Männers!
Das mit der Transistozündung ist ja eigentlich schon eine ganz nette
Geschichte - man muss halt einfach mal wieder überlegen,
was man sich davon verspricht:
- für die Puristen ist das erstmal nicht original und damit Teufelszeug
- für die Techniker ist das schon eine nette Geschichte, die ja auch etwas
zeitgemäßer ´rüberkommt, als die abfackelnden Kontakte, wo man ständig
hinterher sein muss
- für die kostenbewußten unter uns ist das ein Silberstreif am Horizont,
dem Mog Trinkmanieren beizubringen
- für die Randalebrüder ist das neumodischer Elektronikschnickschnack,
der bei mit Schmackes ins nächste Wasserloch nicht mehr funktioniert
und dann noch nicht mal mit mit schmutzigem Hammer und Montierhebel
wieder in Gang zu kriegen ist und wo man nicht ´reingucken kann und sieht,
warum das nicht mehr funzt!
Schätze, wie überall im Leben ist vielleicht mal wieder der Kompromiß gefragt.
Ich für meinen Teil fahre derzeit einen Originalverteiler aus dem
230er Motor mit Unterdruckverstellung, zivilem Kabelsatz und Kerzen,
weil ich nicht unbedingt vorhabe, das ganze Gerät laufend als U-Boot
zu benutzen, gelegentlich die ganze Chose nur kurz durchchecke, wenn ich
die Mühle gerade mal abschmiere, Teile dafür immer noch billiger und einfacher
zu bekommen sind, als für die \"Natoanlage\" und gas in der Anschaffung auch nicht
ganz so kostenintensiv war, wie die Petronix. Nächster Ausbauschritt könnte wenn
dann die TZ-H aus dem 280er Doppelnocker sein...
Einige werden jetzt die Nase rümpfen und sowas wie \"ja-nein-aber\" sagen -
ich denke, daß dieser Kompromiß zum Unimog, der ja nie ein echtes Ackergerät,
nie ein echter Lkw und nie ein echter Geländewagen war, es aber doch allen irgendwie
verdammt recht machen kann, von der Philosophie her ganz brauchbar passt.
Ausserden ist der Verteiler ja aus dem selben Hause, auch schon ein Anachronismus
und daher für die Original- und Oldtimerfreaks daher vielleicht auch irgendwie
zu ertragen.
Schlusswort: jeder wie er will - Hauptsache Spaß dran!