Hallo Mogler und Notstromler,
ich melde mich an dieser Stelle auch mal zu Wort - habe vor zwei Jahren die ersten Diskussionen - siehe oben - auch schon mitverfolgt. Vorab - ich arbeite bei einem großen deutschen Energieversorgungsunternehmen - gemeinhin als "Abzocker" verrufen.
In Deutschland beträgt die statistische jährliche Ausfallzeit je Kunde etwa 12 Minuten (im Gegensatz zu anderen europäischen Länder!!!). Wie gesagt statistisch - das bedeutet nicht, daß jemand der mehrere Kilometer innerhalb eines Waldgebietes wohnt in Sachen Ausfall stärker betroffen sein kann. Tendenzen zu längeren Ausfallzeiten deuten sich allerdings durch Blockaden von Netzausbauten an.
Zum Thema Notstromaggregat gab es in unserm Netzbetrieb gerade einen schrecklichen "Unfall". Ein Ehepaar hatte im Heizungskeller ein Notstromaggregat betrieben, der Auspuffschlauch rutschte aus dem Schornstein ab, Kohlenmonoxydvergiftung - beide tot! So schlimm das auch ist, ich hoffe Mogler (und auch alle anderen) machen so etwas nicht - obwohl oben weiter etwas wie ... dann stell ich das Ding in den Heizungkeller ... stand.
Deshalb nur für Heizungsbetrieb und/oder Laptop/Telefonanlage usw. scheint die 12/230 Volt-Wandler-Lösung die vernünftigste zu sein. Wichtig dabei: alle zu versorgenden Verbraucher müssen vom Netz vollständig und Allpolig getrennt sein. Das bedeutet, das im Notstromfall auch der Neutralleiter (N) getrennt werden muß. Hier sollte ein Fachmann tätig werden. Wer sicher gehen möchte kann auch einen FI-Schutzschalter, den es als Personenschutzschalter in Steckdosenform gibt, zwischenschalten. Diese FI Schalter haben einen max . Fehlernennstrom von 30 mA (sind serienmäßig aber auf etwa 12 mA eingestellt). Damit kann man notfalls in die Badewanne gehen!
Allen die mehr Energie benötigen und einen Mog oder Schlepper mit Zapfwelle haben (Landwirtschaft o.ä.) rate ich zum Zapfwellengenerator. Die Nummer mit dem Baumarktmoppel kann man zwar machen - aber aus vielen, vielen Erfahrungen unserer Kunden geht das in 9 von 10 Fällen schief. Die Kunden sind im übrigen hauptsächlich Betriebe die fest installierte Notstromaggregate hatten. Über die möglichen Ursachen weshalb der Moppel nicht anspringt will ich nur einige herausgreifen - kein Sprit, Filter zu, Kerze kaputt usw. - das passiert euch bei unseren robusten Mogs nicht - die kommen immer!!!
So - ich glaube so einen langen Beitrag hab ich noch nie geschrieben. Hoffentlich hab ich mich verständlich ausgedrückt - ich stehe auch gern zu konkreteren fachlichen Beratungen in Sachen Notstrom zur Verfügung.
mit Moglergruß
Joachim
ich melde mich an dieser Stelle auch mal zu Wort - habe vor zwei Jahren die ersten Diskussionen - siehe oben - auch schon mitverfolgt. Vorab - ich arbeite bei einem großen deutschen Energieversorgungsunternehmen - gemeinhin als "Abzocker" verrufen.
In Deutschland beträgt die statistische jährliche Ausfallzeit je Kunde etwa 12 Minuten (im Gegensatz zu anderen europäischen Länder!!!). Wie gesagt statistisch - das bedeutet nicht, daß jemand der mehrere Kilometer innerhalb eines Waldgebietes wohnt in Sachen Ausfall stärker betroffen sein kann. Tendenzen zu längeren Ausfallzeiten deuten sich allerdings durch Blockaden von Netzausbauten an.
Zum Thema Notstromaggregat gab es in unserm Netzbetrieb gerade einen schrecklichen "Unfall". Ein Ehepaar hatte im Heizungskeller ein Notstromaggregat betrieben, der Auspuffschlauch rutschte aus dem Schornstein ab, Kohlenmonoxydvergiftung - beide tot! So schlimm das auch ist, ich hoffe Mogler (und auch alle anderen) machen so etwas nicht - obwohl oben weiter etwas wie ... dann stell ich das Ding in den Heizungkeller ... stand.
Deshalb nur für Heizungsbetrieb und/oder Laptop/Telefonanlage usw. scheint die 12/230 Volt-Wandler-Lösung die vernünftigste zu sein. Wichtig dabei: alle zu versorgenden Verbraucher müssen vom Netz vollständig und Allpolig getrennt sein. Das bedeutet, das im Notstromfall auch der Neutralleiter (N) getrennt werden muß. Hier sollte ein Fachmann tätig werden. Wer sicher gehen möchte kann auch einen FI-Schutzschalter, den es als Personenschutzschalter in Steckdosenform gibt, zwischenschalten. Diese FI Schalter haben einen max . Fehlernennstrom von 30 mA (sind serienmäßig aber auf etwa 12 mA eingestellt). Damit kann man notfalls in die Badewanne gehen!
Allen die mehr Energie benötigen und einen Mog oder Schlepper mit Zapfwelle haben (Landwirtschaft o.ä.) rate ich zum Zapfwellengenerator. Die Nummer mit dem Baumarktmoppel kann man zwar machen - aber aus vielen, vielen Erfahrungen unserer Kunden geht das in 9 von 10 Fällen schief. Die Kunden sind im übrigen hauptsächlich Betriebe die fest installierte Notstromaggregate hatten. Über die möglichen Ursachen weshalb der Moppel nicht anspringt will ich nur einige herausgreifen - kein Sprit, Filter zu, Kerze kaputt usw. - das passiert euch bei unseren robusten Mogs nicht - die kommen immer!!!
So - ich glaube so einen langen Beitrag hab ich noch nie geschrieben. Hoffentlich hab ich mich verständlich ausgedrückt - ich stehe auch gern zu konkreteren fachlichen Beratungen in Sachen Notstrom zur Verfügung.
mit Moglergruß
Joachim