Jemand aus 37242 hier?

Hey Ihr,

Bei mir gibt es wieder Neuigkeiten , es hat sich heute zufällig noch ein Mog bei mir eingeschlichen, keine Ahnung wie die das immer schaffen.

Nein spaß, um meinen einfacher zusammen zu bekommen und weil ich noch den Original Aufbau wollte, habe ich heute noch einen gekauft, bei 3500qm Halle können auch noch ein paar kommen haha.
Baujahr 1961, 404 115.
Ich werde diesen jetzt als Vorbild nehmen um den anderen zusammen zu bekommen :D

Ebenso stellt sich mir die Frage ob es den Aufwand wert wäre, den Aufbau komplett zu restaurieren und die Pumpe zum laufen zu bekommen, oder alles hinten raus und Bett rein.
Der Rost hält sich in Grenzen, hauptsächlich an der Regenrinne und in den Falzen der klappen, aber nichts durch.

Der wird jetzt erstmal TÜV bekommen und der Aufbau abgenommen.

Leider ist die Komplette Elektrik hinüber, nur das Blaulicht was ja leider runter muss geht noch.
Ich denke da werden nur die Sicherungen durch sein? Keine Lampe geht, er startet und fährt aber.

Gruß Lars





 

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Hallo Lars,
nur mal so einen Mog kaufen um ihn als "Muster" zum nachbauen zu nehmen finde ich gut. Leider habe ich nicht so eine Halle sondern nur eine kleine Garage.
Was Du mit dem Aufbau machst, restaurieren oder ausräumen kannst nur Du entscheiden. Technisch wäre es natürlich interessant die Pumpe wieder in Betrieb zu bekommen. Ob sich die dann aber vernünftig verkaufen läßt ist eher zweifelhaft, aber natürlich nicht ausgeschlossen. Bei Deiner Halle stört es ja nicht, wenn sie dort länger lagert.
Mit der Elektrik ist es natürlich blöd. Aber wenn auch an anderen Stellen schön Patina angesetzt ist, dann auch an den Sicherungen/ Sicherungshaltern. Häufig muss man daher bei den alten Torpedosicherungen nur diese ein wenig in dem Halter hin und herdrehen. Auch an den Schalter sind die Kabel nur mit Schraubklemmen angeschlossen. Auch hier eventuell nur die Schrauben etwas lösen und die Kabel leicht bewegen.
 
Guten Morgen Lars,
so eine Halle ist natürlich ein Traum. Die Idee mit dem Bett finde ich nicht schlecht. Du hast ja schon eine Feuerwehr im erhaltungswürdigem Zustand. Oder du ersetzt den Aufbau durch eine Pritsche, dann hat das Fahrzeug ein bisschen mehr Nutzwert.

Gruß Alex
 
Hey Jürgen, der wert ist nicht so wichtig und ob sie rumsteht oder nicht, ist egal.
Das mit den Sicherungen werde ich versuchen, ich sehe aber auch das eine durch ein Kupferkabel ersetzt wurde hahaha.
Kannst du sagen welche Sicherung wohin gehört? (Stärke) Zb sehe ich bei Abblendlicht keine Kabel?
Dann würde ich die alle einfach tauschen und die Kontaktflächen sowie Kabel bearbeiten.
Der Mog stand eine ganze Zeit und mangels Transport wird er die 80km bis heim aus eigener Kraft schaffen müssen.
Dazu muss ich Reifen tauschen, Blinker zum laufen bekommen und Öle wechseln.
Überführungskennzeichen und Feuer 8)

Bei meinem anderen Mog habe ich probleme mit der Zündung.
Erst bekam er Funken, sprang sofort an lief aber unrund (Kerzen schwarz verußt), stellte die Zündung etwas früher und habe seitdem keinen Zündfunken mehr.
Ist es einfach das umzubauen? Ich finde leider keinen Kabelsatz für Mil kappe mit Zivil Kerzen :( weil das Spule/Verteilerkabel ein zerschnittenes Mil Kabel ist. (Zivile Spule, Mil Verteiler)

Alex, da ich zwei Mogs habe ist genau das Geplant, einer bekommt die Kabine der andere eine Pritsche.
Der, den ich gerade Restauriere würde den Aufbau bekommen, der andere, den ich jetzt gekauft habe dann einfach die Pritsche.
Der neu gekaufte wird meine Geländebitch, kommen 2 Winden dran (Vorne/Hinten) sowie Agrarbereifung.
Da ich noch ein Sägewerk habe mache ich mir die Pritsche aus Holz selber :D :spitze

Gruß Lars
 
Hallo Lars,
habe derzeit meine Unterlagen nicht zur Hand. Aber soweit ich mich erinnere waren beim 404.115 überall 8A Sicherungen. Bei mir ist es etwas anders aber mein Mog ist auch etwas speziell.
Als Du die Zündung "auf früher" eingestellt hast, lief da der Motor oder wie hast Du das gemacht?

Die Zündkabel kannst du Dir selbst herstellen. Beschreibung dazu gibt es bei den Oberbayrischen Unimogfreunden
https://www.unimogfreunde.de/technik-tipp/index.html#Zuendkabel404
 
Guuden,

die Suchfunze bringt:

https://www.unimog-community.de/phpBB3/sicherungen-t57237.html

Gut 404! Justus
 
Jürgen-Fahlbusch schrieb:
Als Du die Zündung "auf früher" eingestellt hast, lief da der Motor oder wie hast Du das gemacht?

Hey Jürgen,
Der Motor lief vorher ungefähr so rund wie eine Banane.
Ich denke mal nicht auf allen Töpfen, oder zu ungleichmäßig sprit.
Man hat aber gemerkt das er etwas zu spät zündet, weshalb ich minimal den Verteiler gedreht habe.
Leider habe ich seitdem keine Zündung mehr, ich bekomme an den Kerzen auch nur anfangs für ne Sekunde einen Funken, danach hörts auf.
Ich werde jetzt mal eine andere Zündspule versuchen, nicht das mir diese abgeraucht ist.

Ich bin grad dran einen Transport zu Organisieren, kann mir jemand sagen was ein leerer 404 mit Kasten wiegt? Ich ging jetzt von ca. 2,7t aus.
Leider steht natürlich nirgends ein Leergewicht.

Sonst wird er nach Jahren des stillstandes die 81km zu mir auf eigener Achse mit Überführungskennzeichen machen müssen.
Neue Reifen und Bremsen vor Ort machen, dann Beten :D

Grüße Lars
 
Guuden,

Für das Cabrio mit Pritsche werden schon 2850 kg angegeben, der Funkkoffer liegt bei 750 kg.
Minus Pritsche kommen im Allgemeinen 3,4 bis 3,5 t zusammen.
der Feuerkoffer dürfte je nach Einrichtung noch schwerer sein.

Sorry, bei dem Link waren die Sicherungswerte nicht klar angegeben.
Sicherung, Ampere:
1: 8 A
2 bis 12: 4 A
13 bis 16: 8 A
17: 4 A

Gut 404! Justus
 
Hallo Lars,
Du hast also die Zündung nur so nach Gefühl und Wellenschlag durch verdrehen des Verteilers eingestellt? Ohne Zündpistole oder sonstige Hilfsmittel.
Dann vermute ich erstens, dass dies verstellen vielleicht zu viel war. Und zweitens würde ich den Unterbrecherkontakt prüfen und am Besten gleich tauschen. Meiner Erfahrung nach eine der häufigsten Ursachen für ausbleibende Zündfunken.
Mit der Grundeinstellung nach Werkstatthandbuch läuft der Motor zumindest so, dass er fahrfähig und überführbar ist.
 
Haallo Lars
zum ersten händischen Einstellen brauchst du nur ein Prüflampe. Den Unterbrecherabstand mit Fühllerlehre einstellen (Geht nur bei neuem Kontakt). Dann den Motor langsam und immer vorwärts auf Zündmarkierung auf der Kurbelwelle drehen. Püflampe zwischen Masse und Kabel vom Unterbrecherkontakt zur Zündspule anschließen. Zündung an und den Verteiler soweit drehen, dass das seitliche Spiel der Verteilerwelle ausreicht, um bei leichtem seitlichen Drücken den Kontakt abhebt und die Prüflampe zum leuchten bringt.
Als Grundeinstellung muss der Motor damit laufen.
 
Hey
Jürgen ich hatte die Zündung händisch auf Position gebracht gehabt, damit sprang er an.
Danach stellte ich ganz fein früher, seitdem kein Funke mehr.
Ich habe mir einen Kontaktsatz gekauft und werde den Verteiler jetzt einfach komplett zerlegen, reinigen und wieder zusammenbauen.
Die Fliehkraftverstellung konnte ich ja auch noch nicht Prüfen.
Danach geht das Fahrgestell in die Werkstatt gegenüber, dort stellt mir der Meister (Kurz vor Rente, ist mit diesen Motoren groß geworden) ein und perfektioniert mir das alles.
Selber kann ich es auch, so ists aber definitiv besser :) Natürlich bin ich dann Anwesend.

Mein neuer Mog kommt jetzt doch per Tieflader, nicht billig aber dafür kommt er sicher zu mir.
3 neue Sicherungskästen mit zugehörigen Sicherungen sind bestellt, die sehen mir zu gammelig aus.

Wenn er dann da ist fliegt der Koffer runter, er bekommt eine Große Wartung mit allen Ölen und neuen Kabeln, Bremsen und dann gehts zum TÜV mit Ablastung auf 3,5t. (Selbstbaupritsche aus Holz wegen Radabdeckung), kommt vom Gewicht ja hin dann.
Ich will nicht zu lange warten bis ich fahren kann, das macht einen verrückt 2 Unimogs zu haben und keiner kann auf die Straße.
Ich melde mich, sobald er da ist.

Gruß Lars
 
Guuden,

Die zivile Zündspule halte ich für problematisch. Die dürfte für 12 V ausgelegt sein, im 404 mit 24 V Anlage muss sie mit 24 bzw ~18 V klarkommen. Wann nun die Z-spule bei den Einstellversuchen länger unter Dauerspannung stand, kann sie durchaus durchgebrannt sein.
Aber Du wirst ja demnächst von sachkundiger Hand unterstütz, dann sollte der Mog ja wieder laufen.
Nebenbei, oben im festgepinnten Bereich finden sich Tipps zum Einstellen eines Ottomotors, könnte hilfreich sein.

Gut 404! Justus
 
Hallo Freunde,
Ich hatte eben eine dumme Frage zum Thema und musste erst das Forum durchsuchen um eine Bestätigung zu finden:

https://www.unimog-community.de/phpBB3/zuendspule-24v-zivil-t39072.html

Es gibt doch eigentlich keine 24Volt Zündspulen? Durch den Vorwiederstand wird die Spannung von 24 auf ca.12Volt reduziert (nur beim Startvorgang während der Anlasser viel Strom zieht) wird der Vorwiederstand gebrückt.

Fehlt der Vorwiederstand jetzt durch den Umbau, brennt die zivile 12V Zündspule schnell durch.

Denke ich richtig?

Gruß
Jochen
 
Hey,

Mit der Zivilen Zündspule meine ich eher die Anschlüsse.
An der Militärischen sind ja entsörte Metallkabel welche geschraubt werden, an der Zivilen einfache gesteckte.
Diese zum Stecken hat ebenso die 24V, sie war auch nicht länger am Stromnetz, da ich sie immer 1-2 sek vor Startvorgang an den Strom gebe.
Ich werde nächste Woche mal schauen ob ich es mit der Ersatzspule hinbekomme, der neue Kontakt dürfte dann auch eingebaut sein.

Grüße aus Lettland
Lars
 
Hey
Ich steh momentan total auf dem Schlauch mit meinem zweiten Mog.
Die Elektrik versteh ich nicht ganz, ich habe auf der Rechten hälfte der Sicherungen keine Spannung, auf der Linken aber ca. 23v (Batterien haben schon einige Starts runter)
Auf dem Großen Teil (Blau Markiert) bekomme ich unten eben 23V, Links von Gelb ebenso, rechts alles tot, egal welcher Schalter innen an.
Rot nahm ich als - , das hat ja wohl Funktioniert.
Einige der Kabel, zb die Hupe haben auch bei Zündung aus Dauerplus, muss das so? (Auch ohne Schlüssel)

Jemand eine Ahnung wo ich das checken kann, das ich Strom bekomme? Bis auf Blaulicht, Instrumentenbeluchtung und sporadisch mal die Blinker leuchtet nix.

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Gruß Lars :danke
 
Hallo,

also wenn ich zumindest hier mal auf das Internet vertrauen kann und die Schaltpläne, die man da findet anguck, dann ist die Rechte Seite doch mehr oder minder nur deine Beleuchtung?
Die Hängt ja alles an deinem Zünd/Licht Drehschalter. Über den kommt ja eigentlich auch die Spannung für fast alles, da damals ja noch nicht so wirklich auf Relais gesetzt wurde. Also wäre das mal ein heißer Kandidat. Kommt da überhaupt am Eingang Spannung an? Schaltet der die Ausgänge alle durch? Weil wenn garnichts so wirklich geht außer Sachen die permanent gehen sollten, klingt das ja als "Sammelstelle" nach einem möglichen Gremlin.
Sonst würde ich auch generell mal den ganzen Sicherungshalter gut mit WD40 einsprühen und die Sicherungen drehen/tauschen. Die Halter da oxidieren gerne und dann geht da nichts mehr. Und dann checken kommt am Eingang was, geht's weiter zum Ausgang und wenn ja mich weiter richtung Verbrauche z.b. Lampe vorwagen und wenn nicht, dann Rückwärts Richtung quelle. Dann wirst du mithilfe des Plans wohl schon einen Übeltäter finden.

Das einige Teile, wie Hupe und Innenbeleuchtung auf Dauerplus hängen soll so sein und macht durchaus sinn. Du willst ja deine Innenbeleuchtung anmachen können, um zu sehen, wo du den Schlüssel reinstecken musst und so.
Wenn du jetzt auch auf dem Schaltplan guckst, dann sind die Sicherungen bis zu dem gelben ja auch in dem Schaltplan die, die mit 15 und 30 markiert sind. Die gehen ja dann nach oben zu diesem Fahrschalter - der ja Anscheinend die Zündanlage ein und Ausschaltet. Diese "30" scheint in dem Schaltplan ja die Kennung für Dauerplus zu sein (von dem Kontakt am Fahrschalter geht eine Leitung über die Lima zum Starter und dann zur Batterie). Von dem Kontakt geht eine andere Leitung auf den Kontakt "30" an deinem Zündschloss - also ist der dadran auch der "Eingang".
Wenn dann die Sicherungen gehen, die direkt 30 haben, dann kann es ja fast nurnoch der Licht/Zündschalter sein.

Da dann die Frage in Eigeninteresse: Wie sieht das im 404 aus: Der Lichtschalter, ist das der selbe Schalter wie bei den Dieseln, wo man den Schlüssel reinsteckt? Dann der Fahrschalter, ist quasi mein Zündungsschalter, mit dem ich das Fahrzeug nachher ausschalte? Wenn ich dann den Anlasser Druckknopf drücke, Schalte ich dann den Kontakt den Kontakt von der der unten in den Fahrschalter geht auf Masse? Ist dann nicht auch die ganze Zündanlage bzw Elektrik (und im Grunde auch die Batterie) direkt auf Masse?
Da Grübel ich gerade - das kommt mir spanisch vor, ich denke da verstehe ich was falsch? Kann mir das wer erklären?


Gruß
Sebastian
 
Hey Sebastian,

(Sorry wenn der Text durcheinander ist, mir fällt beim Schreiben immer mal was neues ein)

Ich habe jetzt alles gecheckt und sogar einen neuen Lichtschalter verbaut.
Leider immer noch nichts, ich habe auf der 30 überall Spannung, bekomme am Schalter aber nur auf der Sicherung 8, Tarnscheinwerfer Spannung.
Ebenso bekomme ich nur auf 2 von den ganzen Kontakten am Schalter Strom, bei beiden! Egal auf welcher Stellung.
Überhaupt Strom habe ich nur auf den letzten beiden Stellungen, das beide Schalter gleich Kaputt sind bezweifle ich.
Ein Kabel am Zündschalter war ab (Orange und Rot, 2 stk zusammen) dieses habe ich dann an die Klemme gemacht wo es wohl fehlte, seitdem geht der Blinker beidseits, aber kein Warnblinker und auch sonst nichts :roll:
Wo kann ich noch suchen? Was kann ich noch machen? Wie gesagt, die 30 hat überall Spannung.
Die Elektrik muss den Kabeln nach Original sein.

Ich habe hinter dem Fahrersitz auch noch einen Spannungswandler mit ein paar offenen Kabeln, was auch immer dort mal verbaut war.
Steht nur DC 24/12V drauf.

Der Motor springt inzwischen auch nicht mehr an, Kerzen sind Schwarz Trocken und eine menge Fehlzündungen + Rückzündungen in den Vergsaser.
Werde diese Woche mal den Vergaser zerlegen und ins Ultraschallbad legen, ich hoffe das dieser der Grund ist.
An den Unteren Dichtungen sifft er, ich denke er zieht dort auch Falschluft.
Beim Kauf sprang er nach 1 sek sofort an, lief auch sehr gut und nahm Gas super an. (Stand davor paar Jahre)

Seit er bei mir ist (nichts dran gemacht) habe ich eben das Problem.
Als er noch lief nahm er sehr träge Gas an und ging auch fast aus wenn ich gas gab, fehlte also komplett die Leistung.
Hochdrehen ging, dauerte aber .
Kam erst beim 8 Versuch die Rampe bei mir hoch und qualmte extrem. (Kopfdichtung scheint dicht, habe weder Öl im Kühlwasser noch Kühlwasser im Öl.
Er tropft aber aus dem Zündverteiler unten! Wie kriegt man das Dicht?

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Verharzt wird der Vergaser auch sein wenn ich das so sehe :D
Unten sieht man rechts die Flamme, gibt es dafür ein Wort?

Grüße Lars
 
Hallo,

Das ist interessant. Ich kenne die 404 Elektrik jetzt auch nicht auswendig, dass ich dir da jetzt mehr sagen könnte, ohne erstmal den Schaltplan selber nachzuverfolgen.

Interessant finde ich jetzt erstmal, dass wenn an der Sicherung 8 Spannung anliegt, sollte auch an 9 Spannung Anliegen. Die müssten ja mit so einem Blech-Blättchen verbunden sein.
Ganz Wichtig ist auch: Spannung Anliegen und nicht Strom fließen. Will's nur Mal erwähnen. Spannung ist quasi die potentielle Energiedifferenz zwischen zwei Punkten und der Strom der Fluss von Energie. Wir wollen ja erstmal nur die Spannung wissen.

Weitere generelle Tipps wären dann vielleicht mal alle Sicherungen rausholen von den Kreisen, die jetzt nicht funktionieren und dann nacheinander immer eine Rein tun und gucken ob der Kreis dann geht oder nicht. Vielleicht hast du da irgendwo einen Massefehler, der dir die Spannung runter zieht.
Bzw. Bevor du die Sicherungen wieder rein tust, würde ich checken ob dann irgendwann irgendwo an den Eingängen der Halter 24V ankommen.

Deine Schalter an sich kannst du testen, indem du einfach Mal den ausgebauten Holst und den mit einem Kabel von 30 zur Batterie + verbindest. Und dann mit dem Multimeter die Spannung zur Batterie - misst von den Ausgängen bei den verschiedenen Schalterstellungen.
Das ginge auch ohne Spannung mit Durchgangsstellung auf dem Multimeter.
Damit kannst du den Schalter selbst unabhängig von der Verkabelung in Fahrzeug checken und herausfinden, wo welche Stellung was sein sollte.

Alternativ kannst du dir auch mal ein Kabel vom Plus der Batterie machen und damit auf jeweils die Eingänge der Einzelnen Sicherungen gehen und auch so mal die verschiedenen Kreise ausprobieren und quasi dieses Zündschloss überbrücken.
Mit diesen Tricks könntest du Mal rausfinden ob das Problem quasi im Bereich des Schalters liegt oder irgendwo dahinter. Das würde dein Problem weiter eingrenzen.
Und generell Mal probieren Bauteile etc immer wieder zu Überbrücken.

Da gibt's ja noch anscheinend irgendwo einen Fußschalter. Auch da könnte ein Massefehler o.ä. sein.

Zum Blinker selbst: die alten Blinkerschaltungen wirken manchmal auf den ersten Blick "kompliziert". Das sind sie nicht wirklich, aber sie sind empfindlich, was Belastung und so angeht.
Das hat zur Folge, dass damals der Warnblinker oft ein zweuter Blinkergeber gebraucht hat, weil er ja doppelt so viele Leuchten steuern muss, im Gegensatz zu dem halben Fahrzeug beim Blinker. Mal ganz abgesehen davon, dass die Fahrzeuge teilweises ja noch ohne ausgeliefert wurden.
Der Warnblinker muss auch direkt mehrere Aufgaben erfüllen: Beim Einschalten muss er die Stromversorgung vom normalen Blinker unterbrechen (wenn getrennte Blinkergeber), damit nicht der normale Blinker gleichzeitig geht. Dann muss er sich Spannung von der Batterie hole. Und selber Blinken auf allen Blinkern.
Wenn ein Blinkergeber für alles Benutzt wird, dann muss der Wanrblinkschalter immernoch auf beide Blinker Seiten zugreifen und die Spannungsversorgung des Gebers mit Dauerplus verbinden.

Egal wie es gelöst wird. Das sind anfällige Teile. Zumindest bei Trecker wird gerne mal für den Wanrblinker ein All in one Schalter von Hella geholt, der ein eigenes Relais etc hat, aber gerne Kaputt geht.
Da lohnt sich es einfach mal nach Blinkerschaltungen im Internet zu gucken. Da gibt es so rausgelöste Schaltpläne. Da kann man dann den prinzipiellen Aufbau verstehen und findet sich dann auf dem chaotischen Schaltplan vom Unimog besser zurecht.

Zu dem Dc/DC Spannungswandler auf 12V: Es gibt verschiedene Gründe, warum man sowas auf dem Fahrzeug haben wöllte. Bei Feuerwehren kann es diverse Ausrüstung von Funkgerät bis Taschenlampe sein, die geladen werden soll und das kann sich auch alles über Jahrzehnte ändern (Früher wurden die Taschenlampen mit riesen Akkus permanent geladen, dann kamen Batterie Lampen wo man halt die Batterien geladen hat und jetzt kommen wieder Akku Lampen).
Ein andere mögliche Anwendung ist aber deine 7 Polige Anhängerdose. Die ist normal ja auch für den 12V Betrieb gedacht. In Zeiten von LED Beleuchtung ist das egal, aber damals hätte man bringen tauschen müssen und die Anhänger sollten ja meist auch hinterm Bulldog funktionieren. Also braucht man da irgendwo einen Spannungswandler, der die 7 Polige Dose auf 12V bringt.



Gruß
Sebastian
 
Hallo Lars,

Sebastian hat dir schon viele gute Tipps zur Fehlersuche in der Elektrik gegeben. Wichtig ist hier ein systematisches vorgehen und dabei immer den Schaltplan zur Hand zu haben.
Den hast Du doch, oder? Ansonsten sofort die entsprechende Literatur besorgen.
An den Schaltern sind eigentlich überall die Klemmen Bezeichnungen aufgeführt. Es hilft allgemein wenn Du diese bei Deinen Berichten und Fragen benutz. Nicht alle haben einen 404 zuhause.
Zum nicht laufenden Motor.
Meine Erfahrung ist, dass es mesit nicht am Vergaser liegt obwohl eine Reinigung und Abdichten nicht schadet. Viel wahrscheinlicher, gerade auch bei Fehlzündungen ist die Zündung.
Wo genau tropft was aus dem Zünderteiler.
Leider ist Deinen Beiträgen auch nicht eindeutig zu entnehmen, welcher Deiner Mogs nun welches Problem hat. Dies ist für uns aussenstehende etwas schwierig zu lesen, denn wir müssen immer erst wieder alles lesen um auf den hoffentlich richtigen Stand zu kommen. Ich zumindest würde es besser finden wenn zu jedem Mog und jedem neuen Problem auch ein neues Thema gemacht würde, denn dann habe ich dort komprimiert alle Infos und Erkenntnisse zu dem spezifischen Problem.