Ich habe einen Unimog 1300L angezahlt , allerdings möchte ich noch vor dem kauf etwas klären

elvin65

New member
14. Apr. 2023
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Hi Ich bin Dabei mir einen Unimog 1300L mit Turbo Split Getriebe Expeditionsaufbau zuzulegen der etwas über 30 Jahre alt ist aber KEIN H- Kennzeichen bekommen kann wegen umfangreichen Baulichen veränderungen.
Er Hat den empfohlenen Motor, Turbolader Langen Radstand und das Splitgetriebe mit 16 Vorwärtsgängen und 4 Rückwärtsgängen den Zustand hab ich mir bereits angesehen und er ist noch ok bis auf ein wenig Rost und 2 undichtigkeiten im Koffer alles ok , Motor und Getriebe trocken , Vorgelege mit ausgleich hintergelege nicht .
Nun zu der Frage: Bei der Probefahrt hat sich das Getriebe als ein wenig Hackelig erwiesen und das einlegen der Gänge war tw schwieriger als bei anderen Unimogs (diese können aber auch keine 125km/h fahren wie das Auto das mich interessiert und hatten auch nur die Normalen 8 Vorwärtsgänge)
Ist das Normal oder ein möglicher hinweis auf erhöhten verschleiss (sich abzeichnenden schwierigkeiten), ich habe noch ck 2 Wochen bis zum Verkaufsabschluss und hoffe auf jemanden hier der da mehr zu weiss als ich.
Danke vorab
 
Hi Ich bin Dabei mir einen Unimog 1300L mit Turbo Split Getriebe Expeditionsaufbau zuzulegen der etwas über 30 Jahre alt ist aber KEIN H- Kennzeichen bekommen kann wegen umfangreichen Baulichen Veränderungen.
Er Hat den empfohlenen Motor, Turbolader Langen Radstand und das Splitgetriebe mit 16 Vorwärtsgängen und 4 Rückwärtsgängen den Zustand hab ich mir bereits angesehen und er ist noch ok bis auf ein wenig Rost und 2 Undichtigkeiten im Koffer alles ok , Motor und Getriebe trocken , Vorgelege mit Ausgleich Hintergelege nicht .
Nun zu der Frage: Bei der Probefahrt hat sich das Getriebe als ein wenig Hackelig erwiesen und das einlegen der Gänge war tw. schwieriger als bei anderen Unimogs (diese können aber auch keine 125km/h fahren wie das Auto das mich interessiert und hatten auch nur die Normalen 8 Vorwärtsgänge)
Ist das Normal oder ein möglicher Hinweis auf erhöhten Verschleiß (sich abzeichnenden Schwierigkeiten), ich habe noch ck. 2 Wochen bis zum Verkaufsabschluss und hoffe auf jemanden hier der da mehr zu weiß als ich.
Danke vorab
 
Hallo und herzlich willkommen hier im Forum,

Wenn ich mich recht erinnere hast Du bereits gestern genau die selbe Frage gestellt und leider keine Antwort bekommen.
Dies kann verschiedene Gründe haben. Einer war möglicher Weise, das Du Dich bei Deiner ersten Frage an ein uraltes Thema angehängt hast, welches Inhaltlich wenig mit Deiner Frage zu tun hat. OK, dass hast du jetzt durch das eigene Thema bereinigt.
Ein weiterer Grund ist kann aber auch das Missachten der Regeln zur Netiquette sein, die Du bei Deiner Anmeldung ja sicher lich gelesen hast, zumindest hast Du dies bestätigt. Wir versuchen hier im Umgang miteinander neben einem höflichen Ton, den Du durchaus gewahrt hast, aber auch eine gewisse persönliche freundschaftliche Atmosphäre. Dazu gehört als Mindesmaß eine ordentliche Anrede und eine Grußformel mit dem realen Vornamen am Ende eines jeden einzelnen Beitrages.
Manch einer beantwortet solche Beiträge nicht, wenn sie den Gegenüber nicht ordentlich Ansprechen können.
Zu Deiner eigentlichen Frage kann ich leider nicht viel beitragen da ich beim 1300l nicht bewandert bin aber was heißt hackelig. Mit was für anderen Unimgs hast Du das verglichen? Ich kenne durchaus kaputte Getriebe, denen man es nicht beim Schaltvorgang angemerkt hat und andere Getriebe die seit vielen Jahren und vielen KM einwandfrei arbeiten obwohl die Schaltung etwas schwergängiger ist und exakt ausgeführt werden muss.
Auch gibt es dokumentierte Unterschiede bei ein und dem gleichen Getriebe in Abhängigkeit vom verwendeten Getriebeöl und der Betriebstemperatur. Dazu auch wie lang war die Probefahrt?
 
Hallo zusammen,

Ich hänge mich mal an Jürgens Antwort dran.
Helfen könnte dir bei deiner Anfrage eventuell auch ein etwas aussagekräftigerer Titel.
Sowas wie "1300L: Getriebe XY bei Probefahrt schwergängig?" oder so ähnlich.

Um dir helfen zu können würde uns dann eine etwas umfassendere Fehlerbeschreibung helfen. Wie weit bist du mit dem Unimog gefahren, was ist dir dabei aufgefallen, was kommt dir anders vor als bei bisher gefahrenen Unimogs (und was waren das bisher für Typen?)... Laufleistung des begutachteten Unimogs, hat der lange gestanden oder wurde der regelmäßig bewegt?

Mal als Beispiel: ich selbst habe einen U1200 aus der Baureihe 427. Wenn der gestanden hat und kalt ist geht der auch schwergängig zu schalten- so, dass ich anfangs regelmäßig die Zähne im Getriebe geschruppt habe :roll: Alles eine Frage der Übung, der Unimog ist ja kein PKW. :wink:
Ist der Unimog nach ein paar Minuten durch warm geht das Schalten aber wirklich wie Butter!

Ich geh jetzt übrigens mal davon aus, dass du mit dem Unimog "bei niedrigerer Drehzahl 80 km/h fahren" möchtest und nicht
"diese können aber auch keine 125km/h fahren wie das Auto das mich interessiert"
:wink: Tempolimit bei mehr als 3,5 t zGG und so :wink:
 
Hallo zusammen,

dann hänge ich mich mal an Rolf dran...

Also bei meinem U 1000 lässt sich der sechste Gang im kalten Zustand kaum und dann nur mit lauten Geräuschen schalten. Ist das Getriebe warm, dann geht er butterweich rein. Im kalten Zustand überspringe ich den sechsten Gang in beide Richtungen.

Also, ich würde Dir empfehlen den Unimog mal warm zu fahren, denke so 10 - 15 km reichen. Und dann teste das Getriebe nochmal. Aber gernerell dürfte das Getriebe was haben, wenn es sich nicht sauber schalten lässt (wie meines :( ) Kannst Du einen Kundigen mitnehmen? Wo steht denn der Unimog?
 
Danke erst einmal für die Bereits erfolgten antworten,
und Hallo miteinander,
Der Unimog den ich als Vergleich gefahren habe war ein U3000 Doka eines Freundes, bei diesem Fahrzeug gab es beim Schalten nur die üblichen Probleme die ein Unimogneuling der ich nun mal bin so haben kann aber recht schnell fuhr ich diesen Wagen verhältnissmässig flüssig im leichtem Gelände.
Der U1300L war da deutlich schwieriger beim Fahren einige male habe ich den gewünschten gang nicht eingelegt gekriegt (allerdings hat er nicht Dauerhaft blockiert andere Gänge waren einschaltbar und danach der Gewünschte auch . Der Besitzer von dem U3000 hatte auch Probleme beim schalten, wir sind etwa eine Strecke von 20 Km gefahren Stadtstraßen und Autobahn und letztendlich habe ich zum ende der Fahrt kaum noch schalthakeln verspürt allerdings habe ich zu diesem Zeitpunkt die Kupplung bis zum Boden beim Schalten durchgetreten und zusätzlich mit Zwischengas geben gearbeitet um die Drehzahl beim schalten stabiler zu halten.
Keine Rede ich mag diesen Wagen gern er bietet alles was mir wichtig wäre wenn ich schon einen Unimog fahre (sprich lange Achse, die richtige robuste Kabinenform als Schlafbereich und ansprechendes Tempo ) . Allerdings weiß ich halt nicht ob das Getriebe (wegen der Schaltschwierigkeiten die wir hatten ewtl nicht problematisch ist.
Ich weiß nicht wie lang der Wagen gestanden hat , bei dem Händler ist er relativ frisch gewesen , allerdings hab ich den Besitzer nicht gefragt wie lang er bei im Stand.
Und nein ich werd den Wagen nicht dauerhaft mit Endgeschwindigkeit fahren, das ist nur eine wichtige Option zum überholen von anderen LKw´s und Campern .
Der Unimog steht in Köln (allerdings ist er Bereits wegen mir nicht mehr zum Verkauf zu finden).
Ja ich habe diese Frage in einem anderen Bereich des Forums schon mal gestellt, allerdings habe ich mich dabei an ein anderes Thema angehängt und als niemand reagierte bin ich nur davon ausgegangen das das vielleicht nicht klug von mir war.
Ich hoffe damit habe ich die gestellten Fragen beantworten können.
Gruß Wolfgang
 
Hallo,

ich fahre zwar nur einen "kleinen Unimog", aber ich glaube man kann 30 Jahre Konzept und Altersunterschied nicht vergleichen.
 
Hi
also ist es vm. kein Problem sondern mehr ein Bedarf an Zwischenkuppeln
Ok Damit kann ich umgehen.
Danke
 
Hallo Wolfgang,
der 1300l ist ja ein modernes Fahrzeug :D . Den kann man mit Zwischkuppelnfahren, klar. Aber wenn es grundsätzlich nötig wäre, dann ist es schon ein Problem. Denn konzeptionell benötigt er das eigentlich nicht.
Ansonsten denke ich wie Axel und denke der U3000 ist nomal eine Generation moderner.
 
Guuden,

Leider ist niemand im Besitz einer Kristallkugel die die Zukunft des Getriebes sichtbar machen kann.
Nur Du kannst entscheiden, ob das Risiko tragbar ist.
Mein Wissensstand und meine Erfahrung ist, dass ein erprobtes Öl so manches Getriebe
in seiner Schaltbarkeit erheblich verbessert hat, bis hin zu „es ist jetzt so wie es sein soll“.
Aber verschlissene oder defekte Bauteile werden auch vom besten Öl nicht wieder wie neu.
Eine Öluntersuchung auf Abrieb oder sogar Partikel könnte Hinweise geben, aber auch die sind zu bewerten.

Gut Mog! Justus
 
Moin,

mich hat das auch irritiert. Mein 1300L schaltet den 7. Gang sehr schlecht im kalten Zustand (wie von Dir beschrieben). Den überspringe ich die ersten 4-5 km, danach ist es butterweich.

In der Gemeinde wohnt noch ein 1300L-Besitzer (viele hier kennen ihn), der hat das wohl auch mit dem 6. Gang.

Gruß
Michael
 
Hallo in die Runde,

ich kann den Vorpostern nur uneingeschränkt zustimmen. Auch mein U 1700 mag im kalten Zustand kein Schalten vom 5. in den 6. Gang. Daher schalte ich im kalten Zustand immer vom 4. in den 6.; ohne Probleme.
Ist der Mog warm gefahren geht es auch mit dem richtigen Gefühl vom 5. in den 6..

Beste Grüße

Guido
 
Hallo!
Ein U3000 hat doch kein manuell mechanisch geschaltetes Getriebe, sondern das UG100, das eine Entwicklungsstufe weiter ist und elektrisch - pneumatisch geschaltet wird, EPS! Generell: HA anheben und schauen, ob die Kupplung trennt, falls nicht schaltet sich jedes Getriebe schlecht. Als Kurztest hilf evtl. auch mehrmals mit dem Kupplungspedal pumpen, wenn es dann schon besser schaltet, trennt die Kupplung nicht vollständig.
Christoph
 
....kleine Nachbemerkung die hier evtl. nicht unbedingt zutreffend ist:
ich hatte einst Probleme bei einem gebrauchten Transit mit dem 2. und 4. Gang bei einem 5-gängigen Getriebe.
Ölwechsel half, ein Tipp eines Getriebespezialisten:
Häufig lassen die Leute beim fahren die Hand
auf dem bei nach hinten gezogenen Schaltknüppel liegen.
Die von ihm sogenannten "Schaltknüppelfahrer" beschädigten dadurch
häufig auf Dauer die Schaltbarkeit in dem entsprechenden Gang.

Gut Mog! Justus
 
Hallo,

das richtige Öl wirkt gerade in kaltem Zustand oft Wunder.
Mein 1300L kam von der BW, vermutlich dort nach BW-Spezifikation mit deren Öl befüllt. Schaltbarkeit in kaltem Zustand die ersten 2-3 km eher schlecht. Dann gewechselt auf "normales" GL4-Öl. Schaltbarkeit miserabel, erst wenn richtig warm, ging es. Also nochmal die Spezifikationen gewälzt und auf Syntrans gewechselt. Seitdem ist bestenfalls noch auf den ersten 100m die Schaltung etwas hakelig, danach problemlos.
Am problematischsten ist meist die Schaltung vom 4. in den 5. Gang, da das quasi ein Schalten vom 4. in den 1. ist mit gleichzeitigem Gruppenwechsel.

Dass sich ein Unimog dieser Baureihe nicht schaltet wie ein PKW, sollte jedem klar sein. Auch sollte man ein Unimog-Getriebe deutlich langsamer schalten als ein PKW-Getriebe, wenn man länger Spaß an seinem Fahrzeug haben will. Zwischengas und Zwischenkuppeln sind konzeptionell nicht nötig.

Gruß,
Michael
 
Hi
und Danke, ich werd an diesem kommenden Samstag den Wagen abholen.
Das mit dem Öl ist ein guter Hinweis den ich beachten werde.
Gibt es irgentwo ein Video oder ähnliches wie man die Vorgelege an den Achsen kontrolliert , bei youtube hab ich nix gefunden weis aber das bei Geländegängigen LKW s abschmierpunkte und ähnliche Kontrollen alle 1000km wichtig sind .
Natürlich gilt es sowas möglichst schnell selber zu kennen und können.
Danke
Wolfgang