Moin Hannes,
der 411 wurde über viele Jahre sehr erfolgreich im Forst eingesetzt. Heute kaum noch vorstellbar, aber mit dem Mog im Forst wurden Familien ernährt. Ganz in der Nähe meiner Heimatgemeinde sind zwei Holzrücker die mit den 411 "alt" geworden (zwischenzeitlich verstorben). Wir (meine Eltern und ich) haben sie in den 60er Jahren öfter besucht (vor allem wegen der Pferde - franz. Percheron) und da wurde oft "gefachsimpelt". Wie oft, wurde mit einem breiten Grinsen im Gesicht, erzählt, dass "der 411 wieder freischwebend in der Luft war". Das ging ganz einfach - vorne an einem starken Baum fixiert, hinten mit der Winde Starkholz gerückt und u.U. fing dann der Mog das "schweben" an. Wäre interessant, was die BG dazu meinen würde.
Ich brauche so um die 50 Ster Holz im Jahr und habe dazu einen 406, mit 3-Punkt 5 to Uniforest Winde, einen 28 to. Spalter, einen Müller Mitteltal Tandemanhänger und als Sägen ein paar Stihl. Einen der besten Käufe der letzten Jahre war ein Holzbündelgerät. Hier wird gleich im Wald das Holz, entweder als Meterstück oder schon gespalten gebündelt, verladen nach Hause gefahren. Es geht doch darum, das Holz möglichst wenig anzulangen. 50 Ster x 6 Mal anlangen sind 300 Ster die bewegt werden. 5 Mal anlangen sind nur noch 250 Ster u.s.w.. Auch bei mir ist die Waldarbeit ein toller Ausgleich zu 80.000 km im Jahr und Büroarbeit. Ich freue mich über jede Minute die ich im Wald, neben der Jagd, verbringen darf.
Wegen 406 oder 411 -- machmal wünsche ich mir einen 411 als Zweitmog, da er doch deutlich wendiger ist. Anderseits habe ich zwischenzeitlich überall Rückegassen von denen ich die Wälder gut bewirtschaften kann. Aber...man will immer das was man nicht hat. Evtl. kommt irgendwann mal ein 411 dazu, mal sehen.
Viele Grüße
Axel-Nordbayern