MS Lehrgang mit Unimog

Steinbruchmog

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15. Dez. 2006
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Bad Steben
Am Wochenende gabs bei mir im Wald einen MS Lehrgang.
Der Veranstalter hat sich sehr gefreut, das ich mit dem Unimog dabei war, falls es einen Hänger abzuziehen gäbe.
War aber nicht der Fall :)

Die Jungs haben mir gut 20 abgebrochene Bäume gefällt und entastet. Prima! :D

Dafür gabs dann Würstchen vom traditionellen Schwedenfeuer.

Interessant auch, welchen nutzen eine 5 Jahre alte Schnittschutzhose hat, wenn sie einige Male gewaschen wurde.
Sie hat nämlich gar keinen Nutzen mehr.:shock:
Die Säge blieb zwar noch leidlich stehen, hatte aber da schon 5 cm tief ins "Bein" gesägt.


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Jochen
www.landymog.de
 
Zum Thema alte Schnittschutzhose: Was du geschrieben hast ist richtig, allerdings sollte eine Schnittschutzhose auch nicht allzu oft gewaschen werden und wenn doch, dann empfehlen einige (vor allem Pfanner), dass die Hose nicht geschleudert werden darf, und nur luftgetrocknet werden soll.

Die meisten Waschanleitungen von Schnittschutzhosen schreiben vor, nicht mehr als 40°C und nicht schleudern (bisschen Hauswirtschaft kann bei Moglern nicht verkehrt sein, unser Fahrzeug is ja schließlich auch flexibel :) )
 
Ehrliche Arbeit hinterlässt ehrliche Spuren...Meine Schnittschutzausrüstung wird maximal 2 Mal im Jahr gewaschen!
Und im Wald gibts wichtigere Aspekte als Flecken auf der Hose/Jacke!

Weiterhin gut Holz!

Max
 
Mir fällt bei den Bilder nur eines auf:

Der Profi trägt Pfanner...

Die anderen Aldi und Lidl :D :D :D

Mich wundert nur, das er den Sägeversuch mit einer Dolmar macht...
Vermutlich will er die gute Stihl fürs richtige Arbeiten schonen :wink:


Ich wasche meine Schnittschutzhose ca. 1x im Jahr (wenn ich beginne am Sitz festzukleben), die Jacke aber schon so 3-4mal (alles Pfanner).

Waschen im Schonwaschgang mit Feinwaschmittel. Danach nass aufhängen und wieder in Form bringen.


Gruß Michael
 
gnobber schrieb:
Mir fällt bei den Bilder nur eines auf:

Der Profi trägt Pfanner...

Die anderen Aldi und Lidl :D :D :D


Ich wasche meine Schnittschutzhose ca. 1x im Jahr (wenn ich beginne am Sitz festzukleben), die Jacke aber schon so 3-4mal (alles Pfanner).


Gruß Michael
Dann bist du also profi?Forstwirt oder Europan Tree Worker?MFG Herbert
 
Weder noch...

Mein Vater arbeitet in der Verwaltung der BaySF, ich bin sein Arbeitsknecht wenn es um Waldarbeit geht :wink:

Wir bewirtschaften einige Hektar Wald (Reste einer ehemaligen Landwirtschaft und zugekaufter Wald) zur Brenn- und Bauholzgewinnung...

Das meiste für den Eigengebrauch, wir haben aber auch einige Stammkunden die wir regelmäßig mit Brennholz versorgen.

Aber an Ausrüstung wird bei uns nicht gespart...
Es ist alles vorhanden, von mehreren Stihl-Sägen bis zu Spalter und Seilwinde...


Gruß Michael

unimog_406_08.jpg


schlueter_wald_10.jpg
 
Endlich mal ein Bild, mit einer vernünftigen Motorsäge, von Dolmar.

Dolmar ( Emil Lerp ) ist der älteste Hersteller von Motorsägen, benannt nach einem Berg " Dolmar " in Thüringen wo es 1927 zum ersten mal bezingetrieben an die Bäume ging.

Hier ein Bild von der Säge. Wer interesse an Dolmar Produkten hat kann sich gerne bei mir melden.( Bin Händler von Dolmar)

Gruß Roland
 

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RolandU1250 schrieb:
Dolmar ( Emil Lerp ) ist der älteste Hersteller von Motorsägen, benannt nach einem Berg " Dolmar " in Thüringen wo es 1927 zum ersten mal bezingetrieben an die Bäume ging...

Ach ja..., die alte Stihl contra (nicht "Contra"!) Dolmar Depatte... :lol:

- Die erste benzingetriebe Säge war die Sector von A. van Westfeit... Aber noch nicht ganz für den allgemeinen Markt geeignet
- 1926 brachte Stihl seine erste elektrische Kettensägesäge auf den Markt.
- 1927 folgte dann Dolmar mit der ersten marktfähigen benzingetriebenen Kettensäge

Auch ist Stihl (1926) älter als Dolmar (1927).

Und dann gibt es ja auch noch die Husqvarna-Fans...

Vermutlich kommt es bei den Sägen darauf an, was man als erster in der Hand hat (hatte), den gut sind sie alle...

Mein Opa hatte eine Stihl (jetzt mein Museums-Stück), mein Vater hat eine Stihl und auch ich kaufe Stihl aus Überzeugung.
Mal schauen wie es in ein paar Jahren weiter geht... :wink:


Gruß Michael
 
Michael,

das ist natürlich eine Glaubensfrage.
Ich selber bin Jünger der Stihl-Religion, aber ich achte und respektiere auch andere Religionen. Zumindest wenn sie nicht aus dem Baumarkt kommen und 80 Euro kosten... ;-)

Es grüßt Andreas mit seinen Götter 192T, 44, 42 und Stihl Schlüsselanhänger
 
Einer meiner Kumpel meinte zu dieser Dabatte "Ich nehm Husquvarna, weil Dolmar ist nicht mein Stihl."
Darüberr lässt sich bekanntlich streiten.
Persönlich nutze ich auch hauptsächlich Stihl Produkte. Der Vorteil den ich hier mit Stihl habe, ist, daß ich den Kundendienst nur 10 km entfernt habe für Dolmar müsste ich schon locker 20 zurücklegen (ein Weg).
Ich denke dies sollte man auch berücksichtigen.
 
Hallo Unimogler,

Stihl, Dolmar, Husq..., die kenne ich ja, aber Pfanner? Meine Hose ist von ForestShield, geht die noch durch oder ist die auch "Bähbäh"?

Also, ich hab schon viel Holz verbrannt, bisher hat noch kein einziges Scheit gestöhnt, es wäre mit dem falschen Equipment zubereitet worden ;)
Haupsache ist doch, dass die Gerätschaften funktionieren. Und wenn sie kaputt sind, zählt für mich der nahe Service (bei mir eine Stihlvertretung, keine 2 Strassen von mir).

Und da ich gerade bei dem Arbeitsschutz bin: Meine Schnittschutzgummistiefel sind mir viel zu steif und daher schätze ich sie als eher gefährlich, weil unbeweglich, ein. Gibt es da bessere? Vermutlich ja, aber welche?

Mir gefällt der MS-Lehrgang mit einem :Unimog02 Mog, denn das "rulez" oder besser: Holz, dass mit dem Mog gefahren wird, trocknet schneller (Weil es während der Fahrt mehr frische Luft bekommt :sorry: ) ;)
 
Hallo Christoph,

ForestShield habe ich auch in Benutzung :thumbup:

Wegen den Schnittschutzschuhen:
Probiere es mal mit Lederstiefeln, gut eingefettet halten die auch ein Bachspaziergang aus.
Ich habe den "Waldläufer" von Meindl -gibt es auch bei Grube, wie Deine Hosen.

Gruss
Lutz
 
Hallo zusammen!

Wir haben bei uns an der Hochschule einen Prüfstand für Schnittschutzhosen, der nach den Anforderungen der verschiedenen Schnittschutzklassen prüft. Dabei wird die Kette für Klasse 1 z.B. auf 20m/sec beschleunigt und dann das Schwert mit auslaufender Kette ohne weiteren Antrieb durch sein Eigengewicht auf die Hose fallen gelassen.
Wenn bei dem gezeigten Versuch also mit gezogenem Gasgriff ins "Bein" gesägt wurde, hätte vermutlich nicht einmal eine neue Hose gehalten.
Das hat mich bei der Demonstration des Prüfstands auch gewundert, weil ich davon ausging, dass eine neue Hose nahezu allem standhält.

Also besser trotzdem aufpassen.
Gruß Jonas