KEIN Unimog mehr im Einsatz

hier die Mog's welche eingesetzt werden.
Habe das Modell im Museum auf Rügen gesehen (Kap Arkona) hier bin ich auch auf den Jahresbericht von 2010 gestossen in welchem der Unimog-Nachfolger erwähnt wird.

gruss
Uwe
 

Anhänge

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Schöner, solider Schlepper - aber eigenartig lackiert...

Unimogs werden wohl immer öfter von LKWs und Traktoren ersetzt...

Grüße,
Frank
 
Naja, wenn ich den Bericht richtig gelesen habe, mussten die den Schlepper richtig umbauen um überhaupt in das Wasser zu können, dann noch den Anhänger umbauen, das das Boot ins Wasser rutschen kann um nicht so weit ins Wasser zu müssen und eine Seilwinde um das Boot ranzuziehen.....

Hallo, das hatte der Mog nicht und fuhr wahrscheinlich die ganze Zeit viel tiefer ins Wasser als es der Behelf je könnte. Das ist ja mal wieder Äpfel mit Birnen verglichen, auch wenn sie die gleiche Farbe haben, schmecken sie doch anders...

Grüße

Ralf
 
Auch naja,
der Unimog hat die Watanlage auch nicht serienmäßig ab Werk.

Vermutlich war der Traktor mit den Umbauten immer noch günstiger als ein vergl.barer Unimog... Sonst hätte man ja wahrscheinlich wieder einen Unimog gekauft...

Grüße,
Frank

PS: Der Unimog hat schon noch seine Daseinsberechtigung. Allerdings wird halt überall immer mehr rationalisiert, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Auf dem Acker ist der Mog teurer als ein Traktor auf der Strasse teurer als ein LKW.
Im Krieg oder in Krisengebieten kommt man mit dem Mog allerdings weiter als mit Traktor oder LKW... :wink:
 
Hallo Frank,
den Unimog gibt es ab Werk mit einer Watanlage ( ca. 1m ). Die Wattiefe ist je nach Reifengrösse unterschiedlich.
Gruß Christoph
 
Hi Chritoph,
lies doch noch einmal genau was ich geschrieben habe.
Ich zitiere mich selbst:
;-)

Frank_404S schrieb:
Auch naja,
der Unimog hat die Watanlage auch nicht serienmäßig ab Werk.

Das es dass ab Werk gibt ist mir klar - mein 435 hat ja eine Watanlage. Die zulässige Wattiefe ist übriegens 1,2 Meter.
Sie ist allerdings nicht serienmäßig und kostet gutes Geld - ebenso wie der Umbau des Treckers Geld kostet.
Wie der Preis des Gesamtpaketes unter dem Strich aussieht kann ich mir in etwa denken. 80 Km/h kosten eben auch Geld und werden hier scheinbar nicht gebraucht.

Grüße,
Frank
 
Kommt drauf an wie weit der Weg vom "Bootshaus" zur Rampe ist, oder?

Ich kann nicht beurteilen, ob ein Unimog besser geeigent gewesen wäre möchte aber ohne dieses Hintergrundwissen nicht auf Anhieb behaupten dass Die Entscheidungsträger hier nicht wussten was sie da tun...

Grüße,
Frank

PS: Ich arbeite bei einem großen Landtechnikhersteller - bei welchem könnt Ihr Euch nun wohl denken - würde aber nie behaupte, dass die anderen nichts können - oder alle schlecht sind. Genau so ist es mit dem Unimog auch...
 
Hallo,

würde aber nie behaupte, dass die anderen nichts können
100% Zustimmung! Ein Punkt der hier öfter mal beiseite geschoben wird.

@Markus: werd mal versuchen die Gedankengänge der Entscheidungsträger nachzuvollziehen. Selbst wenn die Anfahrt vom Bootshaus über ne gewisse Strecke geht - wenn ich grad mal an die Gegend denke wo Uwe das Bild des Modells gemacht hat (krieg scho wieder Hunger nach Peter's Fisch . . . :D ) dann bringen dir die theoretischen 80km/h dort nix. Zum einen darf auch der Mog in dem Gespann wohl kaum schneller als 60 fahren (>7,5to) - es sei denn er is im Einsatz und hat dann Sonderrechte. Und selbst dann wird er keine 80 schaffen weil entweder die Straße zu schlecht oder schlicht die Touris im Wege sind . . . :oops:
Bliebe als einziger Vorteil des bisherigen Mog seine große Kabine - und dafür is wohl ein VW-Bus zusätzlich zu dem Johny billiger zu haben. Wär trotzdem mal interessant zu erfahren, wie sich die Preise wirklich verhalten (nicht die Katalogpreise, sondern die real zu zahlenden)

mfG
Axel
 
Auch nochmal "naja"

Wir haben einen Johny im landwirtschaftlichen Einsatz, soweit nicht schlecht, einiges aber veraltete Technik. Geeignet für's Waten in Salzwasser halte ich die außen liegenden offenen Kugelkopf-Schaltgestänge keinesfalls. Ob die wohl den HKH weggelassen haben? Der wird sonst sicher auch eher fest als kräftig sein.
Einen Beifahrersitz hat der Johny in der Regel im Gegensatz zur Doppelsitzbank des Unimog auch nicht, somit muß immer ein Mannschaftswagen mit und wenn ich den in die Kalkulation einfließen lasse, kann der Preis kein Argument mehr sein.

Also ob der jetzt länger hält oder nicht, wird wohl nur die Zeit beantworten. Günstiger wird er allemal sein, ob er deshalb die bessere Alternative ist, ist wohl eher eine Glaubensfrage.

P.S. Ich bin auch vom Fach
 
Hallo,
um keinen Glaubenskrieg vom Zaun zu brechen wird das mein letztes Statement hierzu sein.
Ich frage mich, was an einem aktuellen JD im Vergleich zun einem aktuellen Unimog veraltet sein soll.
Die Schlepper fahren und wenden mittlerweile allein - der Fahrer hat nur noch die Konrollfunktion. Auch stufenlose, leistungsverzweigte Getriebe und Vorgewendemanagement sind ein alter Hut.
Hier in einem "alten" 8000er

http://www.youtube.com/watch?v=WPv4rddCGG8
http://www.youtube.com/watch?v=VAPfImWdkDw&NR=1
Animation dazu:
http://www.myvideo.de/watch/6128909/John_Deere_Itec_Pro

Der neue 8R hat Beschleunigungssensoren für's fahren. Das bedeutet, das das Lenkrad bei hoher Geschwindigkeit absolut ruhig gehalten werden kann. Solange kein Lenkbefehl erfolgt gleicht das System Lenkeinflüsse durch Schlaglöcher und Wankbewegungen automatisch aus.
Natürlich jat dieser Schlepper auf Wunsch GPS und GSM zur Dokumantation der Arbeiten und zum Steuern des Schleppers.
Das Touchscreen- Bedienterminal (CommandCenter) ist hingegen Serienmäßig....

Was war am Mog gleich noch alles fortschrittlicher als beim JD?

Grüße,
Frank
 
Frank_404S schrieb:
...Was war am Mog gleich noch alles fortschrittlicher als beim JD?...

Der Mog hat seit Produktionsbeginn einen Sensor, der automatisch Steigungen erkennt und das Fahrzeug langsamer werden läßt, noch lange bevor der Fahrer merkt das es bergauf geht....

Das hat sonst niemand!!!! :rofl: :rofl: :rofl: :rofl: :rofl:


Gruß Michael

(der lieber selber fährt als einem Computer zu vertrauen!!!!!)
 
Frank_404S schrieb:
Der neue 8R hat Beschleunigungssensoren für's fahren. Das bedeutet, das das Lenkrad bei hoher Geschwindigkeit absolut ruhig gehalten werden kann. Solange kein Lenkbefehl erfolgt gleicht das System Lenkeinflüsse durch Schlaglöcher und Wankbewegungen automatisch aus.
Natürlich jat dieser Schlepper auf Wunsch GPS und GSM zur Dokumantation der Arbeiten und zum Steuern des Schleppers.
Das Touchscreen- Bedienterminal (CommandCenter) ist hingegen Serienmäßig....

Was war am Mog gleich noch alles fortschrittlicher als beim JD?

Grüße,
Frank

Na da wurde aber einer sauber "gebrandet" :D

...und der Autopilot sitzt im Lenkrad und bläst sich automatisch auf, wie in Men in black II
:crazy1:
Elektronischer Schnickschnack vertuscht da die (von der ich sprach) mechanischen Historien im Lastschaltgetriebe. Schon mal die Bremsen betrachtet....auch nicht neueste Generation.

Wenn der Preis nicht mitentscheidend wäre, hätten wir uns wieder für einen Fendt entschieden, weil mehr deutsche Wertarbeit verbaut ist. Ein Jonny kommt aber nicht mehr in Haus.

so war mal eben Off-Topic
Wir sind ja Unimog-Fans
 
Hallo,
ich werde - wie geschrieben - auf diese Argumente nicht eingehen - obwohl es für alles von Dir genannte die passenden Antworten gibt. Ich arbeite übrigend eher auf der Kundendienstseite nicht im Verkauf - habe also mit der Technik zu tun und weiß von was ich spreche...
Das müsste wir beim Bierchen tun - ist viel zu viel zum schreiben...

Eine Sache noch zur deutschen Wertarbeit.

Die stufenlosen Mannheimner JDs haben ein ZF Getriebe AUS DEUTSCHLAND. JD hat zT große Werke in Mannheim, Zweibrücken, Gummersbach, Stadtlohn,...

Die Maschinen, die dort gebaut werden sind in DEUTSCHLAD entwickelt nicht bei den bösen Amis...
Was denkst Du wer mehr Leute in D beschäftigt und mehr Steuern in D bezahlt: Fendt oder JD????

Übrigens ist bei Fend auch nur noch der Name Deutsch - alles andere ist AGCO...

Grüße,
Frank
 
Hallo Freunde,
soweit mir bekannt ist, gab es für die Ersatzbeschaffung zwei Gründe:

1. Der Preis
2. Traktion auf losem Sand, hier haben die größeren Reifen eindeutig Vorteile.

MFG Wolfgang
 
........ aufgrund guter Erfahrungen der niederländischen Seenotretter mit dem gleichen Hersteller hatten sich die DGzRS-Inspektoren für die Anschaffung des John-Deere-Traktors entschieden. Vorteile im Vergleich zum Unimog sind eine verbesserte Rundumsicht, höhere Zugkraft (Traktion) sowie Kostenersparnis bei Anschaffung und Unterhaltung – ein wichtiger Punkt für die nur durch Spenden finanzierte DGzRS.

Gruss
Uwe
 
Hallo
hier werden wieder Äpfel mit birnen verglichen.
Der ausgesonderte Mog hatte neben der Doka noch eine Kabine hinten drauf, der Jonny hat nix. Klar dass der
a) billiger
b) mehr Freisicht hat.

Bei den paar Meilen, die der Mog abspult, wären die reinen Betriebskosten sicherlich gering, die Rost- und Standschäden wird der Jonny auch bekommen, sofern das Pflegekonzept nicht geändert wird.
Und was die elektroischen Helferlein nach ein paar Jahren Salzwassereinsatz sagen warten wir getrost ab, wobei die neuen Mogs da auch nicht besser dastehen.