motorprobleme 411

heinz401

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26. Dez. 2002
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Guten abend OM636 analysten !

nachdem ich mich hier schon in der kalten( kälteren) jahreszeit enttäuschend über die lustlosigkeit meines frisch sanierten 411 ausgelassen habe , ist dieser jetzt etwas agiler am werk, ohne dass wesentliche änderungen vollzogen worden wären. Allein die gestiegenen temperaturen und die umbereifung von neuer grober ackerstolle auf abgelaufenes mischprofil , welches 5cm im durchmesser kleiner ist, haben diese wundersame fügung wohl bewirkt.
Doch keine rosen ohne dornen.

Ich bin ratlos bei folgendem problem:
Mog kalt anlassen und der motor läuft wie ein uhrwerk im stand. Sobald er etwas betriebswärme erreicht läuft er im stand unrund, also typischem aber kräftigem sägen welches man sogar am DZM, der öldruckanzeige und an der ladekontrolle sieht. Auch klopft der motor bei vollast was man bis in den schalthebel spürt und dreht m.e. auch nicht richtig aus. Tacho ist defekt,daher keine Km/h angaben.
Wenn der motor warm im stand läuft ist es so als ob ein oder mehrere töpfe nicht so richtig wollten, schwer zu beschreiben, irgend wie schleppend.
Zudem bläst er wasser über den überlauf ab, heute erschrak ich als der boden im ausgleichsbehälter zu sehen war und etwa 3 l wasser fehlten ohne dass ein äußeres leck zu sehen ist.
Aus dem motorentlüftungsrohr gast es mehr sichtbar als fühlbar leicht weiß (könnte schon dampf sein!) bei ca. 26 grad außentemperatur.
Ein leistungsabfall ist beim auftreten dieser erscheinung ( noch ) nicht zu beobachten , bis auf den schlechten lauf.
Der motor ist seit seiner instandsetzung exakt 1000km gelaufen, hatte bei 750km auch schon ca. 5l öl verbraucht ohne dass ein leck zu erkennen war. Er raucht so gut wie gar nicht man muss den leichten schwarzqualm durch plötzliches beschleunigen regelrecht provozieren.
Kann der offensichtlich thermische effekt auf einen sich anbahnenden kopfdichtungsschaden hindeuten? Wenn er kalt ist ist es noch dicht, bei wärme erweitert sich irgendwo etwas und verursacht solche effekte?
Wer weiß rat? 3 wochen vor der Eifel?
 
Heinz,
da hast du die A...-Karte, diesmal sogar in Platin, gezogen.
Die Kopfdichtung ist bei den genannten Symptomen 98 % ig hinüber. Hattest du die nicht schon mal erneuert, bei deiner Leistungssuche ?

Also, ab in die Garage und Zylinderkopf runter, sonst wird das nichts mit Wolfgarten und du hast Urlaub bei deiner Frau vergebens beantragt und wir können kein Eifeler Bier mit eurem Schwarzbier vergleichen.
( Übrigens ca. 2 km von Wolfgarten ist ein Kloster, die machen so einen "medizinisch wertvollen" Likör, wegen der Farbe auch schon mal Abtspiss genannt, mit dem bekommst du jede Kopfdichtung dicht.)

Gruss
edgar
 
Hallo Heinz,

stimme Edgar zu.
Wenn Du den Kopf runter machst besorg Dir mal ein Haarlineal und schau nach ob er sich verzogen hat.
Desweiteren sieh Dir mal die Stege an zwischen den Ventilen und den Einspritzdüsen.

Hoffe für Dich, daß "nur" die Kopfdichtung hin ist.

Grüße
Alex
 
....danke euch OM 636 analysten.....

und dass die mühle kalt 1A läuft und betriebswarm im 3/4 takt könnte so zusammenhängen?
Die dichtung habe ich wohl schon einmal gewechselt, wie gesagt um den OT exakter zu ermitteln und gaaanz sorgfältig wieder montiert, sodass ich wohl schon davon ausgehe dass irgendwo ein haarriss oder ähnliches ist.

Wahllos schlägt das schicksal zu , heute ich und morgen d....-- nein, wieder ich.
Noch eine frage: kann die sägerei auch damit zusammenhängen?

@Edgar: ich fürchte , das schwarzbier muss ich mit UPS schicken!