Kipper-Pritsche 411 Original

austriapeter

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10. Feb. 2004
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Leonding, Österreich
Hallo 411er Besitzer,

Ich bin dabei die Pritsche meines Mogs zu restaurieren. Es handelt sich um die lange Version der Kipperausführung (180 x 155 cm). Leider wurde früher viel daran herumgeschweißt. Das Einlagebodenblech wurde durch ein aufgeschweißtes Stück Blech ersetzt. Ich überlege, den Originalzustand wieder herzustellen.
Die Darstellungen der Esatzteilliste sind nicht besonders genau. Hat jemand Zeichnungen oder Fotos wie diese Pritsche bzw. dieser Einlegeboden genau aussieht und wie er befestigt wird?


Mit besten Grüßen

Peter
 
Salü.

Ich bin da jetzt mal ganz frech und stell mich da mal auf's "Trittbrett". Dieses Detail würde mich auch intressieren.

Beste Grüsse vom See,

fuxel
 
Auch Hallo,

welche Version meinst Du denn: Hydraulik oder Luftkipper ?
Falls Luft: den Kipper an sich oder das Untergestell ?

Michel
 
Hallo,
in dem Fall muss ich Thorsten wiedersprechen, das Kreuz ist schon original, gehört aber nicht fest eingeschweisst, sondern ist die Unterkonstruktion des herausnehmbaren Einlegebodens. ( hier gibt es zweierlei Versionen ), ansonsten scheint sie identisch mit der, von der ich bereits per Mail berichtet hatte.
Grüsse
Stefan Fuchs
 
Meiner bescheidenen Meinung nach handelt es sich hier eindeutig um ein Luftkipper-Untergestell ! (Genauso sieht meins übrigens auch aus)
Zu erkennen an den Aufnahmen links und rechts, wo sich wahlweise die Bordwandbeschläge oder die Kipperklauen reinsetzen.
Bekanntlich sind die Luftkipper auch nur nach links und rechts (2-Seiten-Kipper) kippbar, da der dicke Luftzylinder (abnehmbar) hinten per Kugelkopf (praktisch genau unter dem fraglichen Kreuz) auf der Traverse montiert wird. Allein dadurch hätte er sowieso einfach nicht genug Kraft, die beladene Pritsche nach hinten kippen zu können.
Bei der Hydraulik-Version wurde jedoch eine Kipperspinne verbaut, die an den 4 Endpunkten jeweils eine Kugel hat. Der Kipper an sich hatte 4 entsprechende Aufnahmen und war als 3-Seiten-Kipper nutzbar.

Michel
 
Moin Michel,

ich muß Dir widersprechen. :(
Wenn Du Dir das Bild genau ansiehst, erkennst Du unterhalb der Pritsche die Kipperspinne auf der die Pritsche in 4 Kugeln gelagert ist.(3-Seitenkipper) 8)
Deutlich zu erkennen ist auch, dass es sich hier um die Langversion handelt.
Die aufgesetzte "Luft-Pritsche" gabs nur in der kurzen Version.
Also, Stefan hat recht
 
Hast recht, mit Brille wäre das nicht passiert :oops:
Ich ließ mich zu sehr von den Beschlagaufnahmen irritieren....

Michel
 
...ich will keinem wiedersprechen, aber bei mir war es der lange Radstand, geschlossenes Fahrerhaus, Spinne gleich, aber ein dreieckiges oder besser trapezförmiges Blechteil mit Winkelprofilen darunter. Ich hab nur leider kein Bild von der Pritsche selbst gemacht. Von hinten ist es eine Blechplatte, die jeweisl links und rechts ein Winkel darunter hat. Hinten schliesst es der Schenkel von einem Winkelprofil ab.

Ciao, Oliver
 
...ich will keinem wiedersprechen, aber bei mir war es der lange Radstand, geschlossenes Fahrerhaus, Spinne gleich, aber ein dreieckiges oder besser trapezförmiges Blechteil mit Winkelprofilen darunter. Ich hab nur leider kein Bild von der Pritsche selbst gemacht. Von hinten ist es eine Blechplatte, die jeweisl links und rechts ein Winkel darunter hat. Hinten schliesst es der Schenkel von einem Winkelprofil ab.

Ciao, Oliver
 
hallo peter
ich brauche bj und fhg !!!

es gab lange pritsche mit kurzer spinne!!!
allerdings nicht viele!!!

luftkipper,ist dies niemals!!! :evil:

nach nochmaliegem ansehen der fotos ist die spinne orginal!!!
für lange pritsche!!
siehe aufhängung für kotflügel richtung fahrerhaus!! :shock:
ich kann dier leider kein bild reinsetzen,wie es orginal war!!

gruß arne
 
Es ist auf jedenfall eine lange Pritsche für den 411.119, also hydraulik,
nicht original ist das Winkeleisen in der Mitte, welches quer eingeschweißt ist, sowie da U-Eisen, das kurz vorm hinteren Ende quer eingeschweißt ist. Hier waren in den Ecken Knotenbleche eingeschweißt, wie man sie in der rechten Ecke erkennen kann. Original ist das Kreuz im Einlegeboden. Es gab 2 Ausführungen.

Gruß Piera
 
Hallo MOGler,

ich habe auch einen "langen" und mit Hydraulikkipper. Ein Kreuz finde ich bei nicht unter der Einlegeplatte. Da sind nur zwei Längssteben. Dabei handelt es sich offenbar um die andere Ausführung, die es auch noch gab.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph
 
Hallo zuammen,

Vielen Dank für die bisherigen Hinweise.
Für arne: Der Mog ist ein 411.112, Bj. 62. Fg Nr.: 18109, hydraulischer 3-Seiten Kipper.
Mich würden noch zwei Dinge interessieren: 1) Ging der Einlegeboden bis ans Pritschenende oder bis zum hinteren U-Profil, an dem derzeit noch das Kreuz angeschweißt ist? 2) Ich nehme an, das Einlegeblech heisst so, weil es mit dem eigentlichen Pritschenboden in einer Ebene liegen soll (ohne vorstehende Kanten) und nicht obenauf liegt. Bin ich da richtig?
Von der Pritschenunterseite gesehen habe ich den Eindruck, dass die querliegenden U-Profile schon immer drin waren und nicht nachträglich eingebaut wurden.

Grüße Peter
 
Der Einlegeboden ist natürlich genauso hoch wie die restliche Bodenplatte
und er schließt bündig mit der hinteren Kante der Pritsche ab. Das eingeschweißte U-Profil gehört auf keinen Fall in die Pritsche.

Gruß Piera
 
Moin,moin,
anbei sende ich zwei Bilder von meiner 411er-Stahlkippritsche wie sie ganz nackig war und nach Erneuerung der Bleche. Die lange Version hat davon abweichend vor der Quertraverse zur Verstärkung V-förmige Längstraversen. hinter der Quer(Kipp-)traverse muß die Pritsche aussehen wie auf dem ersten Bild. Leider habe ich keine Draufsicht. in den beiden hinteren Ecken werden sogenannte Knotenbleche eingeschweißt, das sind ca 6cm breite Bleche, die von oben gesehen schräg eingeschweißt werden, unten also eng anliegend und oben stehen sie weiter ab. Ich mache morgen davon noch weitere Bilder auch von meinem Einlegboden, den habe ich 1997 original von DB gekauft, der ist aber relativ aufwendig mit Quertraversen aufgebaut, nicht mit einem Kreuz.
Der Einlegeboden wird in die gezeigte Öffnung der Bodenbleches bündig eingelegt. Dafür sollten seitlich an den Traversen kleine Winkeleisen vorhanden sein, ca. 15x15mm. Vorne ist an dem Einlegeboden eine Kunststoffnase angebaut, die unter das U-förmige Blech an der Kippertraverse faßt, somit kann der Boden nicht hochtanzen, hinten wird er von der Bordwand niedergehalten
Dann bis morgen und viel Erfolg bei der Wiederherstellung
Leider sind die Bilder mit 100kB nicht sehr aussagefähig, wenn jemand die Bilder original haben möchte, dann bitte PN.
Gruß aus Hamburg
Thomas
 

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hallo peter
habe meine kataloge gewälst,leider fehlt ausgabe a!!
aber vorhergehende bilder und berichte sind recht aufschluß reich!!!
die von thomas passen schon,fehlen nur die auflagewinkel!!
und übriegens einlegeboden 421 ganz alte ausführung ist der selbe!!!
vieleicht ist ja einer in deiner nähe :!:
mit dem kunstsoffteil stimmt auch.
hinten hast du etliches,was da nicht rein gehört!!

gruß arne
 
Hallo, also nach Baujahr würde ich nicht unbedingt gehen bei der Ahnenforschung, da doch bei einigen Unimog da schon mal dezente Tauschaktionen vorgenommen wurden, der Einlegeboden ist bei kurzer und langer Pritsche vom Mass gleich, liegt von hinten her an der Kipzylindertraverse an, ( diese Position sollte bei beiden Versionen gleich sein ) das habe ich leider nicht gemessen, könnte, falls es jemanden interessiert die Abstände der Aufnahmekugeln / Pfannen der Pritschen liefern: ( jeweils ca., da Zollstockvermessen )
Kurze Pritsche 150 x 97,5 cm
lange Pritsche 152 x 125 cm
jeweils von Mitte Kugel zu Mitte Kugel, der erste Wert ist das Breitenmass, der zweite das Längenmass.
Vielleicht kann ja auch das Bild der beiden schlechten Pritschen meinerseits Aufschluss geben.
Grüsse
Stefan Fuchs