Motor/Zündungsprobleme

404ler

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16. Sep. 2002
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Hallo zusammen

Leider habe ich im Moment große Probleme meinen Motor zum Laufen zu bekommen.Ich mußte die Zündung neu einstellen da mein Mog teilweise keine Leistung mehr hatte.Da ich aber beim "Blitzen" mit dem Verteiler an den Ventildeckel stieß habe ich den Verteiler ausgebaut und die darunterliegende Welle mit dem Schneckenrad um einen Zahn so versetzt das ich etwas Platz dazu gewonnen habe.Und da ich den Verteiler ohnehin in den Fingern hatte habe ich ihn zerlegt und dabei auch die etwas schwergängige Fliehkraftverstellung wieder schön gangbar gemacht,und den Unterbrecherkontakt direkt mit eingestellt.Danach folgte der Zusammenbau und der Einbau in den Mog und damit der Frust.Ich habe den Motor auf 2' v OT gestellt und mit der Prüflampe den Verteiler eingestellt.Danach sollte er eigentlich laufen,macht er aber nicht.

Also:
Sprit kommt an,da mir ständig die Kerzen naß sind ist das sicher.Außerdem habe ich die Benzinleitung in den Vergaser rein abgeschraubt und geprüft ob die Pumpe streikt.
Auf allen Zündkerzen kommt ein Funke,außerdem gibt gelegentlich eine ziemlich derbe Fehlzündung.Ich habe auch den Ventildeckel abgenommen um mit Blick auf die Ventile auszuschließen das der Verteiler verdreht eingebaut wurde und zündet wenn Auslaß vom ersten Zylinder offen ist.
Kann es sein das mittlerweile soviel Benzin in den Zylindern ist das die Kerzen absaufen sobald der Motor etwas dreht???Wenn ja,wie bekomme ich es da wieder raus,mit dem Kartuschenbrenner oder soll ich warten bis es verflogen ist????
Vielleicht habt ihr noch eine Idee.

Ich habe gerade gesehen das die beiden Schraubsockel,die wo das grüne Kabel von der Zündspule und daneben das Kabel vom Unterbrecher festgeschraubt sind,bei mir zusammengelötet sind.Die Lötstelle ist aber augenscheinlich gebrochen oder sonst nicht mehr richtig,jedenfalls kann ich den sockel vom grünen kabel minimal hin und herbewegen :shock: :shock: .Müßen die beiden stromschlüssig miteinander verbunden sein :? :? Könnte das eine Erklärung sein.Kann wegen der einbrechenden Dunkelheit und dem nassen Wetter heute leider nicht mehr runter.

Gruß
Harald
 
Hy,

prüf mal ob deon Vergaserschwimmerventil schliesst.

Hatte das gleiche bei mir. Der Schwimmer hing fest und die Pumpe hatte die Brennräume geflutet!

Mfg Bo
 
Nabend Harald,

Na biste wieder etwas mehr dabei mit dem Mog ? Und sonst Wie gehts Euch so ? LAnge nix mehr aus Euerer Ecke gehört ! :P

Kind .Frau ..Hund .........alles Wohlauf ?


Gruß Ralf
 
Hallo Ralf

Ja danke,uns geht es super.Und dank der Wirtschaftskrise habe ich endlich etwas mehr Freizeit,und muß nicht mehr soviel arbeiten sodaß ich mehr Zeit für die Kinder und den Mog habe.Die Kiddys freut es natürlich.Leider macht aber der Mog Probleme :? :? :roll: :roll: :twisted: :cry:

Aber egal,wird schon.

@Bo: ich denke nicht das es der Vergaser ist,denn bevor ich an der Zündung "rumgefummelt" habe lief der Mog ja ganz gut.Trotzem danke für den Tip,werde dennoch mal nachsehen.

Gruß
Harald
 
Moin Harald,

dass die Ventile des erten Zylinders zum Zeitpunkt der Zündung zu sind, heisst noch nicht, dass der Verteiler richtig eingesetzt ist.
Die Ventile des Zylinders müssen fast eine komplette KW-Umdrehung geschlossen sein.

Kolben oben, Einlass geht auf, Auslass ist zu
Kolben unten, Einlass geht zu, Auslass ist zu
Kolben oben, Zündung
Kolben unten, Auslass geht auf, Einlass ist zu
Kolben oben, Auslass geht zu, Einlass geht auf

Wenn du auf oT des ersten Zylinders prüfst, müssen die Ventile eine halbe KW-Umdrehung rückwärts und eine halbe Umdrehung vorwärts (jeweils ab oT) geschlossen bleiben.

Ich hatte einmal die gleichen Symptome, gelegentliche Zündung eines einzelnen Zylinders, einige Fehlzündungen - Ursache war tatsächlich die um 180° verdrehte Verteilerwelle.

Gruß Ulli
 
ulli schrieb:
...
Ich hatte einmal die gleichen Symptome, gelegentliche Zündung eines einzelnen Zylinders, einige Fehlzündungen - Ursache war tatsächlich die um 180° verdrehte Verteilerwelle.
...


Genau das gleiche ist mir heute passiert, habe den ZV um 180 Grad verdreht eingebaut. Nachdem ich ihn wieder gedreht habe funktioniert die E-Zündung ohne Probleme, sogar ohne genaue Einstellung (soll nur vorübergehend sein) :roll: :wink:

Ciao,
Hardy
 
Hallo Uli und Hardy

Dann werde ich es morgen mal testen.Aber wie am besten?Motor auf Zünd-OT und dann den Verteiler drehen 8) 8) . Oder gibt es noch was zu beachten???

Gruß
Harald
 
Hallo zusammen

Habe heute keine Zeit für den Mog gehabt,deshalb hier vorher nochmal die Frage bevor ich mich ans Werk mache:Wie bringe ich denn den Motor am besten in "Position",sodaß Kurbelwelle und Nockenwelle richtig zueinander stehen?Kurbelwelle auf OT drehen ist schon klar.Auf der Nockenwelle sind doch auch Markierungen oder?Wenn die dann übereinstimmen kann ich doch den Verteiler einstellen,ne???Wie würded ihr vorgehen?

Gruß
Harald
 
Moin Harald,

korrekt!
Am Nockenwellenrad ist rückseitig eine Markierung und auf dem ersten Lagerbock ebenfalls.
Wenn diese Markierungen übereinstimmen, muss der Verteilerfinger auf Zylinder 1 zeigen, dann passt es.

Stell die KW auf 2°v.OT und schau, ob die NW-Markierungen übereinstimmen, wenn nicht, KW eine komplette Umdrehung weiterdrehen.

Gruß Ulli
 
Hallo Harald,

Um noch auf deine Frage nach der Verbindung zwischen den beiden
Schrauben einzugehen, wo das Kabel vom Unterbrecher und das
Kabel zur Zündspule (grün) dran sind:

Diese beiden Rundteile sind original zusammengelötet und mit einem
Stück Pertinax darunter isoliert befestigt. Die beiden Rundteile müssen
fest und dauerhaft stromleitend miteinander verbunden sein!!!

Bei einem Wackelkontakt zwischen den Dingern ergeben sich weitere
unerwünschte Unterbrechungen (neben denen vom Unterbrecher) die
auch zu Fehlzündungen führen können.

Also: Zusammenlöten. (Wenn Löten nicht geht Drahtverbindung machen)

Wichtig: Die Rundteile und Kabel dürfen keinen Kontakt zur Masse bekommen.

Beste Grüße aus Viersen

Klaus Gartz
 
Hallo zusammen

Soooooo,der Motor läuft wieder,und schnurrt wie ein Kätzchen.Was war die Ursache???
Ulli lag mit seinem Tip natürlich richtig,der Verteiler war um 180Grad verdreht eingebaut.Das Problem war das ich auf dem Nockenwellenrad nur einen Farbklecks habe der warscheinlich auch noch mit einem Pinsel aufgetragen ist :shock: :shock: , und ebenfalls um 180Grad verdreht ist :? :? ,also nicht mit der Markierung auf dem ersten Nockenwellenlager übereinstimmen kann(sie mußte nach unten).Als ich das dann rausgefunden hatte war der Rest ganz einfach,und der Motor sprang nach nur wenigen Anlasserumdrehungen an.
Die gelöste Lötstelle die ich gefunden hatte,habe ich mit einem Kabel überbrückt,sie war tatsächlicht gebrochen.

So,danke für eure Tips und Ratschläge. :D :D

Gruß
Harald