Nachbau Schmidt Transportmulde Typ T1 ?

Okay, dann liefere ich den Beweis, dass es so war.

https://mercedes-benz-publicarchive.com/marsClassic/de/instance/picture/Baureihe-401-U25.xhtml?oid=260123

Ist zwr ein 401, aber wenn man genau schaut, sieht man das Ventil auf der Tür liegen. Ich ahbe den Ausschnitt mal vergrößert (Quelle: Mercedes Benz Public Archive M@rs).

Ich habe so ein Ventil nicht zur Hand, aber kann man möglicherweise etwas am Boden / Unterseite anschließen?

Gruß
Markus
 

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Hallo, Markus,
ich wollte das keinesfalls in Frage stellen, hab mich nur über die in meinen Augen etwas widersinnige Anordnung gewundert, bei der die Schläuche beim Öffnen der Tür stärker geknickt werden.
Unten am Ventil ist eine Verschlusschaube mit Feder und Dichtung etc. - also m.E. nicht direkt für den Anschluss vorgesehen.

Dein Bild liefert sogar noch einen weiteren Beweis: Für die oben diskutierte Möglichkeit der abweichenden Verbolzung des Oberlenkers in den oberen Löchern.

Gruß Sebastian
 
Hallo Sebastian,

so habe ich es auch gar nicht verstanden! :roll:

Die Anleitungen zum Anbau und Betrieb sind recht kurz und knapp. Leider fehlt uns die Dokumentation. Wenn es uns zuammen gelingt, das noch vorhandene Wissen zusammenzutragen, um so besser.

Ich glaube, die Transportmulde ist, dank dieses Projektes, zur Zeit das einzige historische 411 Anbauteil, welches es auf CAD gibt. Und das gute 50 Jahre nach Produktionsende. Fast schon etwas fürs Museum.

ZU den Anbaumöglichkeiten an der Schmidtpaltte (darauf habe ich bei den Bildern gar nicht geachtet!) findet sich leider wenig.

IN der Anleitung von Schmidt steht für das obere Parallelogramm die mittleren Löcher. Im französichen Schmidt Prospekt von 1961 ist sie auch oben angeschlagen und die Mulde steht mit der Schürfleite waagerecht im angehobenen Zustand. Gleiches zeigt auch das Bild im Archiv.

Auf solche Feinheiten hat man wohl früher nicht geachtet.

Gruß
Markus
 
Hallo miteinander,
zusätzlich interessant ist das hier ohne Unterzugrahmen gearbeitet wird.
 
Hallo Markus,

:arrow: Lässt sich bei deiner Konstruktion die Flügelmutter in der Tür drehen :?: ?

Es war etwas eng, ich habe die Flügel der Mutter etwas abgeschliffen. Man kann aber eine M6 Schloßschraube und eine Kotflügelscheibe nehmen, ist sicher die bessere Lösung.


Gruß
Wolfgang
 
Hallo "MOG" Freunde,

den Halter (Teil 35 Schmidt) mit Originalem Ventil furzt auch - mit Ringanschluss/Hohlschraube,
die Leitungen hängen dann sogar etwas enger an der Tür. Nur der Halter rutscht hin und her :(

Aber dafür lässt sich das Ventil mit dem Ellbogen bedienen :roll:

Gruß
Wolfgang
 
Hallo,

man glaubt gar nicht, wie groß die Menge an Einzelteilen ist, aus denen so eine komplette Mulde besteht. Bei Fertigungsteilen muss man sich um einen Fertiger kümmern, bei Kaufteilen eine Quelle finden, wo man kleinste Mengen kostengünstig kaufen kann.

Von den Laserteilen sind 2/3 fertig, die Kaufteile alle bestellt. Ein paar Teile müssen noch gedreht werden. Die Mantelfläche der Schaufel wird gerollt.

Wir bleiben dran.

Gruß
Markus
 
In eigener Sache:

Es haben sich hier mehrere Unimogfreunde zusammengefunden, weil für einen allein der Umfang mehr als ein Ganztagesjob gewesen wäre. Ohne die Arbeitsteilung wäre das nicht möglich gewesen. Ich hoffe, dass sich in Zukunft weitere Arbeitsgruppen finden, um solche Projekte zu stemmen. Ihr seht, was man alles gemeinschaftlich auf die Beine stellen kann. In diesem Sinne, gebt eure Zurückhaltung auf, engagiert euch und macht aktiv mit.

Gruß
Markus
 
Hallo "MOG" Freunde,

die Kaufteile für die T- Mulde sind in Bearbeitung, hier die ersten Sägeschnitte

Säge.jpg


Gruß
Wolfgang
 
Um das Warten zu verkürzen habe ich mich heute mal um meinen Auslöser für die Mulde gekümmert und ein paar Schläuche gepresst.

Gruß
Markus

P.S.: Für das Bosch Ventil steigen die Preise ja gerade mächtig. Da ist das Wabco Ventil ein echter Schnapper.
 

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Hallo "MOG" Freunde,

ich habe die Kaufteile/Drehteile fertig.
Hier die Teile für eine Transportmulde.

Dreh.jpg


Gruß
Wolfgang
 
Hallo,

fast alle Baugruppen sind zusammengeschweißt. War eine lange Woche! Hier können sich alle mit dem Bausaatz austoben. Sorgt für ausreichend Draht und Schutzgas.

Hier ist teilweise viel Kreativität gefragt, wenn es um das Ausrichten der vielen Teile geht. :wink:

Gruß
Markus

IMG_20210611_100527 (Klein).jpg
 

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Hallo "MOG" Freunde,

wir sind mit dem Projekt auf der Zielgeraden, wenn die Mantelbleche bei mir eigetroffen sind wird die Mulde zusammen geschweißt und die Bausatz- Besteller bekommen ihre Teile.

Ich habe schon das Untere Parallelogramm für meine Transportmulde grundiert.
Unteres Parallelogram 1.jpg

Unteres Parallelogram 2.jpg

Gruß
Wolfgang
 
Hallo "MOG" Freunde,

die Mantelbleche sind eingetroffen, die Bausätze sind zusammengestellt ... noch etwas schweißen dann fertig :party

Blech.jpg

Gruß
Wolfgang
 
Für den Zusammenbau solltet ihr genug Zeit einplanen. Das ist nicht auf die Schnelle mal gemacht. Und mehrere Meter an Schweißnähten.

Gruß
Markus
 
Lieber Markus,


darf ich mir erlauben Deine Aufmerksamkeit - als die Nachbauinstanz hier im Forum - auf mein absolutes Lieblingszubehörteil der Firma Schmidt zu lenken, das ich nach ettlichen Jahren Unimogvirus bis heute noch nicht einmal ein einziges Mal persönlich zu Gesicht bekommen habe:

"Die Schmidt Transportmulde Typ T1"

Hallo Rolf,

wie du siehst, ist der Beweis erbracht, dass auch sehr komplexe Baugruppen nachgefertigt werden können. Ich bin deinem Wunsch nachgekommen und habe das Projekt realisiert.

Gruß
Markus
 

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Da das Projekt ja nun als beendet angesehen werden kann, möchte ich noch einmal ein paar Anmerkungen machen.

:danke
Als erstes möchte ich Sebastian und Wilfried noch einmal für die Unterstützung mit Mustern und Maßen danken. Desweiteren muss Wolfgang erwähnt werden. Er war die treibende Kraft bei der Umsetzung in der Werkstatt. Als Projektleiter hat er sich um alles Organisatorische gekümmert und mit seinen handwerklichen Fähigkeiten dem einen oder anderen ermöglicht, bald über eine eigene Mulde zu verfügen. Andere dürfen sich wie gewünscht mit dem Zusammenbau des Bausatzes auseinandersetzen.
:flex
Den Fertigungsaufwand einzuschätzen war am schwierigsten und hier haben wir die Dauer deutlich zu optimistisch geschätzt. Auch der Verbrauch an Draht und Schutzgas waren immens.

Das Interesse an diesem Projekt war dafür deutlich geringer als erwartet. Hier galt eher die Devise, warten wir mal ab, was die da so machen.

:trink
Als Fazit sollte jedem in der UCom klar sein, dass es solche Projekte zukünftig nicht mehr geben wird, wenn sich die Mitglieder hier nicht stärker einbringen. Wir haben gezeigt, dass auch komplexe Projekte mit langer Laufzeit erfolgreich umgesetzt werden können. Jeder hier durfte von unseren Erfahrungen profitieren und kann diese für neue spannende Projekte und Nachfertigungen rund um den Unimog nutzen. Also macht etwas daraus.

Gruß
Markus
 
Hallo Markus
Ich habe das Projekt von Beginn am beobachtet und habe mich direkt gefragt, ob das zur Ausführung kommt.
Ich bin nun seit weit über 20 Jahre hier, die Realität ist, das Gros wartet eher 20 Jahre darauf, ein Teil für 5€ auf dem Flohmarkt oder einer Scheune zu finden, als dass man dafür Geld in die Hand nimmt, wenn man das Teil nicht gerade dringend braucht. Es gibt immer ein paar wenige Enthusiasten, die wirklich aktiv mitarbeiten, egal ob Ratgeber, Wissensdatenbank oder irgendwelche Projekte. Um so erfreulicher, dass das Projekt nun wirklich durchgezogen wurde.
mhame schrieb:
Den Fertigungsaufwand einzuschätzen war am schwierigsten und hier haben wir die Dauer deutlich zu optimistisch geschätzt. Auch der Verbrauch an Draht und Schutzgas waren immens.
ein Schlosser erzählte mir, dass er bei Baustellen überschläglich für eine 5mm-Naht pro lfm mit 25m 0,8er Draht bzw 15m bei 1mm Draht und ca 40l -50l Gas rechnet, bevor er losfährt.