Ketten schleifen

Schini

New member
29. Okt. 2005
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Veitsbronn
Hallo,

hat jemand erfahrungen gemacht die Ketten einer Motorsäge mit nem Dremel oder Proxxon Gerät und entsprechenden Schleifsteinen (Diamant-Fräser, ...) zu Schärfen? Gibt es da irgendwelche Vorsatz-geräte o.ä. für den richtigen Winkel?
 
Moin Michael

Für den Dremel gibt es ein Set. Dieses besteht aus einem Vorsatzt und mehreren Schleifsteinen. Ist zwar nicht das gelbe vom Ei aber für "mal eben nachschleifen" ist es ganz gut!

Gruß aus dem Sauerland :)
Micha
 
Ich hab hald das problem, daß ich im Wald lieber Ketten wechsel als nachzuschleifen. Vorallem weil ich das Schleifen mit der Hand nicht richtig kann. Tausch dann lieber die Ketten gegen ne gute aus. Bis Abends sammeln sich dann doch eine Hand voll Ketten an. Deswegen such ich so ein teil...
 
Hallo Michael !
Als dummer Laie darf ich folgendes empfehlen:
Kauf dir die passende Schärflehre(n) von Husqvarna und passende Feilen. Lies dir die Gebrauchsanleitung dazu genau durch, und erlerne das Schärfen der Kette mit Schärflehre und Feile. Es ist nicht so schwer. Mit einer korrekt von Hand geschärften Kette eines guten Herstellers (Stihl, Oregon, Husqvarna) kommst du (sauberes Holz vorausgesetzt) einen ganzen Arbeitstag hin.
Das Schleifen mit Maschinen aller Art ist nur erforderlich, wenn die Kette beschädigt wurde (und du dir deshalb mit der Feile die Finger wundfeilen würdest...). Das Schleifen erspart übrigens nicht das anschließende korrekte Schärfen von Hand mit einer Feile. Die Maschine nimmt in der Regel zu viel Material weg (Lebensdauerverkürzung) und schärft m.E. nach nicht immer in den korrekten Winkeln.
Gruß, Gundo
 
Hallo,
ich schleife seit Jahren meine Ketten nur mit der Dremel.
Geht fix und passt auch. Erfordert zunächst etwas Übung,
dann gehts aber ganz gut.
Hab in den Jahren keinen Unterschied zu anderen Schleifmethoden festgestellt.
Gruss Peter
 
HAllo,

ich empfehle wärmstens einen Motorsägen-Grundlehrgang beim nächsten Forstrevier und auf einmal geht alles ganz einfach, von Hand und korrekt.
Mir sind da mehrere Kronleuchter aufgegangen und Spaß macht es auch.

Ich habe ebenfalls danach festgestellt, dass die Winkel von der Schleifmaschinen nicht stimmen und man lernt verschiedene wichtige Beurteilungskriterien, das muss einem einfach mal einer gezeigt haben.

Gruß ALbi
 
Hallo,
ohne diesen Motorsägen-Lehrgang, bzw. dessen Bescheinigung lässt Dich unser Förster schon seit Jahren nicht mehr in den Wald.
Gruss Peter
 
HAllo,

bei Flächenlos liegend sind sie bei uns nicht so streng, aber bei Selbstwerbung (stehend) hat tatsächlich vor einigen Jahren einer einem Jogger einen Baum auf den Kopf gefällt, mit Todesfolge!
Seither bekommt man Selbstwerbungs-Lose nur noch mit
1. Motorsägen-Schein
2. Gewerbeschein
3. Betriebshaftpflicht

(alles zusammen muss nachgewiesen werden)

Gruß Albi
 
Thja, also den Motorsägen-Führerschein :D hab ich hier liegen, nur der Teil zum Ketten schärfen ist da übergangen worden. Aus Zeitmangel :roll:

Vom prinzip klappt das Schärfen von Hand ganz gut. Hab nur Probleme, mit Ketten die etwas beim Abfallholz (meist alte Dachstühle o.ä.) gelitten haben - Da ist eben schnell mal ein Nagel mit durch. Die Ketten von Hand wieder gangbar zu bekommen ist eine einzige tortur...

Was solls, hab jetzt mal so ein schönes aufsatz-teil für meinen Dremel hier liegen, mal schauen was das teil taugt...

Grüße und danke für die Antworten
 
Also für nagel- und steingeschädigte Ketten tuts die 60 Euro Schleifmaschine von Güde, dann mit der Feile nochmal leicht drüber.

Gruß ALbi
 
Hallo Zusammen,

meine Erfahrung mit Ketten schärfen ist folgende.
Mit einer guten Feile(Pferd usw.) mit Schärflehre und Feilbock geht das schneller als Kettenwechseln im Wald und erspart Schrauben im Laub suchen.Hatte auch schon zwei Motorsägenlehrgänge über die LBG gemacht und kann es auch nur jedem empfehlen erspart sehr viele Anfängerfehler.Das Schärfen mit Schärfgeräten muß man auch können,da die Zähne nicht heiß werden dürfen und oft ist die Kette nach 4mal schärfen weg.Ich persönlich feile die Kette lieber öfter im Wald,das schont die Säge(oft wenig wegfeilen. Bei uns im Wald gibt es stehendes Holz nur mit Grund-Aufbaulehrgang ,ist aber von Förster zu Förster unterschiedlich.

Gruß Thomas