Kaufberatung

Hallo Helmut,

Du hast zwar den Stefan angesprochen, der vielleicht noch andere Fundstellen hat. Ich bezog mich auf dieses Video

https://www.youtube.com/watch?v=6APQlRIevt0

und diese Berichte

https://www.unimog-community.de/phpBB3/u-90-fragen-zur-technik-erfahrungsberichte-t48611.html

https://www.trac-technik.de/Forum/showthread.php?tid=9312

https://www.trac-technik.de/Forum/showthread.php?tid=13500

Vom U90 ohne Turbo wird für den Betrieb mit schwerem Anhänger abgeraten. Das leuchtet aufgrund der Drehmomentschwäche des PKW-Motors ein. Bis zu welchem Zuggewicht man mit dem U90 Turbo einigermaßen klar kommen könnte, ist den Berichten nicht so wirklich zu entnehmen.

Mir geht es nur um das Ziehen des Anhängers und das Handling auf unbefestigten Straßen sowie im Hafen. Ich brauche keine Zapfwellen, keinen Heckkraftheber, keinen Kipper etc..

Schönes Wochenende

Jonny
 
Helmut Schmitz schrieb:
Hallo
stefan307 schrieb:
Zum U90 gibt es hier sicherlich qualifiziert Meinungen, ich kann nur sagen das man nichts gutes hört, vor allem als Zugmaschine...
kannst du das bitte mal konkretisieren. Hier im Forum kann ich dazu nichts finden.

Hallo Helmut,
Ich habe das bewusst so formuliert da ich "Höhrensagen" nicht zur Tatsache erklären will...
Das Video kenne ich auch, kann den Gedankengang( PKW Motor an Getriebe mit Abstufung für LKW Motor) auch Grundsätzlich nachvollziehen, kann aber selbst nichts weiter dazu beitragen. Da gibt es doch hier sicherlich andere hier die Erfahrungen mit dem U90 haben!?
[usermention=50172]@Jonnyc[/usermention] Im Grunde suchst du einen Mog in der Ausführung Geländegängige Zugmaschine da sollte die Auswahl recht groß sein, vor allem Fahrzeuge vom Militär oder auch Feuerwehr. Nur für den Fall das das mit deinem Bekannten doch nichts wird. Was mir auch noch gerade einfällt, wäre der 408! Der hätte schon das geringe Gewicht für ein 12to Gespann, leider ein Exot und auch relativ schwach motorisiert...

MFG Stefan
 
Hallo
Jonnyc schrieb:
Du hast zwar den Stefan angesprochen, der vielleicht noch andere Fundstellen hat. Ich bezog mich auf dieses Video
auch wenn der Kollege behauptet, zertifizierter Unimog-Schrauber zu sein, aber keine Original-Teile verbaut und auch kein Unimog-Servicepartner ist. Warum mag sich jeder selbst Gedanken machen. Die Filmchen sind höchstens Gimmicks für die Eigenwerbung.
Vermutlich hast du ja die Fehler in den Videos auch sofort entdeckt.
 
Hallo Jonny,

Jonnyc schrieb:
... Hier sind ... ca. 500 km einfache Strecke über die Autobahn zu bewältigen. ... Dass der keine 20t den Berg hochziehen kann, leuchtet mir ein. Aber 7,5 t?
... Die 84 PS sind offenbar tatsächlich zu wenig, um mit erträglicher Geschwindigkeit Autobahnsteigungen erklimmen zu können. Was aber mit den 125 PS des Turbo? ...

Bei meinem 406 hab ich den Schritt gemacht von 84 auf 125PS. Selbst mit der großen Leistung hab ich mit dem RW auf Steigungen auf der Landstraße (keine 20%, sondern Bundesstraße mit max. 5-10%) "meine leichten Probleme", an den Steigungen ein Tempo von 30km/h zu überschreiten. Gespanngewicht dabei 12to.
Der 408 mag ein paar kg weniger haben - das wird das Kraut aber nicht fett machen.

Der Vorteil von Schweden mag dabei sein, daß das mit den Autobahnen ja meist nicht so zu sehen ist wie bei uns (aus dem was ich da vor vier Jahren erlebt hab, lediglich im Süden die ersten paar km zweispurige Autobahnen ähnlich wie bei uns, dann eher bessere Bundesstraßen). Allerdings wird die Fahrt dadurch nicht einfacher...
Beim heutigen Verkehr würde ich aus der Erfahrung heraus für so ein Gespann den Bedarf auf min. 200PS ansetzen, um nicht alles zu behindern (überholen wird ja in Schweden recht oft durch diese netten Mittenabtrennungen verhindert) - falls du bei den 80km/h auch nur ne Chance haben willst, einigermaßen mithalten zu können.

mfG
Axel
 
Hallo Axel,

es gibt 2-3spurige Autobahnen in Schweden ebenso wie die von Dir erwähnten Landstraßen mit Abtrennungen von der Gegenfahrbahn. Hier kommen aber in der Regel alle paar km 2-spurige Abschnitte im Wechsel der Fahrtrichtungen, so dass langsam fahrende Fahrzeuge überholt werden können. Die kleineren Landstraßen ohne Abtrennung sind manchmal sehr eng, so dass 2 Sattelzüge gerade so oder gar nicht aneinander vorbeikommen. Hier gibt es aber dann Ausweichmöglichkeiten am Rand, an denen gewartet werden muss. Ich denke, dass man mit dem U425 und seinen 150 PS klarkommen kann. Der U90 Turbo mit dem drehmomentschwächeren PKW-Motor dürfte nach Deiner Erfahrung mit 125 PS wohl schwierig werden. Alternative dazu, wenn es mit dem CE-FS nicht klappen sollte, wäre der Mercedes Vario mit ausreichendem Zug-Gesamtgewicht und in die Gewichtsklasse des C1E abgelastet. Ich fürchte aber, dass der auch nicht besser zieht als ein U90 Turbo.

Servus,
Jonny
 
Hallo!
Folgendes zum Mercedes Vario, der NICHT gleich ist mit dem T2!
Den Vario gab es als x12D mit dem 125PS Turbodiesel OM602DE29LA, den es auch im U90turbo und U100Lturbo gab.
Von den beiden Fahrzeugen kann man auf hügeliger Straße nicht viel erwarten im Vgl zum heutigen Leistungsdurchschnitt. ABER, den Vario gab es auch mit dem OM904LA mit 140, 150, 160 und 180PS abhängig vom Baujahr und Abgasstufe (bis Euro5) !! Und gerade der 180er ist ein super Gerät. Der Vario war im Vergleich zum LK 900 und zum Atego immer der leichtere bei gleicher Motorisierung. Den Vario gab es auch als 4x4 und als 4x2 auch mit Allison Lastschaltgetriebe. Habe mal einen 4x4-Doka-Sattelschlepper fotografiert. Der Vario war der Unimog unter allen Transportern.
Der Vario 814D mit Tandemanhänger und 15t Gesamtzuggewicht war noch schneller als der 612D mit Tandemanhänger und 9,5t Gesamtzuggewicht besonders in den Bergen. Bei jedem Unimog geht vergleichsweise viel Leistung durch Reibung in den Portalen und und durch die größeren rotierenden Massen der Räder im Vergleich zu gleichstarken und - schweren Allrad - LKW als Zugleistung verloren.
Christoph
 
Hallo Christoph,

vielen Dank für diese Infos zum Vario. Ich hatte bislang die Variante mit 115 kW/156 PS, Hubraum: 4249 cm³, im Auge, die rel. häufig angeboten wird. Die Varios sind aber in der Regel als LKW zugelassen, eine Zugmaschine habe ich noch nicht gefunden. Da ein LKW nur das 1,5-fache seines zul. GesGew. ziehen darf, müsste der Vario auf 4,8t und der Anhänger bei entsprechender Reduzierung des Leergewichts auf 7,2t abgelastet werden. Das ist zwar möglich, würde aber einige Komforteinbußen beim Anhänger nach sich ziehen. Klar, wenn sich keine andere Lösung abzeichnen sollte, werde ich das tun.
Neuere oder gut erhaltene Varios mit geringer Laufleistung sind rel. teuer, erst recht der 4x4. Einen 4x2 mit Allison Lastschaltgetriebe habe ich auf den einschlägigen Portalen noch nicht entdeckt.

Die kommenden Wochen werden zeigen, welche Möglichkeiten sich ergeben.

Servus,
Jonny
 
Hallo
im Vario ist ein 5-Ganggetriebe verbaut. Fahren mit einem 12t-Zug dürfte damit etwas anspruchsvoller sein.
Jonnyc schrieb:
, setzen wir das Boot über teils schmierige Rampen ins Wasser bis es aufschwimmt. Man könnte natürlich kranen lassen, aber mit dem Slippen ist man unabhängiger.
Die Frage hatten wir ja schon, an der Slip-Rampe wird das Auswassern mit dem langen 1.Gang und 12t-Zug zu einem weniger amüsanten Ereignis .
 
Hallo Zusammen,

nur mal so ein Gedanke am Rande von einem Klein LKW Treiber.
Die meisten Unimog werden / wurden als Zugmaschine beworben, auch die Baureihe 408.
Aber wenn es dann darum geht so eine Zugmaschine auch als solche zu nutzen haben wir plötzlich Manschetten.
Wir vergleichen so ein Fahrzeug mit modernen SZM mit über 500PS und sagen das sie im Vergleich dann eben nicht taugen.
Hm, ist das der richtige Ansatz. Wir reden hier von Oldtimern die immer noch gut darsthen und zum Arbeiten taugen, wenn auch vielleicht etwas langsamer. Aber was solls, wir nutzen sie meist fürs Hobby, für die Entspannung vom Alltagsstress.
Also warum die Eile?
Auch die dicken Brummis krabbeln am Kirchheimer Dreieck nur mit 35km/H den Berg zur A4 hoch.
Was solls wir haben Zeit.
Auf der Landstrasse dürfen auch die dicken Brummis (eigentlich) nur 60 km/h fahren. Unter anderem deswegen damit ein PKW in sicher und zügig überholen kann ohne zu schnell zu fahren. Gut scheinen viele nicht zu wissen aber tatsächlich ist es doch so das man an einem langsamen Schlepper viel besser vorbei kommt als an einem mit zu hoher aber uns immer noch zu langsamen Brummi mit 90 km/h.
Und ich denke in Schweden ist das nicht anders.
Die Vorzüge eines Mogartigen Fahrzeuges beim Slippen hat Helmut denke ich klar herausgestellt und dafür werden relativ sicher sogar die nur 90PS des U90 schon ausreichen. Für das Slippen wird nichtLeistung sondern Drehmoment (Kraft) benötigt. Und die muss auf den schlüpfrigen Boden gebracht werden. Das Drehmoment wird über die diversen Getriebe erzeugt. Ja, natürlich wäre etwas mehr Power schon schön aber das ist dann eben in erster Linie eine Preisfrage. Ein Abwägen von Schnelligkeit, Komfort, Investment, laufende Kosten etc. Bei diesem Abwägen hätte für mich die Raserei der anderen einen geringen Stellenwert.
 
Kompliment Jürgen!!
"Wir reden hier von Oldtimern die immer noch gut dastehen und zum Arbeiten taugen, wenn auch vielleicht etwas langsamer."

(meine Worte)
l.G. Norbert
 
@Helmut: Auch damit hast Du sicherlich recht. Ich würde mit einem Vario, auch nicht mit dem 4x4, nicht versuchen, das Boot zu slippen, sondern es beim Einsetzen und Liften kranen lassen. Mein Ami-Pickup hat das stets gut gepackt, aber mit 400 PS und der 8-Gang-Automatik, Sperren und Untersetzung war das kein Problem. Ich gehe davon aus, dass auch der Unimog, egal ob U425 oder U408, da ebenfalls keine Probleme macht.

@Jürgen: Genau aus diesen Gründen strebe ich gefühlsmäßig die Unimoglösung an, obwohl mir schwant, dass die langweiligere Variolösung vor allem wegen vermutlich günstigerer Wartungskosten, vernünftiger sein könnte. In Schweden gehe ich die Fahrten stets ohne Eile und gemütlich an. Die Schweden haben für langsamere Fahrzeuge mehr Verständnis und Geduld als hier. Ich möchte aber vermeiden, mit dem Gespann ein zu großes Hindernis darzustellen und die LKWs unnötig zu behindern. Auf ebenen Landstraßen sollten schon 70 km/h möglich sein. Relevante Steigungen über längere Streckenabschnitte gibt auf den größeren Straßen kaum. Selbst wenn man mal ein Stück weit auf 40-50 km/h abfallen sollte, wäre das kein großes Problem.

Servus, Jonny
 
Hallo Jonny,
auch als Vario - Fan wäre mir ein Unimog noch lieber, aber zum Slippen langt der Vario genauso wie der PickUp, eine Hinterachssperre gab es für alle und der 4x4 hatte Permanentallrad, Längssperre und Untersetzung. Und da man ja zum Slippen nicht viel Leistung braucht geht das problemlos. Und was ein Pick Up traktionsmäßig schafft, kann ein Vario auch. Hier geht es um Aufstandsfläche und Reifenprofil, um das Drehmoment auf dem Boden abzusetzen.
Der Staus Zulassung als Zgm ist definiert:
Die auf der Hilfsladefläche zu befördernde Nutzlast darf nicht mehr als das 0,4fache des zGG, die Länge der Hilfsladefläche
bei zweiachsigen Fz nicht mehr als das 1,4fache der Spurweite der Vorderachse betragen.

Das geht als auch beim Vario durch entsprechenden Umbau und Zulassungsänderung.
Vom Unimog 90 turbo mit PKW - Motor würde ich allerdings abraten, ein U1200 mit nominell gleicher Leistung ist Dank ca. doppeltem Hubraum m. E. die bessere Wahl. Ein U100L Turbo ist allerdings ein Traum von mir als Solo - Fzg., das nur am Rande...
Christoph
 
Hallo Christoph,
mit dem 4x2-Vario hätte ich Schiss, damit das Boot über die Rampe ins Wasser zu bringen, obwohl es möglicherweise klappt, weil man heraus ja nur noch den leeren Hänger ziehen muss. Mit dem 4x4 könnte es mit der von Dir beschriebenen Ausstattung in der Tat klappen. Allerdings werden die 4x4 Varios mit vertretbarer Laufleistung und in gutem Zustand leider selten und ziemlich teuer angeboten. Mir kommt es so vor, als würde hier eine grosse Nachfrage bestehen.
Dass man die Voraussetzungen für die Zulassung zur Zugmaschine schaffen kann, habe ich gelesen. Ich scheue allerdings die Umbaukosten, weil ich das nicht selbst machen kann/will. Aber gut zu wissen, dass die Möglichkeit besteht, sollte es keine andere Lösung geben.
Servus,
Jonny
 
Hallo
christophlehmann schrieb:
g. Und da man ja zum Slippen nicht viel Leistung braucht geht das problemlos. Und was ein Pick Up traktionsmäßig schafft, kann ein Vario auch. Hier geht es um Aufstandsfläche und Reifenprofil, um das Drehmoment auf dem Boden abzusetzen.
ich weiß jetzt nicht, wie oft du schon ein- und ausgewassert hast. Ich habe das mit dem 406 mit Wandler oft genug an der Natorampe gemacht. Einwassern ist easy, aber beim Auswassern, in dem o.a. Fall wären das 12t an der Rampe, und immer schön langsam bis der Nachen richtig sitzt. Selbst der erste Gang beim Mog mit 14:1 (ohne Wandler) ist da zu schnell, also schön mit schleifender Kupplung, geht aber nur mit Cerasinter, ohne dass dir die Kupplung regelmäßig abraucht.
Mit dem Vario kannst du vielleicht ein RIB aus dem Teich ziehen, aber kein 6t-Boot plus Trailer, zumindest nicht oft.
 
Hallo,
ich habe Anfahrversuche mit 7,5t Eigengewicht + 7,5t Tandemanhänger mit Vario 814Dt auf Steigungen mit 15% gefahren. Daher meine Aussage. OM904LA, 136PS, 520Nm 1200 1/min, OM352 84PS 260Nm 1700 1/min bzw beim 406 Industrie - Zum / Flugzeugschlepper 110PS 363Nm 1700 1/min, Wandler - Überhöhung 1,94. Bei 110PS kommt also ein Drehmoment von 363Nm x 1,94 = 704 Nm im maximalen, minimal nur 504Nm (84PS Variante) Fall zu Stande. Für den 4x4 Vario (Untersetzung im VG !!) sind bei 13t 39% Steigung beim Befahren bzw. 26% beim Anfahren angegeben. Das sollte wohl langen für diesen Slip - Vorgang. Zum Thema Kupplung: Kupplungsdurchmesser OM904 362mm , OM352 310mm. Das ist meine Basis für mein Statement. Selbstverständlich würde ich niemals auf Rechthaben bestehen und wie gesagt vom Unimog braucht mich nach über 50 Jahren Faszination keiner mehr überzeugen. Aktuell wird ein 814DA Doka für erstaunliche 16600Euro in Kleinanzeigen angeboten und weitere viel teurere.
Mein Favorit für das Thema wäre ein U1400 oder 1600, das wäre dann Goldrand, auch beim Preis.
Christoph
 
Hallo Helmut,
und natürlich auch alle anderen. Nato Rampen sind nicht unbedingt der Maßstab für Sliprampen zumindest in Deutschland sind die "zivilen" üblicher weiße nicht so steil.
Die Frage ist doch auch eher möchte (muss) man selbst slippen oder nicht. Ob dann ein Vario in super seltener "spezial" Ausstattung evtl. sogar teuer als ein Mog wird könnte ich mir gut vorstellen.
Ansonsten würde ich wohl erst mal klären ob es solche Zulassungsstechnischen "Spitzfindigkeiten" wie Zugmaschine oder LKW in Schweden überhaupt gibt!?
Ach und [usermention=6370]@Jürgen-Fahlbusch[/usermention] ich kann deine Argumentation im Grunde gut nachvollziehen, Jonny könnte sein Boot ja auch via Kanal oder über die Ostsee überführen. Er wird höchstwahrscheinlich die Zeit nicht haben/investieren wollen. Außerdem ist der Götakanal auch recht teuer und "zu schade" um hindurchzuhuschen. Schneller auf die andere Seite zu kommen dient also dem Ziel dort mehr Zeit auf dem Wasser verbringen zu können...

MFG Stefan
 
Guten Abend zusammen,

ich kann ein Update geben: Den Führerschein CE79 habe ich inzwischen und kann nun mit einem Zugfahrzeug mit zul. GesGew. von 7,5 t ein Gespann mit einem max. 11,5 t schweren, einachsigem Anhänger führen.
Leider ist der U425 bereits verkauft gewesen, als ich nach langer Wartezeit endlich den FS bekam. Der Bekannte wollte verständlicherweise nicht mehr länger warten.
Ich beobachte nun Angebote für U1000, 1200 und 1400 sowie die Bundeswehr/THW-Variante U1300L. Letztere wirkt reizvoll, da mit sehr wenig km und sehr wenig Rost bei regelmäßiger Wartung angeboten. Allerdings gibt es die meist ohne Turbo mit 130 PS und sie sind rund 1t schwerer als z.B. der U1400. Der rel. häufig angebotene U1000 scheint mir zu schwach motorisiert für meinen 7,5t-Hänger und auf die Nachrüstung eines Turboladers möchte ich mich nicht einlassen. Von einem U140, der mir gewichts-und leistungsmäßig ebenfalls geeignet schien, wurde mir abgeraten.
Gibt es hierzu noch Entscheidungshilfen? Auf welche Ausstattungsmerkmale soll ich für den beabsichtigten Zweck als Zugfahrzeug achten?

Danke nochmal für die Unterstützung und beste Grüße
Jonny