Neues Anbaugerät für Holztransport

joemog

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16. Feb. 2009
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Bad Urach
Hallo an alle Unimog-Experten,
und die es noch werden wollen! :wink:

Ich habe mich gestern auf der Forst-Live Messe umgesehen und bin bei der Firma Boehler-Systems auf eine mir scheint sehr gute Transport- u. Lagerlösung gestoßen. Das gerät heißt "Holzmuffel".

(http://www.boehler-systems.de/bs/index.php?option=com_content&task=view&id=17&Itemid=37)

Nun stellt sich für mich die Frage welches der beiden Geräte für meinen Bedarf das geeignetere ist.
Das größere Gerät hat ein Fassungvolumen von max 2.0 Rm/Ster. Das kleinere von max. 1,3 Rm/Ster.
Das max. Gewicht wird beim Großen mit 1650 kg (Klein 1150 kg) bei voller Beladung mit frischer Buche/Eiche angegeben.

Ich tendiere eher für das größere Gerät, da ich sonst eine größere Lagerfläche benötige oder einen Hubmast benötige um die kleineren Bündel versetzt aufeinander zu stapeln. Was wiederum eine zusätzliche Anschaffung bedeuten würde. Und ein Hubmast in der Regel ein recht hohes Eigengewicht hat.

Nun zu meinen Fragen:
Mein U 406 BJ 1980 kann laut der Betriebsanleitung 3000 kp gemessen an den Augen des Heckraftheber aufnehmen. Seid Ihr der Meinung, dass mein Fahrzeug die 1650 kg anheben und ich in Verbindung mit einem Frontgewicht damit Fahren kann.

Im voraus danke ich Euch für Eure Ratschläge!

Grüße von der Alb
Uwe
 
Hallo Uwe,
das Gerät schaut ganz praktikabel aus. Kennst die den Preis?

Moggler74 hat einen Spaltautomat mit 1100KG und fährt den auch immer spazieren. Gehen tut das bestimmt. Eine Frage ist halt ob das auch Sicher ist.

Grüße
Markus
 
ich hab da erhebliche Bedenken was die Haltbarkeit der Stapel nach dem Trocknen angeht. Die sinken doch zusammen, halten dann die Bänder noch? Zumal man die nicht nachspannen kann. Oder man zieht einen herkömmlichen Spanngurt drum, ob der aber ggeignet (UV Beständigkeit) ist weiß ich nicht.
Auf der Forst Live wurden etliche "Konstruktionen" gezeigt die mir unbrauchbar erscheinen. So hat z.B. ein Hersteller ein System gezeigt das aus einem einachsigen Anhänger mit Dieselmotor und Hydraulikaggregat drauf und einem zweiten Teil mit einer rotierenden Schere zum kürzen von Schwachholz besteht. Schon bei der Vorführung des neuen Gerätes gab es mehr Ausfallzeiten als das Ding funktioniert hat, und was hinten raus kam würden mir meine Brennholzkunden an den Kopf werfen- nur kleingemetzeltes Zeug, mit Brennholz hatte das nix mehr zu tun. BGU hatte auch mal so ein ähnliches Gerät im Angebot, wurde aber wohl eingestellt.
 
Hallo an alle,

danke für Eure Hinweise!

Ich bin komplett von dem System überzeugt da die Zurrgurte jederzeit nachgespannt u. die Schlösser wiederverwendet werden können.
Zudem läßt sich das Ganze perfekt stapeln und beim Verspannen bereits mit einer zugeschnittenen Plane abdecken. Die Zugstreben in der Mittellage des Stapels garantieren eine hohe Stabilität auch während der Trocknung und sind meines erachtens das Salz in der Suppe.

Meine Fragen bezüglich der Belastung für den Heckkraftheber u. der Fahrdynamik wurde für mich noch nicht endgültig beantwortet.
Deshalb wäre ich froh, wenn schon jemand Erfahrung mit solchen Gewichten gemacht hat und sich hierzu als Fachmann äußern würde.

Danke!

Grüße von der Schw. Alb
 
Hallo Unimog-Experten,
vermutlich sind alle Fahrzeuge und deren Besitzer im Einsatz. :?: :!:

Ich bitte Euch um Rat, bezüglich der Gewichtsaufnahme des Heckkrafthebers.

Danke!

Grüße von der Schw. Alb
 
Hallo Uwe,

schau mal hier:

http://www.unimog-community.de/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&t=46008&start=15

vielleicht hilft Dir das weiter, hier werden "nebenbei" ähnliche Fragen diskutiert.
 
Hallo Christian,
danke für Deinen Hinweis.
Es sieht so aus als ob Jens mit einer ähnlichen Belastung noch fahren kann. Ich würde an seiner Stelle vor allem noch ein Frontgewicht einsetzen.
Dann ist die Traktion u. das Fahrverhalten sicher ausgewogener

Grüße von der Schw. Alb ("Zwecks am Überblick")
 
Hallo, ich arbeite mit dem System, allerdings selbstgebaut. Im Wald bewege ich die Stapel mit dem MB Trac und Palettengabel in der Fronthydraulik. Nur ein paar Meter zum Sammelplatz. Heimgefahren wird entweder mit dem 406 und Heckstapler oder MB Trac. Geht wunderbar. Ich verwende allerdings 2 Einlegestäbe, da ich finde es gibt dem Ganzen mehr Halt. Nachspannen geht problemlos.
mfg Franz
 

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Hallo,

meine Erfahrung:

a.) nach dem ersten Rausheben mögen die Bündel ja noch einigermaßen eckig sein. Wenn die ein weiteres mal umgesetzt wurden, fallen die von Mal zu Mal mehr zusammen bis man ein nicht mehr zu hebendes Oval hat.

b.) mit der Luftrocknung läßt die Spannung der Bänder nach. Die Kunsstoffbänder dehnen sich etwas. Also Nachspannen ist erforderlich. Die Kunststoffbänder reißen teilweise. Stahlbänder platzen auf.

Also meine Lösung ist das nicht. Da gefällt mir die www.gerhard-bosch.de Lösung schon besser. Wobei mir die zu teuer und zu aufwendig ist.

gruesse
hueroth
 
Wenn man etwas intensiver darüber nachdenkt, ist es nicht weiter verwunderlich, daß die umreiften Holzstapel mit rechteckförmigem Querschnitt nicht formstabil sind.
Schließlich ist ein Kreis die Flächenform, die bei gegebenem Flächeninhalt minimal möglichen Umfang aufweist - oder mit anderen Worten: Wenn man den Bündel von vornherein mit einem Kreisquerschnitt bündelt, wird er eher formstabil sein, als jede andere Bündelquerschnittsform. Der Holzvolumenschwund mit voranschreitender Austrocknung verschärft diese Effekte noch zusätzlich.

Das angesprochene Bündelgerät von Gerhard Bosch erscheint mir als vernünftige Weiterentwicklung der bekannten Rundbündelvorrichtungen.
Was mir daran nicht gefällt ist, daß für die Verwendung als Zange die vom Hersteller als "Querstreben" bezeichneten Teile angebracht werden müssen.
 
Hallo Franz,
danke für Deine Nachricht. Wie groß ist denn Dein Paket, wenn Du damit auch nach Hause fährst.

Grüße von der Schw. ALb
und frohe Ostern
 
Hallo, das sieht dann so aus! Das sind 2 Rm also 2 Ster.
mfg Franz
 

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Tach,

um mal wieder zum Thema Heckgewicht zurückzukehren:

Ich fahre im HKH eine Brantner-Wanne HKM2100. Diese wird ab Werk mit einer Abkippleistung von 1600 KG und einem Leergewicht von 400 KG angegeben. Macht zusammen also 2000 KG. Ich hatte diese schon des öftern mit Schotter oder Aushub so voll, dass sie von selbst nicht mehr kippen konnte, d.h. die 1600 KG Abkippleistung waren überschritten, somit auch die 2000 KG Gesamtleistung im HKH.

Das Heben seites des Unimogs ist noch möglich, das Fahren ebenso. Allerdings ist mein 417er etwas schwerer als ein 406 aber mit einem Frontgewicht oder auch nur genug Ballast oder Ladung auf der Pritsche geht es schon noch. Ich würde damit aber keine 60 km/h mehr fahren.

Aus der Bündeldiskussion will ich mich eigentlich raushalten, aber eine Anmerkung muß ich noch loswerden: Warum legen alle immer das Augenmerk auf das Nachspannen der Bänder? Ich habe auch 2 Jahre lang gebündelt und diese jetzt alle auch verbraucht. Ich habe nie ein Bündel nachgespannt, obwohl die Locker wurden. Aber entweder ich habe sie auf dem Lagerplatz direkt mit dem langen Schwert durchtrennt oder ich habe sie mit dem Forstkran direkt auf den Kipper gehoben. Naja, jetzt bin ich bei BigPacks und bislang sehr zufrieden, weil ich das ofenfertige Holz garnicht mehr anfassen muß.

Grüße und Schöne Ostern

flo