MISSION IMPOSSIBLE: Restauration Fahrerhaus U427 Hochdach

Schaut schon toll aus..! :)

...aber was ist denn Lamellenzink?


Google hat mir nicht helfen können.. :(
 
Hallo Tobias,

saubere Arbeit, ist der Stern tatsächlich kleiner als der vom 406? Hätte ich jetzt nicht gedacht. Aber ich muss sagen von allen Kühlergrill's die für die eckigen Baureihen jemals designed wurden ist das mit Abstand der schönste.

Olli, Lamellenzink ist normal ganz normaler Zink vom Feuerverzinken nur wenn man draufschaut sieht er eben aus als ob er aus vielen größeren und kleineren Feldern den Lamellen besteht.
 
Hallo Markus und Olli.

Das Lamellenzink (Hersteller Lennezink) hat einen anorganischen Binder. Die Oberfläche sieht ganz gleichmäßig aus und scheint von den Eigenschaften ähnlich dem galvanischen Verzinken zu sein. Für mich ist der riesen Vorteil, dass gestrahlte Teile, die ich mit Lennezink Zinklamellen lackiert habe, bereits 30 Minuten später verbaut werden können. Bisher habe ich auch den Eindruck, dass die Oberfläche sehr resistent gegen Kratzer und Abnutzung sind. Also kann ich das Zeug echt empfehlen, obwohl es teuer ist (z.B. beim korrosionsschutz-depot).

Zum Stern. Die 406er Teilenummer war richtig, müsste also dem 406er entsprechen. Der Falsche Stern zuvor war allerdings von der Qualität des Materials um einiges hochwertiger. Der Jetzige sieht gut aus, fühlt sich aber nicht nach Unimog an... :wink:

Viele Grüße
Tobias
 
Hallo Tobias
Am Wochenende geht es los, die Kabine wird abgebaut.
Sandstrahltermin anfang März.
Hätte jetzt noch eine Frage:
Hast du die Kabine gleich am Anfang komplett ausgeraümt (Amaturenbrett, Heizung,...) oder wie die Kabine dann am Boden war.Oder muss man sowieso sehr vieles zerlegen um alle Verbindungen lösen zu können?
Danke
Mathias
 
Hallo Matthias,

ich habe die Kabine fast vollständig auf dem Fahrgestell ausgeräumt. Damals wollte ich so wenig Last wie nur möglich heben müssen. Zu kleiner Stapler, zudem keine Ahnung, wieviel ich den angeschlagenen Hebepunkten zutrauen kann.
Heute würde ich nur das Notwendigste abmontieren und am Boden demontieren. Strom und Klimaleitungen musst Du zum Abheben trennen. Außerdem die Kupplungshydraulik.

Grüße
Tobias
 
Hallo Tobias,
auch ich zieh meinen Hut vor Deiner Ausdauer und den Mut solch ein Projekt mit viel Eigenregie anzugehen.

Und dann das Kommunalorange gegen "MBtrac" Hellgelbgrün zu tauschen....großes Kino :-)

Eine Frage habe ich noch zu den Türen. Hast Du bzw. Dein Lackierer besondere Vorkehrungen gegen aufkommenden Falzrost an der inneren Unterkante der Türen getroffen?
Mich würde brennend interssieren, wie man hier verhindern kann, dass Wasser in diesem Falz stehen bleibt.

Beste Grüße
Ralf
 
Hallo Ralf,

vielen Dank für Deine Fürsprache. Die Falze habe ich mit OWATROL ÖL versiegelt. Der Lackierer dann mit Karosserie-Dichtmasse abgedichtet. Die Tür innen, habe ich aufgrund der Kriechfähigkeit mit Fluidfilm (restlichr Hohlräume mit Mike Sanders) behandelt. Das sollte auf Dauer gewissen Schutz bieten...

Viele Grüße
Tobias
 
Hallo Tobias.
Danke nochmals für deine Hilfe und Hut ab von deiner Leistung.
Kabine ist am Boden und ausgeräumt.
Viel Arbeit
Viel Ärger
Viel Rost.
Mein Zeitplan hab ich gestern auch schon über Bord geworfen.
Es kommt einfach immer mehr Rost zum Vorschein desto mehr ich zerlegt habe.
Jetzt mit dem einschweißen geht die Arbeit erst los. Aber jetzt hab ich noch 2 Wochen Pause bist die Kabine vom sandstrahlen zurück kommt.
Bin schon gespannt auf deine vortschritte.
Danke Mathias
 

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Hallo Matthias,

jetzt gint es wohl kein Zurück mehr für Dich. Ich vermute, Du wirst den Tag, an dem Du begonnen hast, das Fahrerhaus abzubauen, auf sehr lange Zeit verfluchen :D

Aber das gute Gefühl kehrt spätestens nach dem Lackieren zurück :spitze

Du solltest Dir, falls noch nicht geschehen, Gedanken machen, wie Du das gestrahlte Fahrerhaus vor Rost schützt. Ich würde, wie Du auch, das nächste Mal die Kabine sandstrahlen lassen und anschließend mit Brantho Korrux nitrofest grundieren. Damit kommt der Lackierer auch sehr gut zurecht - vorausgesetzt er kennt es. Das Zeug lässt sich gut schleifen und mit CSD-Scheiben an den Stellen, an denen Du schweißen willst, schnell entfernen.

Lässt Du den Unterbodenschutz drauf?

Viele Grüße und Erfolg bei Deinem Projekt
Tobias
 
Hallo Tobias
Ich weiß es noch nicht wegen dem Unterbodenschutz.
Der sandstrahler bzw der lackierer hat gemeint wo der Unterbodenschutz inordnung ist soll ich ihn oben lassen weil es keinen besseren gibt.
Wie ist deine Erfahrung?
Den gestrigen Tag verfluche ich jetzt schon und meine Frau auch.
Mathias
 
Hallo Mathias,

meine Erfahrung ist, dass es besser ist, den gesamten Unterbodenschutz zu entfernen. Das Zeug hebt dort, wo kein Rost darunter ist, wie die Hölle. Es zeigte sich jedoch beim Entfernen, dass es viel mehr Unterrostungen gab, als ich vorher erahnt hatte. Dadurch dass das Zeug so steif ist, trägt es sich auch über rostige Flächen so gut, dass selbst abklopfen keinen Hinweis auf den Rost darunter bringt...

Ich habe mich auch dazu entschlossen, keinen PVC mehr aufzubringen. So kann ich jährlich die Flächen in Augenschein nehmen und ggf. partiell etwas gegen Rost unternehmen. Ich sehe also, was passiert. Mit dem Nachteil, dass Steinschläge schneller Lackschäden verursachen. Wie es sich mit der Geräuschentwicklung verhält, muss ich noch sehen. Da ich eine gedämmte Kabine inkl. gedämmter Fußmatten habe, hoffe ich, dass es nicht merklich ist.

Viele Grüße
Tobias
 
Moin,
Ich habe meinen 411er von unten mit Fertan UBS 220 behandelt. Ist ein Bernsteinfarbenes Wachs. Schützt zumindest mehr als nur lackiertes Blech, ein geschleuderter Stein und die Roststelle ist vorprogrammiert. Das kann je nach gewünschter Schichtdicke in mehreren Durchgängen auftragen, ist ein besserer Schutz als nur Blech oder der originale Kautschukpanzer.

Gruß
Alex
 
Hallo Alex,

ich plane auch, ein Wachs oder Fett, vorwiegend in den Radläufen zu verwenden. Wachs hätte den Vorteil, etwas federnd zu wirken und Staub nicht so anzuhaften. Ich sehe hier den Vorteil gegenüber PVC, dass man sieht "was los ist"...

Viele Grüße
Tobias
 
Hallo Tobias,
Bei dem Fertan kann ich sagen das es an der Oberfläche bei glatten Auftrag mit der Druckbecherpistole so fest wird das man den Dreck mit dem dicken Wasserschlauch einfach abwaschen kann.
Eine Weile muss das nach dem Auftrag ablüften, da wird die Oberfläche dann leicht matt.

Richtiges Fett wie z.b Mike Sanders wäscht am Unterboden zu stark ab und wird mit der Zeit kohlrabenschwarz.

Gruß
Alex
 
Hallo Unimog-Freunde,

auch wenn ich derzeit nicht viel schreibe, geht es bei meiner Baustelle stetig voran. Eines vorweg, der Zusammenbau verschlingt einige Stunden. Hauptgrund hierfür ist, dass fast jedes Teil, was eingebaut wird gereinigt, ggf. entrostet und neu lackiert oder einfach nur instandgesetzt werden muss. Einige Teile des Kabelsatz, besonders Motorraumkabelsatz, habe ich erneuert. Die kompletten Isolierschläuche im Motorraum musste ich erneuern, da die Schläuche steif, spröde und teilweise aufgebrochen waren. Dabei konnte ich dann alle Kabel inspizieren und defekte oder gequetschte Kabel austauschen. Die Massekabel habe ich dabei fast alle ausgetauscht. Die Crimp-Verbindungen habe ich auch fast komplett neu gequetscht. Heute habe ich dann noch den Lüftungsventilator, den Wischwassertank und die Konsole für den Luftfilter eingebaut. Dabei musste ich feststellen, dass an dem ausgetauschten Kotflügel ein Halter für den Ventilator zu wenig war. Den Halter habe ich dann aus 2,5mm Blech gebogen und an den Falz genietet, der Originale ist punktgeschweißt.

Leider gehen mir so langsam die Argumente aus, dass das Fahrerhaus nicht aufgesetzt werden kann. Faktisch habe ich noch einen Tag Arbeit (Front- und Heckscheiben), ein paar Halter, Haltegriffe, Verkleidungen. Dann ist es soweit - es wird Hochzeit gefeiert : trink2

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Viele Grüße
Tobias
 
Hallo Unimogler,

mittlerweile habe ich das Fahrerhaus mit dem Fahrgestell "verheiratet". Hierzu habe ich mir ein Hebegestell zusammengeheftet und das Fahrerhaus mit Ketten und Gurten daran befestigt.

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Mit dem "neuen" Stapler hat es sogar Spaß gemacht, das FH aufzusetzen. Erstes Probesitzen war dann echt ein Highlight!

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Heute konnte ich den Mog dann endlich komplett betrachten:

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Also, mir gefällt die Farbe sehr gut. Ich bin froh, dass ich weder Orange noch Dunkelgrün gewählt habe. Wenn alles gut läuft, werde ich Samstag in 2 Wochen die Inbetriebnahme durchführen. Vorher noch Motorölwechsel und restliche Verkabelungen. Momentan bin ich noch auf der Suche nach dem passenden Stecker für den Mikroschalter für die Zusatzumwälzpumpe. Der hat sich irgendwie aus dem Staub gemacht :mauer

Viele Grüße
Tobias