Neu hier mit U411 Cabrio Bj. 1965

Unimog-Heizer schrieb:
Hallo Christoph!
Glückwunsch zum Mog!
Wegen Stromaggregat:
Habe mir auch eines selbst gebaut- aus einem 1-Zyl. Briggs&Stratton Motor und einem 380 V-Elektromotor (Sternschaltung).
Erregt wird der Motor bei mir nur durch Kondensatoren.
Die Steuerung übernimmt eine Siemens Logo. Gas gegeben wird mit einem 12-V Getriebemotor.
Die Regelung (Logo und Getriebemotor) ist allerdings im moment noch etwas langsam.Lässt deshalb im Wechsellastbetrieb (Kühlschrank) noch etwas zu wünschen übrig. Deshalb wird demnächst auf Simatic S7-200 und Schrittmotor umgerüstet.
Als istwertsignal habe ich einfach einen Trafo angeschlossen. Bei 230 V ca. 7 V Ausgangsspannung. Damit in den 0-10 V-Eingang der SPS.
Falls dich´s interessiert , Kann ich ja mal ein paar Bilder hier einstellen.
Gruß
Timo

Hallo Timo,

danke für Deine Glückwünsche und auch für Deine Bereitschaft, Generator-Know-How preiszugeben.

Noch ein paar Detailfragen dazu:
1. Welche Leistung hat der Motor, der als Generator betrieben wird?
2. Ist das ein asynchroner Kurzschlußläufermotor?
3. Wie sind die Kondensatoren geschaltet? (Schaltplan)
4. Wie erfolgte die Dimensionierung der Kondensatoren? (Berechnung der Kapazität)
5. Ist die Aufgabe der Regellogik, durch Drehzahlnachführung die Spannung konstant zu halten?
6. In welchem Maße verändert sich bei der Spannungsregelung die Frequenz?
7. Könnte man Deinen Generator bei Synchrondrehzahl auch auf das Netz aufschalten?

Ich bin "nur" Maschinenbauer und schon länger auf der Suche nach Antworten auf Fragen wie oben. Hoffentlich kannst Du mir kompetent helfen.

Für Deine Mühe vielen Dank im voraus

Mit freundlichen Grüßen

Christoph
 
Hallo Christoph!

Zu :
1.: Bin ich mir nicht mehr ganz sicher, meine ja, schaue ich aber morgen nach.
2.:Siehe 1. (glaube ja)
3.:Parallell zu den 3 Phasen.
4.:Formel: VP+ÄBW=E (Erklärung: Viel Probiert + Ä Bissl Wisse = Ergebnis)
5.:Ja
6.:Frequenz zu spannung verhält sich immer gleich.
7.:Mit sicherheit! (hoffe ich doch! Wobei sich dabei der Regelungsaufwand minimiert, da der generator in diesem fall ja "Fremdgeregelt" ist. (wer braucht so was???))
Gruß
Timo
 
DerDeichler schrieb:
Hallo Christoph.
Die Kollegen haben mit ihren Vermutungen recht. Es sind die Gummischläuche und zwar in der Regel alle. Habe gerade selbst den zentralen Gummischlauch, der nach hinten läuft, erneuert. Da entstanden gleich die ersten Probleme, nämlich das die Überwurfmutten der Bremsleitungen sich nicht lösen. Habe also den Schlauch zerschnitten und siehe da, kein Durckkommen mehr. Der Schlauch war vollständig zugequollen!!! Wenn Du bei dieser Gelegenheit einen Trick weißt, wie man die Überwurfmuttern lösen kann, ohne daß sich die Rohre in sich verdrehen und dann abdrehen, gib mir Bescheid.
Habe im Laufe der Zeit alle Schläuche, auch die an den Rädern ausgetauscht. Ein zusätzliches Problem werden wohl die Radbremszylinder sein. Bei mir waren die Kolben leicht angerostet. Was das im Betrieb heißt, brauch ich Dir nicht erzählen..
Probleme am Hauptbremszylinder hatte ich noch nicht.

Aber vielleicht kannst Dumir noch Infos geben, ob an deinem Hebel Allradschaltung ein Geberzylinder für die Diff.sperre dran gebaut ist. Siehe auch Eintrag vom 8.1. Der Deichler.

An sonsten ist dieses Forum eine gute Sache

Bis dann
Meinhard

Hallo Meinhard,

habe gerade wieder mal eine halbe Stunde unter meinem MOG gelegen und den zentralen hinteren Bremsschlauch ausgebaut. Mit einem Schuß WD40 und 2 Knipex Zangenschlüsseln gingen beide Überwurfschrauben butterweich auf. Der Schlauch ist allerdings völlig zu. Selbst mit 6 bar Druckluft ist kein Durchkommen mehr. Na dann ist ja alles klar!

Die Betätigung der Differenzialsperren habe ich auch gleich überprüft. Sie ist bei meinem pneumatisch. Über einen eigentümlichen Hebel mit Druckstück wird betätigt. Hauptsache es funktioniert.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph
 
Hallo MOGler,

mit Schrecken habe ich soeben festgestellt, daß mindestens eine Schraube im Gleichlaufgelenk vorne rechts fehlt (die wohl die beiden Hälften zusammenhält). Ein Knacken hatte ich schon bei starkem Lenkeinschlag festgestellt. Das wird wohl die Ursache dafür gewesen sein. Weiß jemand, ob man dort eine Normschraube (Abmessung, Festigkeitsklasse?) verwenden kann? Sonst müßte ich wohl mal in die Sternapotheke oder wo sonst hin?

Für Eure Antworten im voraus vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

Christoph
 
Das Knacken kann verschiedene Ursachen haben.
1. Kreuzgelenk defekt, knackt dann in scharfen Kurven, vor allem bei eingelegtem Allrad.
2. Stellschraube für Lenkeinschlag falsch eingestellt. Das Kreuzgelenk stößt mit einer Schale an die andere Schalte / Kreuz. Dies war bei meinem 421er, dabei ist ein Lager im Kreuzgelenk zerstört worden. Wie schauts aus mit den Achsschenkelgelenken, wie viel Spiel?
Gruß
Bernd Thomes
 
UuUNIMOG schrieb:
Hallo MOGler,

mit Schrecken habe ich soeben festgestellt, daß mindestens eine Schraube im Gleichlaufgelenk vorne rechts fehlt (die wohl die beiden Hälften zusammenhält). Weiß jemand, ob man dort eine Normschraube (Abmessung, Festigkeitsklasse?) verwenden kann? Sonst müßte ich wohl mal in die Sternapotheke oder wo sonst hin?

Für Eure Antworten im voraus vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

Christoph

Hallo MOGler,

kann mir denn niemand von den 411er-Spezialisten bitte die obige Frage beantworten?

Mit freundlichen Grüßen

Christoph
 
Hallo Christoph,

ich nehme an Du meinst die Schrauben für`s Laufradvorgelege am Achsgehäuse. Oder?

Das sind Sechskantschrauben AM 14 x 1,5 x 50 S DIN 960-8 bzw. AM 14 x 1,5 x 60 S DIN 960-8.

Falls Du andere Schrauben meinst noch mal melden!

Gruß Roland :)
 
Hallo Roland,

danke für Deine Mühe, aber wahrscheinlich hatte ich mich nicht richtig ausgedrückt. Deshalb habe ich in einer Ersatzteilliste nachgeschaut und den Begriff Doppelgelenk (ich hatte Gleichlaufgelenk gesagt) gefunden. Die Teilenummer ist (einschließlich Welle) 01.4111.0724-00 (rechts). Man sieht radial einen Schmiernippel und 4 axiale Schrauben abgebildet, wobei die letzteren das offensichtlich mehrteilige Doppelgelenk zusammenhalten. Es dürfte sich dabei um M8er oder M10er Schrauben handeln.
Noch etwas ist mir aufgefallen: Obwohl mein Fahzeugbrief Baumuster 411.119 zeigt, ist (wie im Ersatzteilkatalog angegeben) bei Meinem die Vorderachse für Baumuster 411.117 eingebaut.
Also vielleicht lassen sich die Schrauben nun identifizieren und angeben als Normschrauben mit erforderlicher Festigkeit oder eben als Stern-Apotheken-Teile. In der Ersatzteilliste sind sie jedenfalls nicht einzeln aufgeführt.

Nochmals vielen Dank im voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph
 
Hallo Christoph,

wenn es die Schrauben sind, die ich meine sind es
Sechskanntschrauben AM 10x30 DIN 931-8.

Ansonsten muß ich die Frage weiter reichen!

Grüße aus Merklingen!

Roland :wink:
 
Hallo MOGler,

nun weiß ich, welche Abmessung die fehlende Schraube hat, nämlich M8*65 mit Kronenmutter und Splint. Davon gibt es 4 Stück je Gleichlaufgelenk. Auf dem angehängten Bild sieht man sie oben mit dem abgebrochenen "Ohr" des Lagerbocks. Ich bekomme sie allerdings so nicht heraus. Die untere fehlt wie gesagt.

IMG_2796klein.JPG


Muß ich nun das ganze Radvorgelege abbauen, um die Schrauben zu wechseln, oder gibt es einen Trick, der mit weniger Aufwand verbunden ist? Kurzfristig möchte ich wenigstens die fehlende Schraube ersetzen, später dann natürlich das gebrochene Teil austauschen. Weiß jemand, welcher Umfang an Teilen und welcher Aufwand mit dem Letzteren verbunden ist?

Für Eure Hilfe im voraus vielen Dank

Christoph
 
Hallo MOGler,

es ist langsam weiter gegangen mit meinem defekten Doppelgelenk. Bei MOGParts habe ich noch 2 Nadellagergehäuse bekommen und im Fachhandel die Schrauben M8*65 12.9.

Es bleibt aber immer noch das Problem, daß ich die Schrauben nicht heraus und nicht herein bekomme.

Kann mir jemand sagen, ob ich - ohne gleich alles zu zerlegen - durch Lockern an der einen oder anderen Stelle so viel Luft schaffen kann, daß ich die Schrauben gewechselt bekomme?

Bin dankbar für jeden Hinweis, der mir Arbeit spart.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph
 
Hallo
es könnte evtl. knapp gehen. Habe mich bei meinem Lagertausch auch geärgert daß ich die Welle ausgebaut habe.... .
Wie weit lassen sich die Räder einschlagen wenn die Lenkeinschlagsbegrenzung an der Hinterseite der Achse abgeschraubt wird.
Sonst evtl. nur unten die beiden Schrauben des Achsschenkels lösen und das Rad unten vom Mog weg bewegen. Oben dabei etwas lockern. Wenn es dann immer noch nicht will dann hat man diese Schritte ja schon zum Abbau Achsschenkel hinter sich. fehtl dann ja nur noch das Lösen der Bremsleitung, des oberen Achsschenkels und das Anheben des Vorgelegens. Das Kreuzgelenk ist fest mit dem Vorgelege verbunden.
Viel Spaß beim Ausprobieren.
Gruß
Bernd Thomes
 
Hallo MOGler,

es ist geschafft. Das gebrochene Nadellagergehäuse am Kreuzgelenk ist ausgetauscht. Die eine fehlende Schraube (M8*65) habe ich mit Hängen und Würgen glücklicherweise ohne größere Demontagen hineingebracht. Es ging aber nur so, daß ich die Schraube von außen und nicht von der Innenseite einführte. Vorher hatte ich alle Schrauben am Kreuzgelenk gelockert und mußte dann mit Montiereisen das Kreuzgelenk geschickt hindrücken. Da die Schraube nicht gerade in die Bohrung einzuführen war, ist das Gewindeende etwas beschädigt worden. Die Mutter ging aber noch ganz gut drauf.

Bei dem schönen Wetter heute habe ich dann gleich das Verdeck aufgemacht und bin ins Blaue gefahren. Zwischendurch probierte ich noch in einem Schlammloch den Allradantrieb und die Sperren aus. Auch alles ok.

Nun steht Ausfahrten zu weiter entfernten Zielen nichts mehr im Wege.

Frohe Ostern und mit freundlichen Grüßen

Christoph
 
Hallo MOGler,

wie Ihr weiter oben am Foto vom Kreuzgelenk sehen könnt, hat mein MOG trotz des Baujahres 1965 offensichtlich noch die Kreuzgelenke der "alten" Achsen.

An einigen Stellen im Forum wurde geäußert, daß bereits ab 1963 die "neuen" Achsen eingebaut sind, im Werkstatthandbuch steht: ab Nr. 022985. Deckt sich diese Nummer mit Baujahr 1963? Meiner hat Nr. 031029, also müßte er eigentlich die "neuen" Achsen haben.

Ebenfalls im Forum steht als Erkennungsmerkmal für die "alte" Achse die Zentralmutter SW55 an der Radnabe, was aber bei mir nicht der Fall ist.

Die Differenzialsperren sind bei mir pneumatisch betätigt - auch ein Indiz für die "neuen".

Kann es sein, daß ich in der "neuen" Achse "alte" Kreuzgelenke drin habe oder sonst etwas vermischt ist?

Für Eure Hinweise im voraus besten Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph