Ja, das liegt grundsätzlich daran, dass das Eigengewicht der relativ leichten Pritsche nur knapp ausreicht, um das Öl aus dem Teleskopzylinder herauszudrücken. Auf Grund der Hebelgesetze bzw. der Druckverhältnisse führt das im untersten Segment des Teleskopzylinders zu einem sehr langsamen Absenkvorgang.
Allerdings wird das ganze verschlimmert durch aufgequolllene Dichtringe (Stangendichtungen) im Zylinder. Durch die Einwirkung von Wasser und viel Zeit (Jahrzehnte) quellen die Dichtringe auf und werden dadurch schwergängiger.
Wenn die Pritsche überhaupt nicht mehr runtergeht, muss man den Zylinder zerlegen und neue Dichtungen einbauen.
Die Verwendung von dünnerem Öl in der Hydraulikanlage ist übrigens keine Abhilfemaßnahme, weil dünneres Öl in Kombination mit den meist schon ziemlich verschlissenen Hydraulikpumpen zu einer deutlichen Verschlechterung der Pumpleistung führen würde.
Gundo