Klausbagger Typ 215

Christoph_Schuth

New member
06. Aug. 2002
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Hallo Mogler,

habe seit ca. 1 Jahr eine Klausbagger Typ 215 (Aufbaubagger) für meinen U 406.

Habe am Wochenende mal wieder ein paar verrückte Ideen entwickelt.
Hier eine davon:

Will meinen Bagger auf ein altes Fahrgestell eines U 406 aufsetzen.
Pumpe fest einbauen, Zugmaul anschweisen. Zapfwelle für Antrieb verwenden.

Größtes Problem:
Bagger hat kaum Gegengewicht, bei der Montage auf meinem 406 hat er als Gegengewicht die Front des Mogs.
Kann ich diese Idee verwirklichen oder vergess ich es am besten.
Hat jemand sowas schon gebaut?

Gruß
Chris
 
Hallo,

warum verrückt - ist doch was ganz normales. gibt\'s als \"mistgreifer\" o.ä. regelmäßig in der landwirtschaft. die haben meist auch kein gegengewicht (nur die freistehenden, da fährt man den schlepper lose dran und hängt nur die zapfwelle ein).

sowas ähnliches hab\' ich mir auch schon mal überlegt - ich habe einen alten anbaubagger mit 2 stützen ohne passende anbauvorrichtung für den mog. jetzt war eine überlegung, den - statt anzubauen - auf eine alte achse zu setzen und per zapfwelle anzutreiben.
vorteil: leichter \"abzubauen\", mog bleibt frei für transporte (zuladung, etc.).
nachteil: nicht mehr so wendig, anhängerbetrieb am mog wird aufwendiger, ladearbeiten auf den mog evtl. umständlich, sperriger, schwerer ...

die abstützung hab\' ich nicht so als problem gesehen, hinten die stützen, vorne der mog über die kupplung ( 3 punkte) nur beim arbeiten nach schräg vorne könnte es kippelig werden. müßte man testen oder ausrechnen.

hat dein 215er stützen ? (ich kenne den typ nicht auswendig).
falls nein: achse mit zwillingsreifen ? beton- oder stahlgewicht ins fahrgestell mit einbauen ? abstützung nachrüsten ? ansonsten einfach ausprobieren !

ich hab\' sowas auch schon mal selber gesehen, allerdings mit dem älteren modell, dem klaus HK1. da hatte einer einen alten LKW-achsrahmen mit zwillingsreifen genommen, hinter dem führerhaus abgetrennt, zusammengebogen und mit zugmaul versehen - so, wie man früher (50er, 60er jahre) häufig aus alten LKW anhänger gebaut hat !
darauf war dann der HK1 aufgeschweißt. soweit ich mich entsinne, hatte der keine stützen und auch kein nennenswertes gegengewicht.

allerdings wollte der letzte besitzer dann den HK1 wieder als original unimog-aufbau restaurieren und hat ihn von der achse wieder runtergenommen und zurückgerüstet für den aufbau auf einen U411 (mit nabenabstützung).

wenn du das wirklich baust, bitte fotos machen und posten !!

bis dann,
Andreas
 
Hi,

da bin ich aber froh das ich nicht verückt bin. Mein Vater und Geschwister haben das von 2 Jahren schon gesagt aber wenn man infiziert ist, ist das einem egal.

Die Abstützung erfolgt über 4 Stützen. das ist kein Problem. Mein gedanke war denn orginal Rahmen von einem 406, vorne habe ich Platz für die Schaufeln, und es muss noch ein Gegengewicht rein. So ein Mistgreifer hatten wir früher auch. Das ist doch wohl Spielzeug gegenüber dem 215er. Hier wirken schon andere Kräfte.

Fotos werde ich Posten, der nächste Winter kommt bestimmt.
- ein motivierter Vater ist dann auch von Vorteil
 
Hallo,

\"Verückt\" ist definitionssache. Wichtig ist, daß man selber damit leben kann !

aber das gleiche problem habe ich auch ...

bleibt nur die frage: wie verwandelt man einen ewig nörgelden vater in einen motivierten (egal ob sommer oder winter...) ??

klar ist der 215er größer, ich wollte nur das prinzip zeigen. außerdem gab\'s ja auch dreiradbagger (atlas ?), die hatten ein ähnliches problem mit der statik

was mich noch interessiert: warum willst du den bagger unbedingt als anhänger und nicht direkt auf dem mog ? nur des bastelns wegen, oder was siehst du als vorteil daran ?

okay, wenn der 4 stützen hat, dann steht er auch sauber und stabil und überträgt wenig kräfte auf das zugfahrzeug. wenn du ein entsprechendes gewicht einbaust, dann kippt da auch nix um. (entsprechend dem motor, vorderachse und hütte, evtl. abzüglich der stützwirkung des zugfahrzeugs).

da bin ich mal gespannt !

mfg,
Andreas
 
Warum ist ganz einfach, wenn man ein Loch brauch ist der Bagger nicht aufgesattelt, ist der Bagger aufgesattelt brauch man kein Loch.

Wenn der Bagger aufgesattelt wird müssen schon ein paar Sachen zu arbeiten sein, sonst lohnt es sich nicht.
Aktuelles Beistpiel:
Jetzt habe ich den Bagger seit ca. 2 Wochen aufgesattelt, kann meinen Mog nicht für ne Spritztour nutzen. Bis Pfingsten muss der Bagger wieder runter, vorher noch Oberflächenwasser am Haus vorbei verlegen. Sickerschacht anlegen, Kellerloch ausheben, für Kumpel noch Drainagerohr im Garten verlegen.

Wenn aber der Bagger auf nem Hänger montiert wäre, hätte ich weitaus weniger Streß und man legt bestimmt gerne mal den Spaten zur Seite.

An Pfingsten gehts nach Kreuzweiler im Saargebiet und 2 Wochen später nach Gaggenau.

Ich denke man sieht sich.

Mfg und Danke
Chris