Navigation im Unimog

OPTI-MOG

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09. Jan. 2005
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Liebe Unimog-Freunde,

nach einigen zig Tausend km Navigation im Unimog mit verschiedenen Ausrüstungen kann ich vergleichend folgendes berichten.

GARMIN nüvi 2545LM
+ einfache Bedienung
+ kennt erstaunlich viele Waldwege (Kartenmaterial Stand 2013)
- keine Sprachausgabe über Bluetooth
- kein Routenimport gelungen obwohl vorgesehen
- wenige Details auf der Karte

iPhone oder Android Smartphone mit Navigon
+- Routenimport von am PC (z. B. mit Routeconverter) erstellten Routen (nur mit iPhone möglich!)
- umständliche und unübersichtliche Navigation bei Routen mit vielen Wegpunkten, verfehlte Wegpunkte müssen "blind" manuell übersprungen werden
+ Sprachausgabe über Bluetooth
+- kostenlos nur in Verbindung mit TELEKOM Vertrag

Android Smartphone mit OsmAnd (http://www.osmand.de)
- kein Routenimport aus Routeconverter gelungen obwohl vorgesehen
-+ etwas ungewöhnliche Bedienung für ein Navi, nach Übung aber einfach
+ Sprachausgabe über Bluetooth
+ sehr flexible Einstellung der Kartenansicht und des Detailreichtums
+ zusätzlicher Richtungspfeil zum Zielpunkt (hilft in Zweifelsfällen)
+ sehr klare Ansicht
+ kostenlos in der schon sehr nützlichen Grundversion mit begrenztem Kartenmaterial, Vollversion gegen "Spende"
+ OsmAnd ist ein Deutsches Produkt

Im Foto zum Vergleich:
oben GARMIN nüvi 2545LM
unten SONY Xperia Z3 mit OsmAnd
 

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hallo Cristopf

ich brauch sowas zum glück nicht,kann noch Karten lesen :wink:
rechts ran und nachsehen.

für die es verlernt oder erst garnichtgelernt haben aber gut.

gruss arne
 
Hallo Christoph,

kann den Sinn des "Wisch-Handy's" im Mog nur bestätigen - wer heut noch mit der Karte am Steuer(!) rumspielt, ist nicht besser als die Trucker, die derzeit durch ihre familienmordende Unaufmerksamkeit auffallen.

Was noch bei der Übersicht interessant wäre - welche Software (aber auch genau welche Hardware) hast Du da jeweils genutzt in welcher Version?
Kann da nur auf meine Erfahrungen mit dem iphone (in verschiedenen Varianten), meist in Verbindung mit Navigon zurückgreifen. Für den Weg durch den Wald gibt's dann kleinere Wanderkarten-Apps, die einem auch mal offline sehr gute Dienste leisten.

mfG
Axel
 
Hallo Navigatoren, neulich entschied ich mich endlich auch ein Navigationsgerät zu kaufen.
Dem Fachverkäufer im Navigationsgeräteladen erklärte ich das es ein großes Display haben muss und mich anschreien soll.
Daraufhin erntete ich erst einmal verwunderte Blicke und ich sagte das mein Auto sehr laut sei.
Der Berater konnte natürlich mit der Aussage das ich einen 416 Unimog Lesa fahre nichts anfangen.
Das Gerät war im Laden ausprobiert schon recht laut.
Weitere Verwunderung löste die Information hervor das ich ein zwei Meter Verlängerungskabel benötige da meine Steckdose hinten im Fahrzeug ist.
Um die Sache für den Verkäufer aufzulösen habe ich ihm dann ein Bild von meinem Auto gezeigt.
Habe aber dann doch festgestellt, da man bei 60 Kmh sein eigenes Wort nicht versteht das Ding doch zu leise ist.
Aber macht nix es ist trotzdem eine Hilfe.
Gruß vom 6-Rädermike der in der elektronischen Neuzeit angekommen ist.
 
Moin Arne,

woher willst Du wissen, dass ich nicht auch mit Karte und Sextant umgehen kann? Es gelang mir sogar einmal mich an Neigung und Bemoosung von Bäumen rechtzeitig vor Ablauf meines Visums aus dem Ostblock zu retten. :wink:
 
Hallo zusammen,

die Lautstärken-Erfahrung habe ich auch gemacht: Sowohl unser Garmin Navi aus dem PKW, also auch mein Handy sind außerhalb des Stadtverkehrs nicht zu verstehen. Man kann sehen, was der Navi will, aber verstehen oberhalb von ca. 60 km/h kann ich nix. :cry:
 
Hallo Ingo,

das mit der Lautstärke is eigentlich kein Problem.
Beim 406 braucht man eh nen Gehörschutz ("MickyMaus"). Da drunter dann die kleinen Lautsprecher-Knöpfe am Kabel. In dem Kabel integriert ist dann auch gleich das Mikro für die Freisprechanlage. Ohne Kabel würde es ggf mit Teilen aus dem Motorradzubehör gehen - die gäbe es mit Funk. Die dicken Bluetooth-Teile passen ja m.E. nicht unter die MickyMaus.

Das funktioniert so gut, das mir schon mehrere Leute nicht glauben wollten, das ich grad mit dem Mog mit 80km/h am Fahren bin, während sie mich anriefen.

mfG
Axel
 
Hallo zusammen,
wenn ihr in "Community-Forum" über die Deutsche Alpentour 2016 Sasbacher-Unimogfreunde lest,
könnt ihr Christoph's Bericht verstehen.
Wir waren mit 11 Unimog (2 davon mit Wohnwagen) in drei Gruppen unterwegs. Zwischen den Gruppen
waren Abstände von ca. 20-30 Min. Hier ist es dann notwendig, dass jede Gruppe die (fast) gleiche
Strecke fährt. Und das geht nur über eine vorherige Planung und mit entsprechendem Navi. Wir haben
uns immer wieder an großen Supermarkt-Parkplätzen getroffen und die mußten "gefunden" werden.
Und wenn der "Anführende" keinen Plan hat, kann er nicht grad rechts ran fahren, Karte raus nehmen und
schauen. Eine Bucht für ein Fahrzeug gibt es immer, aber wo stehen dann die restlichen 3 Unimog's?
Und Arne, du darfst glauben, dass wir alle noch Karten lesen können, denn so jung sind wir nun doch
wieder nicht.
Ich bin der mit dem iPhone. Da hab ich mir schon vor ein paar Jahren ein HeadSet mit Micro gekauft.
Auf dem linken Ohr habe ich die Ansage, das rechte Ohr ist frei für die "Geräusche und Signale" rundherum.
Und das Beste: ich kann telefonieren und werde "verstanden" und ich verstehe auch alles. Für die
Stromversorgung hab ich mir eine Steckdose ins Amarturenbrett eingebaut. Übrigens, ich fahre ein lautes
411-er Cabrio.

Es grüßt

Herbert :mog3
 
Hallo,

mal ein ganz andere Aspekt. Ich habe ein Navi durch die Vibrationen im Unimog getötet. Das hat nicht mal die Garantiezeit überstanden. Bei der Reparatur hat man mich gefragt, ob das Gerät auf einem Vibrationstester gewesen wäre. Nein, nur an mit Saugnapf der Scheibe im Unimog. Da in der Betriebsanleitung weder Unimog noch Trecker ausgeschlossen sind, war es bestimmungsgemäßer Gebrauch.

Auch scheinen mir die kleinen USB 2.0 Mico-B Stecker nicht ganz Unimog-tauglich. An drei Geräten gab es Kontaktschwierigkeiten nach einiger Zeit. Mein altes Navi mit USB 2.0 Mini-B Stecker hat hier tapfer durchgehalten.

Gruß,
Markus
 
moin
ich navigiere schon lange mit dem Eierfone+Navigon.Das Gerät liegt im Mog einfach auf dem Armaturenbrett zwischen 2 Schaltern,bis jetzt bin ich damit überall angekommen+bin auch zufrieden.
Auf den Ton muß ich verzichten,weil ich kein Bluetooth im Ohr haben möchte.
Gruß,Rainer
 
Liebe Unimog-Freunde,

so sieht es bewährtermaßen nun bei mir aus:

Bluetooth-Radio

Android Smartphone an stabiler Halterung mit Schwingungstilger mit OsmAnd

Parallel ein klassisches Garmin Navi

Wasserfeste Stereolautsprecherboxen (selbst gebaut), die einem die Ansagen nur so um die Ohren blasen

Nebeneffekt: Freisprechanlage zum Telefonieren, die bei Schalldämmung des Fahrerhauses bis v max gut geeignet ist
 

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Hallo,
aus baustellenbedingten Umständen kann ich noch nicht mit den Erfahrungen mit einem Navi im Unimog dienen.
Allerdings habe ich in meinem anderen Gefährt ein Navi von Cobra/Snooper.
Dies sind spezielle LKW bzw. Camper-Navis mit Eingabe der Gewichtsklasse, Schadstoffklasse und Abmessungen. Danach erfolgt die Routenführung.