Lichtmaschine+Spannungsw. -> Not-Strom für Heizung im Hau

hueroth

New member
25. Aug. 2005
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Hallo Ihr Holzheizer,

vor 2 Wochen war bei -7 °C der Strom 1 1/5 Std. weg.

Leider nutzte mein stromunabhänig weiterlaufender Holzkessel nichts, da die 3 Heizkreispumpen ohne Strom nicht liefen. Bei Überlegungen zu einem Notstromaggregat bekam ich den Tipp, den Strom über einen Spannungswandler vom KFZ zu nehmen. Problem mit dem Anspringen/Wartung des Notstromgenerators wäre dadurch umgangen.

Hat jemand Erfahrung, wieviel Strom (Watt bei 220 V) man einem laufenden KFZ, Unimog oder Schlepper im Standgas über einen Spannungswandler dauerhaft abnehmen kann? Ist das überhaupt praktikabel?

Hat schon in der Praxis jemand im Notfall seine Heizung mit Strom aus dem KFZ betrieben?

gruesse
hueroth
 
Hallo

Die Idee ist nicht schecht, wir waren letztens auch 4 Stunden "ohne" :cry:
Übereifriger "Baumsäger" hat die Richtung verwechselt :roll:
Baum-absägen-umfallen-auf-mittelspannungsleitung-blitz-dunkel-das wird teuer :shock: :shock:

Gruß Lukas :thumbup:
 
Hallo Hueroth,
machbar ist alles ( für Mogfahrer erst recht ) kommt nur auf den Preis an. Im ernst Wechselrichter für 12 / 220 Volt findest du im Elektronikversand, Sinn machen die aus meiner sicht in deinem Fall aber nicht, was die Betriebskosten anbelangt produziert der laufende Mog mehr Abwärme als Strom wenn es nur um die kleine Menge geht die du über die Lichtmaschine abzweigen könntest.
Wenn du über einen Zapfwellengenerator Notstrom in größerem Umfang ( z.B. Kühe melken und das Haus verorgen ) ist das evtl. die günstige Lösung. Für den von dir geschilderten Bedarf ist ein kleiner Stromerzeuger die bessere Lösung, der steht im Heizungskeller du hast noch einen gewissen Komfort.
Außerdem könntest du ruhig schlafen wenn der laufende Mog vor der Tür auf den nächsten Besitzer wartet.
Mfg Winni
 
Hallo,
billge Notstromaggregate mit 1 KW Leistung gibt es in jedem Baumarkt.
je nach Angebot um die 70¤ . Alles andere ist Geld raus geworfen.
Gruß
Lothar
 
Hallo Winni,

wenn ich wüßte, dass der Generator problemlos anspringen würde, wie eine Stihl-Motorsäge, würde ich so was nehmen. Ich befürchte, der Generator steht bei mir paar Jahre, bis er mal zu Einsatz kommt und läuft dann nicht.

Das umgehst Du mit dem KFZ. Es ist ja nur für den Notfall - siehe letztes Jahr im Münsterland - 1 Woche kein Strom. Da wärst Du froh gewesen, wenn Du mal ab und zu 1 Std. die Heizung hättest laufen lassen können. Die Betriebskosten wären Dir dann sicherlich auch egal gewesen.

Meinst Du denn, bei so einem Wechselrichter würden dass Batterie und Lichtmaschine mitmachen?

gruesse
hueroth
 
@ Lothar_Ziegler

Hallo Lothar,

genau auf Baumarktqualität wollte ich mich in diesem Fall nicht verlassen. Eher schon so ein kleineres Profi-Aggregat, wie es die Handwerker nutzen.

Kennt denn jemand so einen Notstromaggregate-Hersteller der von Qualität und Verlässlichkeit her auf "Gedore-" oder "Hazett-" Niveau liegt?

Was kostet so was?

gruesse
hueroth
 
Hallo,
ich hab mir vor kurzem in Ebay ein Tigor Aggregat gekauft für 399¤. Ist baugleich mit Honda und kostet dort 1100¤ Ist eine chinesische Raupkopie und funktioniert super.
Gruß Lothar
 
Hallo Hueroth,
die Lösung mit dem Kleingenerator ist wirklich die beste. Wenn du dir Sorgen machst der würde sich bei dir kaputt stehen muß du halt wie THW / Feuerwehr in gewissen abständen eine Einsatzprobe veranstalten. Wird aber bestimmt nicht Nötig sein, denn wenn es in deinem Freundeskreis erstmal bekannt ist das mann sich bei dir das Teil ausleihen kann kommen auch ohne Stromausfall genug einsatzstunden zusammen.
Mfg Winni
 
Hallo ihr Notstrom-Nutzer,
ich werde versuchen ein paar Antworten auf oben gestellte Fragen zu geben.
Zunächstmal ist es sicher möglich im Zubehörhandel Geräte für relativ kleines Geld zu erwerben, die mit den 12 V aus dem Fahrzeug (muß ja nicht der Mog sein) mittels geignetem Elektronikeinsatz 230 V im Bereich von 100 bis 200 W erzeugen oder besser umwandeln können.

Ich denke hier wird man bei den Auto-HiFi Zubehörhändlern fündig.

Über die normalen Autosteckdosen bekommt man normalerweise 15 A maximal aus de KFZ-Elektrik. das sind dann 12 (14)V x 15 A = 180 bis 210 W. Eine Normale Umwälzpumpe benötigt so ca. 30 bis 120 W (je nach geschalteter Stufe).

Aber !!! Bitte bedenkt das der Betrieb von Notstromaggregaten besonderen Sicherheitsvorkehrungen unterliegt!

Man kann nicht einfach dahergehen und so mal eben die Umwälzpumpe anschließen. Ich unterstelle mal das der erfahrene Schrauber das weiß.

Wenn also die entsprechenden Sicherheitserfordernisse, wie zB. Trennung vom (im Notstromfall nicht vorhandenen) Netz durchgeführt wurde, sowie geeignete Schutzmaßnahmen zum Körperschutz (Schutzschalter etc.) getroffen wurden, kann man sicher eine UW-Pumpe betreiben.
Das gilt im Übrigen auch beim motorbetriebenen Notstromaggregaten (Moppeln).

Möge der Notstromfall so selten wie möglich eintreten!! Mit Moglergrß
Joachim
 
Hallo zusammen,

Wenn der Motor/Generator dauernd laufen muss ist das ja schon lästig und uneffektiv.

Ich stelle mir das so vor, dass mit dem Generator die großen Mog-/Autobatterien geladen werden. Dann kann man mt dem Wechselrichter länger davon zehren , wenn der Motor aus ist.

Habe einen 9 KW Eisemann Generator und ein 30A Ladegerät, damit ist der Eisemann leider nicht mal zu 10% ausgenutzt. Ladezeit wäre etwa halbe Entladezeit (bei 2 Umwälzpumpen mit meinem 150 W Wechselrichter = ca 12-15A ).

Man könnte sich in der Nachbarschaft noch ein paar Ladegeräte ausleihen, denn bei Stromausfall können die Andern ja nichts damit anfangen ;-) .
Braucht man nur noch ein paar fette LKW-Batterien für längere Entladezeit.

Die Autolichtmaschine bringt ja auch mehr Ampere als die Pumpen brauchen (z.B. Passat 90A, aber auch bei Leerlauf?), also auch hier: Batterien aufladen und mit Wechselrichter länger zapfen.

Gruß ALbi
 
Habe dazu mal was aus nem anderen Forum Gefunden!

http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=32188

Verfasser:
Hans-Peter Zeit:
08.12.2005 22:32:23 289509
hallo

ich hab mich auch schon mit dem Thema beschäftigt und einen Versuch gestartet:
1.Ich hab von meinem Vigas-Kessel den Stecker fürs Gebläse und das Kabel für die Umwälzpumpe abgezogen

2. große 12-Volt-batterie (vom Traktor der über den Winter Stillgelegt ist) mit einem Spannungswandler
12V-230V verbunden.(liegt normalerweise bei mir im Auto zum Aufladen des Notebooks)

3.Den Vigas etwa bis zur Hälfte befüllt, normal angezündet . Dann das Gebläse über den Spannungswandler
angeschlossen. Sieh an, der Kessel lief wie immer.
Nach erreichen der Abgas-Temperatur klemmte ich die Umwälzpumpe ebenfalls an die Batterie..die ganze Konstruktion lief etwa 2 Std. ganz normal.

Dann habe ich wieder abgestellt.

Völlig vom Stromnetz unabhängig hatte ich meine Puffer auf 60 Grad.
Jetzt hätte ich zwar warmes Brauchwasser aber das Haus noch lange nicht warm.
An die elektronische Pumpe der FBH trau ich mich nicht ran.
 
Hallo ihr Notstromer,

also ich habe bei uns in der Fa. einen Umschalter Netz/Notstrom Installiert für Telefonanlage, Notbeleuchtung,2-Steckdosen und Heizung.Das ganze wird mit einem 5KW Notstromaggregat Gespeist und je nach Lust und Laune in Betrieb genommen ( mindestens 4 mal im Jahr ). Kleiner tipp Notstromaggregat lieber ein größeres als ein zu kleines denn ruck zuck wird beim Stromausfall dies und das noch Eingesteckt.

Schöne Grüsse
Andreas
 
Morgen Mogler

Mit dem Baumarkt oder Autozubehör Wechselrichter ist das aber auch eine gefährliche Sache. Denn die billigen sind meist nicht Sinus sondern Trapez Wechselrichter. Da kann es sein , Daß alle Anlagen mit Steuerung nicht richtig laufen.

Gruß Mazn
 
Hallo,

macht euch nicht ins Hemd wegen dem Notstrom !
Das Heizungssystem ist sowieso geerdet, und eine Pumpe geht von irgendwelchen "Rechteckimpulsen" sowieso nicht kaputt !

Ich würde jedem, der ein Haus/Garten hat, einen kleinen Benzingenerator als Reserve empfehlen - schon, wenn man mal irgendwo draußen was mit einem Elektrogerät arbeiten will (oder hat jeder eine Benzin-Heckenschere ?), kann man den Generator brauchen ! Und wenn man mal Party auf der Wiese machen will, erst recht !

Aber ernsthaft: Genau wegen dem Heizungsthema sollte man sich ein Notstromkomzept überlegen - als nächstes kommt dann nämlich der Kühl/Gefrierschrank, Telefon und PC ... etc. Ein bischen Licht wäre vielleicht auch nicht schlecht, und so geht's weiter.

Zurück zum Thema: Ich hab' mal vor einiger Zeit einen 500W-Wandler günstig erworben, der liegt normalerweise im Bus für den Notfall.
Ich habe damit auch schon mal den Versuch gestartet, mit einer 220V Tauchpumpe (80W) und dem Mog einen Behälter umzupumpen - geht elektrisch einwandfrei (nur die Pumpe war zu schwach). Warum soll das also nicht funktionieren ? Besser so, also überhaupt nichts. Optimal ist die Lösung allerdings nicht ...

Ich würde mir einfach einen 2kW Generator holen, und fertig. Das Gerät ca. 4x im Jahr in Betrieb nehmen und gut is. Wenn man dann evtl. mal 10 Min. fummeln muß, bis er läuft - na und ? Besser, wie die ganze Nacht ohne Licht und Heizung. Die wichtigsten Pumpen der Heizung schließt man dann über eine Steckverbindung an, die man bei Bedarf auf den Generator umstecken kann. Man muß sich nur genügend Kabel bereitlegen, denn kann man auch den Gefrierschrank mir dranhängen. Ach ja, und ein paar Kannen Sprit dazustellen !

Wenn man es komfortabler will, dann nimmt man einen 4kW 400V Diesel, der ist auch noch einigermaßen günstig zu haben - und Diesel hat man sowieso für den Mog !

Die Luxuslösung ist ein vorverkabeltes Notstromnetz im Haus, an das man bei Bedarf die Verbraucher und den Generator (manuell) anschließt, und die Luxus-Luxuslösung sind Notstromkreise mit automatischer Umschaltung ...

Klar, und als Not-Notlösung geht der 12V-220V Wandler mit PKW oder Mog.
(siehe z.b. www.reichelt.de, stichwort: wechselrichter, ca. 50-450 EUR 30-1000W)

mfg,
Andreas
 
Ich habe mir bei Ebäh ein Wandler 12 V / (angebliche) 2000 W ersteigert.
Erster Versuch : Ein 500 Watt Strahler an einer älteren, aber frisch aufgeladenen, 88 Ah Autobatterie.
Ergebnis: Lampe leuchtet problemlos 4,5 Stunden. Fazit: Meine 60 Watt Umwälzpumpe, zuzüglich div. Starts der Heizung, hätte locker die ganze
Nacht gehalten, ohne das der Motor laufen müßte.
weitere Versuche folgen.


Klaus
 
Hallo,
ich hoffe, es verübelt mir niemand, wenn ich den alten Thread nochmal hervorkrame und mich dran hänge, aber passt vom Thema her:
Ich bin auch seit längerem auf der Suche nach einer Lösung, um zu verhindern, dass mir die Bude auskühlt, wenn mal länger der Strom weg ist.
War bisher relativ aufwendig, aber die Idee mit den gesteckten Pumpen - oder bei mir dann einfach ein gesteckter Anschluss für die gesamte Heizung - ist das zulässig?
Eigentlich ist ja ein FI nicht zwingend erforderlich, aber "Seit dem 1. Juni 2007 fordert der VDE bis auf wenige Ausnahmen zusätzlich auch für alle anderen Steckdosenstromkreise, die für elektrotechnische Laien zugänglich sind, bis 20 A im Gebäude und 32 A im Freien (DIN VDE 0100-410 Nr. 411.3.3), einen RCD mit einem Bemessungsdifferenzstrom von maximal 30 mA." und wenn ich das Ganze steckbar mache, falle ich wohl unter diese Regelung.
Wie muss denn der Fehlerstromschutzschalter (FI) für diesen Fall aussehen? Genügt ein Fi, der in die Zuleitung geschaltet ist (wie bei manchen Tauchpumpen)?

Und dann meine zweite Frage:
Worauf muss ich beim Kauf eines Stromerzeugers achten?
Leistung ist klar.
Kraftstoffart auch.
E-Start oder nicht auch noch.
1- oder 3-phasig auch klar.

Aber gibt es auf der Generatorenseite Unterschiede? Asynchron, synchron, sonstiges...?

MfG Maatsch
 
Hallo Zusammen,

ich habe bei uns im haus vor ca. 2Jahren eine Komplette Notstromumschaltung eingebaut.
Der Schalter zwischen den Hauseigenen Hauptsicherungen und dem Versorgunsnetzt bzw. Zähler eingebaut und hat die Schaltstellungen "Netzbetrieb" - "Aus" - "Notstrom"
Zur Notstromversogung wurde ein Kabel vom Keller verteilerschrank in die Garage gelegt und dort ein Honda 6,5kVa Generator bereitgestellt.

Somit muss bei Stromausfall nur Das Aggregat gestarte werden und dann der Schalter im Keller umgelegt werden.

Das Aggregat versogt dann das ganze haus wie der übliche Netzstrom.


Da ich den Generator immer wieder zum Holzsägen verwende mache ich auch die Laufproben wie z.B. Feuerwehr usw.


mfg Bernhard
 
Würde Dir auch raten, mach was ordentliches.

Ich hab mir ein gebrauchtes Bundeswehr Aggi besorgt, das hat 6.5 KVA und vor allem läufts mit Diesel oder wenns sein muß Heizöl.
Der Elektriker hat mir einen Anschluß mit nem großen Knebelschalter gelegt, so das ich im Handumdrehen auf Notstrom bin.
Das Gerät hat natürlich einen E Starter und ist ausserdem herrvoragend Schallgedämmt.
Die Dinger gibts bis runter auf 2 KW, dann allerdings mit Kurbelstarter.

Und ohne Scheiß, wer weiß was die Wirtschaftskrise noch bringt.
Vielleicht gibts Strom nur noch stundenweise.

Wie schon oben geschrieben, einige Tage strenger Frost ohne Heizung und ein großer Teil der modernen Heizungstechnik ist "totgefroren"


Gruß
Jochen