Motorproblem am Unimog 421

u421offen

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23. Jan. 2008
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kuhardt
hallo liebe Unimogfreunde

ich habe mal wieder ein problem!!!!

Ich habe in meine Unimog 421 einen Industriemotor (mit 150 Stunden) eingebaut (war sehr günstig). Es hatt auch alles gepasst. Ich habe mit dem Mog jetzt ca. 200 Std im wald gearbeitet. Vor etwa 3 Woche bin etwa 220 kilometer mit dem Mog gefahren (habe vorher Motorenöl und Motorölfilter getauscht). Hat auch alles super geklappt. Nun zu meinem problem als ich zu hause angekommen bin, habe ich den Mog auf der Straße abgestellt und wie ich ihn abends dann rein stellen wollte habe ich ihn gestartet und es hat mir den O-ring vom ölfilter rausgedrückt. habe erneut einen filter gekauft und diesen rein gemacht und es ist wieder das gleiche passiert. hat jemand von euch solch ein problem schon einmal gehabt??? ich muss dazu sagen mein Ölfilter gehäuse hat zwei schrauben zur besfestigung des deckel und wird mit 5 schrauben an den Motor angeflanscht. Ich würde auch ein anderes ölfiltergehäuse nehmen, wenn jemand von euch eins zu verkaufen hat. ich suche auch noch eine ESP für den 421, für des OM 616ner Motor.

Danke im Voraus

mfg Wolfgang
 
Hallo Wolfgang!
Obwohl ich den Motor nicht kenne, wäre meine Erklärung, dass das Überdruckventil defekt ist (hängt, blockiert).
Ein Freund baute einmal einen Perkinsmotor zusammen, und hat in guten Glaubendas Überdruckventil nur mäßig nachgestellt, auch da spritzte das Öl durch die Dichtung aus dem Filter.
Jetzt musst Du nur herausfinden, wo das Ventil sitzt, ich vermute bei der Ölpumpe. Das Ventil im Filtergehäuse ist nur das Umgehungsventil und hat mit dem Gesamtöldruck nichts zu tun, das öffnet nur wenn der Filter verlegt ist.
 
Hallo Wolfgang!
versuch doch mal den Öldruck des Motors zu messen,geht wohl aber auch nur am Ölfiltergehäuse.Entweder Du baust dort den Öldruckschalter aus und misst da,oder baust Dir einen Adapter an der Leitung der Schmierölversorgung des Luftpressers.Im kalten Zustand ist bei meinem der Druck ca 6bar und geht bei Erhöhung der Drehzahl auch nicht höher.
Solltets Du noch ein Gehäuse brauchen,ich hab noch irgendwo eins.
MfG, Jörg
 
Hatte selbes Problem,

ein Bekannter baute mir einen Motor von einem PKW ein, hatte dann gar kein Überdruckventil und die Brühe schoss aus dem Ölfultergehäusedeckel, da beim Unimog das Ventil im Motorblock vorne montiert ist, und beim anderen Motor irgenwo im Ölleitungssystem.

viele Grüße
Karl
 
hallo,

danke für eure schnelle antwort, werde mal den öldruck messen. könntest du mir vllt bilder von dem ölfilter schicken jörg das ich sehe ob dieser bei mir passt.

mfg wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

ich habe bei meinen 421er das gleiche Problem. Bei mir war der Öldruck schon so hoch, dass die Befestgungsschraube von dem Ölfiltergehäuse im Gewinde abgebrochen ist. Beim ersten Mal habe ich noch gedacht, dass die Schraube die Ursache war. Doch nach einigen Wochen ist dann auch die zweite Schraube gebrochen. Dann habe ich die Ventile im Ölfiltergehäuse getauscht. Das hat auch nichts gebracht. Wochen später ist dann die dritte Schraube gebrochen. Dann habe ich das komplette Ölfiltergehäuse getauscht. Im letzten Hebst ist aber dann wieder Öl neben der Dichtung herausgeqollen.
Nun werde ich auch wohl das Überdruckventil im Motor überprüfen lassen.
Das Problem tritt bei mir nur in der kalten Jahreszeit auf. Im Sommer keine Probleme. Wenn ich das Ölfiltergehäuse vor dem Start entlüfte, gibt es keine Probleme. Daher entlüfte ich zur Zeit vor jedem Start das Ölfiltergehäuse bis das Ölüberdruckventil im Motor repartiert ist.

Gruß

Meinolf
 
Hallo Wofgang!
Werde mich morgen bei Dir melden,habe die teile und den Ersatzmotor auf der Arbeit liegen,bin aber zur Zeit auf ontage.
MfG, Jörg
 
Hallo,
nach dem Einbau eines OM616 aus einen Transporter 207D hat es mir auch den O-Ring vom Filter rausgedrückt. Nach der Durchsicht der Bilder habe ich festgestellt, dass kein Überdruckventil im Ölkreislauf eingebaut war. Beim OM616 war das Überdruckventil direkt an der Ölpumpe, diese habe ich aber gegen die vom Unimog gewechselt. Ein erneuter Ausbau des Motors war zu aufwendig, so kam nur ein außenliegendes Ölüberdruckventil in Frage. Da der Unimog-ölfiter an den Motor nicht passte (ein anderes Lochbild der Schrauben und Ölbohrungen) verbaute ich einen anderen Ölfilter mit Flanschplatten und Hydraulikleidungen. In die Druckleitung setzte ich ein T-stück und eine Leitung zum Überdruckventil. Im Ventildeckel bohrte ich ein Gewinde für eine Schlauchtülle, diese wurde mit dem Überdruckventil verbunden. Den Schlauch habe ich gegen einen ölbeständigen getauscht. Das Überdruckventil habe ich auf 5 bar eingestellt - es funktioniert seit zwei Jahren ohne Probleme.
Gruß Bobby
 

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hallo bobby,

also wenn ich das richtig verstehe, liegt es nur an der ölpumpe, also wenn ich die ölwanne+pumpe tausche, habe ich das problem nicht mehr???? Weil ich habe auch die andere ölwanne+pumpe vom anderen motor genommen.

mfg wolfgang
 
Hallo Wolfgang,
der Unimog hat eine spezielle Ölwanne. Sie ist aus Druchguss, ist mittragend und der Ölsumpf ist tiefer- wegen der größeren Schräglagen. Der Saugrüssel an der Ölpumpe muss zu der Ölwanne passen. Es müsste reichen wenn man nur den Saugrüssel an der Ölpumpe tauscht.
Gruß Bobby
 

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hallo,

ich sage nochmals vielen dank für die info dann werde ich halt mal schnell die ölwanne weg machen und schauen was sache ist.

mfg wolfgang
 
Hallo Wolfgang!
Brauchst Du noch ein Photo des Filters,hatte bis jetzt keine Zeit mich darum zu kümmern.
MfG, Jörg