"hydraulischer zapfwellen antrieb statt verlagerungsget

deutz447

New member
19. Mai 2011
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hallo jungs ich hab mal wider ne zpezielle frage:

ich hab ein 406er und ich suche schon länger ein verlagerungsgetriebe, und die kosten gebraucht immer noch ein schweine geld und jetzt
hab ich mir gedacht, für die paar mal im jahr wo ich eine heck-zapfwelle brauch könnte ich mir doch eine hydraulische zapfwellen pumpe hin bauen.
und mit den heck- hydraulik- anschlüssen antreiben.
was meint ihr reicht die kraft ist das was für den dauer einsatz...
im voraus danke für die sachlichen antworten.

gruss andreas
 
Moin,

liegts an mir oder an Deinem Geschreibsel???

Du möchtest also eine Zapfwellenpumpe mit der Mog-Hydraulik antreiben?

Hab ich das richtig verstanden?

Ist das nicht ein wenig umständlich?
 
sory bin lekasteniker.

ja das will ich was leistet eigentlich die mog hydraulik.
gruss andreas
 
Hallo Andreas!

Grundsätzlich spricht nix dagegen, einen entsprechenden Hydromotor mit ZW-Stutzen zu installieren...
Allerdings wird das Hydrauliköl heiß werden. Da ich zumindest bei meinem 406er noch keine zusätzl. Ölkühlung gefunden habe, wird das bei deinem nicht viel anders sein... :lol:

Außerdem will der Hydraulikmotor gut fixiert werden...
Abgesehen von der gleichbleibenden Drehzahl der hydraulischen Zapfwelle...

Welche Arbeiten hast denn geplant mit der Zapfwelle?
Alternativ könnte ich mir eine "Umlegung" des Zapfwellenstummels mittels Kettentrieb vorstellen. Dies wäre mit 2 Stehlagerböcken u. den entsprechenden Kettenrädern relativ leicht zu machen...

mfg. Philipp,
der gerade ein Angebot fürn Kipperstempel-Dichtsatz über 400€ erhalten hat... :rums:
 
Moin Andreas,

das habe ich schon erkannt und das ist auch gar nicht das Problem.

Jeder Rechner hat doch ein Schreibprogramm.

Wenn Du Deinen Text darin verfasst und dann den korrigierten Text hier rein kopierst, gibts gar keine Probleme.

Das ist nur ein unwesentlicher Mehraufwand.
 
Was Philipp meint, sieht (vom Prinzip) ungefähr so aus, wie auf diesem geklauten Bild:


.
9642031ade.jpg


Was Du vorhast, ist viel zu aufwendig.
 
genau so hab ich das gemeint!

Dann wär nur noch ideal, wenn du die Lagerböcke auf ein Flacheisen mit langlöchern montierst und erst das dann auf deinen Mog. So kannst du die Kette auch mal nachspannen!

Viel Spaß!
Mfg. Philipp
 
Die Idee mit den Hydromotor lässt sich umsetzten, allerdings musst Du Dir zwingend einen Ölkühler für das Hydrauliköl installieren! Hydromotoren sind regelrechte Ölheizungen!

Der Aufwand mit der Kette ist einfacher umzusetzen und wohl auch kostengünstiger, allerdings wäre das für MICH auch keine Lösung.
 
Hallo Andreas.

Ich will Dir die Sache wirklich nicht ausreden und es wir auch Prinzipiell funktionieren, aber abgesehen davon daß sich das Hydrauliköl mächtig aufheizt, wird die Zapfwelle kaum Leistung bringen. Die Hydraulikpumpe des 406 fördert 40L/min bei 180Bar, wenn man das umrechnet kommt man in etwa auf 12kw Leistung. Jetzt ziehst Du noch den Wirkungsgrad des Hydraulikmotors ab, dann liegst Du etwas unter 10Kw. Das Reicht allenfalls für einen Kartoffelroder oder Heuwender.

Gruß Olli
 
Hallo,
ich klinke mich mit ein...die Idee ist nicht falsch denke ich. Wie andere auch schreiben kommt es darauf an was man machen will.
Meine hintere Zapfwelle ist belegt mit der H4000 Seilwinde.
Für mein Projekt Rückewagen brauch ich noch ein Pumpe und Tank damit der Atlas 512 Kran vernünftig läuft.
Ein Hydraulikmotor kann man ja theoretisch auch auf diesen Anhänger bauen und damit die 53Liter Zapfellenpumpe mit 3,8:1 Getriebe antreiben,oder;-)???
Denke das man ja eh nur maximal eine Stunde mit dem Kran arbeitet und dann wieder los fährt?!?
 
Hallo Matthias,
wie schon Olli schreibt liefert die Pumpe etwa 12kW hydraulische Leistung. Bei einem Wirkungsgrad von etwas über 80% gehen ca. 2kW ins Öl. Da kannst du dir dann ausrechnen wie schnell die ca. 16l Hydrauliköl im Unimog warm werden.
Wenn ich dich richtig verstanden habe möchtest du mittels Hydraulikmotor eine Pumpe auf dem Rückewagen antreiben. Da würde ich dann doch lieber direkt die Hydraulik des Mogs mit der des Rückewagens verbinden. Da sparst du die Verluste des Hydraulikmotors und der Pumpe ein. Vielleicht hat die Hydraulik auf dem Rückewagen ja schon einen Kühler bzw einen großen Tank den du mitbenutzen kannst.
Gruß
Peter
 
Hallo Andreas,

die selbe Idee hatte ich auch, in ähnlicher Form, bevor ich dieses Forum entdeckt habe.
Ich wollte eine Wippsäge und eine Dreipunktwinde am unserem Mog betreiben, und da unser 421 keine schnelle Zapfwelle hat, war der Gedanke mit einer Zapfwellenpumpe auf der Welle die Kraft abzunehmen, und mit einer zweiten pumpe mit einem eingesteckten Zapfwellen-Stummel (zweite Pumpe mit geänderter Übersetzung, beide mit Schnellkupplung austauschbar), die Kraft wieder abzugeben.
Mit einer Muffe, die auf den Zapfwellenanschluss der Anbau-Geräte gesteckt werden sollte, und mit entsprechenden Halterungen zum abfangen des Drehmoments, hätte das auch funktioniert.
Da ich mir nicht sicher war, ob das funktioniert, habe ich alle möglichen Leute gefragt, die sich mit sowas auskennen könnten (bin Schornsteinfeger-Meister, bin zwar technisch versiert, aber das war mir dann doch zu speziell), und niemand kannte sich aus.
Ein Kumpel von mir hat einen Kumpel :-), der einen Hydraulik-Fachbetrieb hat, und hat mich diesem vorgestellt.
Für die von mir angestrebte Lösung, Übertragung von 24kW, wären nach seiner Berechnung mindestens sechzig Liter Ölvolumen und ein Ölkühler notwendig geworden.
Die benötigten pumpen, die diese Leistung übertragen, hätten mit den jeweiligen Getrieben zu Top--Konditionen je rund 600€ gekostet. Die Getriebe/Pumpe/Stummel/Muffe-Variante war um einiges günstiger als ein Ölmotor mit Zapfwellenstummel, die es auch so zu kaufen gibt.
Mit den anderen benötigten teilen und umbauten hätte ich zweieinhalb der Getriebe kaufen können, wie ich jetzt eines bei der Fa. Holster erstanden habe.
Vielleicht hilft dir meine Geschichte bei der Entscheidungsfindung,

Grüße

Chris
 
Hallo zusammen,


ich hab zwar einen 421er und bei mir wurde vom Vorbesitzer so gelöst, dass er die Zapfwelle von seinen ursprünglichen Bestimmungsort in der Querartverse nach unten verlagert und soweit wie möglich Richtung Zugmaul montiert hat! also mit der Seilwinde klappt es vom Winkel her!




gruß

Erwin
 
Hallo,

mal von der Kostenseite betrachtet: Ein Nachbau-Verlagerungsgetriebe in brauchbarem Zustand mit Halterung sollte in der Preisklasse von 500-600,-€ zu haben sein. Da ist das, was du an Hydraulikkomponenten für diesen Preis bauen kannst, wenn du nicht gerade die Teile in der Ecke liegen hast, ziemlich bescheiden. Von den technischen Einschränkungen will ich da erst gar nicht reden, die wurden ja schin ausführlich behandelt.

Gruß,
Michael
 
Hallo,

@Michael:
Von den technischen Einschränkungen
dann zählt doch mal bitte auf - außer Stammtischweißheiten hab ich nämlich zu der Frage noch keine Klärung gefunden.
An der Leistung kann's nicht liegen - alle die, die z.B. ihrem 406 die volle Motorleistung an der Zapfwelle abverlangen, haben offenbar noch nie freigegebene Leistung mitgekriegt und wundern sich dann über entsprechenden Verschleiß der ZW.

mfG
Axel
 
Moggälä schrieb:
Hallo,

dann zählt doch mal bitte auf - außer Stammtischweißheiten hab ich nämlich zu der Frage noch keine Klärung gefunden.
An der Leistung kann's nicht liegen - alle die, die z.B. ihrem 406 die volle Motorleistung an der Zapfwelle abverlangen, haben offenbar noch nie freigegebene Leistung mitgekriegt und wundern sich dann über entsprechenden Verschleiß der ZW.

Hallo Axel!
Der erste und der zweite Teil Deiner Aussage passen für mich irgendwie nicht zusammen :?
Michael meint die technischen Einschränkungen des Hydroantriebes, Du schreibst von der mechanischen Zapfwelle :wink:
 
Hallo Herbert,

steh ich des irgendwie auf der Leitung was Du genau meinst.
Das es 1. ein Stammtisch-Weißheit ist, das die Leute ihre Handbücher nicht lesen und dann 2. drüber fluchen daß das Material nix taugt?
Michael schrieb
Von den technischen Einschränkungen will ich da erst gar nicht reden
- und ich das mir nicht klar ist, was er damit meint!

mfG
Axel
 
Moggälä schrieb:
Das es 1. ein Stammtisch-Weißheit ist, das die Leute ihre Handbücher nicht lesen und dann 2. drüber fluchen daß das Material nix taugt?

Axel

Hallo Axel!
Deine Aussage betrifft die mechanische Zapfwelle.

Technische Einschränkungen der hydraulischen Kraftübertragung sind: mehr Platzbedarf der erforderlichen Komponenten (Ölpumpe, Ölmotor,Ölbehälter, Ölkühler, dicke Schläuche), notwendige Überwachung der Öltemperatur.

Fazit: eine Leistungsumwandlung von mechanisch auf hydraulisch und wieder mechanisch bei konstanter Drehzahl (So das Thema) ergibt keinen Sinn, dabei reden wir noch gar nicht vom Preis.

Siehe U 300 bis 500 die Problematik Heckzapfwelle. Vorne mechanisch vom Motor mit Getriebe, volle Leistung reltiv geringe Kosten. Hinten von MB nur hydraulisch vorgesehen, von der doch nicht schwachen Bordhydraulik (mit sehr grossem Ölkühler) betrieben, hat eine bescheidene Leistung (eher Notbetrieb).

http://www.unimog-community.de/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&t=68413&highlight=
 
Hallo Herbert,

Deine Aussage betrifft die mechanische Zapfwelle.
Das die Leute - gerade in der Landwirtschaft - Grenzvorgaben missachten und danach über schlechtes Material fluchen?

Dein Link behandelt ein verwandtes Thema, bringt aber m.E. keinerlei Punkte, wo die hydraulische ZW der mechanischen beim 406 großartig überlegen ist. Das Andreas bei den Kosten schnell über den Kosten für eine ZW-Nachrüstung liegen wird, stimme ich voll zu (solange er wirklich Leistungsfähige Komponenten verwenden will). Allerdings hat er eben dann auch die Möglichkeit, das er wirklich die volle Leistung weiterleiten könnte - was mit der originalen ja nicht dauerhaft drin ist.
Oft wird dem UGN das Fehlen der mechanischen ZW vorgeworfen - so wie in deinem Link auch von Nico gebracht, is die nicht immer nötig, bei manchen Anwendungen sogar nutzlos (ZW-Leistungsübertragung an externe Geräte).

mfG
Axel
 
Moggälä schrieb:
Hallo Herbert,
.....
Das die Leute - gerade in der Landwirtschaft - Grenzvorgaben missachten und danach über schlechtes Material fluchen?

mfG
Axel

Hallo Axel
Mit solcherlei Aussagen wäre ich wohl eher etwas vorsichtiger :?
Es gibt in der Landwirtschaft genügend Meister oder auch höher Gebildete, die sehr wohl wissen, wovon sie reden.
"Bauer sucht Frau" ist nicht gerade der Spiegel der Intelligenz in der Landwirtschaft.

Wir sagen ja auch nicht, dass Axel's immer gleich am Klugsch...... sind.

Nix für ungut, aber ich hab haltlose Pauschalisierungen einfach nicht gern.