Ich bin der Neue

sovmoto

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25. Sep. 2022
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Hallo zusammen,

seit letztem Sonntag bin ich stolzer Unimog Besitzer.
Ich habe gar keine Ahnung von Unimogs und was da auf mich zukommt...

Es ist ein U30 mit festem Fahrerhaus. Steht seit einigen Jahren.

Morgen will ich mal sehen, was geht und was zu machen ist. Was ist beim Motor zu beachten,
wenn ich den zum ersten Mal starten will?

Viele Grüß, Ulli
 

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Hallo und herzlich willkommen Ulli,

toll, dass Du Dich in das Abenteuer Unimog stürzt.
Was auf Dich zu kommt? Viel Spannung, Freude aber manchmal auch Verzweifelung. Dreckige Finger aber irgendwann auch ein breites Grinsen.
Was Du jetzt unbedingt benötigst? Die Bedienungsanleitung, das Werkstatthandbuch und die Ersatzteillisten. Alles zu bekommen für gut angelegtes Geld bei www.buchundbild.de
Zunächst solltest Du mal eine große Inspektion machen. Dazu gehört alle Betriebsflüssigkeiten tauschen. Und dann heißt es an alle Dinge zunächst vorsichtig heran gehen, nicht mit Gewalt.
Beim Motor würde ich zunächst nach einem Ölwechsel die Vorglühkerzen herausschrauben, dass der Motor keine kompression aufbauen kann. Dann kannst Du versuchen Ihn von Hand ohne eingelegten Gang durch zu drehen. Mindestens 2 möglichst aber mehrere Umdrehungen.
 
Danke für die Info!

Die Betriebsanleitung gab es zum Fzg. dazu. Der ET-Katalog und das Werkstatthandbuch kamen heute per Post.
Leider ein Reinfall: die Ersatzteilliste ist wohl für den arabischen Raum gedacht - sie fängt mit Seite 434 an und endend mit der Titelseite.... :shock:

Das Werkstatthandbuch behandelt alle möglichen Typen, der 411er wird nur so nebenbei erwähnt und die E-Anlage/Fahrwerk mit Bremsen und Aufbau sind erst gar nicht enthalten. :cry:

Aber dafür hat der Motor heute schon mal gelaufen! :party

Leider bin ich schon bei der ersten Arbeit gescheitert. Muß der Kühler weggebaut werden, wenn ich den Keilriemen ersetzten will?
Leider schweigt sich die BA und der Rep.-LF dazu aus.

Auch bin ich bezüglich der Heizung nirgendwo fündig geworden was Bedienung und Aufbau angeht. Gibt es dazu etwas?
Die Sitze sind auch anders, als ich es den Unterlagen entnehmen kann. Kann die jemand identifizieren?

Und last but not least bin ich mir ziemlich sicher, dass das "Gewicht", welches mit Blumendraht an der Regelklappe hängt, so nicht original ist. Wie sollte das korrekt aussehen?

Bis denn denn, Ulli
 

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Hallo,
die Elektrik im 411er hat natürlich so ihre Eigenheiten, wie die Widerstandsblinker Anlage.
Aber das ist kein Grund zur Abschreckung, auch dafür gibt es seit kurzem Lektüre .



Gruß
Sebastian
 
Hallo Ulli,
wo hast Du denn welche Ausführung des Werkstatthanbuch und der Ersatzteilliste gekauft?

Hallo Sebastian,
die Elektrik im 411 ist doch absolut simpel und die Blinkanlage (was immer eine Widerstandsblinkanlage sein soll) für Fahrzeuge dieser Zeit auch absolut zeitgemäß. Damals wurde halt noch nicht mit Mikrochips und Controllern gearbeitet. Elektrik eben und noch nicht Elektronik.
 
Hallo Ulli,
herzlichen Glückwunsch zum Unimog.
Die Originalen Sitze sehen so aus.





Gruß Michael
 

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Jürgen-Fahlbusch schrieb:
Hallo Ulli,
wo hast Du denn welche Ausführung des Werkstatthanbuch und der Ersatzteilliste gekauft?

Hier, bei www.buchundbild.de:

1.00 x Werkstatt-Handbuch Unimog 421.122, 421.123 (+411) - 30 400 21 03-1 104001017 - 30 400 21 03-1 104001017 195,00 EUR
1.00 x Ersatzteilliste Unimog 411a (OM 636) - 35002 - 204001005 204001005 45,00 EUR

Gibt es da was Besseres?

Danke für die Sitz-Bilder. Ich denke, ich lasse die gefederten "Gesundheits-Sitze" drin.

Ein schönen Sonntag, Ulli
 

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Hallo Ulli,

das ist schon die richtige Dokumentation, wenn man von der Fehlbindung der Ersatzteilliste mal absieht. Vielleich kannst Du das bei Buch und Bild reklamieren, meine ist richtig gebunden.
Zum Werkstatthandbuch empfiehlt Buch und Bild zusätzlich das Werkstatthandbuch für die älteren Modelle "Unimog 25 + 32 PS = 30 400 21 32"  hinzu zu kaufen.
 
sovmoto schrieb:
Ich denke, ich lasse die gefederten "Gesundheits-Sitze" drin.
aber nicht weinen, wenn der Blaukittel aufmerksam seinen Pflichten nachkommt und nein sagt. Zur Befestigung des Sitz gibe es schon definierte Anforderungen.
 
Helmut Schmitz schrieb:
Zur Befestigung des Sitz gibe es schon definierte Anforderungen.

Kannst Du mir sagen welche das sind? Oder wo ich die entsprechenden Passagen finde?
Die Sitze sind - so wie sie aussehen schon etliche Jahre drin und in den HU-Berichten von 2003-2013
(TÜV in 2015 abgelaufen) sagen nichts zu den Sitzen.
 
Hallo Ulli
für Sitze in Fahrzeugen wurde in der StVZO ein eigener Paragaph eingefügt.
  • §35a Sitze, Sicherheitsgurte, Rückhaltesysteme, Rückhalteeinrichtungen für Kinder, Rollstuhlnutzer und Rollstühle.
Ob der aaP das prüft oder bemängelt, ist seiner Sachkenntniss überlassen, da die Anforderung stets weiter fortgeschrieben werden.
Es handelt sich aber nicht um eine Original-Version, die Bestandsschutz hat, es sei denn sie ist eingetragen.
Die Sitzbefestigung ist bei den Umbauten zu Wohnmobilen häufig ein Prüfkriterium, z.B. für die Umrüstung auf Sitze mit integriertem Gurt gibt es von Daimler spezielle Verstärkungen der Befestigung, die auch in die Papiere eingetragen werden.
Ob das jemand bei dir überprüft oder nicht, wird sich zeigen. Sei aber darauf gefasst, dass es zu Nachfragen kommen kann.
 
Servus Ulli!

Zu den gesetzlichen Gegebenheiten hast du schon Infos bekommen.

Falls du aber auf das Aussehen der Sitze wert legst:
so sollten die originalen sein, (unter anderem mit Nähten) :cam

Grüße
Norbert
 

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Hallo,

die Unterlegscheibe soll wohl die Feder unter dem Gaspedal ersetzen und mit Schwerkraft die Drosselklappe schließen, wenn kein Gas gegeben wird.

Schau dir erst mal in Rue ein paar 411er an, dann ist vieles klarer. Leider sind die Treffen für dieses Jahr durch.
Woher kommst du?

Gruß
Markus
 
Jürgen-Fahlbusch schrieb:
die Elektrik im 411 ist doch absolut simpel und die Blinkanlage (was immer eine Widerstandsblinkanlage sein soll) für Fahrzeuge dieser Zeit auch absolut zeitgemäß. Damals wurde halt noch nicht mit Mikrochips und Controllern gearbeitet. Elektrik eben und noch nicht Elektronik.


Hallo Jürgen,

Da gebe ich dir natürlich Grundsätzlich Recht. Die Alten Mog's haben eine recht simple Elektrik.
In meinem Fall muss ich aber sagen, dass ich beim Blick auf den Schaltplan auch erstmal was verdattert war, als ich die Blinker-Anlage gesehen habe. So von wegen was sollen da diese Extra Leitungen von den Lampen nach hinten und dann diese komischen Kontakte die eigentlich bei der Anhängersteckdose sein sollten? (natürlich war die originale auch schon zerstört).
Da musste mir Markus auch mal eben auf die Sprünge helfen.
Im Grunde steckt aber auch da nicht viel dahinter, aber man muss es halt erstmal raffen und z.t. gibt das Werkstatthandbuch auch direkt nicht viel da her. Da kann so Zusatzlektüre schon hilfreich sein.

Mal ganz abgesehen davon, dass ein moderneres Blinkerrelais das ganze unheimlich vereinfachen, wenn nicht sogar verbessern kann.
Aber das, ist nur Mal wirklich jedem und seinem Geschmack selber überlassen....



Gruß
Sebastian
 
Hallo Markus,

Danke für den Hinweis! Da habe ich mal nachgeschaut: die Feder vom Gaspedal ist noch da und tut ihren Dienst. Aber die Kugeln vom Gasgestänge scheinen etwas Luft zu haben.
Des Weiteren ist die Welle für die Drosselklappe am Klappenregler ziemlich ausgeschlagen. Wenn ich das Gewicht wegnehme, bleibt der Motor auf einer erhöhten Leerlaufdrehzahl.

Viele Grüße aus der Südheide, Ulli