Motor M180

404MogLars

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10. Nov. 2022
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Hey,
Da ich mir meinen zweiten 404 gekauft habe, habe ich natürlich auch direkt neue Probleme.
Das erste wäre, der Motor lief beim Kauf gut, nahm Gas an, dreht hoch etc.
Nachdem ich den Mog dann bei mir auf dem Hof hatte, startete ich ihn und merkte bereits das er Qualmt wie sau, kaum an blieb und nach kurzer Zeit aus ging.
Er nahm einfach kein Gas mehr an, beim Gas geben dauerte es lange bis er hochdrehte oder ging einfach aus, ich kam auch die Rampe in meine Halle erst nach mehreren Anläufen hoch.
Inzwischen geht er garnicht mehr an, wurde also mit jedem Starten schlechter, was kann das sein? Beim Starten hört man das er Zünden will, hat ohne ende Fehlzündungen und knallt in den Vergaser.
Der Vergaser liegt momentan im Ultraschallbad und wird neu abgedichtet, ein bisschen hat er gesifft.
Die Zündung kann ich leider ja erst richtig einstellen wenn er läuft, einfach die beiden Markierungen im Verteiler übereinander bringen und nochmal versuchen?
Benzinpumpe habe ich als erstes Getauscht, Filter sind sauber.

Ebenso war die Benzinpumpe komplett in Öl getaucht, vieles kommt aus dem Stößel bei der Pumpe, scheinbar auch einiges aus dem Ansatz des Zündverteilers.
Gibt es dort eine Dichtung welche man tauschen kann?

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Rot Markiert kommt Öl, jedenfalls ist es dort feucht und eben die Benzinpumpe darunter war voll Öl.
Es war soviel, das ich unter dem Fahrzeug einige Tropfen hatte und die Lenkstange komplett überzogen war.

Zylinderkopf scheint dicht, kein Kühlwasser im Öl oder Öl im Kühlwasser.

Was kann ich machen?

Danke euch und Grüße aus Hessen, Lars :mog1
 
Hallo Lars,
ist das jetzt der erste Mog, der zunächst nur mit Bremsreiniger lief und irgendeine angebliche 12V Zündspule hat oder der Mog mit der insgesamt maroden Elektrik.

Ich denke ersterer.
Am Zündverteiler ist wenn ich mich recht erinnere nur eine O-Ring Dichtung. Wie es an der Benzinpumpe aussieht kann ich derzeit nicht sagen. Wenn es der erste Mog ist, hattest du doch schon geschrieben, dass er nicht anspringen wollte bist Du mit der radikalen Keule Bremsreiniger gearbeit hast. Jetzt schreibst Du, dass er gut lief. Was ist denn nun richtig? Was wurde an ihm gemacht seitdem.
Wie ich schon im anderen Beitrag schrieb deutet das Verhalten auf die Zündung hin. Kann es sein, dass der Zündverteiler beim Transport nicht richtig festgeschraubt war und sich verstellt hat.
Die Zündung läßt sich auf die Grundeinstellung gemäß Handbuch nur mit einer Prüflampe oder einem Multimeter und einer Fühlerlehre für den Kontaktabstand einstellen. Dazu muss der Motor nicht laufen.
Wenn es an der Spritversorgung liegen sollte kann man provisorisch einen Behälter (Flasche oder Kanister) mit Benzin oberhalb des Vergasers stellen und das Benzin nur über die Schwerkraft auf den Vergaser geben. Der Gewichtsdruck reicht aus um den Vergaser richtig zu befüllen.
Bremsreiniger in den Ansaugtrakt zu geben ist eher eine schlechte Idee, das Luft Gasgemisch stimmt nicht und kann dadurch den Motor durchaus auch schädigen.
 
Hey Jürgen,

Ohje, tut mir leid, ich rede von dem zweiten Mog.
Der erste ist momentan „auf Eis gelegt“ weil mir der Kühler fehlt, ich möchte bevor die Kabine drauf kommt das der Motor rund läuft, dies kann ich aber nur mit Kühler richtig machen.

Der Zündverteiler sitzt fest, das er sich verstellt kann ich mir also nicht vorstellen.
Ich wunder mich halt nur, das es immer schlechter wurde obwohl ich nichts angefasst habe.

Das mit dem O Ring klingt gut, hast du da ein Tipp wo ich den bekomme? Wenn ich google kommt ne menge aber ist der richtig? Bevor ich da alles rausfummel…

Benzin kommt auf jedenfall an, ich werde jetzt aber die Leitung mal abmachen und den Motor drehen lassen damit ich sehe wieviel da läuft.
Die Pumpe hatte ich getauscht, komplett neues Innenleben, die Läuft.
Die Kerzen sind Schwarz Trocken, eine war mehr Richtung Braun.
Zumal auch 3 Verschiedene Kerzen drin waren (Lief aber), jetzt aber alle gleich, trotzdem nix.
Wenn ich jemanden finde der mir die Zündkabel bauen kann, werde ich auf Zivil umbauen, möchte aber den Verteiler behalten wegen Wasserdicht.
Die Motoreinstellgeschichte ist für mich Neuland, deshalb so manche Frage :mrgreen:

Ich habe mal hier im Forum gelesen das das Knallen im Vergaser von einem Undichten Auspuff kommen kann?

Grüße und Danke, Lars
 
Hallo Lars,
Immer eine Sache nach der anderen untersuchen und ausscließen.
ich hatte mehrfach ähnliche Vorkomnisse. Es lag immer an der Zündung und meist am Unterbrecherkontakt. Bin mehrere hundert Kilometer schnell und ohne Schwierigkeiten über die Autobahn gereist und am nächsten Tag ging der Mog nicht mehr an.
Hast Du das Werkstatthandbuch und die Ersatzteiliste? Dort findest Du auch die richtigen Sachnummern und Bilder was als Dichtungen verbaut sind.
Eine Anleitung über das Konfektionieren der zivilen Zündkabel für den Milverteiler findest Du in den technischen Tippps bei den Oberbayrischen Unimogfreunden.
 
Hey Jürgen,

Ich habe den Motor jetzt tatsächlich zum laufen gebracht.
Hatte noch Zündkabel ohne Abschirmung liegen, jetzt springt er wenigstens an und lässt sich im 1 und 2 Gang fahren.
Die Elektrik geht bis auf den Warnblinker auch komplett. (Wo genau sitzt der Warnblinkgeber? Oder Überhaupt der Schalter?)
Habe oben auf den Armaturen einen kleinen Schwarzen Schalter zum Hochziehen, denke mal dies wird er sein.

Ich habe immer noch das Problem das Öl aus meiner Benzinpumpe tropft.
Leider habe ich keine Explosionszeichnung vom Motor, deshalb die Frage woher es kommt.
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Laufen tut es aus diesem kleinen Stößel, welcher die Pumpe antreibt,
Ich hatte bei meinem ersten Mog den mal abgeschaubt, dort ist nicht einmal Öl drin, woher kann es also kommen?
Darf dieser Bereich voll Öl sein? Ist einfach der „Stößel“ undicht? (In dem Winkel zwischen Motor und Pumpe selbst)
Es läuft schon sehr viel Öl, jeden Tag eine kleine Pfütze.
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(Tropft auf die Lenkstange und läuft dann rüber)

Grüße Lars
 
Hallo Lars,

404MogLars schrieb:
Die Elektrik geht bis auf den Warnblinker auch komplett. (Wo genau sitzt der Warnblinkgeber? Oder Überhaupt der Schalter?)
Habe oben auf den Armaturen einen kleinen Schwarzen Schalter zum Hochziehen, denke mal dies wird er sein.

Ist das ein rein schwarzer Zugschaltet, oder mit einer Roten Lampe oben drauf? Sonst könnte es vielleicht auch so ein Standard Warnblinkerschalter sein.
Ähnliche gibt's auch von Hella der ist glaube ich direkt für Kabelschuhe ohne Stecker dazwischen gedacht.
Bei denen ist quasi die ganze Warnblinlschaltung verbaut. Quasi kein Schalter sondern ein Warnblinkgeber.
Das sitzt dann natürlich direkt hinter dem Armaturenbrett.
Dein Mog wurde ja wahrscheinlich vor Warnblinkerpflicht gebaut, dann wird sowas gerne nachgerüstet.


Wahrscheinlich hat dein Unimog ja auch noch einen ganz alten Blinkergeber, so einen runden Zylinder.
Die sind auch anfällig. Falls dein Warnblinlschaltung jetzt auch kaputt ist, und es so ein Kombischalter ist, würde ich dir vielleicht empfehlen die ganze Blinker-Anlage zu erneuern.
Ein moderner Blinkergeber, der sowohl die Last vom normalen Blinken als auch vom Warnblinker ab kann und ein Warnblinkschalter.
Ist nicht so schwer einzubauen. Erfordert eventuell einen leichten Umbau der Kabel an den Gegnern/Schalter, aber hält sich in Grenzen.
Dann hast du für kleines Geld aber auch beides direkt neu bekommen.


Gruß
Sebastian
 
Hallo
der Stößel betätigt doch die Membrane, und die muss dicht sein. Ansonsten ist das Gehäuse rumherum dicht, wenn alle Dichtungen sind, wo trit das Öl denn genau aus, an der Welle des Handhebel? Die könnte ausgeleiert sein.
Am besten warm laufen lassen, alles peinlich sauber machen und in regelmäßigen Zeitabständen kontrollieren und ggf Fotos (Zeitraffer) machen, damit man genau erkennt wo die erste Leckage auftritt.
 
Hey Sebastian,
Danke für deine Hilfe immer!
Dies ist das einzige Foto welches ich machen kann, er lässt sich leider nicht drehen und zum Ausbauen hatte ich eben keine Zeit.
Viele Kabel, aber keine Ahnung wo die hingehen, verschwinden im Kabelschlauch.
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Kontakte sind Korrodiert, die werde ich alle mal sauberkratzen, wüsste jetzt nur nicht welcher Strom führt. (Elektrik ist nicht so meins, ich bin Bergmann :D )

Helmut Schmitz schrieb:
Hallo
der Stößel betätigt doch die Membrane, und die muss dicht sein. Ansonsten ist das Gehäuse rumherum dicht, wenn alle Dichtungen sind, wo trit das Öl denn genau aus, an der Welle des Handhebel? Die könnte ausgeleiert sein.
Am besten warm laufen lassen, alles peinlich sauber machen und in regelmäßigen Zeitabständen kontrollieren und ggf Fotos (Zeitraffer) machen, damit man genau erkennt wo die erste Leckage auftritt.

Hey Helmut, danke für die Antwort.
Naja, wo es herkommt weiß ich.
Der Stößel sitzt ja in dem 90 grad stück an welches die Benzinpumpe dran kommt.
Diese Kammer in welcher der Stößel sitzt läuft bei mir voll mit Öl, der Übergang zur Pumpe ist dann ja komplett offen, die Dichtung aber auch nicht mehr die Beste. (Die Kammer wäre aber sowieso offen da Lüftungsloch, läuft also sowieso über)

Mir stellt sich eben die Frage, weil in meinem anderen Mog der Stößel Richtung Motor und Pumpe komplett Öl frei ist.
Darf hinten (Im Motor) Öl stehen? Dann wäre ja nur die Dichtung vom Stößel Defekt.
Dort sitzt dann ja auch der Zündverteiler oben, ist also wohl die selbe Welle.
Zu dem Thema finde ich leider überhaupt nichts.

Der Motor ist auch sonst überall um die Dichtungen (Ölwanne, Kopf etc) etwas feucht, ich werde ihn auf meinem Waschplatz jetzt mal mit dem Heißwasserkärcher entölen/Entfetten und schauen ob irgendwo noch was rauskommt, sieht alles älter aus.
Das ist das schöne an nem Dampfkärcher, Öl und Fett mag das nicht :D

Stillgelegt wurde er 1995

Grüße Lars
 
Hallo Lars,

der 404 hat zunächst keine Warnblinkerschaltung, diese wurde erst später Pflicht und musste dann nachgerüstet werden. Und dabei hatten die Werkstätten alle möglichen Freiheiten. es gibt also keinen Standard. Um Dir also zu helfen benötigen wir viele Informationen von Dir. Sicherlich ist der Rat von Sebastian nicht falsch einfach es komplett neu zu machen.

Wieviel Öl ist den eigentlich in Deinem Motor und kann es sein das die Motorentlüftung veerstopft ist?
 
Hey Jürgen,

Die Kurbelwellengehäuseentlüftung ist frei, dort kommt „qualm“ raus, was ich auch noch fragen wollte ob dies normal ist?

Grüße Lars
 
Hallo,

404MogLars schrieb:
Elektrik ist nicht so meins, ich bin Bergmann

Ja da ist es nicht so gut mit funkenden Dingen herumzuexperimentieren.
Auf dem Bild sieht man zum Glück, dass ein Kontakt 54f heißt. Zumindest wenn ich meine Vermutung jetzt auf einem Schalter aus dem Internet berufe. Das ist nämlich ein normaler Warnblinkschalter.
Ein richtiger Warnblinkschalter mit Warnblinkgeber wäre dann sowas, bzw wie es da dann erklärt ist. Und von der Klemmenbezeichnung könnte das dann passen.
Wichtig, dass der Wanrblinker geht, wäre dann vor Allem auch die 30 mit Dauerplus und die 31 mit Masse. Aber die Schalter gehen mit dem alter halt auch gerne innen Kaputt. Zumindest bei Bosch sind die Kontakte einfach Blechstreifen, die mit dem Schalter vor und zurück gezogen werden und auf Lötpunkten auf der Platine drücken. Für nen Schalter jenseits der 100€ schon recht billig gebaut - halten aber oft trotzdem ewig, also muss man ihnen wohl recht geben.

Zu dem ersetzen der Schaltung gegen eine moderner Schaltung. Es gibt so billige Kits. Auch wenn der Blinkergeber hier oft relativ günstig ist, zumindest was das Plastikgehäuse angeht. Die Platine wird wahrscheinlich auch bei den teuren gleich sein. Aber du wirst eh einen für 24V brauchen.
Hier findest du einfach mal ein Beispiel dafür, wie es verschaltet werden könnte. Der Schalter macht nichts anderes, als die Spannungsversorgung für deinen (externen) Blinkergeber von Spannung bei Zündung auf permanent Spannung umzuschalten (Blinker nur mit Schlüssel, Warnblinker immer).
Dann braucht es noch drei weitere Kontakte. Einmal dein "Blink"/Takt vom Blinkergeber und dann zwei weitere für den Blinker links und rechts. Manchmal gibt es noch einen 6. für die Masse, damit die eingebaute Lampe leuchten kann.

Also bleibt ehrlich gesagt die Anzahl der Kabel zwischen den beiden Versionen eigentlich gleich. Einen Warnblinkschalter mit Geber einzubauen ist einfacher. Wenn du einen vom selben Hersteller findest, musst du eventuell nicht mal die Reihenfolge in dem Stecker ändern.
Wenn du das System modernisierst, hast du weniger "komplizierte" Bauteile drin (=nurnoch einen Blinkergeber). Es mag billiger sein in der Anschaffung und später bei Ersatz, da alles einzelne Bauteile sind. Aber dafür musst du deine Verkabelung ändern. Was auch kein Hexenwerk wäre.


Zum qualmen der Kurbelgehäuse Entlüftung: Ohne den 404 an sich jetzt zu kennen: Joa. Das ist halt Feuchtigkeit die aus dem Motor kommt. Wenn das Fahrzeug kalt ist und/oder viel gestanden hat. Bei nem alten IHC kann man sogar schon sagen, die gibt's nicht, ohne, dass die da raus qualmen.


Gruß
Sebastian
 
Guuden,

Vorsicht, bei Zweikammerleuchten hinten ist es nicht ganz so einfach.
Aber im Sinne der Verkehrssicherheit ist es ohnehin geboten von den alten Funzeln auf besseres umzurüsten,
besonders da unser alten Schätzchen doch immer mal die anderen Teilnehmer zum Bremsen nötigen.
Fast alle H-Prüfer sind da einer Meinung mit mir solange die Leuchten halbwegs zeitgenössisch sind.

Gut 404! Justus
 
Hallo Lars,
Der 404 ist kein IHC :D aus der Motorentlüftung sollte eigentlich nicht qualmen. Dies könnte auch auf entweder verschlissene Kolbenringe oder defekte Zylinderkopfdichtung hin mdeuten. Und dann könnte auch das Öl an szellen gedrückt werden, wo es eigentlich in dem Maße nicht hin soll. Hast Du mal die Kompression des Motors geprüft?
 
Hey Jürgen,

Mein Werkzeug zum Kompression Prüfen kam heute an, dies werde ich morgen direkt angehen.
Krieg ich die Kopfdichtung gewechselt, ohne die Kabine abzunehmen? Ich habe wenig elan momentan den Mog zu zerlegen, weil ich wenigstens einen haben will den ich fahren kann, mich juckts einfach so :D Wenigstens übern Sommer.
Sonst muss ich mir jetzt doch noch einen 406 Agrar oder 1700 Agrar kaufen, dies war eigentlich nächsten Winter geplant.

Minimal Öl scheint oben auf dem Kühlwasser zu schwimmen, aber die Brüh ist aus 95 oder älter, das kann alles sein (Ist Braun)

Noch irgendeine Idee wegen dem Stößel?

Grüße Lars
 
Hallo,
Jürgen-Fahlbusch schrieb:
Der 404 ist kein IHC
Ach so ein 5 Zylinder aus nem 844 hätte doch auch was im 404. Schön mit Pfeifen/Klingeln von der Ampel los. :mog2 :ironie

Aber lief der Mog den in den letzten Monaten mal was länger7wurde belastet? Vielleicht klemmt da wirklich nur ein Kolbenring was zusammen, weil der zu lange stand, oder Feuchtigkeit und dann gibt's sich.

Gruß
Sebastian
 
Hey .....

Du Bergmann. .... Glück Auf !

Wenn Ich Deine Beiträge hier so Lese und die daraus Resultierenden Fragen....

Stellt sich mir die Frage ...Hast Du eigentlich überhaupt Rudimentäre Kenntnisse von der Materie ?

Wenn nicht ist das nich schlimm, da Learning by Doing am 404.1 sehr gut geht, dennoch solltest Du Wenn noch nicht geschehen paar Euros in Printmedien über den Mog investieren...

TDV, WHB, Expo. Zeichnungen und und und ect. !!

Diese dann auch nicht nur zu Deko in die Werkstatt legen, sondern auch zur Hand nehmen und Studieren....das Hilft ungemein...gerade dem Anfänger.

Guter Rat bezüglich Deiner Kühlwasser Beschreibung, solltest Du mal alle Flüssigkeiten Tauschen und Erneuern ...aber Alle !!!

Zim Punkt Du willst den jetzt Fahren Fahren Fahren im Sommer ....scharrrrr
Du brauchst glaube Ich etwas mehr Gedult, sonst fährst Du den Mog diesen Sommer und generell nicht lange !!

LG und Gutgemeint

Ralf
 
Hey Ralf,

Dies macht scheinbar den Eindruck, aber ich bin mit Technik groß geworden und würde sagen, blauäugig bin ich nicht dran.
Allerdings sind Automotoren und deren Zündanlagen neuland insofern, das ich diese verstehe aber nicht dran gearbeitet habe und dann nochmal rätselnd da stehe, gerade Zündung.
Am Motorrad alles kein ding, die Motoren zerlegt und zusammen gebaut, easy, das ist aber kein Reihe 6 :D

Die Flüssigkeiten kommen restlos alle neu, allerdings will ich erst ausschließen das ich sie verschenke.
Also erstmal alles Dicht bekommen, dann Motor Spülen und neues Öl rein.
Die Achsen und Getriebe sind jetzt als nächstes dran, das habe ich bei meinem Jeep Wrangler schon gemacht, muss ich nur erst zerlegen.

Literatur habe ich alles was es bei Buch und Bild zum 404 gibt, leider aber fehlen ein paar Themen im Werkstatthandbuch.
Das Ersatzteilheft ist zwar schön mit den Explosionszeichnungen, aber leider nix zum Motor.
Online fand ich eine Zeichnung vom M180, leider komme ich da aber nicht auf die dinge wie z.B. der Stößel, deshalb die Frage.

Gruß Lars
 
Guuden,

Ich würde die gesamte Prozedur eines Fahrzeugs mit Jahrzehnte langer Standzeit im Freien durchziehen.
Geeigneten Rostlöser in die Kerzenlöcher, über Tage den Motor händisch durchdrehen, Motoröl rein und
wieder durchdrehen. Frisches Motoröl mit Filter, neue Kerzen & Kontakt und alle Motordaten prüfen/einstellen.
Wenn der Motor zur Zufriedenheit läuft, Bremsflüssigkeit, Getriebe-Differnzial-Vorgelegeöle neu, (Buntmetallverträglichkeit beachten!),
ablassen und neu rein.

Ohne systematischem Vorgehen stochert man nur mit der Nadel im Nebel und versenkt schlimmstenfalls unnötig Kohl, Nerven und Zeit.

Gut 404! Justus
 
MagMog schrieb:
Guuden,

Ich würde die gesamte Prozedur eines Fahrzeugs mit Jahrzehnte langer Standzeit im Freien durchziehen.
Geeigneten Rostlöser in die Kerzenlöcher, über Tage den Motor händisch durchdrehen, Motoröl rein und
wieder durchdrehen. Frisches Motoröl mit Filter, neue Kerzen & Kontakt und alle Motordaten prüfen/einstellen.
Wenn der Motor zur Zufriedenheit läuft, Bremsflüssigkeit, Getriebe-Differnzial-Vorgelegeöle neu, (Buntmetallverträglichkeit beachten!),
ablassen und neu rein.

Ohne systematischem Vorgehen stochert man nur mit der Nadel im Nebel und versenkt schlimmstenfalls unnötig Kohl, Nerven und Zeit.

Gut 404! Justus

Hey Justus,

Danke für den Tip, auf den Zylindern ist schon etwas ruß drauf, ich werde sie mal mit Öl behandeln und dann die Kompression erneut prüfen.
Mein Vorgehen ist erstmal den Motor zum laufen zu kriegen, danach kommt der rest.

Jürgen-Fahlbusch schrieb:
Hallo Lars,
Deine Recherche bei Buch und Bild war wohl nicht ausreichend. Buch und bild bietet sehrwohl eine Ersatzteilliste speziell für den M180 an. Die gehört unbedingt in Dein Archiv.
https://www.buchundbild.de/de/ersatzteilliste-motor-m-180-35016-204001010

Oh das ist Peinlich, dieses war mir nicht aufgefallen, ist jetzt aber in meinem Besitz.
Dort ist mir aufgefallen das dort eine kleine Scheibe rein kommt, wenn ich ersatz finde tausche ich diese mal.

Zum Motor, ich habe jetzt einen neu gedichteten Vergaser verbaut, die Kerzen allesamt gemacht und jede einzelne auf Zündfunken geprüft (Ordentlich helle starke Funken), den Unterbrecherkontakt überprüft und gemessen, das Problem bleibt aber bestehen.
Er möchte ohne Choke einfach nicht hochdrehen.
Sobald ich diesen reinschiebe, steigt in der Mitte des weges die Drehzahl rasant an und wenn ich ihn dann ganz drin habe sinkt sie, sobald ich dann Gas gebe gluckert er aus.
Gebe ich ganz ganz langsam Gas, dreht er zwar hoch hat aber dieses Rückschlagen in den Vergaser wieder, mich Choke garnicht! Mit Choke lässt er sich auch fahren, allerdings nur 1-2 Gang, 3 Fehlt Leistung.

Anbei mal die Werte bei KALTEM Motor:

Zylinder 1 7 Bar
Zylinder 2. 6,4 Bar
Zylinder 3. 7 Bar
Zylinder 4. 7,5 Bar
Zylinder 5. 6,2 Bar
Zylinder 6. 7,8 Bar
Bei Warmen Motor werde ich demnächst mal Testen wenn alle Flüssigkeiten getauscht sind.

Einblitzen möchte irgendwie nicht Funktionieren, ich habe die Hella Pistole, eine externe 12V Batterie, bekomme aber keinen Blitz.
Meine Kabel sind welche, Mil Schraubverbindung beidseits mit Gummierten dünneren Kabel.
Also keine äußerliche Abschirmung, allerdings unter dem dünnen Gummi, um den eigentlichen Draht ist nochmal ein Geflecht, sind diese also trotzdem geschirmt?
Hat eventuell noch jemand Kabel liegen? Ich werde mir jetzt mal anschauen wie ich die Mil Schraubverbindungen öffne und an neue Kabel bekomme.

Tut mir leid das ich euch damit eventuell Nerve aber ich finde einfach niemanden hier in der Nähe der Helfen will.
Learning übers Internet und Doing :danke :mog5

Grüße Lars