Hallo,
--> Michel421
Die schalterei mit den \"Zwischengängen\" kann man in verschiedenen versionen betreiben. prinzipiell ist der \"zwischengang\" immer ein vorgelege, welches die jeweilige übersetzung halbiert. theoretisch müßte man also so schalten:
Z=mit zwischengang, also langsame untersetzung, d.h. ZG-hebel nach vorne
ansonsten normale übersetzung, also hebel nach hinten. zahl=gang
1Z-1-2Z-2-3Z-3-4Z-4-5Z-5-6Z-6
oder anders gesagt:
0.5-1-1.5-2-2.5-3-3.5-4-4.5-5-5.5-6
man hat also 12 abstufungen oder \"gänge\"
das hat bei dem (alten) getriebe den nachteil, daß man z.b. beim hochschalten von 5 nach 6Z den haupthebel von 5 nach 6 und den vorgelegehebel von 2 nach 1 (H/L, oder wie auch immer) im gleichen schaltvorgang umschalten muß. das geht nur, wenn das getriebe noch gut und leicht schaltbar ist, und meistens verliert man dabei so viel geschwindigkeit, daß sich die hochschalterei schon nicht mehr rentiert - vor allem am berg. bei meinem getriebe mit verschlissener sync. kann ich das z.b. vergessen

oder man lenkt mit den füßen und schaltet mit beiden händen gleichzeitig, wie letztens hier beschrieben wurde ...
bei den neueren mogs wird diese splitgruppe teilweise pneumatisch geschaltet, d.h. man wählt den zwischengang mit einem schalter vor, und geschaltet wird dann automatisch beim kuppeln. man muß also nur noch den haupthebel wirklich \"bedienen\".
wie auch immer, man würde, wenn man so schalten täte, die feinstmögliche abstufung erreichen - meistens braucht man die aber nicht, nur zwischen 5 und 6 ist ja ausreichend.
deshalb kann man auch die einfache variante nehmen:
vorgelege (zwischengang) auf 1 (L, also nach vorne), normal anfahren (3. oder 4. wenn leer und eben), und dann mit dem haupthebel hochschalten bis 6 - damit kommt man bis ca. 45-55 km/h mit relativ feiner abstufung. für den rest schaltet man dann nur noch den zwischengang von \"6Z\" nach \"6\", also den kleinen hebel nach hinten.
also quasi 3Z-4Z-5Z-6Z-6. damit wären es 5 statt 4 abstufungen im straßenfahrbetrieb.
beim runterschalten (am berg) entsprechend sinngemäß, das ist aber gefühlsabhängig, je nach last und zu erwartender steigung. meistens schalte ich z.b. im 6. gang nur in den zwischengang, wenn absehbar ist, daß das ausreicht, und dann erst bei bedarf in den 5. (und dann mit eingeschalteten zwischengängen weiter runter, umgekehrt wie oben).
am besten, du sucht dir eine hügelige und wenig befahrene strecke und probierst die kombinationen und das verhalten des mogs einfach aus ! macht echt spaß, finde ich.
ist auf jeden fall interessant, so zu fahren, wie schon seit den 30er jahren die LKW gefahren und geschalten wurden
mfg,
Andreas