Tag zusammen,
ich war am Wochenende auch im Holz und kam teilweise nur weiter, indem ich mich mit der Frontseilwinde Stück für Stück den Berg hochgezogen habe. (Hat aber gut geklappt)
Das Problem ist wohl überall ähnlich. Einerseits soll man die Rückegasse einhalten, die schonen, aber zu einer bestimmten Jahreszeit mit dem Brennholz fertig sein.
Für Selbstwerber ist das Zeitfenster mitunter klein. Schließlich muss man mehrfach in den Wald, um die diversen Arbeitsschritte zu erledigen.
Außerdem habe ich keine Lust, allein mit der Säge in den Bestand zu latschen, um nachher mühsam die Einzelteile doch noch zu schleppen, wenn ich ansonsten mit der Winde und dem Unimog arbeiten kann.
Also muss der Boden im Idealfall knallhart gefroren sein oder nach dem Auftauen am besten wochenlang Trockenheit herrschen. Eigentlich passt es nie oder man hat zufällig einen geschotterten Weg.
Wenn die "Profis" kommen und rücken, dann ist es eh Wurst und die Spuren sind z.T. dermaßen tief, dass man bis zu den Naben einsinkt.
Dann muss das Holz raus, wegen der Termine und keiner sagt was.