Nach (und zusätzlich zu) OPTIMOG kommt KLAUSi ...

Hallo Christoph,
macht richtig Spaß so die Entwicklung von KLAUSi zu beobachten.
Da "geht" man doch gerne zum arbeiten in den Wald.
Die mal (bei mir) angedachten Baggerarbeiten sind leider schon erledigt und das Gartenhaus steht.

Es grüßt

Herbert :mog3
 
Hallo Herbert,

schade dass Du schon fertig bist und KLAUSi's Dienste momentan nicht benötigst. Er hätte gerne geholfen.

Es stehen aber schon die nächsten "Aufträge" an. Und bei jedem Einsatz werden die Schwachstellen notiert und so bald wie möglich behoben.

Im Vergleich zu einem reinen Fahr-Unimog ist KLAUSi eine sehr anspruchsvolle "Baustelle". Manche Dinge wie z. B. die nicht funktionierende hydraulische Sperrenbetätigung oder das ziemlich ausgeschlagene Schwenkwerk habe ich mir noch nicht einmal ansehen können. Aber ich wollte es ja nicht anders. :roll:

Und das Fahren mit dem schweren Geschütz (3490 kg Leergewicht) mit hohem Schwerpunkt ist wahrlich kein Genuss. Ab etwa 30 km/h wird die Fahrt zunehmend zum heftig schwankenden "Kamelritt". Den Bagger kann man aber glücklicherweise auch mal abbauen und dem Mog ein wenig Auslauf gönnen. :wink:
 
Traumhaft,
so hatte ich das auch mal vor, aber wegen fehlender Barmittel habe ich das Projekt erst gar nicht angefangen.

Wie ist eigentlich das Konzept mit dem Lader im Wald?
 
Hallo Hannes,

bevor ich am Einsatzort ankam hatte ich selbst Zweifel, ob der Kran vernünftig eingesetzt werden könne. Aber ziemlich schnell war klar, dass KLAUSi hier genau richtig war. Denn die Stämme lagen kompakt auf einem unzugänglichen "Haufen" quer zum Weg und mussten vereinzelt werden, um sie dann bequem verarbeiten zu können.

Schließlich ergab sich folgende Arbeitsweise: Einen dicken oder mehrere dünne gleichlange Stämme aus dem Haufen ziehen, 90° drehen, in etwa 0,5 m Arbeitshöhe positionieren und in Meterstücke absägen (lassen). Das geht ruck-zuck und die Kettensäge wird geschont weil sie weit ab vom Boden ist und sich kaum im Holz verklemmt.

Mit dem Spalten von Hand zu zweit kommt man da natürlich nicht nach. Deshalb denken wir nun über einen hydraulischen Spalter nach und wie man den Arbeitsablauf am besten gestalten kann. Dann müsste man aber mindestens zu viert arbeiten oder wechselweise zu zweit: Rücken/Sägen und Spalten/Laden.
 
Hallo Christoph,stellst du dir so etwas vor ?
http://www.feige-forsttechnik.de/l_fahrwerkspalter.php
Gruß Andreas
 
Hallo Andreas,

ja, der wäre traumhaft. Aber für den Preis bekommt man einen ganzen Unimog! Wir müssen leider kleinere Brötchen backen. Vielleicht leihen wir uns erst mal einen Spalter und sammeln ein wenig Erfahrung.
 
Liebe Unimog-Freunde,

auch wenn KLAUSi schon ganz manierlich fährt und arbeitet, so ist er doch auf Sicht noch eine Großbaustelle. Jedenfalls habe ich eine riesige Auswahl notwendiger Arbeiten, wenn ich mich jeweils entschließe an ihm weiter zu machen.

Durch den Anbau der hydraulischen Seilwinde hat sich der Freiraum zwischen Schwenkplattform und Baggergestell verringert. Und weil die Plattform eiert, kann derzeit nur 180° von 270° geschwenkt werden. Dann gibt es nämlich eine Kollision mit der Seilwindenbefestigung. Ein Trägerprofil ist etwa 2 cm nach unten gebogen.

Nun habe ich versucht mit vereinten Kräften eines 1,5 t Wagenhebers, eines 1,5 t Kettenzuges und eines 10 t Hydraulikzylinders den Träger kalt nach oben zu biegen. Leider erfolglos. Es ächzte und knisterte schon und da habe ich vorsorglich abgebrochen. Nicht dass ich den armen KLAUSi noch auseinander reiße. Dann werde ich eben mit der Flex den nötigen Freiraum wieder herstellen.

Bei der Gelegenheit war auch - nach Entfernung der Abdeckung und eines Eichhörnchen-Biotops - ein Blick auf den Schwenkwerksantrieb möglich. Die Lose scheint von der Paßfederverbindung am kleinen Ritzel im Zentrum herzurühren. Jedenfalls sehen die Anlenkpunkte des Zylinders und die Verzahnungen am Segment und am Ritzel noch sehr gut aus.
 

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OPTI-MOG schrieb:
Hallo Hannes,

bevor ich am Einsatzort ankam hatte ich selbst Zweifel, ob der Kran vernünftig eingesetzt werden könne. Aber ziemlich schnell war klar, dass KLAUSi hier genau richtig war. Denn die Stämme lagen kompakt auf einem unzugänglichen "Haufen" quer zum Weg und mussten vereinzelt werden, um sie dann bequem verarbeiten zu können.

Schließlich ergab sich folgende Arbeitsweise: Einen dicken oder mehrere dünne gleichlange Stämme aus dem Haufen ziehen, 90° drehen, in etwa 0,5 m Arbeitshöhe positionieren und in Meterstücke absägen (lassen). Das geht ruck-zuck und die Kettensäge wird geschont weil sie weit ab vom Boden ist und sich kaum im Holz verklemmt.

Mit dem Spalten von Hand zu zweit kommt man da natürlich nicht nach. Deshalb denken wir nun über einen hydraulischen Spalter nach und wie man den Arbeitsablauf am besten gestalten kann. Dann müsste man aber mindestens zu viert arbeiten oder wechselweise zu zweit: Rücken/Sägen und Spalten/Laden.
Zum spalten mit bagger gibt es dank ausreichend hydraulik meiner Meinung nach zwei Systeme. Entweder einen Kegelspalter am bagger oder einen kranspalter. Beim ersten wird zuerst gespaltet und dann gesägt, beim zweiten wird zuerst gesägt und dann gespaltet. LG Herbert
 
Hallo Herbert,

Kegelspalter statt Löffel am Minibagger kenne ich.
Aber funktioniert der Kegelspalter auch hängend am Ladekran?
Und ließe sich der Rotator auch als Antrieb verwenden? Oder ist der zu langsam? Welche Drehzahl braucht man für den Kegel?
 
Hallo
ich habe eine solche Anwendng noch nicht gesehen. Könnt ihr ggf. für diese beiden Anwendungen ein Foto einstellen?
Danke
Gruss
Torsten
 
Hallo Torsten,

am (Mini-)Bagger sieht das so aus. Der Spalter ist hierbei gut geführt und kann zu Beginn des Spaltens schnell und genau positioniert werden.

Hängend und also pendelnd habe ich einen Kegelspalter eben auch noch nicht gesehen und stelle mir die Arbeit damit nicht sehr effektiv vor.

Ok, KLAUSi könnte wie ein Bagger konfiguriert werden. Aber so ein kompletter Bagger-Kegelspalter liegt auch bei mindestens 3500 € und kommt deshalb erst mal nicht in Betracht.
 

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Hallo Christoph,wie wäre es dann mit dem
http://www.hydraulikprofi24.de/product_info.php?info=p469_kranspalter-baggerspalter-holzspalter-spalter-20-t-mit-spaltlaenge-120-cm.html
oder dem
http://www.hydraulikprofi24.de/product_info.php?info=p468_kranspalter-baggerspalter-holzspalter-spalter-20-t-bausatz-mit-spaltlaenge-120-cm.html
Oder einen kompletten selbstbau.Ich habe gerade einen 1,4 D motor aus VW Polo in einen Schliessing Häcksler eingebaut,ging auch.
Die befestigung in der senkrechten solltest du dann vieleicht so bauen das nur ein leichtes pendeln möglich ist.LG Herbert
 
Hallo Herbert,

danke für den Tipp. Aber 280 kg Dauerlast möchte ich dem kleinen KLAUSi doch lieber nicht zumuten.

Vielleicht probiere ich es einfach mal mit einem Spaltkegel am Rotator. Der bauliche Aufwand dafür ist ja fast null. Man muss nur den Geldbeutel aufmachen. :roll:
 
Liebe Unimog-Freunde,

nachdem ich es ja aufgegeben hatte, die Schwenkplattform zu richten, wurde heute mit der Flex die kollidierende Schürze beschnitten. Nun schwenkt's wieder 270 von 270°.

Am Samstag geht's noch mal in den Wald und es können hoffentlich wieder ein paar nette Fotos geschossen werden.
 
Hallo Cristoph,
ich denke inzwischen auch über einen Kegelspalter nach - mein Problem sind die schweren Fälle wie einige Pappelstämme von gut 80 cm - da brauch ich mit dem Spalter gar nicht erst anfangen.

Lösung: Kegelspalter 300 mm , Spitze aus der Bucht, den Rest drehen wir selber - Antrieb über den Hydr. Bohrer oder Kran - größerer Drehservo soll auch funktionieren - schau einmal unter
eBay-Artikelnummer: 290957798967
Drillkegel Kegelspalter Baggerspalter Minibagger für 3T Rotator

LG Wolfgang
 
OPTI-MOG schrieb:
Hallo Herbert,

danke für den Tipp. Aber 280 kg Dauerlast möchte ich dem kleinen KLAUSi doch lieber nicht zumuten.

Vielleicht probiere ich es einfach mal mit einem Spaltkegel am Rotator. Der bauliche Aufwand dafür ist ja fast null. Man muss nur den Geldbeutel aufmachen. :roll:
Hallo Christoph,wenn du den Rotator als antrieb für den kegel nutzen willst muß dieser kegelseitig gelagert werden da die kräfte beim spalten auch auf die lagerung im motor wirken.Du müßtest den rotator in ein gehäuse setzen und dann mittels welle den antrienbsstrang verlängern.Dann die welle noch mit zwei schwenklagern lagermäßig führen wie auf diesem foto.
http://bilder.landwirt.com/1012/422d970a605201d33662e83f5e623c7c.jpg
Den hier habe ich schon im einsatz gesehen und der hat mir gut gefallen.Kann man bei uns in der nähe mieten.Frag mal den Baumaschinenvermieter in deiner Nähe.
http://www.forsttechnik-lochner.de/de-wAssets/img/vertrieb_rtop/rtop_holzspalter_02.jpg


LG Herbert
 
Und das hier für alle die an einen hand bestückten kegelspalter denken,FINGER WEG!!!!!

http://www.mainpost.de/regional/hassberge/Bei-Unfall-Arm-abgetrennt-Landwirt-in-Lebensgefahr;art1726,4938062

Das ging Jahrelang lang gut und einmal einen augenblick nicht aufgepasst ........

Wünsche dennoch einen schönen 1 Mai.

LG Herbert
 
Hallo Herbert,

ohne Worte! Warum geht er mit 82 Jahren alleine zum Holzspalten und benutzt noch einen Kegelspalter? Na ja, 100 x gut gegangen, einmal nicht. Keglspalter sind def. nicht mehr "Stand der Technik". Hoffentlich überlebt er das. Für alle die Holz spalten wollen und die Kosten für einen eigenen Holzspalter sparen wollen ein Tipp ... Waldbauernvereinigung. Einfach Kontakt aufnehmen. Mitglied kann eigentlich jeder werden, zumindest bei uns ist die Mitgliedschaft nicht an eingene Waldflächen gebunden. Hier kann man für wenig Geld Geräte zur Waldbewirtschaftung ausleigen (auch Seilwinden, Erdbohrer etc.). Ein Holzspalter (liegend mit Ladeschwinge) kostet pro Ster 5 €. Abgerechnet wird nach eigenen Angaben. Manchmal kaufen auch Jagdgenosenschaften Holzspalter, welche dann an die Genossen verleihen werden, auch für billiges Geld. Kegelspalter sind out, es sei denn Bedienung geht vom Bagger, Stapler, Frontlader aus.
Viele Grüße aus Nodbayern
Axel
 
Hallo Herbert,
ich kann deinen Ausführungen nicht ganz folgen : Die gezeigten Geräte sind fest am Bagger montiert, über die Schaufelbetätigung kannst Du mit dem Kegel seitliche Kräfte produzieren, dabei ist auch ein Verbiegen der Kegelwelle drin.

Hängt der Kegel frei pendelnd am Drehservo werden seitliche Kräfte weitgehend ausgeschlossen - ich glaube nicht, daß du den Drehservo damit überlastest - solange du mit Verstand arbeitest.

LG Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

wenn der Kegelspalter pendelnd aufgehängt ist, wird man - wie Du schon sagtest - kein Vorsatzlager am Rotator benötigen. Das sehe ich auch so.

Bei einem Anbieter habe ich inzwischen sogar einen pendelnd aufgehängten Kegelspalter gesehen.

Aber die Holzsaison ist für KLAUSi nun schon zuende und das Thema Holzspalter wird vertagt.