NDIX32 Vergaserbedüsung

caracal

New member
11. Mai 2009
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Bad Hersfeld
Hallo

Kann mir jemand sagen welche Düsen der orginale NDIX32 Vergaser
vom 404 hat?

Hauptdüsen
Leerlaufdüsen
Leerlaufluftdüsen
Luftkorrekturdüsen
Schwimmernadelventil
Starterkraftstoffdüse

Gruß Thomas.
 
Hallo!

Wenn du dich noch ein wenig gedulden kannst, gucke ich morgen in der Bedienungsanleitung nach. Ich meine die Düsengrößen wären dort aufgelistet.

Gruß
Timo
 
Lufttrichter 26 ----------- 3.27985.26
Luftkorrekturdüse 210 ---------- 3.31359.210
Hauptdüse 140 ----------3.29111.140
Mischrohr 4N
Leerlaufdüse 55 ------------ 5.27972.11 55
Leerlauf-Luftdüse 140 ----------- 3.27974. 140
Pumpendüse 55 ------------ 5.29227. 55
Einspritzrohr 3
Schwimmer - Nadelventil 200

......soweit die Bestückung im 32NDIX .....


Michael
 
Mir ist gerade mal etwas aufgefallen.es gibt zwei Düsen die man vertauschen kann!
Es handelt sich um die unter der beschleunigerpumpe und die Andere sitzt bei
Diesem steigrohr mit den kleinen Bohrungen.
Eine hat eine Kugel als rückschlagventil und die ander die Bezeichnung 100 .
Wo kommen die richtig hin ? Passen tun sie beide.
 
Moin Thomas,

Event. Hilft Dir das weiter ....ich kann die von Dir Beschriebene Düse nicht Finden Leider ....brauch langsam ma ne Neue Brille glaub ich :shock:

9382115vfu.jpg


Und hier die Düsen Bestückung ect.

9382153qvw.jpg



Ralf
 
Hallo Thomas

ich gehe mal davon aus, du meinst

Nr 68: Leerlaufdüse 55; A 000 071 29 36 - 5.27972.11 55
Nr 77: Pumpendüse 55; A 000 071 05 86 - 5.29227. 55
 
Nee , Nr.75 und Nr.101 haben das gleiche Gewinde aber ich hab schon
gesehen (Dank neuer Brille :wink: )
Besten dank Ralf für die Ex zeichnung.
 
Hallo Thomas,

Bitte Bitte Gern ...hast Du kein WHB :?: :!: Das ist dann aber wie man in diesem Fall sieht eigentlich unverzichtbar.....

Hier die Bestückungs Bezeichnungen nach Nummerierung f. Dich :

Nr.75 : Starterkraftstoffdüse
Nr.101: Pumpensaugventil


9394116exd.jpg


9394117lso.jpg


Ralf
 
Hallo Zusammen!

Ich hatte bei meinem Mog einen erhöhten Benzinverbrauch festgestellt und habe den Vergaser gegen einen Übeholten (aus der Bucht) ersetzt.

Der Verbrauch ging signifikant zurück und ich war zufrieden.

Nach etwa ein paar hundert Km fing der Mog an zu stottern wenn ich gas gab. Nur Kickdown ließ das Stottern "überbrücken"

Ich habe letztes Wochenende die Zündung komplett nachgesehen gehabt, und als letzte wahscheinlichkeit den überholten Vergaser als Ursache im Verdacht gehabt. Ich baute den alten Spritvernichter wieder ein und das Stottern war weg. Nun habe ich wieder den hohen Spritverbrauch.

Ich habe bei beiden Vergaserdüsen gereinigt. Die Beschleunigerpumpenkolben, Schwimmer usw. als i.O. gesehen und wieder zusammengebaut. Sie sind identisch mit Düsengröße belegt, die beiden Vergaser.

Wie kann es sein dass dann beide derart unterschiedliche Verbrauchswerte haben? Ich weiss nicht weiter...und einen 3. Vergaser bekomme ich in MX nicht herbei. :(

VG

Karsten
 
Moin

Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen das ich auch tausend mal das Ding zerlegt habe und es nachher der Zündverteiler war.
:lol:

Fördert den die Kraftstoffpumpe auch noch korrekt ?
Versuch mal die Leitungen zu spülen und benutze Voralpen einem guten kraftstofffilter.

Gruß Thomas
 
Moin Karsten,

die Verbrauchsunterschiede der beiden vergaser führe ich auf die jeweilige Gemischregulierung zurück, im überholten Vergaser zu mager, im anderen zu fett eingestellt.

Sollte am Kerzenbild zu erkennen sein. Zu mager: heller, fast weisser Belag. zu fett: dunkler, schwärzlicher Belag.
Optimal ist eine sogen. rehbraune Färbung. Fahre mal den Motor mit beiden Vergasern gut betriebswarm, schraube dann die Kerzen raus und schau dir das Kerzenbild an.
Verstellung in Richtung fett durch Herausdrehen der Gemischregulierschrauben, in Richtung mager durch Hereindrehen.

Wenn der "Spritschlucker" gerade aktiv ist, dreh die Gemischregulierschrauben jeweils 1/4 Umdrehung (90°) rein, Probefahrt, Kerzenbild anschauen, ggf. nachregulieren.

Beim sparsamen Überholten die Gemischregulierschrauben 1/4 Umdrehung rausdrehen und das gleiche Procedere wie oben beschrieben.

Gruß Ulli
 
Hallo leider muß ich Ulli wiedersprechen.
Die beiden Einstellschraube Nr. 26 Si O. sind nicht Gemischregulierschrauben sondern Leerlaufgemischschrauben.
Die sind nur für den Leerlauf zuständig und nicht für den übrigen Drehzahlbereich.
Für den Bereich Verbrauch im Fahrbereich ist die Hauptdüse und die Luftkorrekturdüse zuständig.

Hauptdüse kleiner : Verbrauch geringer
Leistung geringer
Hauptdüse größer :Verbrauch größer
Leistung größer

Wie oben erwähnt stellt man mit den beiden Einstellschrauben(26) nur das Standgas ein
Hineindrehen der Schrauben :mageres Gemisch
Herrausdrehen : Fetteres Gemisch
für den Leerlauf
 
Hallo Karsten,

Einen Punkt sollte man nicht ausser Acht lassen: Das Niveau der Schwimmerkammer. Falls bei deinem "Spritschlucker" Vergaser das Schwimmerkammerniveau zu hoch eingestellt ist, läuft der Sprit unter Umständen "über". Der Überlauf führt direkt in den Vergaser und damit in den Ansaugtrakt. Der Sprit ist dann einfach weg, weil er vom Motor verbraucht wird.

Was der Grund für die Mangelversorgung und das Ruckeln bei dem anderen Vergaser (dem Sparsamen) ist, müsste eine separate Fehlersuche ergeben.
Im Vergaser sind Kanäle, die können sich zusetzen. Weil es erst funktioniert hatte und dann nicht mehr. Wie ist denn die Spritqualität? Ist da ggf. "Bio" mit drin? Bestimmte Aluminium Legierungen werden vom Bio- Anteil angegriffen und aufgelöst. Das hatte ich bei der Benzinpummpe. Anschließend konnte ich alle 100km Fahrtstrecke ein weisses Aluminiumoxyd- Zeug aus dem Inneren des Vergasers putzen. Fehlerbild war ähnlich wie von dir bei dem Sparsamen beschrieben: Erst geht es, dann schlechte Gasannahme und Ruckeln.

Beste Grüße
Klaus
 
Hallo Klaus!

:? Hmmmm...das klingt plausibel.

Ich werde über das Wochenende beide Vergaser gegenüberstellen und die Schwimmerprüfen und alles erneut durchblasen.

Der Sprit in MX ist katastrophal und schmutzig. Bei unseren neuen Autos riechen die Abgase wenn sie mal durch das offene Heckfenster aufgesogen werden wie Jauche...

Der Ethanolanteil, oder Bio, ist 2,7% hoch, doch da vermag keiner richtig zu deuten können was da alles so wirklich im Verhältnis steht.

VG

Karsten
 
So, Samstag mit dem "alten" Vergaser gefahren und in windeseile einen Tank leer gesoffen. Der Mog lief träge.

Sonntag habe ich den "überholten" Vergaser wieder eingebaut. Nachdem ich die Düsen und Kanäle durchgeblasen habe und die Standgastregulierschrauben etwas fetter gestellt habe, schnurrt der Mog wieder. Auch sdie Abgase "duften" etwas besser nach verbranntem Sprit.

Der "alte" Vergaser scheint irgendwie Sprit zu lecken, vielleicht eine ganze Menge in den Register, was auch an dem unverbrannten Sprit zu erriechen ist.

Ich habe bei dem "alten" die Dichtungen mit Dichtungsmittel eingerieben. Mal sehen was es für das nächste Mal bringt.

Kann es möglich sien, dass durch den Choke Schieber Sprit unkontrolliert durch die Chokekammer fiesst und das den hohen Spritverbrauch begünstigt? Der Choke schliesst zwar richtig, doch ist die Messingscheibe auf der Planfläche etwas abgewetzt.
Vielleicht kennt Ihr ja das Problem? :?

:roll: Am Samstag ging ich noch einen Liter RAL 1014 Elfenbein Farbe (Sanitätsfahrzeug Coleur) kaufen, damit ich meine abgeblätterten Farbe am Mog auffrischen kann.
Der Typ hinter dem Tresen mit so 50 griffbereiten Farbtöpfen - seine Arbeitsklamotten steif und in allen bunten Farben verschmiert meinte er kenne die Farbe RAL nicht :roll: , ich solle ihm ein Muster bringen und er macht einen Mix.

Als er dann draußen den Mog begeistert und mit funkelnden Augen bestaunte, bat er mich doch eine halbe Stunde zu warten. Fortan hat er die Fabton selber zusammengemischt…weiss, ´n Löffel quietschgelb…´n bissele…lila…´n Tropfen grün und dann hin und her bis er es tatsächlich geschafft hat den Ton hinzukriegen…Welch ein Künstler!!
:o :o :o :o :o :o
 
Hallo Karsten,

Der Choke ist eigentlich nicht nur so eine Klappe, wie sie früher bei einfachen Vergasern den Ansaugkanal zugehalten hatte und damit die Luftzufuhr abquetschte, wo schließlich der Namen Choke (choking Hasard!) herkommt, er ist vielmehr ein richtiger kleiner Vergaser (Startvergaser), der allerdings ein recht festtes Gemisch erzeugt.

Schließlich musste der Mog laut Pflichtenheft von 1955 bei Temperaturen bis minus 55°C aus eigener Kraft starten und fahren können. Da mögen vielleicht noch welche an die Kälte an der Ostfront gedacht haben...?

Wie auch immer, durch den Startvergaser kann eine merkliche Menge Sprit innerhalb relativ kurzer Fahrtstrecke in Richtung Motor verschwinden, wenn der Startzug versehentlich gezogen bleibt oder nicht ganz eingeschoben ist.
Das hatte ich auch schon mal, wen z.B. die Kinder dran gespielt haben und ich es nicht sofort bemerkt habe. Dann fuhr man los mit dem Gefühl,"Mit dem Tankinhalt kommste noch ein ganzes Stück weit" und irgendwann hat man dann eine Tankstelle gesucht....
Seit den habe ich mir angewöhnt, immer wieder mal den Startzug reinzudrücken.

Alles rund um den Startvergaser solllte man in ordentlichem Zustand halten. Hast du mal alle Schrauben am Vergaser nachgezogen? (Mal von den Einstellschrauben abgesehen) Es gab auch schon Fälle, das war schlicht der Deckel nicht richtig festgeschraubt und der teuere Saft lief ins Freie. Unten an der Vergasergrundplatte sind auch Schrauben, die sich schon mal lösen, welche die Grundplatte gegen den Vergaserkörper schrauben.

Die alte Laier rund um den Vergaser: Alles auf festen Sitz, Sauberkeit und Dichtigkeit prüfen.

Beste Grüße
Klaus