Kippzylinder U403 am Anschluss undicht

mogle

New member
02. Juni 2008
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Hallo Moggemeinde,
an meinem 403A hat der Kippzylinder manchmal am Anschluss rausgeseicht. Ich also für satte 22¤ beim Händler die passenden Dichtungen besorgt und eingebaut. Leider ist beim Aufschieben des Anschlussstückes gleich wieder einer der Dichtringe hops gegangen und ich musste nochmal einen Dichtsatz kaufen. Nun hab ich alles wieder zusammen und es seicht immer noch beim Heben und beim Senken. Also Anschlußstück wieder runter, beide Dichtungen aber optisch noch i.o. und alles wieder montiert aber immer noch undicht.
Gibt es da einen Trick wie man das dicht bekommt? Oder gibt es unterschiedliche Durchmesser der Bolzen über die das Anschlussstück drüber geschoben wird? Oder verschleißt der Bolzen und man muss den wie auch immer nachbearbeiten?
Gruß und Dank im voraus
mogle
 
Hallo Moggle,

hast Du die Dichtungen richtig herum montiert?

Die geöffnete Seite des Nutrings jeweils nach innen zueinander bzw. gegenüberliegend?
Dichtungswirkung ist durch Druckbeaufschlagung gegeben d. h. Dichtung legt sich bei Druck an.
Welche Abmessungen hat der Ring (aussen - innen - Breite)?
 
hallo,
es gibt schwarze und gelbe dichtringe für den kippzylinderanschluss !!!
sie sind vom durchmesser unterschiedlich groß.
also ausgebaute alte dichtringe mit den neuen vergleichen, am besten gehts wenn man sie übereinander legt.
 
Puh. Na richtig rum montiert hab ich die Dinger auf jeden Fall. Das es unterschiedliche Farben und Durchmesser gibt war mir nicht klar. Ich hab die gelben montiert und die alten natürlich schon weg geschmissen. Keine Ahnung was die für eine Farbe hatten. Der Mog ist ein 403A BJ 1972 weiß jemand was da rein gehört? Kann es auch sein dass das Anschlußstück verschleisst und ich das Teil in das ich die Dichtungen rein setze komplett wechseln muss? Kann ich mir als Mechaniker zwar nicht vorstellen aber man weiß ja nie!
Gruß mogle
 
Hallo,

bei meinem Kipperzylinder waren schwarze Dichtungen eingebaut.
Habe neue besorgt die gelb waren - verglichen mit den schwarzen Dichtungen waren diese maßlich gleich - eingebaut wie oben beschrieben - und dicht. Die schwarzen Dichtungen waren altersbedingt defekt.

So wie in den Unterlagen des Herstellers zu erkennen gibt es zwei Arten von Zylindern:
4-stufig - Anschlussgewinde M22x1,5
5-stufig - Anschlussgewinde M24x1,5
 
Hallo Spessarträuber,
dann wären die Dichtungen also gleich. Macht das ganze natürlich noch komplizierter. Was meinst du mit Anschlußgewinde. Der Zylinder hat ja nur diesen doofen Anschluß mit dem Bolzen über den das Anschlußstück drüber geschoben und mit einem Seegerring gesichert wird.
Bei mir tropft das ständig, auch wenn ich den Mog nur bewegt und den Zylinder gar nicht benutzt habe. Wenn ich ihn benutze dann läuft das wie ein Rinnsal. War der Meinung ich hätte die Dichtungen beschädigt, was sich aber nach Ausbau und Kontrolle nicht bestätigt hat.
Gruß Mogle
 
Hallo,

Anschlussgewinde = Gewinde am Teil das über den Bolzen geschoben wird, andem der Hydraulikschlauch oder Rohr (Hydraulikleitungen) angeschlossen ist.

Welchen Durchmesser (aussen) hat der Bolzen?
Welchen Durchmesser (Nut) hat der Bolzen?
Welche Abmessung habe deine Dichtungen (aussen - innen - Breite)?
 
Hallo,

ich habe bei meinem 1400er heute auch die zwei Dichtringe gewechselt, diese sind ja baugleich mit den schwarzen der in diesem Thread genannten sind. Ich habe die Dichtungen leicht eingeölt und eingebaut, aber es war trotzdem ein ziemliches gefiesel und dauer dadurch sehr lange. Gibt es hier irgendwie einen Trick damit es einfach und schneller geht bzw. wie seid ihr vorgegangen?

Bei hochgefahrener Pritsche, d. h. mit Druck beaufschalgter Dichtung ist alles dicht, bei heruntergefahrener Pritsche jedoch gibt es immer noch eine geringe Undichtheit. Diese ist im Vergleich zu den alten Dichtungen jedoch geringer.

Ein Meister einer bekannten Unimogwerkstatt im Allgäu hat mir schon einmal gesagt, dass der Anschluss am Kippzylinder sofern Korrosion am Dorn vorhanden ist nie richtig dicht wird, gibt es hier wirklich keine Abhilfe bzw. gibt es eine Möglichkeit den Dorn am Kippzylinder zu erneuern (laut EPC ist Kippzylinder nur komplett erhältlich)?

MfG Andreas.
 
Hallo
Bei meinem Stempel gab es auch immer einen Ölfleck im ruhezustand am Boden. Und da ich auf die schnelle keine Dichtungen bekommen hätte aber es dicht sein sollte habe ich mal so richtig rumgepfuscht und jeweils ein Dichtband mit einer umwicklung um die Dichtungen gelegt und seit her ist es Dicht.
Ging echt einfach selbst das einsetzen klappte gleich beim ersten mal.
Aber ist trotzdem pfusch , ich weiß :wink:
Werde mir neue bestellen und hoffen das diese dann auch dicht sind.Wenn nicht dann......
Grüße Jürgen
 

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Hallo Jürgen,

die Idee mit dem Teflonband finde ich ganz gut. Im Grunde hast du damit den Anpressdruck der Dichtung an den Dorn erhöht. Dass das Öl hinter der Dichtung in der Nut durchgelaufen ist, d. h. wo jetzt dein Teflonband ist durchläuft glaube ich eher nicht. Ich werde es bei meinem Mog mal beobachten und ggfs. auch mal die Dichtung mit Teflonband mit einbauen.

Hast du die Dichtung werkzeuglos oder mittels Holzstäbchen eingebaut?

Es ist schon ungewöhnlich, bei den meisten Dichtungen sind die Undichtheiten druckbeaufschlagt größer als drucklos, diese Dichtung wurde jedoch so konstruiert dass sie druckbeaufschlagt eine hohe Dichtheit aufweist - hinsichtlich der Sicherheit bei hochgestellter Pritsche (die natürlich zusätzlich abgestützt werden sollte) ist dies natürlich lobenswert.

MfG Andreas.
 
Hallo Andreas
Die zwei Dichtungen sind ja ähnlich aufgebaut wie die an Hydraulikbremsen vorkommenden Dichtungen der Kolbensättel.Bei hohem Druck pressen sie sich noch mehr ans Metall und dichten noch besser ab.
Aber irgendwann machen sie halt im ruhezustand schlapp. :?

Ich habe die beiden Dichringe ohne hilfe von Werkzeug so wieder eingesetzt . Nur stark zusammengedrückt und eingeführt.
Gruß Jürgen