Lack anschleifen?

hymer1987

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15. Dez. 2008
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Hallo,

womit schleift ihr einen Lack an um anschließend eine neue Lackschicht aufzutragen?

- Schleifpapier (welche Körnung)
- Schleifschwamm
- Schleifvlies (welches Korn)

MfG Andreas.
 
Kannst du machen womit du willst, was dir am besten passt, Aber eine Körnung von 400 wäre bei normalem Kunstharzlack für den letzten Schliff angebracht.
Neben dem Schleifen ist die Reinigung von Fett und anderen Rückständen nach dem Schleifen mindestens so wichtig. Dafür Silikonentferner verwenden.
Gruß
e.a.
 
Es wäre auch wichtig was für einen Lack du darunter hast. Wenn du Pech hast hebt der neue Lack den alten an und wird im Glücksfall zur Apfelsine.
Mache an einer Stelle (kleine Stelle) einen Probeschlief mit ca. 240 Papier zum letzten Schlief mindestens 400 und mehr. Ich empfehle dir wenn du dir nicht sicher bist was für ein Lack drauf ist komplett runter bis auf die grundierung, da wo rost ist komplett bis zum Blech und etwas drumherum EP Grundierung und dann neue 2 K Lack aber Achtung es gibt auch Wasserlacke, für den Amateur nicht geeignet mehrere Verfahrensschritte und zum Schluß Klarlack 2K lass dich besser beraten im KFZ Lackhandel.
Du musst auch bei 2 K Lacken die Mischungsverhältnisse Lack x Härter beachten. Der Lack muß gut fliesfähig sein am besten ohne Verdünnung denn die kann den Lack matt machen. Aber das allerwichtigste ist kein Öl,Fett,Staub oder dergleichen auf dem Teil oder in der Nähe schön sauber machen mit Silikonentferner wie e.arens schon geschrieben hat wenn du keine Papierreinigungstücher hast kannst du auch Küchenpapier nehmen und spare nicht beim saubermachen.
Viel Glück und Spaß Ralf - Mirko
 
Ich würde eine alte Lackschicht auf jeden Fall mit einer Schicht Grundierung isolieren. Erst darauf kommt der neue Lack.

Grundierungen greifen den bestehenden Lack weniger an und sind wesentlich unempfindlicher auf verschiedene Untergründe. Einfach mal bei der entsprechenden Grundierung nachlesen auf was sie sich alles aufbauen läßt (Nitro-, Acryl-, 1K-, 2K-,...-Lack).

Wichtig ist, immer mit dem gleichen Hersteller und dem gleichen Produktprogramm den Lack aufzubauen. Dann sind Unverträglichkeiten fast ausgeschlossen :wink:


Gruß Michael