Hydrauliksteuerblöcke - instandsetzen, prüfen, einstellen

Liebe Unimog-Freunde,

es hat geklappt. Hydraulisch gesehen ist der Block wieder fit. Leider ist die Betätigungsmechanik ziemlich ausgeleiert und muss noch überarbeitet werden.

https://youtu.be/sLtVY__FRJI
 

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Moin,

Christoph sehr schöne Videos wo man mal einen Einblick bekommt , danke !


Mal die Frage über die Dichtheit . Dicht ist dicht, wenn etwas absackt ist es eben nicht dicht , doch was ist normal / gesund

Ich habe an meinem 406 / bj 87 eine FH verbaut die Eigenbau ist , 2 Zylinder sind verbaut mit 60er Kolben / 30iger Stange
In der FH hängt ein Weiste Dreieck und es sind keine Absperrhähne verbaut.
Die FH sackt pro 24Stunden etwa 5mm ab was ich für sehr gering halte.

Ist das schädlich für den Steuerblock wenn permanent Druck auf das Ventil steht oder sollten da auf alle Fälle Sperrhähne rein ?


Gruß Rene
 
Moin Rene,

die Leckage über die Passung zwischen Gehäuse und Schieber soll bei 150 bar Lastdruck geringer sein als 6 cm³/min.

Auf Deine Konstellation mit den 2 Zylindern gerechnet sind das 1 mm/min bei 150 bar.

Deine 5 mm/24 h sind vermutlich ohne Nutzlast, nur aus eigener bewegter Masse. Das hört sich ziemlich dicht an. Doch errechnen kann man damit nichts.

Dem Steuerblock macht eine dauerhafte Belastung nichts aus.
 
Hallo Rene,

als Vergleich, bei der Mercedes Fronthydraulik für dem 900er MBtrac ist ein Kugelhahn im Rücklauf montiert, um ein Absacken zu vermeiden. Dieser sollte auch bei Straßenfahrt mit angebautem Frontgerät geschlossen werden.

Das Absacken kann zwei mögliche Ursachen haben:
-Einmal wenn die Kolbendichtung im Zylinder undicht ist und somit Öl von der einen Zylinderkammer in die zweite gelangen kann, dies kannst du prüfen, indem du die Leitungen zum Unimog abkuppelst und du den FKH belastest.
-Zweiter Fall: Das Steuergerät ist am Schieber undicht, Vorgehensweise wie gehabt.

Was verstehst du unter permanenter Druckbelastung? Nur die FKH-Arme oder hängt das Anbaugerät noch frei dran?
Bei einem Bagger legt man zb. auch dem Arm bei Nichtbenutzung ab.

Frage der Dichtheit:
Das richtet sich nach den Vorgaben, normalerweise zulässiger Druckverlust/Leckage pro Zeiteinheit.
Ich frage mich dabei immer, kann ich damit leben für meine Aufgaben oder muss ich was tun gegen den Verlust?
 
Liebe Unimog-Freunde,

ein mir bisher unbekannter WESTINGHOUSE Steuerblock aus einem 406 ist aufgetaucht. Er hat Stangen mit 10 mm Durchmesser und verstiftete Gelenkaugen dran. Wer hat so einen schon mal gesehen oder hat einen? Was steht auf dem Typenschild drauf?

Die Reparatur war eine besondere Herausforderung. Denn beide Stangen waren verbogen. Die rechte hatte nur einen Knick und Oberflächenbeschädigungen, die linke noch einen weiteren Knick. Im ersten Foto ist die rechte Stange schon wiederhergestellt, im letzten alle beide.
 

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Liebe Unimog-Freunde,

dies ist nun der komplett instandgesetzte Steuerblock mit bisher unbekannter WESTINGHOUSE Nummer, 150 bar Druckbegrenzung.
 

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OPTI-MOG schrieb:
Moin Rene,

die Leckage über die Passung zwischen Gehäuse und Schieber soll bei 150 bar Lastdruck geringer sein als 6 cm³/min.

Auf Deine Konstellation mit den 2 Zylindern gerechnet sind das 1 mm/min bei 150 bar.

Deine 5 mm/24 h sind vermutlich ohne Nutzlast, nur aus eigener bewegter Masse. Das hört sich ziemlich dicht an. Doch errechnen kann man damit nichts.

Dem Steuerblock macht eine dauerhafte Belastung nichts aus.


Moin,
hat etwas länger gedauert .
Ich habe mir jetzt einen Absperrhahn in den Rücklauf gesetzt, das Absacken hat sich verbessert , doch sackt er in einer Woche noch ca 2 cm ab. ( An den Kolbenstangen ) Das ist nicht viel denn es sind ja nur die Unterlenker und das Weiste Dreieck , doch wenn Gewicht drin hängt wird es ja mehr sein. Ich werde noch ein Hahn in die Druckseite legen damit das System komplett abgeriegelt ist.

Gruß Rene
 
Moin Rene,

das hört sich danach an, wie wenn die Kolbendichtung durchlässt. Somit läuft Öl von der Druckseite in die unbeaufschlagte Seite des Zylinders. Da hilft auch kein zusätzlicher Kugelhahn, da sich das eingesperrte Ölvolumen nicht ändert.
Zur Kontrolle kannst du ja mal die Schläuche abkuppeln, ob sich danach noch was absenkt.
Dann kannst du den Ölfluss zurück ins System oder intern im Zylinder eindeutig eingrenzen.
 
Moin,

ja das würde auch Sinn machen , dann ziehe ich die Kupplung mal ab.
Die Zylinder sind neu , mein FKH ist eine Eigenkonstruktion , aber manchmal ist das Eichhörnchen der Teufel.

Ich teste das mal.

Es ist doch auch egal wie der Zylinder arbeiten muss oder ? meine Kolben müssen ziehen zum heben.

Gruß Rene
 
Liebe Unimog-Freunde,

heute mal in PA blau, das Schließelement des Lasthalteventils im Steuerblock Westinghouse 466 789 000_

Das Original hatte sich komplett aufgelöst.
 

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Liebe Unimog-Freunde,

um es sich einfacher zu machen und die "Sauerei" mit dem Öl zu vermeiden, werden vielfach pneumatische Prüfverfahren benutzt. Wichtig ist dabei natürlich, dass die Ergebnisse letztlich übereinstimmen. Und das ist hier gelungen.

https://youtu.be/ZYNBZLGIGmc
 

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Liebe Unimog-Freunde,

im letzten Jahr hatte ich ein paar Schließelemente für die Rückschlagventile im 466 789 00_0 mehr als benötigt gefertigt. Die sind hiermit aufgebraucht. Bei Bedarf werden halt wieder Dekupiersäge (hab' leider nur Platten und keine Rundstangen) und Drehmachine angeworfen.
 

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... aufgebraucht für diesen Steuerblock:

https://youtu.be/BLuB607k3rI
 
Hallo!
Ich bin über den schon etwas älteren Beitrag gestolpert 🤪
Ich hatte das Thema schon mal vor längerer Zeit in die Runde gegeben mit wenig Erfolg bzw war das passende für mich nicht dabei…
Vielleicht kennst du dich aus 👍
Ich habe an meinem 406er das „Problem“ das ich beim Fahren Überströmgeräusche habe. Sowohl in Ruhestellung, als auch in der Senkstellung (mit der ich die meiste Zeit fahre wegen meiner langen Hax‘n)
Zudem senkt sich meine Heckhydraulik nicht durch das Eigengewicht (auch noch nicht durch mein‘s :P )

Frage ist, wie denn die Grundeinstellung des Hydraulikblocks und der Bedienhebel dazu ist. Diese können ja in der Drehung und in der Länge eingestellt werden 🤷🏼‍♂️

Das ständige Geräusch und der Umlauf schadet sicherlich den Überströmventil und sicher auch der Pumpe wenn es ständig gegen Druck fährt und nicht drucklos….
Beim letzten Mal war die Frage welchen Hydraulikblock ich habe… den mit der großen Schraube in der Mitte…

Schon einmal vielen Dank für deine/eure Hilfe!!

Grüße aus Oberfranken
Christian