft Drei- und Vierzylinder Motoren mit Leistungen zwischen 62 und 115 PS zum Einsatz. Auch das Front- und Heckanbausystem erfahre weitgehende Änderungen. Die Aufnahmen für Anbaugeräte würden gemeinsam mit der Multicar Spezialfahrzeuge GmbH Waltershausen entwickelt, so das sofort hunderte von Anbaugeräten für den neuen Unimog 411 zur Verfügung stünden.
Die zukünftige Unimog Baureihe erhalte 6 Zapfwellen, (2 vorne, 2hinten, eine seitlich, eine nach oben) so das Verlagerungsgetriebe zukünftig nicht mehr nötig seien. Das Bremssystem werde vier Scheibenbremsen erhalten, die komplett in die Portalgetriebe integriert seien.
Besonders Stolz sei man auf die Weiterentwicklung des Fahrkomforts, ein zugegebenermaßen gravierender Schwachpunkt des alten 411er. Das Planenverdeck werde durch ein Stahl-Klapp-Verdeck ersetzt, das ohne Änderungen vom auslaufenden SLK übernommen werden könne und bei der Karmann in Osnabrück gebaut wird. Mit Begeisterung äußerte sich Uwe Mogger auch zum AP-RIL System (Aktive Power – Road Inversion Levelment) das die Entwicklungsabteilung in kürzester Zeit zur Serienreife gebracht habe. Damit würden Schwankungen des Fahrzeugaufbaus völlig vermieden werden. Ein System, das auch die neue S-Klasse der PKW Sparte des Unternehmens erhalte. Zu den Markchancen befragt, erklärte der Sprecher, man schätze den Absatz auf acht- zehntausend Einheiten pro Jahr. Verkaufsfördernd werde sich nicht zuletzt auch der konkurrenzlos niedrige Preis von 9999 Euro für die Grundversion auswirken.
Wörther Kreisblatt 1.4.2004