Kauf 416, schnelle Achsen erkennen??

Ole

New member
18. Mai 2003
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Hallo Unimogler.
Ich guck schon länger ein wenig herum, denn ich suche einen 416er Unimog, der dann mal ein Wohnmobil werden soll.
Ich hab mir da einen Ausgeguckt, einen 416 mit 3400mm Radstand von 79.
Der staht aber schon seit 8 Jahren vergessen in der letzten Ecke eines LKW-Gross-Exporteuers)(verräterischer Fahrtenschreiber ;) )Das heisst zwar erstens, dass er nicht viel gemacht hat, und dass ich wohl alle SImmerringe (6*Achsen, 3*Getriebe und zwei mal Motor) tauschen darf. Da ich ihn eh Auseinandernehmen will, kein zu grosses Problem, das ich mir auch zutraue.
nun zum Radstand: 3400mm ist ja ewig lang, zwar fährt er dann schön geradeaus, aber wenn er mal mit dem Bauch aufliegt, dann darf man schauffeln.... :( AUsserdem könnte ich dann die Kabine um 0,5 m bis an den Koffer verlängern, bei 2m Körpergösse angenehm.
DIe Frage? Hält der Rahmen oredendlich, wenn er so lang ist? Ist der verstärkt im Vergleich zum 2900mm Mog?
2.
Die srn.-Nr. ist 416.117.100.20470. Kann jemand von Euch rausfinden, ob er die schnellen Achsen als SA hat? Höchstgeschwindigkeit steht 86 im Brief. Kann man das an den Achsen sehen, welche Übersetzung. SInd ja nur die Tellerräder und das kleine Zahnrad verschieden, befürchte ich mal.
Ausserdem, bekommt man den FuKo überhaupt am Rahmen befestigt, 404 auf 416 passt ja problemlos, aber sicher bin ich mir da nur bei kurzen Radstand. Der Rahmen ist ja gebogen.
Motor hat 1755std, 143tkm. hmm. Haut nicht ganz hin, im Durchschnitt 90 km/h At Motor? Zähler verändert ?(sieht original aus) Kann man AT Motor erkennen? Waren damals die Originsalmotoren noch schwarz? Weil Motor is in MB-Motoren Grün. 1755 std is ja ganz angenehm
Wie kann man den LKW-Einspritzpumpen-Regler (RSV oder so) erkennen? Als WoMo is der ja besser, und wenn er den schon hätte.....


Danke für eure Antwortren, wären eine grosse Hilfe, bevor ich Mist mache.



Gruß oLe :P

[Editiert am 18/5/2003 von Ole]

[Editiert am 18/5/2003 von Ole]

[Editiert am 18/5/2003 von Ole]
 
Die Achsen haben ein Typenschild am Differential, wo die Übersetung eingestemmpelt ist. I= 6,527 ist normal, 6,06 lange übersetzung und 5,308 superlange Übersetzung. Es ist davon auszugehen, das 6,06 verbaut ist, da hier bei 12,5er Bereifung eine Nenngeschwindigkeit von 83,4 bei 2800 1/min an gegeben ist. Nur bei Sonderfahrzeugen Feuerwehr und Katastropfenschutz war die Übersetzung 5,308 verbaut, das Fz läuft dann bei 2800 1/min ca 100 Km/k mit 12,5er Bereifung.
Der Unterschied am Regler ist erkennbar, jedoch muß man die Bauformen genau kennen. Am einfachsten ist es am Typenschild des Reglers zu sehen, es ist aif der Rückseite des Reglergehäuses angebracht. nicht zu verwechseln mit dem Typenschild der Pumpe, es ist seitlich angerbracht.
Tauschaggregate hatten normalerweise die grüne Aggregat-Farbe, Orgginal-Tauschmotore haben seitlich am Block ein Tausch-Typenschild. Oginal sind die Bezeichnung 353.902 für 84 PS, .940 für 110 PS und .907 für 125 PS. Die Motornummer und Typ sind zusätzlich mit Schlagzahlen eingeschlagen, sollte eine andere Version draufstehen, handelt es sich um LKW oder Industrie-Version.
Gruß Helmut
 
Danke für die Antwort.
Können die Bremssättel solch eine lange Standzeit ab?
Ich weiss gar nicht warum die solch ein Verschleißteil sind, und dann noch solch ein teures. Wenn die Gummimanschatten vergammelt sind, kann man die nicht einzeln tauschen? Oder was gaht an den Bremssätteln kaputt? Kann man die kontrollieren. Ich kenn mich nur mit Trommelbremsen aus :(
wie gesagt, dass Ding stand 8 Jahre...

Gruß oLe
 
Danke für die Antwort.
Können die Bremssättel solch eine lange Standzeit ab?
Ich weiss gar nicht warum die solch ein Verschleißteil sind, und dann noch solch ein teures. Wenn die Gummimanschatten vergammelt sind, kann man die nicht einzeln tauschen? Oder was gaht an den Bremssätteln kaputt? Kann man die kontrollieren. Ich kenn mich nur mit Trommelbremsen aus :(
wie gesagt, dass Ding stand 8 Jahre...

Gruß oLe
 
Bremssättel sollte man nicht selbst zerlegen und überholen, dafür gibt es zwar Rep-Sätze, ist aber nur für Fachleute mit entsprechendem Equipment. Ursache bei langer Standzeit können sein Wasser in der Bremsflüssigkeit, die ist nämlich hygroskopisch, der Abrieb von Bremsscheibe und Belägen. Hier sind feinste Metallpartikel, die im laufe der Zeit rosten oder oxidieren. Auch haben die Bremsscheiben hinter den Belägen oft Rostporen, da hier das Wasser immer steht und nicht abtrocknet. Wenn die Scheibe noch genügend Material hat, ist Abdrehen oder Planschleifen möglich. Nach solanger Standzeit sämtliche Brems-und Kupplungszylinder zerlegen und Manschetten sowie die Bremsschläuche erneuern, bevor ein Teil in der Gobi platzt.
Trommelbremsen sind wesentlich billiger in der Instandsetzung.
Gruß Helmut
 
Hallo,
bei einer Gesammtübersetzung von 6,06 ist eine langsame Achs und eine schnelle Radvorgelegeübersetzung verbaut.
Gruß Markus
 
also für 1000¤ könnt am nden dann auf 5,3.. .bringen mit neuen Tellerrädern?

Gruß ole
 
Wirst du wohl nicht ganz mit auskommen, hier kannst du die Preise mal vergleichen,
nimm die Suchfunktion und suche nach \"schnelle Achsübersetzung\"
Thomas hat wohl das gleiche Problem in Angriif genommen.

Ich habe hier mal die verschiedenen Möglichkeiten zusammengestellt
Für den U416 gab es schnellere Achsübersetzungen. Diese wurden für den 403/406 nicht geliefert, da das Fahrzeug aufgrund der höheren Geschwindigkeit und des kurzen Radstandes dann im hohen Geschwindigkeitsbereich unkontrollierbar werden kann. Dafür war hier ein kurze Übersetzung lieferbar.
Die Codes lauten
A10 ACHSUEBERSETZUNG SEHR SCHNELL
A11 ACHSUEBERSETZUNG SCHNELL
A12 ACHSUEBERSETZUNG SCHNELL
A13 ACHSUEBERSETZUNG LANGSAM
A14 ACHSUEBERSETZUNG SEHR LANGSAM
Das Gesamtübersetzungsverhältnis setzt sich zusammen aus den Einzelübersetzungen im Vorgelege und dem Kegel-Tellerrad (Differential)
Für Kegel-Tellerrad waren die Paarungen
22:7 = 3,413:1 Standart E-Nr Radsatz A 416 330 03 39
23:9 = 2,555:1 Lange Übersetzung E-Nr Radsatz A418 330 00 39 SA 35918
Vorgelegepaarungen
27:13=2,077:1 Standart
27:14=1,929:1 Lange Übersetzung SA 35 537
Damit sind insgesamt vier Varianten möglich
I = 6,527 serie,
I = 6,06 schnelle Übersetzung und
I = 5,308 sehr schnelle Übersetzung.
I = 4.929 super schnelle Übersetzung, wenn die Vorgelege der SA 35 537 mit den Diffs der SA 35 918 verbaut werden.

Die schnelle Übersetzung i=5,308 gab es nur für G-Achsen (G-Antriebsstrang ab ca. 1972)
Für die Endgeschwindigkeit sind weiterhin die Motorhöchstdrehzahl maßgebend
65, 70, 80,84Ps U max = 2550 U/min
80, 90, 100, 110, 125PS U max = 2800U/min
daraus resultieren also wiederum 8 verschiedene Radenddrehzahlen
für 2550= 390 U/min 2800= 429 U/min
für 2550= 420 U/min 2800= 462 U/min
für 2550= 480 U/min 2800= 527 U/min
für 2550= 517 U/min 2800= 568 U/min


Änderung durch mögliche Bereifung mit dem Abrollumfang
10,5-20 = 2,805m
10,5R20 = 2,890m
9,00-20. = 3,055m
12,5-20 = 3,055m
335/80R20 = 3,095m
9,00R20 = 3100m
22-20 = 3,080m
12,5R20 = 3,120m
405/70r20 = 3,145m
375/75R20 3,170m
14,5-20 = 3,215m
14,5R20 = 3,285m

Die Endgeschwindigkeit ergibt sich also Raddrehzahl x Abrollumfang x 0,06
Es waren jedoch nicht alle theoretisch möglichen kombinatione lieferbar, jedoch kann man zusammenbauen. Die langen lieferbaren Übersetzungen waren für die Baumuster 416.162 und 416.163 ( Fahrgestell für Sonderfahrzeuge Feuerwehr, Rettungsdienste) bestimmt.

Weiterhin war noch eine Kurze Übersetzung lieferbar mit der Kegel-Tellerrad-Paarung
24:7 = 3,429:1 und einer Gesamtübersetzung
I = 7,12 langsam
Die sich daraus ergebenden Drehzahlen sind hier nicht berücksichtigt

Gruß Helmut